Beiträge von Jürgen

    Wenn nämlich stimmt, was Goldmoney schreibt, dann gibt es überhaupt keinen Engpaß bei den derzeitigen Preisen - und damit müßten sie mit Goldhändlern die händeringend nach großen Barren suchen, doch ein tolles Geschäft machen können.
    Seltsame Geschichte.




    Ich betrachte diese Darstellung, auf Silber bezogen, als absoluten Unfug. Gestern habe ich mit Hernn Klein von der Degussabank gesprochen, der für den privaten Verkauf der Silberbarren zuständig ist. Seine Aussage war an mich: Die Lager bzw. Tressor, sind absolut leer. Leerer kann es gar nicht gehen. Silber soll in 6 Wochen wieder geliefert werden.


    So in etwa wie es bei dem Edelmetallen momentan abläuft, denke ich läuft es auch bei den anderen Rohstoffen ab. Sollte diese Preise bleiben, dann könnten viele Minen nicht mehr überleben. Hier werden die Preise für alle Rohstoffe erbarmungslos in den Keller gedrückt. Der Grund hierfür ist die Inflation scheinbar zu senken, um die Zinsen senken zu können, und damit den Wirtschaschaftskreislauf wieder anschieben zu können. Ausserdem soll das Geld nicht in die Rohstoffaktien fließen, sondern in die DOW und DAX.
    So etwas ähnliches wie bei Silber und Gold ist auch bei dem Ölpreis zu erkenne. Hier wird der Barrel immer billiger, nur an der Tanksatelle passt das nicht. Auch hier hat der Rohölpreis sich von dem Spotmarkt getrennt. Wo das endet ist schwer zu sagen, da es solche massiven Manipulationen an den Rohstoffmärkten noch nie gegeben hat. Auch der Dollar ist so ein Ding. Der muß unbedingt tief gehalten werden, damit das Vertrauen in diese Währung erhalten bleibt, und die Ami-Industrie ins rollen kommt.
    Ich sehe einen physischen Engpass bei allen Rohstoffen kommen, der sich explosionsartig endladen wird. Was ansderes ist für mich nicht logisch.


    Gruß

    Also bei Nachfrage bei der Degussa Bank ( Herrn Klein, dort kann man ja auch kaufen ) sind dort für die nächsten 6 Wochen keinerlei Silberbarren erhältlich. Bei der Dresdner Bank vor Ort, konnte ich mir nur bestätigen lassen, daß nichts da ist, und Lieferzeiten
    angesagt sind. Ob DREBA oder DB, CO oder so ähnlich, alle werden von der Degussa beliefert. Auch wenn auf der Bullion Page es als lieferbar dargestellt wird, so sind bei Nachfrage Lieferzeiten angesagt. Also Bullion Page zeigt nicht bein Banken an, daß diese nicht liefern können.


    siehe hier


    http://bullionpage.de/


    Gruß

    Wenn die Börsenkurse fallen,
    regt sich Kummer fast bei allen,
    aber manche blühen auf:
    Ihr Rezept heißt Leerverkauf.


    Keck verhökern diese Knaben
    Dinge, die sie gar nicht haben,
    treten selbst den Absturz los,
    den sie brauchen - echt famos!


    Leichter noch bei solchen Taten
    tun sie sich mit Derivaten:
    Wenn Papier den Wert frisiert,
    wird die Wirkung potenziert.


    Wenn in Folge Banken krachen,
    haben Sparer nichts zu lachen,
    und die Hypothek aufs Haus
    heißt, Bewohner müssen raus.


    Trifft's hingegen große Banken,
    kommt die ganze Welt ins Wanken -
    auch die Spekulantenbrut
    zittert jetzt um Hab und Gut!


    Soll man das System gefährden?
    Da muss eingeschritten werden:
    Der Gewinn, der bleibt privat,
    die Verluste kauft der Staat.


    Dazu braucht der Staat Kredite,
    und das bringt erneut Profite,
    hat man doch in jenem Land
    die Regierung in der Hand.


    Für die Zechen dieser Frechen
    hat der Kleine Mann zu blechen
    und - das ist das Feine ja -
    nicht nur in Amerika!


    Und wenn Kurse wieder steigen,
    fängt von vorne an der Reigen -
    ist halt Umverteilung pur,
    stets in eine Richtung nur.


    Aber sollten sich die Massen
    das mal nimmer bieten lassen,
    ist der Ausweg längst bedacht:
    Dann wird bisschen Krieg gemacht.

    Hungern trotz einer Handtasche voller Gold


    Selbstversuch in München: Wer mit Edelmetall bezahlen will, bekommt ein Auto, eine Küche, vielleicht auch ein Haus - aber nichts zu essen.
    Von Simone Boehringer
    Goldmünzen und Goldbarren, dpa
    vergrößern Ein Kilo Gold ist derzeit etwa 20.000 Euro wert - doch was kann man sich damit in Geschäften kaufen?
    Foto: dpa


    Die Kundenberaterin einer Münchner Kunstgalerie schluckt, ihre Hand zittert ein wenig. Gerade hat sie einen blitzenden Goldbarren in die Hand gedrückt und die Frage gestellt bekommen: "Was kriege ich bei Ihnen für ein Kilo?" Die Frau dreht den in Plastik eingeschweißten Barren mit Prägestempel und Inschrift der Goldgießerei Umicore hilflos hin und her. Sie räuspert sich, dann meint sie: "Das kriegen wir schon hin, zur Not lösen wir das gute Stück eben bei unserer Bank ein." Gerade zückt sie verschiedene Kataloge.


    Die Goldbesitzer aber wollen es sich noch einmal in Ruhe zu Hause überlegen, in was sie das edle Stück investieren. Ein Kilo Gold ist derzeit etwa 20.000 Euro wert.


    Einkaufen gehen in München mit Gold und Silber - so der Selbstversuch vor dem Hintergrund der aktuellen Gold-Euphorie, verursacht durch die Kreditkrise und das wachsende Misstrauen vieler Menschen gegenüber Banken und Barem. Was also ist Gold heute im Alltag noch wert? Über Jahrtausende war es in vielen Kulturen gleich Geld, bis Ende des Ersten Weltkrieges moderne Finanzsysteme mit Papierwährungen in weiten Teilen der Welt Einzug hielten und das Edelmetall als offizielles Zahlungsmittel ablösten.


    Dennoch sollte die Shoppingtour ein mühsames Unterfangen werden. Am Anfang des Tages ein Besuch beim Goldhändler: Er versorgt einen mit gängigen Goldmünzen und -barren, sogar mit Silberlingen als Kleingeld. Gleichzeitig prophezeit er, dass mit den edlen Metallen, die einen Gesamtwert von 30.000 Euro haben, "wohl wenig zu holen" sei.


    "Nein, danke, geben Sie mir Bargeld oder EC-Karte"


    Der Bäcker um die Ecke bestätigt die Prognose gleich. Ein silberner American Eagle, Marktwert etwa 15 Euro, für ein Croissant und eine Flasche Wasser? "Nein, danke, geben Sie mir Bargeld oder EC-Karte, ich nehme nur offizielle Zahlungsmittel", sagt die Verkäuferin freundlich, aber bestimmt. "Warum, wo Sie doch ein gutes Geschäft dabei machen könnten?" "Nein, ich will keine Scherereien haben, wenn die Kasse nicht stimmt wegen so einem Kram."


    Der nächste und übernächste Versuch bringen auch keinen Erfolg. "Ich habe keine Erfahrung mit Gold, deshalb nehme ich das Metall nicht an", sagt der Chef eines schicken Blumenladens in der Nähe des Prinzregentenplatzes. Ein Bouquet für eine nahe Hochzeit für 600 Euro hätte es sein sollen, gezahlt mit einer südafrikanischen Krügerrand-Münze, eine Unze schwer und die wohl bekannteste Goldmünze der Welt. An den Edelmetallbörsen ist sie derzeit rund 650 Euro wert. In einem kleinen Möbelhaus, eigentlich eine Luxusboutique für Großkunden, bietet die Beraterin zunächst an, teure Einzelstücke auch direkt mitzunehmen, wenn sie auf Lager sind. Bei der Bitte um Bezahlung in Gold verweist die Dame dann allerdings schnell auf ihre besondere Rolle. "Wir dürfen im Prinzip gar nicht an Sie direkt verkaufen, wenden Sie sich an den Fachhandel, den wir beliefern", lautet die Ausrede.


    In einem Diskussionsforum im Internet hatte jemand behauptet, für einen silbernen Maple Leaf, das kanadische Silbermünzen-Pendant zum American Eagle, vollgetankt zu haben - Gegenwert 70 Euro. Doch der Tankwart beim Selbstversuch will von Silber nichts wissen, auch von Goldmünzen nicht. Er besteht auf Bezahlung per Karte oder Bargeld. "Ich nehme die Mastercard Gold, aber kein Gold", sagt er, beißt aber doch mal in eine Münze hinein, um die Echtheit zu prüfen, und findet sich lustig dabei.


    Autohändler will "Klumpen" nicht akzeptieren


    Der dynamische Limousinenverkäufer im Porsche-Zentrum München zeigt sich von einem Kilobarren auf seinem Tisch wenig beeindruckt: "Wir handeln mit Autos, nicht mit Edelmetallen", erklärt er. Nicht einmal als Anzahlung will er "den Klumpen", wie er ihn nennt, akzeptieren.


    Es ist wohl Zeit, die Einkaufsstrrategie umzustellen, zumal es Mittag wird, also Zeit zum Essen. Am besten gleich in ein indisches Lokal. Sind doch die Inder seit Jahren die Nation mit der höchsten Nachfrage nach Gold. Für Bräute etwa sind Halsketten aus Gold das schönste Geschenk, denn sie sind in Indien nicht nur Schmuck, sondern in erster Linie Absicherung fürs Alter oder Notlagen. Aber der indisch-stämmige Restaurantchef schiebt die Goldgäste sanft zur Tür. Er wolle "nur Leute, die ordentlich bezahlen". Der Anblick eines Zehn-Gramm-Goldbarrens, gut 200 Euro wert, macht den Mann noch ungehaltener.


    Es bleibt der türkische Feinkostladen. In der Türkei gilt Gold ebenfalls als traditionelles Wertaufbewahrungsmittel. Die diversen Silber- und Goldmünzen interessieren die Kassiererin aber nicht. "Wir halten uns an Recht und Gesetz in Deutschland", sagt sie.


    Gibt es wenigstens einen Kredit für Gold? Nicht mal das! Beim aggressiv werbenden Verbraucherkreditanbieter Easycredit heißt es: "Sie müssen für ein Privatdarlehen arbeiten, wir benötigen Ihre beiden letzten Gehaltszettel. Wertgegenstände dürfen wir nicht annehmen." Die Dresdner Bank bietet an, die Edelmetalle anzukaufen, sie zu beleihen sei aber selbst bei Kilobarren Gold nicht möglich. "Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles", wusste doch schon Fausts Gretchen, oder? "Bei uns gilt die Geschäftsordnung und nicht Goethe", erwidert der Mann am Schalter den literarischen Versuch, ins Gespräch zu kommen.


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    Deutlich zugänglicher für Prosa zeigt sich ein Küchenhändler im Südosten der Stadt. Für einen Kilobarren will er eine komplett ausstaffierte Markenküche liefern. "Sie müssten nur mit mir zur Bank gehen, um die Echtheit des Goldes überprüfen zu lassen", sagt er, voller Verständnis dafür, "dass man Zeiten der Bankenkrise zu ungewöhnlichen Zahlungsmitteln greift".


    Ermutigt von diesem Erfolg, geht es weiter zu einem Gebrauchtwagenhändler. Der Mittfünfziger jongliert mit dem Kilobarren in seinem Container-Büro und redet ohne Unterlass: "Warum nicht, lassen Sie mich den Gegenwert schnell bei einem Freund und meiner Bank nachprüfen, dann kommen wir ins Geschäft", sagt der Mann, dem nach eigener Aussage so etwas in seinen 35 Jahren im Job nicht nicht vorgekommen ist. Am Ende der Verhandlungen steht der Deal: Es gibt eine neuwertige Geländelimousine der Marke Hyundai gegen einen Goldbarren.


    Der letzte Einkaufsversuch des Tages: Eine Immobilie soll es sein, ein großes Haus mit Garten im südlichen Speckgürtel der Stadt. Die Beraterin eines Maklers in Bogenhausen verliert die Fassung auch dann nicht, als sie die offene Handtasche voller Münzen und Barren sieht. "Wie Sie Ihre Immobilie finanzieren, ist uns letztlich egal, aber wir sollten Ihnen vielleicht zunächst einen Vermögensberater vermitteln", meint sie und wiegt neugierig den Kilobarren mit der Hand auf. Auf den Hinweis, aus dem ungewöhnlichen Erbe von insgesamt 18 solcher Kilobarren Gold bereits ein Auto und eine Küche erworben zu haben, zückt sie einen Prospekt. "Sehen Sie sich mal infrage kommende Objekte an, ich nehme Ihre Wünsche in unsere Datei auf, und den Rest klären wir später."


    http://www.sueddeutsche.de/fin…el/47/157626/article.html

    Rettungsplan für Finanzwirtschaft stößt auf wachsende Kritik
    Paulson soll bei der Forderung der Demokraten eingelenkt haben, eine Kontrollbehörde einzurichten.


    Die Debatten um den Rettungsplan für die angeschlagene Finanzwirtschaft ziehen sich weiter hin und die anfängliche Euphorie schwindet. Gegen Ende des Handelstages in New York rutschten die Börsenwerte an der Wall Street immer tiefer in die roten Zahlen und die wichtigen Indizes schlossen mit einem Minus von etwa 1,5%. Derweil stieß bei der Debatte im Bankenausschuss des US-Senats das Vorhaben der Regierung Bush zum Aufkauf fauler Werte auf Widerstand. Dass eine Grundsatzvereinbarung diese Woche verabschiedet wird, ist fraglich. Die Europäische Zentralbank stellte am Vormittag weitere 40 Milliarden Euro bereit, um für zusätzliche Liquidität der Banken zu sorgen.


    Der demokratische Ausschussvorsitzende Chris Dodd erklärte zu dem bisherigen Vorschlag von Finanzminister Henry Paulson: "Was sie uns zugeleitet haben, ist nicht akzeptabel." Das Paket verschiebe die Verantwortung für schlechte Entscheidungen gieriger Banker auf den Steuerzahler." Der Eile, zu der Finanzminister Henry Paulson und der Notenbankchef Ben Bernanke drängen, um die Situation schnell zu stabilisieren, erteilte er eine Absage. Beide behaupten, es drohten ernsthafte Folgen für die Finanzmärkte und die Wirtschaft, wenn der Plan nicht schnell verabschiedet wird. Dodd erklärte, er verstehe die Eile, aber man dürfe keine Fehler machen. "Nicht nur unsere Wirtschaft ist in Gefahr, sondern mir scheint auch unser Verfassung", wenn man die drei vorgelegten Seiten von Paulson Plan so beschließe, der keinerlei Kontrolle vorsehe.


    Ex-US-Präsident Jimmy Carter meinte, damit sichere sich Paulson "diktatorische Vollmacht ohne Aufsicht". Der Plan bürde jeder amerikanischen Familie 10.000 Dollar Schulden auf, wenn es bei der Summe von 700 Milliarden Dollar bliebe, woran deutlich zu zweifeln ist.


    Auch der Ausschussvorsitzende der Republikaner forderte Alternativen: "Ich fürchte, dass der Vorschlag des Finanzministeriums weder durchführbar noch umfassend genug ist", sagte Richard Shelby, der schon von einer Billion Kosten spricht. "Meiner Meinung nach wäre es dumm, riesige Summen an Steuergeldern an einer Idee zu verschwenden, die hastig zusammengeschustert wurde." Andere Republikaner sprachen davon, dass der Plan keine Lösung sei, sondern es handele sich um "unamerikanischen Finanzsozialismus".


    Paulson soll nun bei der Forderung der Demokraten eingelenkt haben, eine Kontrollbehörde einzurichten. Gestritten werde noch über die Forderung, die Bezüge und Abfindungen für Manager zu begrenzen, wie es auch der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain gefordert. Gerungen wird auch über die Forderung der Demokraten, dass der Staat im Rahmen des Rettungsplans auch Anteile an den Instituten übernimmt, denen faule Kredite und Wertpapiere abgekauft werden.


    Im Rahmen der Finanzkrise hat nun das FBI Ermittlungen gegen die Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, den Versicherungskonzern AIG und die insolvente Investmentbank Lehman Brothers aufgenommen. Das Wall Street Journal meldet, die Bundespolizei ermittle wegen Finanzbetrug und Insiderhandel.


    http://www.heise.de/tp/blogs/8/116417

    Ich wollte mal eine tolle Aktie in Erinnerung
    20.06.2008 15:36
    Veolia Environnement S.A.: buy (Société Générale Group S.A. (SG))
    Paris (aktiencheck.de AG) - John Honore und Didier Laurens, Analysten der Société Générale, bewerten den Anteilschein des französischen Unternehmens Veolia Environnement (ISIN FR0000124141 (News/Aktienkurs)/ WKN 501451) unverändert mit "buy".


    Vor dem Hintergrund der Spekulationen um eine mögliche Gewinnwarnung habe Veolia Environnement den Markt daran erinnert, dass das Umsatzwachstum in diesem Jahr über 10% liegen dürfte und der operative Cash Flow wohl um 6% steigen werde. Das Ziel eines Nettogewinnwachstums von 10% werde jedoch aufgrund der Wechselkursentwicklung und zusätzlicher Kosten durch den hohen Ölpreis schwierig zu erreichen sein.


    Nach Ansicht der Société Générale könne man aus dem mangelnden Informationen von Seiten des Unternehmens nicht auf strukturelle Probleme des Geschäfts schließen, entsprechend empfehle man die Aktie weiterhin zum Kauf. Die EPS-Schätzung der Société Générale für die Fiskaljahre 2008 und 2009 liege bei 2,25 EUR bzw. 2,71 EUR, woraus sich ein KGV von 16,4 und 13,6 errechnen lasse. Das Kursziel der Aktie sehe man bei 56,00 EUR.


    Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Analysten der Société Générale für das Wertpapier von Veolia Environnement "buy". (Analyse vom 20.06.08)
    (20.06.2008/ac/a/a)
    Analyse-Datum: 20.06.2008


    rufen, da diese sehr billig geworden ist.

    und was, wenn er auf 7 $ fällt?



    dann ist allen denen geholfen, die nicht in Gold und Silber investiert sind. Die die in Gold und Silber investiert sind, haben verloren auf breiter Front. Dann sind die jetzigen Kurse immer noch zu hoch. Gold bei 500 und Silber bei 7 $ wäre das Ende vieler neu aufgemachten Minen, da viele Eigenkosten von weit über 500 $ je Unze haben, besonders die kleinen Minen. EDR hat Eigenkosten von 9 $ je Unze, die Mine müßte dicht machen. Scheinbar wird dieses Szenario momentan auch gespielt, wenn man die Kursentwicklung der Juniors sich ansieht. Also 1,36 wäre der Ko. für viele Gold und Silberbugs. Bei den Wirtschaftsdaten der USA absolut unmöglich, aber wer kann das schon wissen, was die Herren beabsichtigen. Ich sehe es jedenfalls so, daß die Goldbugs eine längere Leidenszeit vor sich haben, ist zwar nach den Rahmendaten unmöglich, aber wo eine negative Realverzinsung und anderes für explodierende Preise spricht, und das Gegenteil eintritt, ist diese Goldwelt nicht mehr kalkulierbar. Logisches wird unlogisch, und unlogisches wird logisch. Für mich geht diese Goldwelt nur physisch weiter, alles andere ist Geldvernichtung pur.


    Gruß Jürgen

    Auf WO gelesen


    Kann das einer von euch Profis bestätigen



    Freitag, 15. August 2008
    Das US-Münzamt suspendiert den Goldmünzenverkauf mit sofortiger Wirkung!



    Die USA haben den Verkauf von Goldmünzen des „American Eagle“ mit sofortiger Wirkung suspendiert und nehmen keine Aufträge mehr von Händlern an.


    Nach Ansicht einiger Händler kann die Prägeanstalt wegen der hohen Nachfrage nicht mehr mithalten. Der Stopp des Goldmünzenverkaufs folgt einer Rationierung des Verkaufs von „Silver Eagle Münzen“, die bereits seit Mai in Kraft trat.


    Der Silver Eagle darf nur noch von 13 amtlich autorisierten Händlern abgeben werden.


    Nach Ansicht von GATA (Gold Anti-Trust Action Committee) ist die Suspendierung des Goldmünzenverkaufs in den USA ein klarer Hinweis darauf, dass die Preise am Futures Markt nicht stimmen können, da die physische Nachfrage nach wie vor sehr hoch sei. Es gebe auch keine Anzeichen, dass die Nachfrage nach Goldmünzen nachlasse, oder dass Goldbesitzer ihre Bestände wegen fallender Kurse verkauften.





    GATA (Gold Anti-Trust Action Committee

    Telekonferenz für Donnerstag, 14. August, 10 Uhr vormittags (PDT) anberaumt


    Vancouver, British Columbia, 13. August 2008 - Endeavour Silver Corp. (TSX: EDR) (AMEX: EXK) (Frankfurt: EJD) meldete heute seine Finanz- und Betriebsergebnisse für das 2. Quartal 2008. Die Finanzergebnisse sind in US-Dollar (US $) angegeben und wurden nach in Kanada allgemein anerkannten Bilanzierungsmethoden erstellt. Für genauere Informationen können Aktionäre den vollständigen Bilanzbericht sowie die Stellungnahmen und Analysen der Geschäftsführung auf der Website des Unternehmens (http://www.edrsilver.com) und auf der SEDAR-Website (http://www.sedar.ca) einsehen.



    Höhepunkte des 2. Quartals 2008


    - Mineralverkäufe stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 58% auf 10,1 Mio. $.
    - Die Silberproduktion stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 20% auf 517.077 Unzen.
    - Der Erlös aus dem Minenbetrieb stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 171% auf 1,9 Mio. $.
    - Die Cash-Kosten sanken um 1% auf 9,62 $ pro Unze gegenüber dem Vergleichsquartal 2007 und um 4% gegenüber dem 1. Quartal 2008.
    - Minenertrag, Anlagendurchsatzrate, Silberproduktion, Erzgehalt und Ausbeute aus dem Guanajuato-Minenprojekt in Guanajuato lagen alle deutlich über und die Cash-Kosten deutlich unter jenen des Vorjahresquartals.
    - Die Overhead-Kosten gingen im Vergleich zum Vorjahresquartal ebenfalls zurück; die allgemeinen Aufwendungen und Verwaltungsausgaben sanken um 22% und die Vergütungen auf Aktienbasis um 80%.
    - Das Betriebskapital belief sich zum Ende des 2. Quartals 2008 auf 16,8 Mio. $ einschließlich 10,7 Mio. $ an flüssigen Mitteln, Cash-Äquivalenten und Wertpapieren des Umlaufvermögens.
    - Es wurden im Rahmen von Bohrungen im Guanacevi-Minenprojekt in Durango mehrere neue Bereiche mit hochwertiger Silbermineralisierung im Gebiet von San Pedro entdeckt.
    - Ein neuer Bereich mit einer "3785"-Gold-Silber-Mineralisierung wurde bei Bohrungen in Guanajuato erweitert.


    Bradford Cooke, Chairman und CEO, meinte dazu: "Endeavour hat im 2. Quartal 2008 seine Silberproduktion weiter gesteigert, die Cash-Kosten reduziert und Fortschritte bei seinen zahlreichen Kapitalerweiterungs- und Upgrade-Projekten erzielt. Die Ausgaben für die Silberproduktion und die Cash-Kosten werden sich im 3. Quartal im Zuge des Abschlusses mehrerer Investitionsprojekte voraussichtlich weiter verbessern. Wie die enormen Fortschritte in Guanajuato im 2. Quartal zeigen, dürften die Expansions- und Upgrade-Programme des Unternehmens einen positiven Einfluss auf den Produktionsertrag und die Cash-Kosten in der zweiten Jahreshälfte nehmen. Endeavour war im 2. Quartal 2008 auch mit seinen Explorationsbohrprogrammen sehr erfolgreich und durchtäufte mehrere Adern mit hochgradiger Silbermineralisierung im aussichtsreichen Gebiet San Pedro in Guanacevi. Die Geschäftsführung erwartet, dass in der Berichterstattung zu den Explorations- und Akquisitionsprogrammen in Mexiko in den nächsten beiden Quartalen wesentliche Fortschritte gemeldet werden können. Das Unternehmen hat derzeit vier Bohrgeräte in drei seiner Silberprojekte im Einsatz."


    Das Unternehmen realisierte im 2. Quartal 2008 einen Umsatz aus Mineralverkäufen von 10,1 Mio. $ und einen Betriebserlös von 1,9 Mio. $ aus seinen Minen- und Mühlenbetrieben. Der im 2. Quartal 2008 durchschnittlich von Endeavour erzielte Silberpreis betrug 18,12 $ pro verkaufter Unze. Dieser Wert liegt 33% über dem Vergleichswert im Vorjahresquartal, was in Verbindung mit der Produktionssteigerung den rapiden Anstieg bei den Mineralumsätzen erklärt. Die Verkaufskosten betrugen 6,4 Mio. $ und die Abschreibungen 1,8 Mio. $.


    Nach Explorationskosten von 2,7 Mio. $, allgemeinen Aufwendungen und Verwaltungskosten von 1,4 Mio. $ und Vergütungen auf Aktienbasis von 0,7 Mio. $ betrug der Betriebsverlust für die mit 30. Juni 2008 endenden drei Quartalsmonate rund 2,8 Mio. $. Der Verlust vor Steuern für die drei Quartalsmonate zum 30. Juni 2008 betrug 2,4 Mio. $ (nach einem Fremdwährungsgewinn von 0,1 Mio. $, realisierten Gewinnen aus Wertpapierverkäufen von 0,2 Mio. $ sowie Investitions- und anderen Einnahmen von 0,1 Mio. $). Das Unternehmen erzielte zum Ende des 2. Quartals 2008 einen Nettoverlust von 3,4 Mio. $ (nach 1,1 Mio. $ Einkommensteuer-Rücklagen).


    Die konsolidierte Silberproduktion für das 2. Quartal 2008 betrug 517.077 Unzen, was einem Anstieg von 2% gegenüber dem 1. Quartal 2008 und einem Anstieg von 20% verglichen mit dem Vergleichsquartal in 2007 entspricht. Die Silberproduktion in Guanajuato verdoppelte sich im 2. Quartal 2008 auf 97.832 Unzen gegenüber dem 1. Quartal 2008 und dem 2. Quartal 2007. Dies ist darauf zurückzuführen, dass größere Minensanierungsmaßnahmen und Sicherheits-Upgrades fertiggestellt wurden, wodurch die Hauptproduktionsschächte im Juni 2008 wieder in Betrieb genommen werden konnten. Die Silberproduktion in Guanacevi sank im 2. Quartal 2008 gegenüber dem 1. Quartal 2008 geringfügig um 9% auf 419.245 Unzen. Dies ist auf geringere Anlagendurchsätze zurückzuführen, die sich aus dem laufenden Anlagenaufrüstungsprogramm und den niedrigeren Silbergehalten ergeben. Allerdings war dies gleichzeitig ein Anstieg um 10% gegenüber dem Vergleichsquartal in 2007, da sich die Anlagendurchsätze seit damals erhöht haben.


    Die konsolidierte Anlagendurchsatzrate erhöhte sich im 2. Quartal 2008 auf 998 Tonnen pro Tag (tpd), während sie im 1. Quartal 2008 bei 881 tpd und im 2. Quartal 2007 bei nur 645 tpd lag. Für das 3. Quartal 2008 wird daher ein weiterer Anstieg erwartet. Die konsolidierten Silbererzgehalte sanken im 2. Quartal 2008 auf 257 Gramm Silber pro Tonne (gpt) gegenüber 304 gpt Silber im 1. Quartal 2008 und 290 gpt Silber im 2. Quartal 2007, werden sich aber voraussichtlich im 3. Quartal 2008 wieder erholen und anziehen. Die konsolidierte Silberausbeute erhöhte sich im 2. Quartal 2008 um 10% auf 72,8%; im 1. Quartal 2008 waren es 66,2%. Gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres (74,8%) waren sie um 3% geringer. Sie werden sich aber aufgrund der verschiedenen Investitionsprojekte zur Aufrüstung der Anlagen im 3. Quartal 2008 voraussichtlich weiter verbessern.


    Die konsolidierten Cash-Kosten beliefen sich im 3. Quartal 2008 auf 9,62 $ pro produzierter Unze; im Vergleich zum 1. Quartal 2008 (10,01 $) ist das ein Rückgang von 4% und verglichen mit dem Vergleichsquartal in 2007 (9,67 $) ein Rückgang von 1%. Die Cash-Kosten in Guanajuato halbierten sich im 2. Quartal 2008 verglichen mit dem 1. Quartal 2008 auf 12,75 $. Dies ist auf den starken Anstieg der Silberproduktion zurückzuführen, nachdem die Hauptproduktionsschächte im Juni 2008 wieder in Betrieb genommen wurden. Im 3. Quartal 2008 werden sie voraussichtlich weiter sinken. Die Cash-Kosten in Guanacevi erhöhten sich im 2. Quartal 2008 gegenüber dem 1. Quartal 2008 geringfügig auf 8,92 $ 2008 aufgrund der sinkenden Anlagendurchsatzraten und Silbergehalte. Bei beiden wird es aber voraussichtlich im 3. Quartal 2008 wieder nach oben gehen.


    Endeavour investierte im 2. Quartal 2008 4,4 Mio. $ in diverse Investitionsprojekte, einschließlich 2,2 Mio. $ in die Erschließung unterirdischer Abbaustätten, Sanierungsmassnahmen und Sicherheits-Upgrades, 1,5 Mio. $ in die Erweiterung und Verbesserung verschiedener Anlagenabläufe und 0,7 Mio. $ in Gebäude und Fahrzeuge. Die meisten Investitionen wurden in Guanacevi getätigt, um die Abbaumenge und die Anlagenkapazität zu steigern und eine höhere Metallausbeute zu erzielen. Das Unternehmen hat außerdem die Mine in Guanajuato großzügig saniert und ein Sicherheits-Upgrade durchgeführt, um die Produktionsschächte auf nordamerikanischen Standard zu bringen.


    http://www.minenportal.de/artikel.php?sid=4324

    Zum Gold und die COT Daten.
    Als Newmont ankündigte in Zukunft unhedget zu sein,seine komplette Gold Produktion nicht mehr abzusichern gab es eine ganz extreme Zunahme des Open Interest was darauf beruhte,das Commercials hohe short Positionen aufgenommen haben.
    Der Goldpreis stieg wegen des steigenden Open Interest.


    Aktuell sage ich,diese Positionen werden jetzt abgebaut.
    Langfristige shorts sind das,aus welchem Grun auch immer.
    Große hedging/Absicherungsgeschäfte sind da vertreten.
    Also Verlustpositionen die jetzt aufgelöst werden.
    Bei solchen Situationen fällt das Open Interest im COT Bericht.


    Massive Bereiche des short Aufbaus seitens der Commercials waren im Bereich 650 - 700 USD und 750 USD - 780 USD zu erkennen.



    Ich gehe davon aus das die Commercials nun Kasse machen,die Party aber nicht vorbei sein wird.


    Die schlechte News ist,die short Positionen waren zu hoch,drücken jetzt runter.
    Die Zielbereiche müssen nicht exakt den Bereichen entsprechen wo Gold massiv geshortet wurde aber sie werden wohl im 780 er Bereich vieleicht 750 er münden.
    Die gute News jedoch ist,das diese Commercials neue Long Positionen eingehen,auch bei aktuellen Preisen.



    Wir haben Präsidentschaftswahljahr und der USD,so meine Intuition,wird stark bleiben.
    Rohstoffe also schwach,Indices möglw. wenn keine weiteren Rezessionsnachrichten kommen Up tendieren.
    Voraussetzung ist und bleibt ein starker USD zu den Wahlen,also von jetzt bis Jahresende.
    Das GDP für die USA wird für das gesammt Jahr auf 1,9% geschätzt.


    Aktuell bin ich mittlfristig deshalb weiter USD und Gold schwach eingestellt.Es gesellen sich Industrierohstoffe und sortierte Agrarrhstoffe dazu.
    Euro Kursziel 1,39 Euro für dieses Jahr.
    Gold.... möglw. 780-710 USD.Es wurde das PPT als Gründe genannt ich nenne noch Gata dazu.


    http://en.wikipedia.org/wiki/Gold_Anti-Trust_Action_Committe…


    Der Hintergrund liegt in den Gesetzmäßigkeiten der Nationalökonomie (John Maynard Keynes) und monetäre Finanzpolitik.
    Letzteres würde Gold am liebsten verbannen,gemeint sind Zentralbanken.



    Warum schreitet PPT und Gata ein?


    Die Antwort ist ganz simple:


    - Um das Finanzsystem aufrecht zu erhalten.


    - Zudem,die Unternehmen benötigen dringend fallende Rohstoffpreise,ebenso der Konsument weltweit,speziell aber in den USA weil die USA den Takt angeben.


    Der Vorteil eines temporär steigenden USD liegt auf der Hand:



    Proffiteure sind der komplette industrielle/verarbeitende globale Weltmarkt/Gewerbe.
    Asien,,USA(Nord-Süd) und Europa.
    Wer Europa ist ... Frankreich und Deutschland sind da die Taktgeber.



    Die Inflation fällt mit falleneden Rohstoffpreisen gleichwohl der Konsument daon wenig hat.
    Denn wer kauft schon an der CME oder CBOT seine Steaks,Bratwürste oder sein Brot.
    Wir gehen in den Supermarkt oder sonstige Händler oder an die Tankstelle.
    Dennoch,die Inflationsdaten werden fallen,ganz so wie es derzeitig auch das Beste für die Märkte ist.


    Die Realität zeigt jetzt,zuletzt, stark gestiegene Inflationsdaten an.
    Die Zukunft proffezeit bei fallenden Rohstoffmärkten fallende Produzentenpreise (PPI).
    Die sollten spätestens ab Oktoer folgen.
    Das reicht schon um die Kerninflation zu senken.
    Bleibt noch die gesammt Inflation wo auch der Konsument (CPI) enthalten ist.


    Sollte die auch sinken wäre das nicht Rohstoff bullish.
    Das wird gerade fundamental eingepreist.


    Bei Gold verbrennt es Geld von vielen privat Anlegern.


    Es gab schon vor 1000 USD das Kursziel 1500 und 2000 USD.



    Jetzt wird das Ende der Inflation eingepreist bzw. die Übertreibung im Vorfeld wird re-priced.



    Das ist meine bescheidene Meinung.



    cannix