Beiträge von pandafan

    Schön, dass ich Vorschläge hatte, die in deinem umfangreichen Arzneimittelfundus noch nicht vorhanden waren, @Salorius :)


    Ich war wirklich relativ entspannt, dass das Virus nun aber seine genetische Prädisposition über Bord geworfen hat - daher Deine Besorgnis, @Wildkatze ? - bereitet mir Bauchschmerzen.


    Zur Thematik im Allgemeinen ein meines Erachtens nach interessanter Artikel - die Bezeichnung der (kommenden) Pandemie als „Lehman-Moment“ erscheint mir recht konsequent.


    https://nypost.com/2020/02/22/…__twitter_impression=true

    Ibuprofen, Paracetamol und ASS, Hustenseitig Pentoxyverin und Dextrometorphan.


    Vollständig rezeptfrei. In keiner Weise mit therapeutischer Wirkung bzgl. einer Infektion, jedoch zur temporären Unterdrückung von Symptomen einer gewöhnlichen Erkältung.


    Alles weitere mit eventueller, vermuteter Wirksamkeit (ACE-Hemmer, HIV-Medikamente) sind nicht frei verkäuflich, jedoch sind zumindest ACE-Hemmer als Blutdruckmedikamente verbreitet.


    Als Disclaimer: Ich bin kein Arzt und empfehle hier grundsätzlich gar nichts :)

    Die wirtschaftlichen Implikationen sind mittlerweile in meinem beruflichen Umfeld angekommen - Lieferung von Losgröße-1-Komponenten aus China auf Grund fehlender Logistik stark verteuert bis unmöglich, Reiseverbot von und nach China bereits seit mehreren Wochen. Desinfektionsmittelapplikatoren auf Grund der aktuellen Grippewelle sind seit kurzem natürlich installiert... 8|


    Ich kam mir bis Mitte dieser Woche offen gesagt selbst etwas hysterisch vor, nachdem ich bereits seit mehr als einem Monat FFP3-Masken, sanitäre Haushaltsartikel und Grundnahrungsmittel für längerfristige... Einkaufsabstinenzen angeschafft hatte. Nach dem jüngsten innereuropäischen Entwicklungen sehe ich dies nicht mehr derart dramatisch.
    Medikamentenseitig sind im großen Stil Fiebersenker und zentral neurologisch wirksame Hustenstiller angeschafft worden - um meine Bewegungsfreiheit im Falle einer zufälligen Erkältung nicht einschränken zu lassen. Wie naheliegend derartiges ist, sieht man heute 500 km südlich der deutschen Grenze.


    Wildkatze danke ich für die aus meiner Laiensicht sehr fundiert wirkenden Beiträge!


    EDIT: In der Lombardei wurde im Rahmen des aktuellen Ausbruchs eine Inkubationsdauer von 27 (!) Tagen nachgewiesen. Ich hoffe doch, Jens Spahn hat dies im seiner unzweifelhaften Weisheit vorausgesehen.

    Für relativ zuverlässige Flächendesinfektionen nicht-organischen Ursprungs (ergo kein Holz, Kunststoffe, insbesondere, sofern eingefärbt, nur bedingt) eignen sich peroxidhaltige und hypochlorige Desinfektionsmittel sehr zuverlässig. Gibt es im normalen Fachhandel, mit etwas Suche auch in der Drogerie, in aller Regel jedoch nicht als Desinfektions- sondern vielmehr als Putzmittel deklariert (und gelegentlich daher auch eingefärbt / eingedickt).
    Egal ob Virus oder Bakterium, so oder so zuverlässig oxidiert ;)

    Lucky, das ist nicht korrekt.
    Gegenbeispiel: Ein !!! bis 10 Exemplare des Ebolavirus sind ausreichend, um alle Symptome in uneingeschränkter Ausprägung zu verursachen. Das Virus repliziert sich, wobei bei normalen Influenzaviren bis zu 20.000 Viren aus einer infizierten Zelle hervorgehen.


    Edit: Stichwort minimale Infektionsdosis. Der infektiöse Patient muss ggf. nur einmal schief gehustet haben.

    Also sind es jetzt 124 Infizierte. Es sei denn, das Luftversorgungssystem in einer Militärmaschine funktioniert anders als bei einem Linienflugzeug.
    Edit: Ich lese gerade diese auffälligen Personen wurden während des Flugs isoliert, hoffen wir das Beste.

    Isolation hieß: Ein paar freie Reihen zwischen potentiell infizierten und vermeintlich gesunden Patienten. Geniale Vorgehensweise bei einem Virus, das als Tröpfen- UND Schmierinfektion übertragbar ist.

    Testen auf NCov sieht derzeit so aus, dass eine vollständige RT-PCR (RNA in DNA transkribieren, abschließend replizieren und schlussendlich spezifische Fragmente nachweisen) durchgeführt werden muss, was an sich ein ziemlicher Aufwand ist.


    Insofern beunruhigt es mich, dass - trotz anderslautender epidemiologischer Simulationen! - noch immer auf Basis der vorhandenen Daten gehandelt wird, auch seitens des RKI. Für den 24.01. ergab sich auf Basis von Simulationen ein Mittelwert von 100.000 Infektionen (95 % CI 30.000 bis 200.000!). Kommentare sind hierzu überflüssig.


    Fühle ich mich behördlich gut geschützt? Durch mein nach behördlichen Standards zertifiziertes Paket FFP3-Masken, ja.

    Die mediale Abdeckung der Thematik kann wohl nur mit “weitere Informationen könnten die Bevölkerung verunsichern” beschrieben werden.


    Auf bioxiv (Preprintserver für wissenschaftliche Publikationen) kann dem Leser Angst und Bange werden, die beschriebenen Sachverhalte sind nur mit Galgenhumor zu ertragen.


    Die Grenze zwischen China und HK ist mittlerweile effektiv geschlossen; ein Bekannter ist - nachdem der Unicampus praktisch abgeriegelt war - einige Stunden vor effektiver Schließung noch nach HK ausgereist.

    Wieso werden Fragen eigentlich nie vollständig gelesen? :( Ich habe danach gefragt, ob es stimmt, dass gegossene Feingoldbarren robuster sind als beispielsweise geprägte Feingoldbarren. Dabei berufe ich mich u.a. auf die ESG Seite, die sagen dort folgendes: „Gegossene Goldbarren haben gegenüber geprägten Barren den Vorteil, dass die Oberfläche unempfindlicher gegenüber Kratzern ist“ (https://www.edelmetall-handel.…dbarren-1oz-gegossen.html).

    In rein mechanischer Hinsicht sind geprägte Barren auf Grund der oberflächlichen Umformung (in der Technik als Versetzungshärtung bezeichnet) „härter“ - die Unempfindlichkeit bezieht sich bei gegossenen Barren darauf, dass ein Kratzer auf einer gegossenen, inhomogenen Oberfläche schlicht weniger auffällt. Die höhere Oberflächenhärte hat jedoch der geprägte (beziehungsweise gewalzte und im Anschluss gestanzte) Barren.

    Nachdem ich mit einer Lungenentzündung zu Hause sitze 8| , habe ich nun auch die Möglichkeit, mich zeitlich flexibler zu äußern... mittlerweile wird selbst von halboffizieller / medialer Seite davon ausgegangen, dass es sich bei genanntem Sea Food Market nicht um die Primärquelle handelt, der Markt also erst sekundär infiziert wurde.


    Ich bin sehr gespannt, wie exakt sich der Entstehungsort / der Ausgangspunkt herauskristallisieren wird, beziehungsweise, wie transparent hier kommuniziert werden wird.

    Hallo pandafan, du siehst das zu eng, das Thread-Thema ist "kurz- und mittelfristige Spekulation" und das hat mit Wissenschaftlichkeit und Objektivität wenig zu tun. Es geht hier mehr um Annahmen, Vorstellungen und Ideen von einzelnen Subjekten. Entschuldige das ich deine Gedankengänge falsch interpretiert habe, aber oft sind Aussagen eben mißverständlich oder zweideutig, aber vielleicht hast du ja Informationen oder Vorstellungen die den "Outbreak" des Virus fur uns erklärbarer machen. Ich freue mich deine Meinung zu lesen.

    Retroperspektiv hat meine Aussage womöglich eine andere Interpretation zugelassen, ich bezog mich allerdings relativ wertneutral darauf, dass ein Impfstoff eben ein abgeschwächtes / wie auch immer unschädlich gemachtes Virus erfordert - ohne hieraus Implikationen für die aktuelle Lage zu ziehen. Ich kann aber natürlich nachvollziehen, dass das anders interpretierbar ist.


    Das Problem jeder Aussage zum Thema ist, dass es sich um ein klassisches Fermi-Problem handelt. Frei nach "Wie viele Rollkragenpullovernäherinnen gibt es in Wuhan?" ist die Frage "Wie gefährlich ist das Virus?" eine Frage, die auf Grund fehlender Information (wenn nicht fehlerhafter / bewusst fehlerhafter Informationen) nicht akkurat beantwortet werden kann, die aber meines Erachtens nach relativ gut abgeschätzt werden kann.


    Rein epidemologisch geht Neil Ferguson, britischer Wissenschafter, auf Basis des bisher bekannten R0 von 2019-nCoV von einer Zahl zwischen 30.000 und 200.000 Infektionen, stand gestern, aus. Das ist eine Divergenz von Faktor 15 bis Faktor 100 zum gestrigen kommunizierten Stand. Mit anderen Worten: Das Zeug breitet sich ziemlich übel aus. Da es symptomatisch relativ ähnlich zu SARS ist (derzeit aber fröhlich mutiert...), würde ich über den Daumen auf 10 bis 15 % Mortalität peilen.


    Zum Ausbruch: Es kann eine Zoonose sein, das würde genetisch naheliegen und wäre nicht verwunderlich. Was für eure Hypothese spricht - eine menschliche Manipulation des Virus - ist, dass die Verbreitung von 2019-nCoV um ein vielfaches schneller erfolgt als es bei SARS der Fall war - was ein Kriterium bei der Entwicklung eines biologischen Kampfstoffs wäre, zudem scheint die akute Letalität, verbunden mit einer asymptomatischen Infektiosität (bis zu 10 Tage!) wie gemacht für einen Kampfstoff.


    Sprich: Wäre es ein Kampfstoff, hätten die Chinesen Ihre Arbeit gut gemacht. Weiterer Argumentationspunkt: Ende Dezember / Anfang Januar hatten Inhaftierungen stattgefunden, als erstmals auf das Virus aufmerksam gemacht wurde, der Ausbruch wurde zu Beginn also mit aller Macht verschleiert.


    Andererseits irritiert mich das Vorgehen der chinesischen Regierung in der Hinsicht: Ein on-purpose entwickelter Kampfstoff wäre hinsichtlich des Verhaltens bekannt, weshalb ist das hier offensichtlich nicht der Fall?


    Die einfachste Erklärung ist meines Erachtens nach nach wie vor eine Zoonose, sprich: Es wundert nicht, dass derartige Viren auf den Menschen überspringen, wenn man sich kulinarischen Varietäten wie Fledermaussuppe hingibt.
    Trotz dessen ist die prinzipielle Möglichkeit der Richtigkeit eurer Überlegungen natürlich nicht von der Hand zu weisen - wollte ich auch gar nicht derart kategorisch, wie es dargestellt wurde.


    Lediglich ist eine Zoonose (wie vielfach in den letzten Jahren, beispielsweise bei Ebola oder eben auch SARS, geschehen!) einfach eine naheliegendere Variante, ohne übermäßig viele andere Variablen berücksichtigen zu müssen.


    Peace @woernie :love: