Hi jungs
Es gibt doch eine AG in Kanada die Silber aufkäuft. Kann mir einer von euch da mal weiterhelfen. Komme nicht auf den Namen.
Gruß J.
27. Februar 2026, 00:10
Hi jungs
Es gibt doch eine AG in Kanada die Silber aufkäuft. Kann mir einer von euch da mal weiterhelfen. Komme nicht auf den Namen.
Gruß J.
Der Laden ist neu. Ob es überhaupt eine Halle gibt wo der Kram gelagert wird. Was ist wenn die Ware aus der Halle per Nacht abtransportiert wird. Sagt das dir einer bei Zeiten. ?????????????????? ![]()
Ist überhaupt schon Metall dort, oder bist du der erste ![]()
Fragen über Fragen. Sieht alles toll aus aber .......................................
Sie muß sich um die Zukunft keine Gedanken machen. Sie hat sicherlich sehr gute Berater, die ihr den rechten Weg zeigen
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Auch sie versucht zu erkennen wohin die Gold-Reise geht. So leicht bekleidet wird sie es sicherlich einfacher haben Ratgeber für ihre Unwissenheit zu finden.
Es bringt nichts, sich nach Analysten zu richten"
Holger Benke.
Klein- und Privatanleger sollten ihr Geld nicht aufgrund der Analysen und Empfehlungen von Banken und Analysten anlegen. „Wer eine Münze wirft und danach handelt, verdient im Zweifel mehr“, sagte Holger Benke, Geschäftsführer der Hertie-Stiftung, im Gespräch mit der WirtschaftsWoche.
ZitatIch mag nix lieber als Zinsen und Zinseszinsen.....davon leb ich u.a.
Leistungsloses Einkommen
Weichei
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Jedenfalls haben wir wieder anziehende Umsätze, und das war vor 6 Monaten ebenso. Hier wird vorsichtig angekauft, damit es keinem auffällt. Danach waren 100 % drin. Unter Umständen ist unser Lupo wieder im Geschäft :D. Man könnte ihn ja mal fragen, ob er so einige Stücke über die Theke schiebt ![]()
Gruß Jürgen
Hi Edel Man
ZitatFamilienwappen
:DJetzt haust du aber auf die Pauke
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Gruß du Adliger ![]()
ZitatDie Lieferzeiten für Silberbarren haben sich weiter ausgedehnt. Bestellungen für 1000 Gramm- und 5000 Gramm Silberbarren, die uns heute erreichen, können wir erst Mitte Juli an den Käufer ausliefern. Wir bitten unsere Kunden hierfür um Verständnis. Leider haben die Hersteller ihre Kapazitäten noch nicht entsprechend angepasst.
Das ist alles mehr als nur eine verrückte Kiste. Silber wird immer knapper und der Preis fällt, als sei Silber im Überfluß da.
Ähnliche Bewegung habe ich April 2004 mitgemacht, wie der Staub vorbei war, waren super Kaufkurse da. Damals war es so, und diesmal wird es genauso sein. Pech für die Jungs, die voll investieret sind, und nicht nachkaufen können, und sich die Kurse von unten ansehen müssen. So isses. Leidenszeit beginnt.
Silber vermehrt sich doch nicht von selbst, nur weil die Kurse fallen. Bei Gold ist es ähnlich. Sollte Silber wirklich auf 7,5 fallen, und darauf warte ich sehnlichst, geht Pappa los mit dicken Taschen und kauft physisch.
Gruß Jürgen
Glaubenssache Gold: Besessenheit ist nicht die beste Investmentphilosophie
JOURNALISTEN Die jüngste Goldhausse scheint vorerst gestoppt. Die Goldbullen kümmert das wenig: Getrieben vom Wunsch nach üppiger Rendite künden sie weiter vom goldenen Zeitalter. Dabei missachten sie jedoch Anlagemotive, Bewertungskriterien und Grundrechenarten.
"Das Thema Gold ist stark emotional besetzt", schreibt Thomas Grüner, Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Grüner Vermögensmanagement. "Zu keinen Beiträgen bekomme ich mehr aufgeregte eMails als zum gelben Edelmetall". [...] <--- Nur Ausschnittsweise zitieren Gruß HORSTWALTER
http://www.yeald.de/Yeald/a/39…nvestmentphilosophie.html
Ölfelder im Persischen Golf
Die größten Öl-Kunden und Energie-Partner des Iran
Japan, China, Indien und Royal Dutch Shell wären von Embargo am stärksten betroffenTeheran -
Der Iran ist der viertgrößte Erdöllieferant der Welt. Die Islamische Republik verfügt über elf Prozent aller Ölvorkommen, hat die weltweit zweitgrößten Gas-Reserven und liegt an der Straße von Hormus, der zentralen Schiffsroute, über die Öl vom Golf an den Weltmarkt geliefert wird. 60 Prozent des iranischen Öls geht nach Asien, der Rest großenteils nach EuropaIn den USA ist ein Import iranischen Öls seit 1995 als politische Sanktion gegen das Land verboten.
Im folgenden einige Informationen dazu, welche Länder und internationale Konzerne am stärksten von den iranischen Energiereserven profitieren und von einem Handelsembargo betroffen wären
# JAPAN: Importiert täglich 550.000 Barrel (ein Barrel = 159 Liter) iranisches Öl. An der Erschließung des riesigen Ölfeldes Asadegan will sich eine von Japan geführte Gruppe mit zwei Milliarden Dollar beteiligen.
# CHINA: Importiert täglich rund 300.000 Barrel aus dem Iran. Ist im Rennen um eine Beteiligung an der Erschließung des vielversprechenden Ölfeldes Jadawaran, wofür zwei Milliarden Dollar veranschlagt sind.
# INDIEN: Importiert täglich mindestens 150.000 Barrel Öl aus dem Iran und bemüht sich ebenfalls um einen Anteil am Ölfeld Jadawaran. Die Islamische Republik soll Indien zudem verflüssigtes Erdgas liefern. Das Geschäft beläuft sich auf 22 Milliarden Dollar. Indien will für sieben Milliarden Dollar eine Gas-Pipeline, die es über Pakistan mit dem Iran verbindet.
# ROYAL DUTCH SHELL: Der britisch-niederländische Konzern kauft täglich rund 200.000 Barrel iranischen Öls. Er hat für eine Milliarde Dollar zwei Ölfelder in dem Land erschlossen und plant gemeinsam mit dem spanischen Unternehmen Repsol eine Anlage für verflüssigtes Gas im Iran.
# ENI - Das italienische Unternehmen nimmt täglich 60.000 Barrel iranisches Öl ab. Hat eine Milliarde Dollar in ein iranisches Ölfeld gesteckt und plant weitere Investitionen dieser Art gemeinsam mit dem französischen Konzern Total. ENI hat sich zudem für knapp zwei Milliarden Dollar einen Anteil an einem iranischen Gasfeld gesichert.
# TOTAL - Der französische Konzern importiert nur wenig iranisches Öl, hat aber stark in den Energiesektor des Landes investiert, zum Teil gemeinsam mit dem malaysischen Konzern Petronas und der russischen Gazprom.
# KOREA - Kauft täglich etwa 100.000 Barrel iranischen Öls und hat in die dortige Gas-Förderung rund 1,6 Milliarden Dollar investiert.
# TÜRKEI - Verbraucht täglich 140.000 Barrel Öl aus dem Iran. (APA/Reuters):
UN-Sicherheitsrat erzielte offenbar Annäherung
Beratungen sollen am Dienstag fortgesetzt werden - Bolton: Voraussichtlich schon am Dienstag gemeinsame Erklärung an Teheran
[B]New York - Der UNO-Sicherheitsrat hat nach Angaben der USA, Frankreichs und Großbritanniens im Streit über das iranische Atomprogramm weitgehend Übereinstimmung erzielt. Der amerikanische UNO-Botschafter John Bolton sagte nach den ersten formalen Beratungen am Freitag (Ortszeit), dass der Rat voraussichtlich schon an diesem Dienstag eine gemeinsame Erklärung an Teheran richten werde. Der britische Botschafter Sir Emyr Jones Parry bekräftigte, dass es dem Rat vor allem darum gehe, der Atomenergiebehörde (IAEO bzw. IAEA) in Wien im Iran-Konflikt den Rücken zu stärken.
"Wir sind dem Abschluss sehr nahe" Auch Frankreichs UN-Botschafter Jean-Marc de La Sablière war optimistisch: "Wir sind dem Abschluss sehr nahe". Er hoffe, dass der überarbeitete Text für die geplante Präsidentenerklärung den Konsens aller 15 Ratmitglieder erhalten werde. Laut Bolton wollten die Botschafter Russlands und Chinas den Entwurf noch einmal von ihren Regierungen überprüfen lassen. Er gehe davon aus, dass die Antworten aus Moskau und Peking bis Dienstag vorlägen und der formalen Verlesung der Iran-Erklärung dann nichts mehr im Weg stehe, meinte der US-Botschafter. In dem bisherigen französisch-britischen Entwurf wird der Iran gedrängt, das Zusatzprotokoll zum Atomwaffensperrvertrag vollständig anzuwenden. Dieses erlaubt der IAEO auch unangekündigte Kontrollen in Atomanlagen. Russland und China hatten sich vor den ersten formellen Beratungen des UN-Sicherheitsrats dafür ausgesprochen, dem Iran mehr Zeit zu geben.US-Außenministerin Condoleezza Rice hat am Samstag gemeinsam mit ihren Kollegen aus Australien und Japan an den Iran appelliert, auf die Anreicherung von Uran im eigenen Land zu verzichten und an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Nach Gesprächen über die Sicherheit in der Region erklärten Rice, Alexander Downer und Taro Aso: "Wir haben große Sorgen angesichts des iranischen Atomprogramms." Um den Iran zum Einlenken zu bewegen sei ein konzertiertes Vorgehen des Weltsicherheitsrates erforderlich.
Die drei Außenminister berieten bei ihrem Treffen in Sydney auch über Nordkorea und China. An Pjöngjang appellierten die drei, sich den Sechs-Nationen-Gesprächen über sein Atomprogramm nicht länger zu verschließen. (APA/dpa/Red)n[/B]
8)London schließt US-Militärschlag gegen Iran aus ![]()
London - Großbritannien hat am Montag einen Militärschlag der USA gegen den Iran ausgeschlossen. Auf die Frage des Senders BBC, ob er einen Angriff auf den wegen seines Atomprogramms kritisierten Staat für unvorstellbar halte, antwortete der britische Außenminister Jack Straw. "Ja, das ist es." Der Konflikt um das iranische Atomprogramm, das mittlerweile auch den UNO-Sicherheitsrat beschäftigt, sei ein Thema, das "zwar mit Druck, aber mit friedlichen und demokratischen Mitteln gelöst werden muss", sagte Straw weiter.
"Kein amerikanischer Präsident wird theoretisch jemals irgendeine Option ausschließen. In der Praxis steht militärisches Handeln für die Amerikaner nicht auf der Tagesordnung", sagte Straw weiter. Im Gegensatz zum Irak habe der Iran keine anderen Länder bedroht oder angegriffen.
Die USA, Großbritannien sowie weitere Staaten beschuldigen den Iran, heimlich an der Herstellung von Atomwaffen zu arbeiten. Der islamische Staat hatte dies stets zurückgewiesen und erklärt, sein Atomprogramm diene lediglich zur Stromerzeugung. (APA/Reuters)x
USA behindern deutsche Beteiligung an UNO-Gesprächen
"Der Spiegel": Botschafter Bolton stellt sich trotz Bush-Zusage quer und verweigert deutschem Kollegen Zugang zu Iran-Beratungen usw,usw...
Hamburg - Deutschland darf nach Informationen des Hamburger Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" wegen des hartnäckigen Widerstands der USA nur eingeschränkt an den Beratungen der fünf ständigen Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats über das iranische Atomprogramm teilnehmen.
Der UNO-Botschafter der USA, John Bolton, habe seinem deutschen Kollegen Gunter Pleuger vergangene Woche in New York den Zugang zu den Iran-Beratungen der fünf ständigen Ratsmitglieder China, Russland, USA, Großbritannien und Frankreich verweigert, berichtete das Magazin im Voraus aus seiner neuen Ausgabe. Gemeinsame Textentwürfe der drei europäischen Partner nenne er beharrlich "britisch-französisch".
Merkel erhielt Bush-Zusagen
Dabei habe die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zuvor US-Präsident George W. Bush telefonisch die Zusage abgerungen, Deutschland auch weiterhin an den Gesprächen zu beteiligen. Berlin hatte gemeinsam mit den Sicherheitsratsmitgliedern Frankreich und Großbritannien als so genanntes EU-Trio mit Teheran verhandelt.
Vorläufig werde der diplomatische Konflikt in New York durch ein Ersatztreffen übertüncht: Die fünf ständigen Mitglieder schicken am Montag die Politischen Direktoren ihrer Außenministerien nach New York, wo sie ihren deutschen Amtskollegen Michael Schaefer treffen, wie der "Spiegel" berichtet. Zu sechst wollen die Spitzenbeamten dann über eine Iran-Erklärung des Sicherheitsrates beraten. (APA)
London will Dialog zwischen Washington und Teheran im Atomstreit
Die französische Regierung will den Dollar bei einem Teil der europäischen Öl- und Gasbezüge durch den Euro als Abrechnungswährung ersetzen. Entsprechende Vorstellungen wurden beim Treffen der deutsch-französischen Sachverständigengruppe, einem Gremium von Ökonomen, am Montag vorgestellt.
th BERLIN. Der im Ressort von Finanzminister Thierry Breton angesiedelte Industrieminister Francois Loos treibt das Thema systematisch voran. Bislang werden Öl und Gas praktisch ausschließlich in US-Dollar gehandelt. „Wenn es gelänge, solche Lieferungen in Euro abzurechnen, würde das die Rolle des Euros zu Lasten des Dollar stärken“, sagt dazu Thomas Mayer, Europa-Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Hinzu kommt, das Wechselkursrisiken und Umtauschkosten entfallen würden.
Pariser Ziel ist ein deutsch-französisches Memorandum, das in eine europäische Initiative münden soll. Die deutschen Reaktionen sind verhalten. Die russische Gazprom hat dagegen nach Aussage von Paul Mentré, der von Loss beauftragt wurde, grundsätzlich Interesse bekundet.
Für die Erdölnotierungen ist eine kleine Zahl von Referenzprodukten ausschlaggebend, für Europa Brentöl. Die Preise für regionale Produkte wie das russische Erdöl werden mit einem Spread vom Brent-Preis abgeleitet. All diese Werte werden in Dollar ausgedrückt, ein wesentlicher Grund für die internationale Bedeutung der US-Währung. Wie die Franzosen selber in einem Bericht feststellen, der dem Handelsblatt vorliegt, sehen die Marktteilnehmer Vorteile darin wegen der Liquidität und leichten Vergleichbarkeit. Eine Erdöl-Notierung in Euro komme für die Industrie nur dann in Frage, wenn es einen liquiden, transparenten und politisch nicht beeinflussten Markt gäbe, der neben Brent bestehen könnte.
Paris erwägt die Einführung eines synthetischen Rohöl-Korbs, der aus dem Verbrauch raffinierter Produkte in Europa errechnet würde. Bei der Erdölindustrie gebe es starkes Interesse dafür, allerdings auch Skepsis, ob die Nachfrage nach in Euro notierten Erdölprodukten ausreiche.
Für etwas leichter halten die Franzosen die Einführung des Euros bei Gaslieferungen, da der Markt wesentlich zersplitterter sei. Da die Gaspreise neben einem festen Element eine Indexierung beinhalteten, die sich oft auf den Erdölpreis beziehe, gebe es auch hier indirekt eine starke Dollarbindung. In Großbritannien existiert allerdings bereits ein eigener Gaspreisindex in Pfund.
Die französischen Experten halten es für möglich, dass Gaslieferanten und -Bezieher sich auf eine Fakturierung in Euro einigen, die mehr wäre als lediglich die Umrechnung von Dollarpreisen in Euro. Der Ausgangspreis würde in diesem Modell in Euro berechnet und die Indexierung könnte sich, wenn der europäische Gasmarkt ausreichend dereguliert und geöffnet sei, nach einem EU-Gaspreisindex richten. Das Ganze stehe und falle mit dem Interesse von Lieferanten und Verbrauchern, auf Euro umzuschwenken.
Bei zwei wichtigen Lieferländern sehen die Franzosen nach den Worten Mentrés handfeste Motive: „Norwegen und Russland exportieren nicht nur in die Eurozone, sondern sie importieren auch in so großem Umfang aus ihr, dass der Euro als Handelswährung die gesamte Abwicklung vereinfachen und ein Währungsrisiko ausschalten würde.“ Zwar können die Liefer- und Bezieherländer sich gegen Kursschwankungen absichern, doch kostet das Geld. Daneben wird die Möglichkeit erwähnt, Projekte zur Erschließung neuer Quellen in Afrika, die in Euro finanziert werden, daran zu koppeln, dass die Rückzahlung durch Erdöllieferungen in Euro notiert wird.
Frankreich will nun die Vorbereitung des deutschen Energiegipfels am 3. April nutzen, um die eigene Idee voranzutreiben.
HANDELSBLATT, Mittwoch, 15. März 2006, 11:30 Uhr
http://www.handelsblatt.com/ps…hbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200013,200051,1049733/SH/0/depot/0/
Das Geld dort abholen, wo es ist
Internationale Steuern sind kaum noch aufzuhalten - Chirac lädt zur Konferenz nach Paris
VON PETER WAHL
Steuer auf Flugtickets (dpa)
+ Steuer auf Flugtickets (dpa)
"In einer Zeit, da die Globalisierung die Schaffung von neuen Reichtümern in nie da gewesenen Maßen ermöglicht, sind die wachsenden Ungleichheiten zwischen den Industrie- und Entwicklungsländern inakzeptabler denn je." Dieses Zitat stammt nicht etwa von Globalisierungskritikern, sondern steht in der Einladung des französischen Präsidenten Jacques Chirac zu einer Konferenz über internationale Steuern, die nächste Woche in Paris stattfindet.
Dabei begnügt sich Chirac nicht mit Worten. Frankreich hat bereits ein Gesetz verabschiedet, wonach ab 1. Juli eine Steuer auf alle Flugtickets erhoben wird: Ein Euro für Inlands- und innereuropäische Flüge in der Economy Klasse, zehn in Business und First Class. Für Interkontinentalflüge sind es vier und vierzig Euro. Die Einnahmen fließen in die Bekämpfung von Malaria, Tuberkulose und Aids. Auch Brasilien hat sich der Initiative angeschlossen. Vermutlich werden bei der Konferenz in Paris weitere Länder dazustoßen.
Bundesregierung im Krebsgang
Ursprünglich hatte sich auch die rot-grüne Bundesregierung für die Ticket-Steuer ausgesprochen. Seinerzeit war Eichel geradezu begeistert auf den Zug aufgesprungen - weniger aus Solidarität mit den Verlierern der Globalisierung, als damit einer Steuer auf Währungsspekulation (sog. Tobin Steuer) den Wind aus den Segeln zu nehmen. Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte sich beim Weltwirtschaftsforum 2005 nämlich positiv zu dieser Steuer geäußert. Verteilungspolitisch wäre diese Steuer viel interessanter. Denn die Ticketsteuer ist eine Massensteuer. Die Tobin-Steuer träfe dagegen nur die institutionellen Investoren und deren Kunden, die mit den börsentäglich 1,9 Billionen US-Dollar Devisenflüssen märchenhafte Renditen erzielen.
In der neuen Koalition stößt aber selbst die Ticketsteuer auf Widerstand. Zwar gehört Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul zu den Befürwortern, kann sich aber bisher nicht durchsetzen. International sind die USA schärfster Gegner internationaler Steuern.
Internationale Steuern sind historisch neu. So wie die zweite Säule moderner Staatlichkeit, das Gewaltmonopol, war die Erhebung von Steuern bisher an das Territorium des Nationalstaates gebunden. Mit der Globalisierung ändert sich das. Die Transnationalisierung von Wirtschaft und Kommunikation ermöglicht die Erschließung völlig neuer Profitquellen und erlaubt es Unternehmen und Wohlhabenden ihre Steuern in der Schweiz oder auf den Bermudas zu veranlagen. Das ist die Hauptursache für die Erosion der öffentlichen Finanzen. Da ist es nur logisch, globalisierungsbedingte Gewinne wenigstens teilweise abzuschöpfen und an die Verlierer der Globalisierung umzuverteilen sowie zur Finanzierung öffentlicher Güter - Gesundheit, Umwelt, Bildung, Entwicklung, Kultur etc. - zu verwenden.
In Gang kam das Ganze durch die Diskussion um die Tobin-Steuer. Nobelpreisträger James Tobin wollte die Lenkungswirkung der Steuer nutzen, um Überliquidität (Überangebot von Geld, d. Red.) von den Devisenmärkten zu nehmen. Angesichts der strukturellen Dauerkrise der öffentlichen Hand in den meisten Industrieländern ist jedoch die Einnahmefunktion von Steuern zunehmend in den Vordergrund gerückt. Ein Faktor sind dabei auch die sog. Millenniums-Entwicklungsziele, die die Halbierung der Armut bis 2015 vorsehen. Dieses Ziel ist unerreichbar, wenn es nicht zu einer Wende in der Entwicklungsfinanzierung kommt. Um sich eine Blamage zu ersparen, suchen daher einige Regierungen jetzt intensiv nach neuen Finanzquellen.
Was heißt international?
Auf den ersten Blick sieht die Ticket-Steuer nicht anders aus als nationale Steuern, z.B. die Benzinsteuer. Historisch neu aber ist die internationale Zweckbindung. Die zweite internationale Dimension besteht darin, dass mehrere Länder vereinbaren, die gleiche Steuerart für den gleichen Zweck konzertiert zu erheben. Eine noch weitergehende Form wäre die multilaterale Erhebung von Steuern, z.B. durch die Vereinten Nationen.
Die Globalisierungskritiker und die entwicklungspolitischen NGOs betrachten die Ticket-Steuer als Einstieg in ein neues Paradigma, das die Doppelfunktion von Steuern - Lenkung und Geldbeschaffung - zur Entwicklungsfinanzierung und zur Regulierung der Globalisierung nutzt. Daran gemessen ist die Ticket-Steuer unzureichend. Ihre ökologische Lenkungsfunktion ist gleich Null. Selbst die Billigflieger werden die niedrige Steuer problemlos wegstecken. Auch die Einnahmen sind vergleichsweise gering. Selbst wenn alle EU-Staaten mitmachen würden, kämen maximal zwei Milliarden Euro zusammen. Selbst bei einer unilateralen Einführung der Tobin-Steuer in Europa (Steuersatz: 0,01 Prozent) würde dies dagegen bereits 16 bis 20 Milliarden Euro bringen. Chirac hat das begriffen. Daher steht die Tobin-Steuer bzw. eine avancierte Variante auch auf der Tagesordnung der Pariser Konferenz.
Auch wenn die Ticket-Steuer ein höchst bescheidener Anfang ist, das Thema internationale Steuern wird nicht mehr von der Tagesordnung verschwinden. Die Strukturkrise der Staatsfinanzen und der Finanzierungsdruck bei den Entwicklungszielen sorgen für Druck.
Es ist mehr Geld da, als je zuvor. Durch innovative Steuerpolitik muss man es da holen, wo es im Überfluss vorhanden ist. Internationale Besteuerung ist dafür zwar nicht das einzige, aber ein wichtiges Instrument.
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Teheran/Jakarta (Reuters) - Vor der Sitzung des UN-Sicherheitsrats zum Atomstreit mit dem Iran hat sich der Golfstaat unbeeindruckt von der Aussicht auf drohende politische Sanktionen gezeigt.
Der bereits als Holocaust-Leugner international in die Isolation geratene Präsident Mahmud Ahmadinedschad sagte am Dienstag in einer live im Fernsehen übertragenen Rede, ein Reiseverbot in den Westen schrecke ihn nicht ab. Es sei ihm sogar lieber, wenn er keine westlichen Politiker zu Gesicht bekäme: " Ich sagen ihnen, ich möchte ihnen nicht einmal ins Auge schauen" , sagte Ahmadinedschad. US-Außenministerin Condoleezza Rice äußerte sich unterdessen überzeugt, dass der UN-Rat ein " sehr starkes Signal" an den Iran wegen dessen vermuteten Atomwaffenambitionen aussenden werde. Ein von der Regierung in Teheran bereits ad acta gelegter russischer Kompromissvorschlag zur Lösung des Atomkonflikts ist mittlerweile offenbar wieder auf dem Tisch.
Ahmadinedschad sagte bei seinem Redeauftritt in der Stadt Gorgan im Nordosten des Iran, dem Westen mangele es an klugen Politikern. Früher habe er noch die Hoffnung gehabt, dass es einige weise Politiker im Westen gebe. Doch nach wenigen Monaten im Amt müsse er sein Urteil revidieren: " Leider muss ich feststellen: Kluge Politiker sucht man im Westen vergebens."
Der iranische Präsident äußerte sich nur wenige Stunden vor einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats, der damit erstmals aktiv mit dem Atomstreit befasst ist. Die internationale Atomenergiebehörde IAEA hatten den Fall an den Rat überwiesen, da das Land Zweifel an einem ausschließlich zivilen Charakter seines Atomprogramms nicht ausräumen konnte. Die USA und andere westliche Staaten vermuten bereits seit langem, dass der Iran sein ziviles Nuklear-Programm als Deckmantel für die geheime Entwicklung von Atomwaffen benutzt. Die EU hatte dem Iran vergeblich wirtschaftliche Anreize angeboten, wenn das Land im Gegenzug die im Westen mit Besorgnis betrachtete Uran-Anreicherung aufgibt. Uran kann je nach Anreicherungsgrad zur Stromgewinnung oder zum Atomwaffenbau verwendet werden.
In der Sicherheitsratssitzung in New York sollten nun alle 15 Mitglieder über eine von den USA, Großbritannien und Frankreich ausgearbeiteten Erklärung informiert werden. Darin streben die drei Ständigen Mitglieder im Entscheidungsgremium der UN eine gemeinsame Reaktion des Rats auf den jüngsten Atombericht der IAEA an, die Iran mangelnde Kooperationsbereitschaft vorwirft.
DIPLOMATEN RECHNEN MITTELFRISTIG MIT POLITISCHEN SANKTIONEN
Rice sagte bei einem Besuch in der indonesischen Hauptstadt Jakarta: " Ich denke, dass wir ein geeignetes Mittel finden werden, um die geschlossene Haltung der internationalen Gemeinschaft im Verhältnis zum Iran zu unterstreichen." Iran könnten letztlich Sanktionen drohen, auch wenn es möglicherweise noch dauern werde. Rice gestand ein, dass sich die fünf Vetomächte im Rat noch nicht auf eine einheitliche Linie geeinigt hätten. Die Gespräche liefen jedoch noch. Sie sei optimistisch, dass ein " sehr starkes Signal" dabei herauskommen werde. Diplomaten halten es für wahrscheinlicher, dass es mittelfristig zu politischen Sanktionen - wie etwa einem Reiseverbot für die iranische Führung - kommen wird als zu einem Wirtschaftsembargo.
Die Ständigen Ratsmitglieder Russland und China unterhalten enge wirtschaftliche Beziehungen zum Iran und vertreten im Atomstreit mit dem Golfstaat eine wesentlich weichere Linie als etwa die USA, die ihre eigenen Sanktionen gegen den Iran mittlerweile verlängert haben. US-Präsident George W. Bush betrachtet das iranische Atomprogramm nach eigenem Bekunden als " außergewöhnliche Bedrohung für die nationale Sicherheit, Außenpolitik und Wirtschaft der USA" . Die Sanktionen sind seit dem 15. März 1995 in Kraft und betreffen auch Öllieferungen.
Der Iran hat unterdessen nach eigenen Angaben mit Russland Gespräche über einen Kompromissvorschlag zur Lösung des Atomstreits fortgesetzt. Ein Sprecher des iranischen Nationalen Sicherheitsrats sagte der amtlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge, die Delegationen hätten am Montag verhandelt. Das könnte bedeuten, dass das Angebot der Regierung in Moskau zur Anreicherung iranischen Urans in Russland doch noch nicht vom Tisch ist. Das Außenministerium in Teheran hatte am Sonntag erklärt, dass der russische Kompromissvorschlag für den Iran kein Thema mehr sei. China erklärte unterdessen, die diplomatischen Bemühungen zur Lösung des Atomstreits sollten forciert werden.
ESKALATIONSSCHUBDeutschlands willfährige Handlangerdienste für einen neuen US-Krieg
Vor über einem Jahr enthüllte Seymour Hersh die Taktik der US-Neokonservativen im Atomkonflikt mit dem Iran, sie würden zur Tat schreiten, "sobald die EU-Diplomatie scheitert". Nun ist es soweit, die EU-Diplomatie war laienhaft genug, um in diese längst offensichtliche US-Falle hinein zu tappen. Sie hat Ende Januar die Initiative an den Sicherheitsrat, im Klartext an die USA, weiter gegeben. Nun liegt El Baradeis angekündigter Bericht vor, in dem Teheran ganz im Sinne der USA aufgefordert wird, sich dem "Willen der Weltgemeinschaft", richtiger dem Diktat einer US-Führung zu unterwerfen, die für Abu Ghraib und Guantanamo mit 14.000 Gefangenen die Verantwortung trägt. Für die US-Neokonservativen ist damit ihr Ziel zum Greifen nah. Jetzt kann und will George Bush handeln: Zunächst ein befristetes Ultimatum, dann Sanktionen mit dem Ziel, Iran in eine Eskalationsdynamik zu treiben, die schließlich in einen Luftkrieg münden könnte.
Es muss allen Ernstes damit gerechnet werden, dass sich Bush, Rumsfeld und Cheney den Zenit der Eskalation, auf den sie seit zwei Jahren akribisch hinarbeiten, nicht werden entgehen lassen und mit oder ohne Sicherheitsratsbeschluss spätestens im April losschlagen - denn die Zeit arbeitet dagegen. Im Juni sollen die russischen Raketenabwehrsysteme zum Schutz iranischer Atom- und Militäranlagen installiert werden. Dieses Datum dürften die US-Militärs kaum abwarten wollen. Auch das mit Europas Schützenhilfe aufgebauschte Lügengebäude, der Iran trage für den Konflikt die alleinige Verantwortung, dürfte alsbald wie ein Kartenhaus zusammenbrechen, je eingehender europäische Medien sich mit den Details befassen. Es ist aus Sicht der US-Strategen höchste Eile geboten.
Für die Hegemonialmacht USA steht im Iran wesentlich mehr für ihr Greater Middle East-Projekt als im Irak auf dem Spiel. Zum einen soll durch die Zerstörung sämtlicher Atomanlagen Israels atomare Vormachtstellung im Mittleren und Nahen Osten auf Dauer gefestigt werden. Zum anderen soll von der regionalen Mittelmacht Iran nach einem Luftkrieg nicht viel mehr bleiben als ein militärisch unbedeutender und politisch willenloser Staat, der wie nach dem Krieg mit dem Irak (1980 - 1988) erneut in die ruinöse Spirale von Krieg, Wiederaufbau und Wiederaufrüstung getrieben werden soll.
Iranische Atombomben, die selbst nach CIA-Informationen erst in fünf bis zehn Jahren möglich sein sollen, sind ein noch absurderer Vorwand als die Lüge über die Massenvernichtungswaffen zur Legitimierung des Irak-Krieges. Pakistanische Atomwaffen, die längst existieren und auch leicht in die Hände der Extremisten in der pakistanischen Armee gelangen könnten, stellen eine ungemein größere Gefahr dar, die Washington jedoch nicht weiter interessiert. Die US-Führung will trotz des irakischen Desasters - koste es, was es wolle - nun auch den Schlag gegen Teheran, sie ist dazu - ob allein oder zusammen mit Israel - militärtechnisch, entgegen einer weit verbreiteten Auffassung, sehr wohl in der Lage. Bodentruppen würden - im Unterschied zum Irak - nicht gebraucht. Alle Kapazitäten für einen Luftkrieg sind längst um den Iran herum platziert. Die USA können von ihren Stützpunkten in Saudi-Arabien und Qatar oder von den in Bahrain ankernden Kriegsschiffen aus oder mit den auf der Insel Diego Garcia im Indischen Ozean stationierten B-52-Bombern oder von ihren Basen im Irak und in Afghanistan sämtliche Ziele erreichen, die sie bombardieren wollen.
Auch die psychologische Kriegsvorbereitung läuft auf vollen Touren. Als notorischer Lügner längst stigmatisiert, sitzt Teheran immer auf der Anklagebank. Ihre Glaubwürdigkeit könnte die islamische Staatsführung nach dem Willen des Westens allein dann wiedererlangen, wenn sie sich einem westlichen Diktat vollends unterwirft, das den Vertrag über die Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen (NVV) in diesem Falle exklusiv außer Kraft setzt. Dabei hat die deutsche Kanzlerin, als sie auf der Münchner Sicherheitskonferenz den islamischen Staat mit dem Naziregime und - indirekt - Präsident Ahmadinedschad mit Hitler verglich, der US-Führung einen großen Gefallen getan. Zur Erinnerung, auch vor dem Kosovo-Krieg wurden Milos?evic´ und vor dem Irak-Krieg Saddam mit Hitler gleich gesetzt.
Ein Krieg gegen den Iran wird iranische Atombomben auf Dauer nicht verhindern, aber unter Umständen in der gesamten Region einen Flächenbrand entfachen. Eine Intervention gegen Teheran kann zu einer Blockade der Ölrouten in der Straße von Hormus und zu dramatischen Ölpreissteigerungen führen. Eine Parteinahme der irakischen Schiiten für den Iran und der endgültige Ausbruch eines Bürgerkriegs zwischen Sunniten und Schiiten im Irak sind gleichfalls nicht auszuschließen. Hinzu kommt die Verwicklung Saudi-Arabiens, das die Sunniten gegen die irakischen Schiiten stärken könnte. Schließlich: wie wird sich Syrien verhalten, das mit dem Iran einen Beistandspakt geschlossen hat?
Ein Iran-Krieg, trotz irakischer Erfahrungen, hätte langfristig gesehen weder etwas mit Logik noch einem Mindestmaß an Vernunft zu tun. Er ließe sich nur noch durch ideologische Ignoranz erklären. Ein Lernprozess der US-Führung ist nicht erkennbar. Die hartnäckige Ablehnung von Hamas als Wahlsieger in Palästina und die Segnung der indischen Bombe ohne Rücksicht auf ein neues regionales Wettrüsten in Asien belegen das. In Europa wären wir daher gut beraten, uns auf den schlimmsten Fall - einen Krieg - einzustellen.
An der Eskalation hat nicht nur die iranische Regierung ihren Anteil, die mit ihrer durchsichtigen Doppelstrategie, sich auf legalem Wege sicherheitspolitisch relevante, dem NVV aber zuwider laufende Kapazitäten verschaffen zu wollen, in eine Sackgasse geraten ist. Auch die EU, allen voran Deutschland, hat sich - wider jede politische Logik und entgegen allen eigenen Interessen - ohne Not freiwillig zum willfährigen Handlanger der rückwärtsgewandten US-Cliquen degradieren lassen, die missionarisches Zelotentum mit Hegemonialinteressen zu einem explosiven Gemisch vermengen. Die EU hat mit ihrem von vornherein perspektivlosen Schwenk auf die konfliktträchtige US-Politik alle mediativen Optionen aus der Hand gegeben und der US-Strategie eine moralische Legitimation verschafft, ohne die es die Bush-Regierung - im Unterschied zum Irak - kaum wagen würde, sich auf ein noch größeres Abenteuer einzulassen.
Schließt Angela Merkel eine deutsche Unterstützung oder gar Beteiligung an einer Aggression gegen den Iran nicht bereits jetzt definitiv aus, wird sie Bush - selbst wenn sie es wollte - nie und nimmer ihren Beistand entziehen können, wenn die Eskalation nach Auslaufen des wahrscheinlichen Ultimatums Anfang April richtig in Fahrt kommt. Zu befürchten ist, dass sich die EU dann mit der Parole "Jetzt muss der gesamte Westen zusammenhalten" hinter der US-Regierung verschanzt. Noch größer könnte für Deutschland und die EU die Schmach nicht sein, einen Krieg moralisch zu rechtfertigen, der nicht nur für den Mittleren und Nahen Osten, sondern auch für Europa selbst katastrophale Folgen haben wird.
Es ist unbegreiflich, dass Europa als größte Welthandelsmacht mit einem immer noch positiven Image in der Dritten Welt nicht begriffen hat, die historisch einmalige Chance für eine andere, auf Dialog und Kooperation ausgerichtete Nahost-Politik zu nutzen. Diese Chance ergibt sich aus dem offenkundig absoluten Tiefpunkt des politischen Ansehens der USA in der Region. Es ist wahrlich tragisch, wenn sich das Europa der Aufklärung an der Leine einer Handvoll zwielichtiger US-Think-Tanks führen lässt, statt seine Nahost- und Iran-Politik von eigener politischer Vernunft herzuleiten. Spätestens Wladimir Putins Hamas-Initiative hätte Europas Schlafmützen eigentlich die Augen öffnen müssen, wie weit sie zur Geisel von mafiosen Lobbyisten-Zirkeln jenseits des Atlantiks verkommen sind.