Ebenso verstehe ich bei den Chartanalysen nicht wieso Ähnlichkeiten im Verlauf für die Zukunft aussagekräftig sind. Aus meiner Sicht ist das doch mehr oder weniger Zufall...
eben das ist kein Zufall, denn die Mehrheit der "Ähnlichkeiten" wiederholt sich. Nicht zu 100%, aber zu weit mehr als 50%. Und wenn du im Schnitt mit deiner Geldanlage mit mehr als 50% richtig liegst, dann wirst du auf Dauer auch gewinnen. Ein Chart kann analysiert werden, damit muss man sich beschäftigen, ist eine Erfahrungssache von vielen langen Jahren und geht nun mal nicht hopplahopp.
Wenn dem fundamentalem Telebörsengelabre nachgehst und danach handelst, dann kommst nicht weit. Weshalb haben denn alle Banken die ausgeklügelsten Softwaremodule zur Indikatorenberechnung mit Horden von Analytikern und Händlern die das alles nutzen? Im Prinzip ist ein Chart nichts anderes als die Beschreibung des psychologischen Zustands der Marktteilnehmer. Der Zustand geht im Extremfall von zu Tode betrübt bis zum andern Extrem, dem himmelhoch jauchzend. Dabei spielt es keine Rolle ob du einen Aktienchart, einen Rohstoffchart oder einen Indexchart dir ansiehst. Alles ist ein Spiegelbild der Psychologie der Marktteilnehmer.Und die wiederholt sich tagtäglich. Deshalb sind Ähnlichkeiten meist auch gute Hilfsmittel für Vorraussagungen.
Ist ja bei der Wettervorhersage ähnlich, die ist dank Computer und mathematischen Modellen (auch Ähnlichkeitsvergleiche mit früheren Konstellationen) mittlereile schon so gut, dass ca. 10 Tage im Vorraus das Wetter prognostiziert werden kann. Natürlich niemals mit 100% aber auf jedenfall besser als mit den alten Bauernregeln.
resci 