Beiträge von Hallo

    Über die Einfuhr aus der Schweiz (nicht EU-Land) kann ich nichts sagen, wäre da aber wegen der Zollbestimmungen doch vorsichtig.


    Wenn du dir aus Österreich entsprechende Waren kaufst und an deine Heimadresse schicken läßt, wirst Du vom Zoll nicht behelligt und bekommst die Ware an der Haustür in die Hand gedrückt.


    Ob dies für Gold und Silber gilt (weil Silber ja der Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer unterliegt) kann ich nicht sagen. Für Gold allerdings definitiv. Kein Zoll, keine Abgaben!


    Frag mich bitte jetzt nicht, bis wieviele Kilogramm diese Aussage richtig ist ;)
    Mit Bestellungen innerhalb des gebührenfreien Rahmens für die EU-Standardüberweisung (12.500 Euro) wirst du jedenfalls keine weiteren Kosten haben.


    Für alle anderen Waren, die jemals von außerhalb der EU an mich als Empfänger gesendet wurden, bekam ich eine Mitteilung vom Zollamt, diese dort abzuholen und die entsprechenden Abgaben dafür zu bezahlen.


    Ich kann mir nun nicht vorstellen (hab´s noch nicht gemacht), daß diese Goldeinfuhr von A nach D bei persönlichem Transport anders gehandhabt würde.


    mfg
    Hallo

    Aus Leipziger Volkszeitung v. 04.02.04
    http://www.lvz.de/business/drw.html?p=4703_22020.html



    Argentiniens Präsident sieht in Staatsanleihenkäufer Spieler


    Buenos Aires (dpa) - Käufer argentinischer Staatsanleihen haben sich nach Worten von Präsident Néstor Kirchner wissentlich auf ein Glücksspiel mit hohem Risiko eingelassen. «Sie wussten, dass sie sich in eine Art Spielkasino begaben, um ihr Glück zu testen», sagte der Staatschef in Buenos Aires. Die Investoren seien keine «unschuldigen» Opfer, weil sie 30 Prozent Jahreszinsen und damit Gewinne weit über dem internationalen Durchschnitt akzeptiert hätten.


    Die Entscheidung, den Inhabern von bis Ende 2001 ausgegebenen argentinischen Wertpapieren die Erfüllung von nur noch 25 Prozent ihrer Forderungen anzubieten, sei nicht aus einer Laune heraus geboren worden, sondern die Grenze dessen, was Argentinien zu leisten im Stande sei. Verlorene Glaubwürdigkeit lasse sich nur zurück gewinnen, indem die Wahrheit gesagt werde, fügte Kirchner hinzu. Argentinien schulde privaten Anlegern etwa 100 Milliarden Dollar (80 Milliarden Euro).


    Viele der Kleinanleger, die sich von ihren Banken und den hohen Zinsenversprechungen in den 90er Jahren zum Kauf argentinischer Staatsanleihen verleiten ließen, laufen gegen Argentiniens angebotenen Kapitalschnitt von 75 Prozent Sturm. Sie verlangen eine Gleichstellung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und anderen internationalen Finanzorganisationen. Während das Land den Schuldendienst gegenüber privaten Gläubigern schon mit Beginn des Jahres 2002 eingestellt hat, kommt es seinen Verpflichtungen bei IWF und Weltbank nach wie vor nach.


    Na dann, vielleicht doch lieber Gold.


    mfg
    Hallo

    Dieser Slogan war sicherlich patriotisch verbildet, aber keine Steuer oder Pflicht.


    Dennoch ist Deutschland Gott sei dank nicht mit den USA vergleichbar, wenn sich auch die Distanz in vielerlei Hinsicht in den letzten Jahrzehnten verringert hat.


    Unter dem Aspekt, kriminelle Geldwäsche zu verhindernden, überprüfen die Banken (Deine, meine) entsprechend größere Kontobewegungen. Das wird aber nicht nach reinen Zahlen etc. durchgeführt, sondern der Sinn des Gesetzes (Kenntnis und Vertrauenswürdigkeit der eigenen Bankkunden) spielt hier die entscheidende Rolle.


    Wenn sich x als bekannter und zuverlässiger Bankkunde Münzen im y-Shop bestellt und diese per Überweisung bezahlt, geht keine, absolut keine Meldung an das zuständige Finanzamt. Vorsicht ist schon gut, aber man soll die Kirche trotz allem Mißtrauens das sich verbreitet, im Dorf lassen.


    Natürlich kann sich alles verändern (Patriot act), aber selbst ein solches Schnüffelgesetz tritt nicht rückwirkend in Kraft.


    Grundsätzlich bin ich natürlich Deiner Meinung Thom, daß man sich vor der wachsenden Durchsichtigkeit bewahren sollte. Wie oft werde ich z.B. bei edeka an der Kasse gefragt, warum ich keine Kundenkarte will. Da fängts sicherlich schon an, sich freiwillig durchsichtig zu machen. Wer weiß, an wen die Daten mal verkauft werden. Ist mir schon alles klar, aber dennoch sollten wir unserem Staat (auch wenn´s manchmal schwerfällt), noch ein Maß an Grundvertrauen schenken.


    Jedenfalls hat Deutschland (trotz Mc Donalds, Medienverblödung und Co.) seine eigene Souveränitat (siehe: Ablehnung des Irak-Krieges) und sollte nicht zu pauschal mit den USA und dortiger Politik in einem Topf vermengt werden. Das haben wir alle nicht verdient. Auch unsere Zukunft nicht.


    Also nochmal zur Klärung der Frage an alle:


    Gibt es aus der deutschen (österr.) Geschichte Hinweise oder Beispiele, wo der Staat das Privateigentum an Gold besteuert hat oder auch die Absicht bestand, eine solche Steuer einzuführen?


    mfg
    Hallo

    (@ odin)


    Gibt es aus der deutschen (österr.) Geschichte Hinweise oder Beispiele, wo der Staat das Privateigentum an Gold besteuert hat oder auch die Absicht bestand, eine solche Steuer einzuführen?


    Das würde micht wirklich sehr interessieren -
    Um (konstruktive) Wortmeldungen wird gebeten ...



    mfg
    Hallo

    Also das mit der Anonymität des Besitzes von Edelmetallen ist ja m.E. grundsätzlich anzustreben, insbesondere jedoch eine Anonymität vor den Menschen in der näheren und weiteren Umgebung. Wenn sich herumspricht, daß einer z.B. Gold daheim liegen hat (und die Menschen sind geschwätzig), dann ist das für den Besitzer nicht gerade beruhigend; in politisch ruhigen, wie erst recht in chaotischen Tagen.


    Andererseits meine ich, wird hier mit dem Mißtrauen ggü. dem (deutschen oder österreichischen > Wien) Fiskus schon unbegründet übertrieben.


    Die einzige stichhaltige Begründung hierfür, nämlich das Verbot in den USA (einschließlich Ablieferungspflicht) von den dreißiger bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrunderts (so wird´s hier im Forum berichtet), bestand andererseits nicht im sog. alten Europa. Auch nicht während des Dritten Reiches (meines Wissens - habe noch nichts anderers gehört oder gelesen).


    Und gerade deswegen, weil man sich jedenfalls heute einig ist, daß die Zeit zwischen 1933 und 1945 hier als Diktatur zu werten ist, erscheint mir der angewendete Vergleich einer Gefahr von Enteignung bei Edelmetallen (weil´s bei den Amis so war) hier nicht wirklich plausibel.


    Unbestritten war die Zeit des "Großdeutschen Reiches" bestimmt keine, von idividueller Freiheit geprägte Periode (milde formuliert). Im Umkehrschluß sehe ich daher die allseits gern herangezogene Transformation von Vorgängen und Zuständen im amerikanischen Ausland schon als ein Argument mit der Beißzange an, um sich innerlich von "seinem" Land distanzieren und verabschieden zu können.



    mfg
    Hallo

    Liebe Antwortschreiber,


    vielen herzlichen Dank für Eure Antworten. Man wird ja wirklich konfus, wenn man zuviel selbsternannten Geld-Fachleuten etwas abgewinnen will.


    Wirklich toll, daß Ihr über den "ketzerischen" Text nicht unsachlich eingeschlagen, sondern sachlich geschrieben, erklärt und argumentiert habt.


    Ein genauso langes hahahahahahah usw. wie bognair hatte ich übrigens (positiv erheitert) bei seinem Bericht über die irrwitzigen Klagen in den USA im Forum "dies und das".


    Schön, daß es Euch gibt.


    mfg
    Hallo

    Grundsätzlich kann ich mich der Schuldenblase nur anschließen. Doch trotzdem ein konkreter Schnupperhinweis:


    Wenn nicht ebay, warum dann nicht gleich von Vater Staat. Die Zollverwaltung hat (wie ebay & Co.) eine eigenständige 24-Stunden-online-Versteigerung laufen. Dort gibt es auch eine Rubrik für Münzen (ich glaube unter Briefmarken/Wertsachen), einfach mal nachschauen.


    Dort ist fast immer was an Gold- und Silbermünzen im Angebot. Aber wie schon gesagt, der Traum vom Zuschlag fürs Mindesgebot, den darf man ja träumen. Ob dann alle anderen Interessenten Dschungelcamp oder goldseitenforum schauen, tagelang ... ???


    http://www.zoll-d.de/auktion/


    Wer nicht wagt, usw. ...



    mfg
    Hallo

    Den nachfolgenden Text habe ich der Seite http://www.geldcrash.de/
    entnommen. Ich will mich nicht unbedingt der Auffassung des Verfassers anschließen, aber als nachdenklicher Gedankenanstoß sind diese kritischen Zeilen vielleicht eine Überlegung wert:




    "Gold - keine absolut sichere Geldanlage


    Vielfach wird heute angenommen, daß Gold eine "absolut sichere" Geldanlage wäre. Genau wie vor drei Jahren für Investments in Aktien geworben wurde, wird nun weltweit für ein Engagement in Gold geworben. In Japan sind bereits landesweite Seminare und ganzseitige Werbeanzeigen in den Zeitungen erschienen, begleitet mit Werbespots im Fernsehen, welche die Leute ins Gold locken sollen. Dies allein sollte bereits skeptisch stimmen, da nie für irgendetwas Werbung gemacht wird, womit die Menschen wirklich Geld gewinnen könnten.


    Tatsächlich ist Gold nur in einer Inflation von Nutzen, in einer Deflation verliert es (wie alle anderen Metalle auch) an Wert. Das Szenario für den kommenden Crash sieht dann folgendermaßen aus:


    Ein Crash erschüttert das Vertrauen der Menschen in die Märkte. Jeder ist deshalb bestrebt seine Ersparnisse so schnell wie möglich nach Hause zu holen (bevor die Banken bankrott gehen). Weil damit Geld in der Wirtschaft fehlt, steigt der Geldwert, bzw. fällen die Preise für alle Waren. Geld wird also wertvoller. Schnell merken die Goldbesitzer, daß sie eigentlich Geld bräuchten um die täglichen Einkäufe zu tätigen. Sie erkennen, daß an der Kasse der Kaufhäuser zwar Bargeld mit Handkuß genommen, Gold jedoch nicht akzepiert wird. Infolgedessen sind sie dazu gezwungen Gold zu jedem Preis zu verkaufen. Da dies dann im großen Stil geschieht, fällt der Goldpreis plötzlich und das Edelmetall verliert seinen Glanz.


    Gold ist damit zwar zur Risikostreuung zu empfehlen, keinesfalls jedoch als ausschließliche Geldanlage.


    Gefährliche Diskussion um Goldgeld


    Die Diskussion um Goldgeld ist sehr gefährlich. Damit werden uninformierte Leute mit psychologischen Mitteln gefangen und eine eigentliche Problemlösung durch eine grundlegende Geldreform wird verhindert. Es ist deshalb heute sehr wichtig, daß die Bevölkerung über die Bestrebungen interessierter Kreise aufgeklärt wird, welche an der Einführung einer Goldwährung (zum eigenen Nutzen!) arbeiten."


    Auf Eure Ansichten zu diesem Artikel bin ich wirklich gespannt.


    mfg
    Hallo

    Hi gosilber,


    das ist alles ganz simpel geworden, seit es die EU-Standardüberweisung gibt. Hole Dir erst mal ein Formular bei Deiner Bank (meine bietet solche Überweisungen leider nur in Papierform an). Vielleicht gibt es ja schon fortschrittliche Banken, die solche EU-Standardüberweisungen auch bereits online zulassen; bei meiner gehts nur per Papier. Frag einfach mal bei Deiner Bank.


    Das Formular für EU-Standardüberweisung (Mitte 2003 eingeführt) schaut fast genauso aus wie auch eine dt. Inlandsüberweisung, auch der Größe nach.


    IBAN und BIC des Zielkontos erfährst Du mit der Bestätigungsmail für Deine Bestellung. Deine eigene IBAN erfährst Du bei Deiner Bank, wenn sie nicht schon auf Deinem Kontoauszug (vom Girokonto) nachrichtlich aufgedruckt ist


    Die restlichen von Dir genannten Kürzel (SHR, OUR, BEN) brauchst Du bei einer EU-Standardüberweisung nach Österreich nicht.


    Falls Du keine email Bestätigung nach einer Bestellung erhältst (etwa wegen PC-Problemen etc.), dann kannst Du ja auch dort anrufen und Dich erkundigen.


    Ich komme mir schon vor, wie der Werbefritze für die betreffende Bank. Aber da ich nunmal "A" gesagt habe, hier auch noch der Link zur "Mutterbank" des Muenzshops, wo Du nochmal alles mit BIC & Co. nachlesen kannst:


    [URL=http://www.sparkasse.at/steiermaerkische/content/0,,1143207,00.html]http://www.sparkasse.at/steier…ontent/0,,1143207,00.html[/URL]


    mfg
    Hallo

    Also denn, nichts ist unmöglich:


    Wenn eine Ware (auch Silber oder ein anderer Wertgegenstand) versichert versendet wird, dann ist für den Versender als nachvollziehbarer Beweis der Empfang der Ware durch die Unterschrift des Käufers bzw. Bestellers zu bestätigen.


    Daher verlangt der Postbote bei der persönlichen Ablieferung der bestellten und schon vorab bezahlten Ware eine Unterschrift vom Empfänger (nix Postkasterl oder Briefkasten). Das ist bei versichtert versendeten Waren eben einfach so. In Deutschland, in Österreich und vermutlich auch in anderen Ländern.


    Der Versender will ja wissen und nachprüfen können, ob die bestellte und schon bezahlte Ware auch beim richtigen Empfänger angekommen ist.


    Und bei allem Respekt:


    Physisches Gold ist nach meinem Empfinden kein "Zeug".


    mfg
    Hallo

    Also nochmal zusammengefaßt:


    Für (exakt) 5,09 Euro wird die Ware selbstverständlich auch nach Deutschland verschickt. Für den versicherten Versand muß der Käufer nichts mehr extra bezahlen bzw. das ist in diesem Pauschalpreis mit drin, wie auch die Verpackungskosten.


    Ich hoffe, alle Unklarheiten sind jetzt aufgelöst.


    mfg
    Hallo

    Mein Tipp:


    Für den Kauf von Anlagemünzen wie auch Barren gibt´s eine gute Adresse: http://www.muenzshop.at


    Die Preise sind tagesaktuell, die Münzen oder Barren werden versichert und per Post für rd. fünf Euro versendet (einschließlich Porto und Verpackung). Das Porto ist also im Vergleich zu ebay (meist nur einzelne Münzen von einem Anbieter) sehr günstig, insbesondere wenn man mehrere oder verschiedene Artikel kaufen möchte.


    Das Risiko eine Fälschung zu bekommen, ist auf diesem Weg auch hinfällig. Die Barren sind übrigens aus Gründen der Authentizität numeriert und werden vom Schweizer Unternehmen Argor-Heraeus SA hergestellt. Sie tragen zudem das Logo der "Münze Österreich", die Gewichtsangabe und die Feinheit 999,9.


    Philharmonikermünzen (insbesondere die kleinen Stückelungen) sind wesentlich günstiger, als bei inländischen (deutschen) Geldinstituten. Man kauft ja schließlich (fast) an der Quelle.


    Der bei der Bestellung angezeigte und per email bestätigte Kaufpreis ist dann per EU-Standardüberweisung (gebührenfrei bis 12.500 Euro) auf das angegebene Konto zu transferieren. Nach Eingang des Geldes in zwei bis drei Tagen geht die Ware zur Post und kommt an der eigenen Haustür an. Bei Kauf mit Kreditkarte wird sofort versandt, allerdings sind die Bestellmengen aufgrund des individuellen Kartenlimits dann evtl. eingeschränkt.


    Die der Sendung beiliegende Kaufquittung ist ohne eine Namensnennung des Käufers ausgestellt.


    Bequemer kann man nicht zum Krösus werden, das nötige Kleingeld vorausgesetzt.


    Ich würde sagen, eine feine Sache.


    mfg
    Hallo