Beiträge von pandafan

    Dass Palladium deutlich besser Performer hat ist ungeachtet jeglicher fehlerhaft interpretierter Diagramme zweifellos der Fall.


    Die Angleichung Palladium/Platin dürfte ab einem Verhältnis von 2:1 - was bereits überschritten ist - nur eine Frage der Zeit sein; aus Sicht der Chemieindustrie besitzt Platin beispielsweise deutlich breitere katalytische Eigenschaften. Es gibt nur einige wenige Verwendungszwecke, für die Palladium nicht mit Platin substituierbar ist (sehr exotische Katalysekomplexe, amorphe Metalllegierungen etc.), insofern setze ich nach wie vor auf Platin. Bei Rhodium sieht das schon wieder anders aus, hier ist in chemischer Hinsicht ein Alleinstellungsmerkmal gegeben. Eine Synthese von Pd- auf Pt-Katalyse umzustellen ist jedoch auch nicht ganz trivial und braucht mutmaßlich etwas mehr als nur einen Preispeak.

    Du kannst mit Platin nicht bei 0 anfangen, wenn Gold zum entsprechenden Zeitpunkt bereits mit einigen 100 % im Diagramm vermerkt ist... aber mit Dir diskutiere ich sicherlich nicht die Grundlagen der Prozentrechnung aus Klasse 5.

    Nun , was das und Deine (monetäre) Langfrist-Erwartung anbelangt, wäre ich nicht zuuuu euphorisch was Platin anbelangt. Historisch ist das 'Ergebnis' eher mickrig bis deprimierend.


    [Blockierte Grafik: https://abload.de/img/bild5gujaa.jpg]

    Die Aussage der 75 % Wertsteigerung innerhalb von 50 Jahren ist korrekt, der Rest der Daten (Gold etc.) ist natürlich offensichtlicher Blödsinn, Diagramme lesen will gelernt sein, @woernie.
    Im Jahre 2020 eine Zeitspanne von 50 Jahren anzulegen, ist gelinde gesagt manipulativ, ähnlich, wie im Jahr 2021 die Performance von Silber über 10 Jahre zu bestimmen.


    Seit dem 01. Januar 1980, während des Einmarschs der Sowjets in Afghanistan - und genau dort beginnt der Platinchart - ist in der Tat nur eine Wertsteigerung von 75 % erfolgt - bestreitet ja auch niemand. Wenn Du noch ein paar Monate wartest, ist das Delta von 75 % sogar bei - Achtung - 0 bis negativ, denn der Platinpreis stand 1980 zeitweise höher als heute. Eine vergleichbare und konsistente Kalkulation bedingt entsprechend, auch zwingend Au, Ag und Pd auf den Stichtag 01.01.1980 zu beziehen.


    Alles andere ist manipulativ oder - noch schlimmer - kognitiv nicht ausgereift.

    Mein Verhältnis zu Platin ist derzeit etwas zwiegespalten.


    Ich hatte im letzten Jahr zu noch relativ günstigen Preisen (ca. 700 € netto) einiges erwerben können, wobei ich jedoch nicht davon ausgegangen war, dass sich der Preis in dieser Geschwindigkeit erholen dürfte. Bei der heutigen Bewegung hätte ich zuerst eine "Sicherheitssubstitution" institutioneller Investoren (von Pd in Pt) vermutet, jedoch steigt Palladium gleichermaßen stark.


    Was die Thematik der Brennstoffzellen betrifft, ist eine Lebensdauer von 1500 Stunden vermutlich ausreichend, sodass eine Amortisation bereits bei einer zumindest einigermaßen signifikanten preislichen Differenz zwischen Platin und einem Substituenten sinnvoll wäre.
    Der durch @Palatin kommentierte Artikel ist hiervon abgesehen bereits einige Jahre alt, die Welt dreht sich weiter. Die praktische Einsatzfähigkeit von Nicht-Platin-Kats im Bereich von Brennstoffzellen ist mittlerweile bereits deutlich gestiegen, exemplarisch sind Nickel- und Kobaltkatalysatoren.


    Insofern: Die langfristige Platinnachfrage sieht relativ düster aus, sofern kein neuer industrieller Prozess aufgetan wird, welcher für eine relativ konstante, schwer substituierbare Platinnachfrage sorgt.


    Interessant wäre der reale Break-Even südafrikanischer Platinminen, um die Elastizität der Platinförderung gegenüber dem Preis abschätzen zu können.


    Warum ich trotz der objektiv schlechten Lage relativ stark in Platin investiert bin, kann ich mir selbst wohl nur mit einer relativ ausgeprägten kognitiven Dissonanz beantworten. Die Hoffnung stirbt zuletzt, und Platin bei 700 € sieht einfach unvernünftig aus...

    Ach ne ? Also alles gut ? 8o
    Deine ‘Auslegungen‘ in Ehren , nur gehen sie nach meinem Geschmack vollkommen an der Sache vorbei. Wundert mich, dass das im Goldseitenforum widerspruchslos hingenommen wird. Ich kann Dir , als quasi Kleinst-Unternehmer , versichern, dass Risiken der Kreditgewährung weder verschwunden noch ‘in der Kette ausschließlich auf die Seite der Zentralbanken‘ verschoben sind. Ich werde quasi täglich mit dem Risiko des Kreditausfalls konfrontiert. :whistling:


    [...]

    Immer mit der Ruhe, woernie.


    Selbstverständlich sind die Kreditrisiken eines produzierenden / generell wertschöpfenden Unternehmers nicht verschwunden, was ich auch in keinster Weise behauptet habe - ganz im Gegenteil.
    Ein derart geringer Zins - zu welchem in hoher Zahl Privatkredite, exemplarisch für Immobilien mit teils lächerlich wenig Eigenkapital in einem überhitzten Marktumfeld, vergeben werden - spiegelt die dahinterstehenden Risiken dennoch in keinster Weise wieder. Als Kleinunternehmer sind die Risiken von Zahlungs-/Kreditausfällen sehr real und nach meiner persönlichen Erfahrung in den vergangenen Jahren signifikant stärker gestiegen als sie gefallen sind - zumindest nach kein subjektiver Empfindung.
    Trotz dessen erfolgt für die großen, marktrelevanten Spieler - und diese Markt-/Systemrelevanz ist ausschlaggebend - eine Nivellierung, sobald das Spiel in höherem Ausmaß in die Hose geht. Das Dilemma, das ein Lender of Last Resort - frei nach whatever it takes - erzeugt, dürfte absolut offensichtlich sein, führt es doch dazu, dass Risiken in Kauf genommen werden, die bei Abwesenheit des Sicherheitsnetzes Zentralbank in keinster Weise akzeptabel wären.


    Dass Du davon als Kleinunternehmer nichts merkst - nicht weiter verwunderlich.

    Sehr interessante Informationen, vielen Dank.


    Nach neoklassischer könnte man annehmen, dass eine Investition von Geld "in Geld" gegenüber realwirtschaftlichen Erwägungen schlicht und ergreifend nicht mehr ertragreich genug ist - was an sich grundsätzlich auch keine allzu abwegige sinnbefreite Überlegung ist.


    Wird der Zins schlicht als Quantifizierung des Risikos des Geldverleihs angenommen, könnte man andererseits aber auch annehmen, dass der Zins über die Jahrhunderte sinkt, weil das Risiko des "Verleihenden" auf Grund gesellschaftlicher Veränderungen kontinuierlich gesunken ist. Im 14. Jahrhundert war es mutmaßlich deutlich schwieriger, einen säumigen, untergetauchten Gläubiger aufzutreiben als im 21. Jahrhundert...


    Die Grundproblematik ist meines Erachtens nach, dass das Risiko des Verleihers zunehmend auch durch die auf dem Markt auftretenden Lenders of Last Ressort peu a peu reduziert wird. Wenn aus strukturellen Gründen (Subprime-Krise etc.) eine hohe Anzahl an Gläubigern ausfällt, wobei deren Risiko durch den angewandten Zins nicht adäquat quantifiziert war, werde ich als "Verleiher" - als Großbank des 21. Jahrhunderts - gerettet. Auf Grund der gesellschaftlichen Stabilität und implementierten Mechanismen, die meine Risiken auf Teufel komm raus absichern, sind derart hohe Zinssätze schlicht und ergreifend nicht mehr erforderlich, um das dahinterstehende Risiko abzusichern.


    Dass das Risiko jedoch nicht vom Erdboden verschwunden ist, sondern in der Kette nur verschoben wurde und sich bei einem Zins von 0 % mittlerweile nahezu ausschließlich auf Seiten der Zentralbanken befindet, ist nur konsequent.

    Komm schon, @Pandafan...wissenschaftlich fundiert ? biased ? Ich kann Dir jetzt auch 100 'wissenschaftlich fuundierte' Analysen/Diagramme/Aussagen aus dem anderen Lager posten. Und dann sagen: leg' Deine Karten auf den Tisch !


    Das Motto , der Titel dürfte hier wohl Programm sein :


    Getting sceptical about global warming scepticism

    Oddr ? :D

    Ich bitte darum! - Peer Review nicht vergessen. Bislang kam außer Ankündigungen der Zitation entsprechender Analysen... nichts.
    Zum Wohle von tulius gerne in einem anderen Thread.

    Ich stelle da nur eine Frage: Wie soll das denn mit diesem "Treibhauseffekt" funktionieren? Ich sehe bei Treibhäusern, dass diese oben ein Dach haben wo nichts entweichen kann, bei der Erde sehe ich, das nachts, insbesondere wenn der Himmel wolkenlos ist, die Wärme ins All abgestrahlt wird, bzw. nach oben entweicht. WO soll da das "Dach" sein, dass es nicht entweicht? Wolken und Chemtrails sorgen dafür, dass es deutlich weniger ist, was an Wärme dann abgestrahlt wird, ein Glasdach ist keines da, also ist der sogenannte Treibhauseffekt auch so eine Erfindung die keinerlei wissenschaftlicher Grundlage entspricht.
    Sehe ich das falsch? Wenn ja, warum? :hae:

    In einem Treibhaus herrscht KEIN Treibhauseffekt als maßgeblicher Effekt vor. Hierbei handelt es sich - Achtung, Begrifflichkeiten - um den sogenannten Glashauseffekt.


    Insofern: Ja, Du siehst hierbei einiges falsch, sorry.

    Woernie, im Grunde möchte ich mich zur Thematik gar nicht eingehend äußern, denn es gehört nun mal nicht hier hin.
    Allerdings muss ich grundsätzlich - im Sinne guter Wissenschaft - anmerken, dass ein jeder Naturwissenschaftlicher absolute Aussagen meidet wie der Teufel das Weihwasser. Eine Messung hat immer - absolut immer - einen Fehler, der in aller Regel als Standardabweichung / Standardfehler quantifiziert wird.
    Eine explizite Aussage: "Der Mensch ist für mehr als 50 %..." wird es schon deshalb nicht geben, weil dies nicht der Fall ist - was aber auch niemand behauptet hat! Das Delta der Kohlenstoffdioxidkonzentration, das bisher durch den Menschen verursacht wurde, liegt bei etwa 0,01 % der Luftkonzentration. In Relation zum Ausgangswert von 0,03 % entspricht dies einem Anstieg von ca. einem Drittel des Ausgangswerts.
    Der Treibhauseffekt (der durch JEDES im Infrarotbereich absorbierendes Gas in der Erdatmosphäre verursacht wird, mit der quantitativen Rangfolge: Wasserdampf, Kohlenstoffdioxid...), führt über den Daumen gepeilt zu einer Erhöhung der Temperatur auf der Erde um einen mittleren zweistelligen Wert [°C]. Entsprechend kann der Mensch bei wissenschaftlich korrekter Darlegung in keinem denkbaren Fall für 50 % des Treibhauseffekts verantwortlich sein, entspräche dies doch roundabout einem Delta von 20 °C - und nicht, wie derzeit, ca. 0,5 °C bis 0,7 °C.


    Es handelt sich seitens deiner Quelle entsprechend um eine Missinterpretation dessen, was in den Publikationen auf wissenschaftlicher Basis behauptet wird. Die sehr wenigen Quellen, die von über 50 % sprechen, sind meines Erachtens nach sehr kritisch zu sehen, denn es handelt sich bei einer solchen Quantifizierung um eine m. E. n. unpräzise Aussage, deren Bezugsgrundlage zu klären wäre - was der durch Dich genannte Artikel jedoch nicht tut.


    Zum Thema: Heute Morgen einen Teil der Shorts verkauft, warte die weitere Entwicklung ab.

    Salve,


    für alle, die in Derivaten unterwegs sind.... :pinch:


    https://www.godmode-trader.de/…astrophale-folgen,8008615

    Wahnsinn & und eine unfassbare Unverschämtheit. Man könnte meinen, RRG würde die derzeitige Koalition bilden.


    EDIT: Kurz durchgerechnet: Sollte die im Artikel erwähnte Interpretation korrekt sein, würde dies Konstellationen wie beispielsweise Straddles oder Strangles (ein Put-Schein, ein Call-Schein auf denselben Basiswert, Gewinnschwelle tritt ein, sobald ein Schein den Ausgangswert beider Scheine übertrifft) praktisch unmöglich machen - müsste ich doch den Gewinn des gut laufenden Scheins voll versteuern, dürfte die Verluste des wertlosen Scheins jedoch nur bis zu einem Betrag von 10.000 € im Jahr (!!!) hiermit verrechnen.


    Das Wort Wahnsinn reicht hierfür gar nicht aus.

    Da wir uns im Spekulationsthread befinden: Short für's neue Jahr mit langfristigen Scheinen, die Ihr Geld ggf. auch schlicht über die Volatilität verdienen können. Ich bin gespannt.

    Zumindest die Vermutung erhöhter Volatilität scheint auf die ersten Tage des neuen Jahres voll zuzutreffen, auch, wenn mir hierbei kein x-ter Golfkrieg vorschwebte...


    @cadafi


    Erschreckend zu sehen, wie extrem gut Zentralbankliquidität und die Aktienmärkte miteinander korreliert sind. Dies hatte ich in dieser Prägnantheit nicht auf dem Schirm, offen gesagt hätte ich dies mir auch nicht vorstellen können. Um welche Größe handelt es sich hierbei (M2?)?


    Andererseits - wie immer bei der Interpretation von Diagrammen: Das Diagramm ist verzerrt. Der prozentuale Anstieg des Markts liegt in der Spitze bei etwa 12 %, wohingegen die Zentralbankliquidität "nur" um etwa 4 % steigt. Nun ist die Frage, wie die Kausalität gelagert ist: Steigt der - nicht näher spezifizierte - Wert der Zentralbankliquidität, weil sich das Marktvolumen erhöht (und die Zentralbanken Unternehmensanleihen o. Ä. halten?), oder handelt es sich um eine direkte (durch den Markt gehebelte) Reaktion auf Liquidität, die in den Markt fließt? Der Hebel läge hierbei in etwa bei Faktor 3.

    Ich hoffe, Dein Beitrag ist weder orthographisch, grammatikalisch noch inhaltlich dein Ernst.


    Zur Thematik Goldpreisentwicklung:
    Der Einfluss politischer kurzfristiger Entwicklungen liegt meines Erachtens nach derzeit bei über 50 $. Die weitere kurzfristige Entwicklung dürfte nun entsprechend an den Akteuren Iran & USA hängen, sofern nicht eine zeitnahe Überlagerung mit wirtschaftlichen Verwerfungen etc. folgen dürfte. Mein kurzfristiger Tipp für Ende Januar sind 1520 $ - gerne mehr :whistling:

    Zu dem Zeitpunkt, zu welchem ich diesem Forum beigetreten bin - 11 Jahre her, Wahnsinn... - befand sich die Welt in einer Situation, welche die derzeitige Situation meines Erachtens nach maßgeblich mit ausgelöst hat.


    Ein Crash / wirtschaftliche Verwerfungen zeichnen sich meines Erachtens nach zwingend dadurch aus, dass eine Mehrheitsmeinung eben eine solche Verwerfung für nahezu ausgeschlossen hält. Wesentlicher Auslöser der Finanzkrise 2008 war der massenhafte Ausfall von Schuldverschreibungen im US-amerikanischen Immobilienmarkt. Wenn ich die derzeitige Situation betrachte, könnte mir geradezu Angst und Bange werden - eine Subprimekrise frei nach 2007 / 2008 wäre wohl nur ein Nebenschauplatz.


    Wüsste ich es nicht besser (tue ich das?), könnte man es für ein wirtschaftswissenschaftliches Experiment halten: Die ersten (globalen!) Negativzinsen der Geschichte, ein 11-jähriger, ununterbrochener Aufschwung, unmittelbare Staaten- und Privatwirtschaftsfinanzierung durch die Notenbanken, Rezessionstendenzen der Realwirtschaft. Das wohl mit interessanteste Thema für wirtschaftwiss. Dissertationen der letzten 2000 Jahre.


    Ich bin durchaus im Glauben, dass die Welt in regulatorischer Hinsicht (Eigenkapitalanforderungen etc.) besser auf eine Finanzkrise nach Schema 2008 vorbereitet wäre. Die Situation ist meines Erachtens nach jedoch um ein vielfaches brisanter, da sich die Notenbanken in der vergangenen Dekade zu einem maßgeblichen Spieler auf dem Markt entwickelt haben. Krisenrettung entsprach in der Vergangenheit in aller Regel der Vorgehensweise der Notenbanken, die sprichwörtliche Drehzahl zu erhöhen. Geld auf den Markt, Zinsen runter.
    Das Notfallszenario ist sowohl in den USA als auch im Euroraum / Schweiz / Japan der absolute Normalfall. Lediglich China hat in diesem Zusammenhang mit einem Leitzins von über 4 % (in 2008 noch 7,5 %) einige Reserven, um ggf. zu intervenieren.


    Ein Unternehmen, das bei einem Zins von effektiv 0 % nicht in der Lage ist, seinen Umsatz weiter zu steigern (analog eine Volkswirtschaft, deren BIP bei einem Zins von 0 % stagniert), ist (in analytischer, mathematischer Hinsicht ausgedrückt) an einem Extrempunkt angelangt.


    Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, befürchte jedoch, dass eine Finanzkrise, die von vorherigem Handeln von Notenbanken aktiv provoziert wurde, durch diese nur stark eingeschränkt abgefangen werden kann. So ironisch es klingen mag: Große US-amerikanische Banken sind, verglichen mit dem Handeln europäischer Notenbanken, geradezu ein Hort der finanzwirtschaftlichen Stabilität.


    Da wir uns im Spekulationsthread befinden: Short für's neue Jahr mit langfristigen Scheinen, die Ihr Geld ggf. auch schlicht über die Volatilität verdienen können. Ich bin gespannt.

    Interessant wäre, inwieweit unter "international reserves" womöglich US-Schuldtitel subsummiert sind.
    Zumindest die Chinesen halten bekanntermaßen entsprechend hohe Mengen an US-Schuldverschreibungen. Sollten in der obigen Grafik auch nur teilweise Forderungen gegenüber den USA als Aktiva ("Reserves") aufsummiert sein, würde dies zu einem Zirkelschluss führen, der das anteilige, reale Missverhältnis noch Verstärken würde.


    Entsprechend folgt eine Generierung von Aktiva (ergo Reserven) aus den Passiva, das heißt global betrachtet eine schlichte Bilanzverlängerung. Was die ganze Geschichte nicht unproblematischer macht.