Beiträge von pandafan

    A0KRJX bei 18 $ je Barrel ins Depot gelegt, man darf gespannt sein. Zuletzt im Dezember 2015 mit Brent derart agiert, damals (nach einem Tief im Januar 2016) gut damit gefahren.


    Dass es noch weiter bergab geht, möchte ich nicht ganz ausschließen, doch bei einem Blick auf den Dezember-Future mit 34 Dollar halten sich meine Sorgen im Grenzen.

    Edel, ich denke, du beschreibst relativ eindrücklich, weshalb das Ende gerade nicht vorhersehbar ist - eben auf Grund der artifiziellen Systemrelevanz des US-Dollars. Das letzte mal, als im nahen Osten Öl in Euro abgerechnet werden sollte, wurden im UN-Sicherheitsrat herzerweichende Geschichten verbreitet...

    Da ich täglich Statistiken nachführe: Tief des $ war m.E.am 22.04.2008 mit 1,597.Gold stand dabei auf 916,2 $, Öl zB.113,6 $


    Erkennbar, wie stark der € seither verlor, Gold gewann.... [smilie_blume]


    Grüsse
    Edel

    Interessant wären bezüglich der Fundamentaldaten (und u. A. des Einflusses der Energiepreise auf die Gewinnungskosten von Gold) eventuelle Korrelationen des Gold-Öl-Verhältnisses.


    https://www.macrotrends.net/13…il-ratio-historical-chart


    Problemlos zu sehen, dass wir uns derzeit auf einem Allzeithoch der Gold-Öl-Ratio befinden; ein zuletzt (in Relation zum Ausgangswert) derart starker Anstieg leitete 2008 im Zuge der Finanzkrise eine Rallye des Goldpreises ein. Abgesehen von der Finanzkrise sind mir jedoch keine weiteren Ereignisse ersichtlich, bei welchen das Gold-Öl-Verhältnis innerhalb weniger Wochen derart anstieg; relevant dürfte u. A. der "Urheber" der Bewegung sein - d. h. liegt die Hauptschwankung auf Seiten von Gold oder Öl.


    Wer mutig ist, kann sein Geld ggf. von Gold in Öl umschichten :) , denn nach jedem derartig starken Anstieg folgte eine zumindest mittelfristige Korrektur.

    Das dürfte daran liegen, dass als Kurs des Basiswerts ein Wert von derzeit ca. 25 $ hinterlegt ist, der dem Juni-Future entspricht. Der Kurs des Derivats orientiert sich über einen Zeitraum der letzten drei Jahre jedoch ausnahmslos am aktuellen, kurzlaufenden Future (entsprechend dem Maifuture, bei ca. 18 $, Contango vom anderen Stern...). Weshalb als Basiswert bereits der Junifuture angegeben wird - mit einem entsprechend großen Delta - erschließt sich mir nicht.

    Wenn ich dieses "Produkt" nur halbwegs richtig verstehe, macht die Emittentin ihren Schnitt über das Bezugsverhältnis, das über eine nicht ganz triviale Formel laufend neu berechnet wird und unter anderem am 3-Monats-US-Bond hängt? Bei Ausgabe im April 2017 lag das Bezugsverhältnis bei 1 jetzt nur noch bei knapp über 0,7.


    Glaub nicht, das das richtige für "Kaufen und Liegenlassen" ist...

    Nach einem kurzen, quantitativen Vergleich zwischen WTI (EUR) und dem durch Sapnovela vorgeschlagenen Produkt ist eine derart hohe Differenz definitiv nicht der Fall. Ein einfacher Chartvergleich zwischen WTI und dem Produkt gibt Aufschluss; das innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren gebildete Delta beläuft sich zum heutigen Tage auf ca. 1 %.


    Das Bezugsverhältnis sollte entsprechend nach wie vor in etwa 1 betragen (WTI (EUR) derzeit 16,8x, Kurs des Derivats 16,7x €).

    Die Preisstruktur für physische Ware irritiert beziehungsweise überrascht mich derzeit. Bei ausreichend guter Suche konnte ich in den letzten Tagen eine Tubes Maples als Reverse Proof-Varianten mit Privy-Marks für etwa 21 € je Unze ergattern, wenn auch die Tubes jeweils immer nur in einfacher Stückzahl erhältlich waren. Reverse Proof ist nett anzuschauen, tangiert mich, analog zu Privy's, jedoch nur am Rande - einzig der Preis war ausschlaggebend.


    Ich bin mir nicht sicher, ob derartige Preise auf Versäumnisse seitens des Händlers oder aber auf eine einzig auf die bekannte ( = bei gold.de gelistete) Massenware gerichtete Aufmerksamkeit des Marktes zurückzuführen ist. Dass "Sammlerware" - wenn auch mich der Sammleraspekt nicht tangiert - preislich unterhalb der Massenware rangiert, war m. E. n. auch 2008 - 2011 nicht zu beobachten.

    Ich denke nicht, dass Seltenheit ein zwingendes Kriterium für einen Hype ist - es ist zweifellos hilfreich, doch erforderlich ist es m. E. n. (vgl. die Lunar Drachen) nicht.


    Zielführend wäre meines Erachtens nach, neben dem Cornern eines gewissen Bestands (der Gedanke der 1 oz - Platinmaus gefällt mir, besitze ein Promille der Auflage :thumbup: ), eine gewisse Marktmanipulation.
    Will heißen: Ein Hype entsteht dadurch, dass ein Großteil des Marktes annimmt, der Preis für das Produkt bewege sich bei Wert x. Unter Wert x werden die in diesem Glauben belassenen Marktteilnehmer nicht verkaufen wollen - weshalb auch, man glaubt, die Münze sei x wert. Diesen Glauben könnte man durch ungedeckte Angebote, bspw. auf eBay, erzeugen, um den Mittelwert der Preise deutlich nach oben zu treiben.


    Um bei der Platinmaus als Beispiel zu bleiben: Mitte 2021, wenn die meisten Mäuse vom Markt verschwunden sein dürften - so nehme ich an, alles andere wird aufgekauft 8o - könnte künstlich der Eindruck eines Sammlerwerts erzeugt werden. 5 rollierende Angebote der Lunar Maus auf eBay zu einem Aufschlag auf sonstige Platinmünzen zu 300 € (mit stetiger Steigerung im Zeitverlauf) reicht bereits aus, um andere potentielle Verkäufer im Glauben zu halten, der Preis würde stetig steigen - und schon ist ein Sammlerwert kreiert.


    Mehr Schein als Sein, doch so wird aus dem Schein alsbald das Sein... der Spotpreis bildet sich doch auch auf ähnlichem Wege.

    Dierk, es ist ein Fehler, die Kompetenz von Wissenschaftlern und die Aussagekraft verbundener Studien auf Grundlage der Vermeidung kognitiver Dissonanz zu beurteilen.


    Streecks Paper hat keine zwei Seiten; keine wesentlichen Angaben zur Methodik, kein peer review - da wär’s wohl auch nicht durchgekommen.


    Die Aussagen sind politisch opportun und akrobatisch interpretiert.

    Der Antrag vor dem BVerfG wurde mittlerweile abgelehnt - nicht etwa aus inhaltlichen Gründen, sondern aus Erwägungen mangelnder “persönlicher Betroffenheit” sowie einer erstinstanzlich nicht gegebenen Zuständigkeit des Bundesverfassungsgericht.


    Man darf gespannt sein; die Realität dürfte juristische Auseinandersetzungen zeitlich jedoch regelmäßig überholen. Eine Klage gegen ein Kontaktverbot? Nennen wir es doch Infektionskettenvermeidung - schon gegenstandslos.

    hallooooo...Was hat den eure Immo Diskussion mit Bank Run zu tun?

    Möglicherwiese, dass Immobilieneigentum und ein Bankkonto im Normalfall eine ausreichende Sicherheit bieten, man im Zweifall jedoch gegen Vater Staat den Kürzeren zieht, wenn keine Vorkehrungen getroffen werden.

    In der durch mich bewohnten Gegend werden für Eigentumswohnungen in vernünftiger Lage ca. 7000 - 8000 €/qm aufgerufen, für freistehende Einfamilienhäuser ist man ab 10.000 €/qm dabei. Wahnsinn, jedoch - zumindest bisher - das Resultat von Angebot und Nachfrage.


    Beide Seiten dürften sich relativ kurzfristig zu Ungunsten der Immobilienpreise verändern...

    Ich bin mir sicher, dass keine Scheideanstalt der Welt ein Geschäft ausreichend hohen Volumens zu marktüblichen Konditionen ausschlagen würde - es sei denn, der Vertragspartner steht unmittelbar unter US-Sanktionen o.Ä.
    Der Status als Händler dürfte weitgehend irrelevant sein.