Und ich kann jedem nur empfehlen, möglichst lange kleines Einzelunternehmen zu bleiben. Sobald man GmbH oder UGmbH oder schlachmichtot ist, kommen die Geier an. Da fängst du an, dich totzubezahlen. ![]()
Gefühlte 120% darfst du dann an Leute zahlen, von denen du noch nie was gehört hast und nie was hören wirst, außer Rechnungen. ![]()
Beiträge von Yokai1
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Hi,
normalerweise würde ich schon sagen, wenn du keine andere Möglichkeit hast Geld zu verdienen, schau, was du kannst und versuchs zu verkaufen.
Allerdings finde ich persönlich es gefährlich, sich selbstständig zu machen, indem man sich Geld leiht. Es ist so: Du musst nicht nur die 50000€ zurückzahlen, sondern auch die Zinsen. Das heißt, dass du erstmal für dieses Geld arbeiten gehst.
Selbsständigkeit ist hart. Ich hatte das Glück, keinen Kredit zu brauchen, weil meine Leistung aus meinem Hirn entsteht. Das braucht noch keinen Kredit.
Ich weiß nicht ... wenn du schon so rechnest, dass du dir Gedanken darum machst, was pssiert, wenn es nicht funktioniert ...
Du solltest schon überzeugt von der Sache sein. Aber ich denke, das bist du, und du weißt auch, ob deine Geschäftsidde funktionieren kann.Hilft dir jetzt alles nichts.
Merk ich auch grad.
Ich kann dir nur Glück wünschen und hoffe, dass du weißt, was du tust.![smilie_blume [smilie_blume]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_blume1.gif)
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Sorry für die Ostzonen-Zuordnung. Das war kein guter Scherz
![smilie_blume [smilie_blume]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_blume1.gif)
Kein Problem. Sehe ich nicht als Beleidigung an oder ähnliches. Nicht die Herkunft ist entscheidend.
Ich will nur nicht, dass irgend so ein Sozi-Depp (nicht du und auch keine Anwesenden) seine Ansichten mir überstülpen kann. Lieber ziehe ich weg, bevor ich mir mein Eigentum wegnehmen lasse. Ich selbst liege niemandem auf der Tasche, auch dem Staat nicht. Dann erwarte ich aber, dass arbeitsfähige Personen zumindest den Versuch unternehmen, ihre Mitmenschen nicht unnötig auszusaugen.
So wie du das formulierst kann man dem nur zustimmen. Es geht auch nicht darum, dir irgendwas wegzunehmen. Ich will auch nicht, dass mir jemand was wegnimmt, was ich mir hart erarbeitet habe. Oder gar was abnimmt, was grad hart ist. Ganz so einfach ist es aber auch nicht. Meiner Meinung nach kann eine Gesellschaft nur durch "teilen" funktionieren. Wie geteilt wird, ist zu erwägen. Das richtige Maß zu finden, ist schwer - gebe ich zu.
Sozialhilfe (so hieß es früher zutreffend) ist für Behinderte, Kranke, Alte usw. erfunden worden. Dafür ist wohl jeder bereit, etwas Steuern zu zahlen. Auch für gute Straßen, Schulen, Universitäten usw. zahlt man durchaus gerne.
Richtig. Früher. Mag sein, dass ich mich irre, aber nochmal: Inzwischen sind wir so industrialisiert, dass es einfach nicht genug Arbeit für alle gibt. Und bitte zu bedenken: Das ist ja unser aller Ziel!!! Stell dir das vor: Irgendein Wissenschaftler hätte eine Maschine erfunden, die ALLE Arbeit erledigt, die es gibt! Es müsste keiner mehr seinen Lebensunterhalt selbst erwirtschaften. Das wäre doch geil, oder?
(Zurück auf den Teppich:)
Oder sagen wir mal, es gibt nicht genug Arbeit für alle, deren Ableistung wirtschaftlich so viel einbringt, dass man davon leben kann. Die Subventionierung solcher Arbeit wäre ja Sozialismus. Wollen wir ja nicht. Also muss man ehrlich sein und sagen: Leute, tut mir leid, es gibt nicht genug Arbeit für alle.
Okay, man kann versuchen, auf dem Dienstleistungssektor etwas zu erreichen - also quasi Leistungen anzubieten, die eigentlich keiner braucht, bzw man auch selbst machen kann. Aber was ist, wenn das alle machen? Wird nicht wirklich funktionieren.
Wir haben also das Problem, dass viel von der Arbeit, die es mal gab, nichtmehr von Menschen getan werden muss. Diese Menschen sind quasi übrig. Wie mit ihnen verfahren? Ihnen etwas abgeben? Mehr? Weniger? Sie erschießen? Also die Bevölkerung soweit runterfahren, dass wieder wirtschaftlich sinnvolle Arbeit für alle da ist und alle ihren eigenen Teil erwirtschaften können? Okay. Dann aber bloß keine Innovationen und Industrie, weil dann der Mist wieder von vorne anfängt.Aber inzwischen wandern vom deutschen Bundeshaushalt 54% (heute in Phoenix berichtet) in den Sozialetat. Das ist die größte Enteignungswelle aller Zeiten. Sozialismus pur der schlimmsten Sorte. Und der Michel steht daneben, lässt sich von den Parasiten ausplündern und mault dumm herum. Wenn mein Hund Läuse oder Flöhe hat, dann besorge ich mir ein Pulver und gut ist ...
Soweit ich weiß, ist der größte Anteil davon die Rente.
Nun kann man auch wieder darüber diskutieren, ob es in Ordung ist, das Leute, die ihr Leben lang gearbeitet haben, eine Rente bekommen sollen.
Und ja, die Idee, die Leute einfach einzuschläfern, wenn sie ins Rentenalter kommen, gibt es schon.
Nun gut, man könnte ja privat vorsorgen. Sicher. (Ob das sicher ist, ist auch nicht sicher). Man könnte alles privat machen. Dann hätte der Staatsapperat aber auch keine Daseinsberechtigung mehr. Wobei ich mich grad frage, ob er das überhaupt hat - aber das wäre ein anderes Thema.Letztlich: Man muss immer aufpassen. Nicht man selbst definiert, ob man der Floh ist. Das tun immer andere. Frag den Floh. Was meinst du, was der dir erzählt, wenn er dich mit der Spraydose sieht? Gib ihm eine Spraydose und er sieht dich als Ungeziefer an.
Eine moderate Einstellung ist daher durchaus zu empfehlen, wenn man nicht weiß, was kommt und irgendwie seinen Hintern retten will. Ob von vorne oder hinten.

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Lustig.
Ich versuche eine halbwegs respektvolle Diskussion zu führen, und alles, was euch einfällt sind abfällige Abwertungen niederschmetternder Art.
Nun, vielleicht ist tatsächlich nichts im Leben gerecht. Und? Was ist die Lösung? Machen wir es also noch ungerechter, als es eh schon ist? Oder versuchen wir mal die andere Richtung?
Matheprof ... Der hat, als er noch Lehrer war, den Kindern was beigebracht, damit sie ihren Lebensunterhalt mal selbst erwirtschaften konnten.
Das Essen in der DDR? Keine Ahnung. Ich habe ja nur Vermutungen angestellt. Ich vermute irgendwie Ostdeutsch.

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@ Pedro:
Leider falsch. Ich bin Westler (nicht Wrestler
), mein Papa ist Matheprof. und mein Mutta Krankenschwester, mir fehlte es als Kind an nichts, und ja, wir hatten Bananen. (Das sind diese grünen, runden Dinger, die nach Apfel schmecken!
)
Ich habe eben nur gelernt, zumindest zu versuchen, beide Seiten zu sehen. Und irgendwie wurde mir auch beigebracht, immer auf der Seite der Schwächeren zu stehen. Das mag ein Fehler sein, aber es ist mein Fehler. Dass man mit diesem Fehler kein Geld verdienen kann, ist mir allerdings auch schon aufgefallen.
Vielleicht würde ich auch anders reden, wenn ich den Popo voller Geld hätte und nicht wüsste, wohin damit. Vielleicht würde ich mir dann auch sagen: Ich weiß nicht wohin mit meinem Geld, ich kann es auch nicht ausgeben, weil ich schon alles habe, aber abgeben? Auf keinen Fall. Ich kann es nicht mit ansehen, wenn andere mehr haben, als sie im Moment schon haben. Es sei denn, es geht dabei um mich.
Letztlich geht es doch um eine Gerechtigkeitsdebatte.
Was ist gerecht?
Ist es gerecht, dass diejenigen, die nachweislich auf Kosten anderer leben, überhaupt eine Daseinsberechtigung haben, und wenn ja, wieviel Dasein darf ihnen zugestanden werden?
Ist es gerecht, dass ein Formel1fussballfahrer das 500000-fache eines normalen Arbeiters verdient?
Wer will schon bestimmen, was gerecht ist.
Die Gerechtigkeit ist immer auf der Seite der Straße, auf der man wohnt. Unrecht haben immer die von gegenüber.
(Is so, würde Ali sagen)Ist es gerecht, dass ein Industriestaat immer innovativer darin wird, die von Menschen getane Arbeit abzuschaffen und somit in Kauf zu nehmen, dass sich Kapital auf einzelne Stellen konzentriert und diejenigen, die "Platz" der Industrie gemacht haben, an die Wand gestellt werden, weil ihnen der implizierte Sinn im Leben genommen wurde, nämich Arbeit und die Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt mit Arbeit zu erwirtschaften?
Es geht dabei nicht um Kommunismus, Sozialismus, oder Kapitalismus.
Es geht um die Frage, wie wir eine gerechte Gesellschft basteln können, mit der alle halbwegs leben können.PS: Nicht aller Fraß in der DDR war scheiße. Glaub ich zumindest nicht. Kann nicht schlechter gewesen sein, als der Mist, den die Amis fressen.

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[/quote] Messi zahlt jedenfalls soviel Steuern, dass er Hunderte von Hartzern ernähren könnte.[/quote]
Jau. Denk da mal drüber nach. Der Typ kann allenfalls besonders hübsch gegen einen Ball treten.
Von seinem reinen Steuereinkommen könnten hunderte von Menschen leben. Wieviele könnten von seinem Gehalt leben? Geht ja gar nicht darum, dass er jetzt alles abgeben soll oder Hartzler mehr bekommen sollen.
Aber die Relationen sind doch irgendwie nicht so ganz knusper. Es gibt schließlich auch genug Leute, die ein Leben lang gearbeitet haben und mit ihrer Arbeit der Gesellschaft mehr gbracht haben als ein Fitze, der gegen ´nen Ball treten kann.
Nimm dem Messi mal die Füße weg.
Was ist dann?
Dann hat der auch keine Daseinsberechtigung mehr. Dem was abgeben? Nö. Selbst schuld, wenn der sich nur mit Bällen beschäftigt. -
Vielleicht bin ich zu blöd um das zu kapieren, aber ich höre immer "Die, die das Geld erwirtschaften."
Wie werden denn Zinsen auf hohe Guthaben erwirtschaftet?
Also quasi: Da ist eine Menge Geld und das liegt bei einer Bank so rum. Da kommen Zinsen drauf. Das Geld (Zinsen) muss ja irgendwo herkommen. Wahrscheinlich entweder dadurch, dass andere für weniger Geld wirtschaften, Geld gegen Zins verliehen wird, oder durch Vermehrung von Geld?
Und wenn ja oder nein, wo hat dann der Besitzer des ersten Geldhaufens gewirtschaftet?Ich frage mich auch, wo denn der Fussballer, der 50 millionen im Jahr verdient, irgendwas erwirtschaftet hat.
Ich versteh das einfach nicht.
Wir müssen ja sparen. Okay, die Reichen müssen das nicht, weil die haben ja Geld.
Also müssen die sparen, die nicht soviel haben. Logisch - kann ja nix ausgeben, was ich nicht hab.
Aber wenn jetzt die ganzen Fussballer und Schnell-Auto-um-Kurve-Lenker und so weiter ihr Geld auf die Bank tun, un die Zinsen dafür kriegen, wo denn nun kommt dann das Geld her, wenn man es nicht drucken will?
Muss ja also dann irgendwer was von seinem Geld abgeben?


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Thierse?
Hat jemand schon Wolfgang Thierse vorgeschlagen?
Der hat sich doch letztens von der Polizei bei einer Demonstration wegtragen lassen.
Eier. Das sind Eier.

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Wobei ... ist euch aufgefallen, dass Friedmann im Gesicht noch brauner ist, als an den Händen?
Mann, wie geht das?
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Man muss Friedmann lassen, dass er - im Gegensatz zu vielen anderen interviewenden Schnarchnasen - durchaus einen gewissen Unterhaltungsfaktor hat, wenn er denn mal richtig loslegt.
Ob das Richtig ist, was er loslegt, steht woanders.
Aber er lässt halt die Sau raus. Und ich glaube, er hat Spaß daran.
Wir brauchen mehr Leute, die Spaß an dem haben, was sie machen.
Dann kann man wenigstens sagen: "Wir haben zwar alles in die Kacke geritten, aber wir hatten wenigstens Spaß dabei!"Würde uns Deutschen mal gut tun.
![smilie_love [smilie_love]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_love_004.gif)
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eine von der leyen zur präsidentin zu machenist reinweg ein schlag ins gesicht jeden ehrlichen deutschen arbeiters ! . unser and ist nur noch eine einzige schande...
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Und somit passts wie die Faust aufs Auge.

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Ich weiß ja nicht, aber irgendwie riecht mir alles in Richtung Ursula v.d.L.
Die Frau verkörpert genau das richtige Maß an medialer Kuschelpresänz, ist sehr schnell und geschickt darin, ihre 27 Kinder, die sie zwar gezeugt haben mag, aber sicher nicht selbst erzogen hat, der Öffentlichkeit zu präsentieren, ihre Frisur ist spitze und außerdem ist sie eine Frau, was zeitlich einfach dufte ins Bild passen würde.
Außerdem fällt sie politisch nicht weiter auf - ihre politischen Fähigkeiten begrenzen sich darin, nachzuplappern, was andere schon vor ihr gesagt haben. Sie kann es halt gut als eigene Ideen verkaufen.
Absolut bezeichnend war die Frage von Will irgendwann mal, wie sie (Ursula) denn damit umgehen könnte, dass sie so perfekt sei.

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Denkwürdiges ist passiert, in diesem unseren Lieblingsland. Zwischen glücksbeseeltem Getaumel und Klappe-offenem Gestaune tanzen unsere Gefühle den Tango der Unfassbarkeit.
Wir wissen gar nicht, ob wir uns über das Wunder von Oslo freuen, oder lieber über das Wunder von Horst ärgern sollen. Zu gegenläufig, zu unpassend das Ganze, um es in seiner Komplexheit zu begreifen.Aber nein, nicht doch - keine Panik!
Denn so gegenläufig ist das alles gar nicht - zeigt es doch auf, was und wer wir sind, und wohin wir gehen werden.Da ist Lena.
Wow!
Dieses kleine, unschuldig wirkende Luder, das viele gerne nicht nur als Schwiegertochter betrachten, sondern liebend gerne erstmal selbst vertrauensvoll probeliegen würden, bevor wir es unseren Nachkommen überlassen. Wer will schon die Katze im Sack? Schließlich zahlen unsere Kinder unsere Zukunft. Sorgen wir dafür, dass sie zufrieden sind.
Hach, diese Kindfrau, dieses Kein-Wässerchen-trüben-könnendes Etwas mit dem Habitus einer Männer-den-Kopf-verdrehenden Lolita, was liebe wir dich doch!
Da ist im Hintergrund ein ehemaliger Spezialist der Fleischverarbeitenden Industrie, der inzwischen der unbestrittende König der Leichtmatrosenunterhaltung ist und gekonnt die Fäden im Hintergrund zieht. Raab wurde gerufen, Raab kam, Raab siegte. Ergo - mero - witzi. Wenn Raab auch vieles nicht kann, so kann man sich auf ihn verlassen. Er steht zu dem, was er macht, und er macht es gut und mit einer beeindruckenden Leichtigkeit. Was er anpackt, verwandelt sich in Gold.
Sein perfekt gestyltes Produkt, die Meiersche Landrut, spricht uns an, macht uns glücklich, erinnert uns daran, dass auch wir uns freuen dürfen, Loyalität zeigen dürfen, stolz auf das sein dürfen, was dieses, unseres mehr oder weniger glücklich vereinigtes Land hervorgebracht hat.
Hurra!
Wir sind die Unterhaltungskönige, wir sind die Führer der medialen Berieselung, der Oberflächlichkeit, des Brotes und der damit untrennbar verbundenen Spiele. Anspruch hat das alles nicht - das braucht es auch nicht, denn davon war nie die Rede und ist uns auch nicht versprochen worden.
Darauf einen Din-genormten Gerstensaft.
Wir sind Deutschland!
Wir sind Lena!
Lena ist Deutschland!
Lena ist wir!
Hurra und danke für die Blumen!Keine 48 Stunden später.
Da ist Horst.
Wow!
Dieser schon immer etwas farblos wirkende Gutmensch, der sich gerne bei wichtigen Fragen in ohrenbetäubende Stille hüllte und seine Daseinberechtigung der feucht-fröhlichen Zusammenkunft einer ehemaligen FDJ-Aktivistin und einer real existierenden Comicfigur in einer unbekannten Wohnung auf einem unbekannte Flokatiteppich bei unbekannten Getränken zu verdanken hat.
Horst - unser allseits geliebtes Staatsoberhaupt - unser Fels in der Brandung, unser Strohalm im Sumpf der Planlosigkeit - du, der so ganz komplimentär zu der Viagra ersetzenden Lena ist - selten hast du zu uns gesprochen, aber wir haben dir wenigstens geglaubt, wenn du geschwiegen hast oder uns erklärtest, dass Weihnachten vor der Tür steht. Und wenn du mal nicht geschwiegen hast, hast du uns aus der Seele gesprochen - auch wenn wir wussten, dass es nichts ändert. Was du anpackst, verwandelt sich in Leere.
Hurra!
Und nun? Was tust du uns an?
In Zeiten, in denen der Vertrauensverlust in unsere Eliten und Lenker derart gesunken ist, dass wir in unseren Kellern noch Gruben ausheben müssen, wo uns die Finanz-, die Währungs-, die Glaubenskrise schüttelt, dass uns Angst und Bange wird - da gehst du einfach? Schmeißt einfach so hin? Knallst uns eine Begündung vor den Latz, die man nicht mal mit zwei zusammengekniffenen Augen glauben kann? Was wäre so schlimm gewesen, uns die Wahrheit zu sagen? Wolltest du das nicht immer? Unbequem sein? Tacheles reden? Wo wäre das Problem gewesen zu sagen: "Leute, es ist aus und vorbei, rette sich wer kann und ich zuerst!"? So hättest du wenigstens noch einen Hauch von Achtung retten können.
Doch sollen wir deiner Begründung glauben? Sollen wir?
Dann bist du ein bockiges Kind, das den Sandkasten verlässt, weil dir jemand gesagt hat, dass dein Förmchen doof aussieht. Dann hast du kein Verantwortungsgefühl. Dann haben nicht andere den Respekt vor deinem Amt missen lassen, dann bist du derjenige, der keinen Respekt vor deinem Amt hat! Denn deine Aufgabe wäre es gewesen, bei einer Respektlosigkeit vor deinem Amt, diesen Respekt wieder herzustellen!
Und sage uns nicht, dass du das nicht kannst, weil du ein so herzenswarmer Mensch bist! Wir haben genug von Heuchelei!
Aber wir glauben dir mal nicht, weil wir uns nicht vorstellen können, dass ein gestandener Mann noch im Sandkasten spielt.
Und somit bleibt nur ein Schluss übrig: Du hast uns belogen. Du hast uns über die wahren Gründe deiner Abdankung getäuscht.
Und das ist UNSERE Bankrotterklärung der politischen Grundfesten. Die letzte Instanz unseres Vertrauens zückt den Mittelfinger und macht unmissverständlich klar, was er von uns hält.
Nichts.
Du hast uns unmissverständlich klar gemacht, wie wichtig dir dieses Land ist.
Es ist dir piepegal.
Du stellst deine persönliche Befindlichkeit über die Zukunft dieses Landes!
Denn wer sein Land in diesen Zeiten mit einer Lüge im Stich lässt, dem ist nicht mehr zu helfen. Und denen, die im Stich gelassen wurden, erst recht nicht.
Daurauf einen Blasentee.
Wir sind Deutschland!
Wir sind Horst!
Horst ist Deutschland!
Horst ist wir!
Hurra und schönen Gruß an deine Frau!Das, liebes Volk, ist das, was wir verdienen. Unsere Abhängigkeit, unsere Untätigkeit einer unfähigen, regierenden und oppositionierenden Elite gegenüber hat zu dem geführt, was wir nun beklagen dürfen. Man lässt uns im Stich.
So schließen wir lieber wieder die Augen, drehen uns um 180 Grad, öffnen sie wieder und erfreuen uns an unserem gesamtdeutschen Wunderkind. Denken wir lieber mit dem Herz als mit dem Verstand.
Denn vielleicht sollten wir wirklich aufgeben. Vielleicht sind Brot und Spiele wirklich das bessere Los.
Freuen wir uns auf die WM.
Hurra Deutschland! -
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Öhm
wirklich seriös klingt das nicht.
Ich mein, ich weiß ja, dass er recht hat.
Aber wüsste ich es nicht, würde ich denken, dass nicht.

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Ich würde mal behaupten, man solle IN DER KRISE eh nix von seinem EM weggeben. Wer nur durch eine Krise (die, wenn sie kommt, eh nicht ewig dauern wird) kommt, in dem er sein EM für ´nen Brötchen hergibt, hat was falsch gemacht.
Ich kauf doch kein EM, um mir davon Brötchen zu holen.
Wegen Silber:
Przentual verglichen mit Gold, ging da durchaus mehr - wibei es natürlich darauf an kommt, wann man eingestiegen ist. Ich kann mich noch erinner, dass es den 09er Panda für 12,45€ gab.
Und auch einige Lunarsondergrößen haben mächtig was gut gemacht. Manche Halbunzer sind teurer als die aktuellen 1 Unzer.
Solange Gold ein richtiges Pferd ist, ist es auch Silber. Okay, Silber ist vielleicht mehr ein Pony. Aber´nen Karren ziehen können die auch.(Und wer nochmal was gegen Silber sagt, wird mit vernickelten Vatikanmünzen nicht unter 20 Stück bestraft.
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Die verkaufen das Gold an die Bürger und nehmen es ihnen dann im Rahmen eines Goldverbotes wieder weg.
Würde ich auch so machen.
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Hi,
ich bräuchte einpaar Schulden.
Kannst meine haben. Aber nicht zum Nulltarif. Die kosten schon ein bisschen was.
(Sorrý, musste einfach sein.)

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Perspektivisch betrachtet ist der Römer auch völlig verhunzt.
Escher ist besser!
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Find ich jetzt übertrieben.
Erstens mag man über Raab denken, was man will, hochkulturelle Unterhaltung macht er sicher nicht, aber er lässt sich was einfallen. Und das ist allemal unterhaltsamer als Hinterseer und Gottschalk zusammen.Das mit dem Fahrrad wäre mir gar nicht aufgefallen. Dass die Dinger so heißen, weiß ich erst jetzt.
Wer hat da jetzt geworben?