Mal im Ernst.
(Echt jetzt)
Die beiden Seiten (corolla pro, corolla contra) hauen sich ja gegenseitig die Köpfe ein, Zahlen, Statistiken kreiseln umher wie Eintagsfliegen und jeder ist nur damit beschäftigt, die Fliegen des anderen schneller zu erschlagen als der andere die eigenen
..was bringt das?
Null.
Vielleicht kann man "draußen" ja versöhnlicher argumentieren, wenn man die Angst des anderen anerkennt?
Es ist ja wirklich nachvollziehbar, wenn jemand Angst hat, krank zu werden. Wer will schon krank sein?
"Ich verstehe deine Angst. Wirklich. Niemand will schwer krank werden. Ich auch nicht."
Aber vielleicht kann man, wenn man diesen Schritt auf seinen Gegüber zugeht, erklären, dass man eben auch Angst hat. Vor Totalitarismus, Diktatur etc.
"Aber bitte verstehe, dass ich auch Angst habe. Nicht nur vor der Krankheit, sondern davor, in einem totalitaren System aufzuwachen. Wir Deutsche sind ja anfällig dafür." (
Joker!)
Denn sowenig der Gegenüber im Moment krank ist, aber werden kann und darauf seine Angst begründet - genauso kann auch eine Diktatur entstehen.
Ja, es gab Kranke und Tote
Aber genauso gab es auch Diktaturen.
Angst ist Angst. Es gibt kein mehr Recht auf Angst. Es gibt keine qualitativen Rangordnungen (meine Angst ist mehr wert als deine).
Vielleicht ist das Quatsch, was ich schreibe. Vielleicht hilft es.
