Beiträge von Desertfighter

    OECD warnt vor Börsen-Crash in Europa


    Von der Stabilität auf den Finanzmärkten ist in der Realwirtschaft noch nichts zu merken. Die hohen Börsenkurse seien daher nicht gerechtfertigt, warnt die OECD. Wachstum in der Euro-Zone werde es aber frühestens 2014 wieder geben.


    http://deutsche-wirtschafts-na…-boersen-crash-in-europa/


    ;)


    die OECD verbreitet in der Regel meistens Schwachsinn, aber hier könnten Sie möglicherweise Richtig liegen. ;)

    Es ist erstaunlich, wie lange Menschen Dinge ignorieren können, die ihnen nicht in den Kram passen. Über drei Jahre nun haben wir in der Eurozone heftigste Probleme, aber die meisten Bürger interessiert das so lange nicht, wie diese Krise sich nicht ins eigene Wohnzimmer schleicht und sie vom Sofa wirft. Auch die berechtigte Angst zyprischer Sparer um ihr Geld interessiert hierzulande kaum jemanden. Denn es ist ja nicht unser Geld, gell?


    http://www.rottmeyer.de/good-b…ope-wir-alle-sind-zypern/


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    EZB-Geldtransport nach Zypern: Woher kommt das Geld eigentlich?
    Rätselraten über den neuen Geldsegen für Zypern: Woher kommt das Geld - vom ESM? Die EZB nutzt die Gelegenheit offenbar, um ein paar Lasten auf den Euro-Rettungsfonds anzuwälzen. Der hat den unschätzbaren Vorteil, dass er überhaupt niemandem Rechenschaft schuldet.
    Seit heute sind die Banken in Zypern wieder offen (hier). Allerdings gelten umfangreiche Kapitalverkehrskontrollen. Maximal können täglich 300 Euro abgeboben werden. Wie wenig bisher die Kapitalverkehrskontrollen praktisch wirksam waren, hat die Diskussion über massive Kapitalabflüsse nach London, Russland und Griechenland gezeigt (mehr hier). Die Target2-Salden zeigen dies deutlich.


    Die Umsätze aus Zypern heraus haben sich zuletzt mehr als verdoppelt. Vom Ausland aus konnten so ohne große Probleme Gelder aus Zypern von den Banken abgezogen werden. Die Rede ist davon, dass von 20 Milliarden Euro Einlagen in Zypern so bereits 13,4 Milliarden Euro heimlich ins Ausland transferiert wurden.


    Je dilettantischer Kapitalverkehrskontrollen implementiert werden, desto lauter wird der Ruf werden, sie wie abzuschaffen. Bringt ja eh nichts, lautet die Devise der Schwarzgeldwäscher und Steueroasen-Betreiber.


    Das ist aber nur ein Teil der Kapitalflucht, die rund um den Globus stattfindet. So verlor Russland seit 1990 nach einer Studie des britischen Tax Justice Networks allein 800 Milliarden Dollar durch illegale Finanztransfers ins Ausland. Was die Oligarchen in Russland insbesondere im Rohstoffgeschäft wie Öl, Gas, etc. verdienen, wird zu großen Teilen wieder ins Ausland transferiert. Sie sind Teil der extraktiven Elite Russlands, die das Land seitdem finanziell ruinieren.
    10 Milliarden Euro Umschuldung durch den ESM


    Wird jetzt die Umschuldung Zyperns mit rund 10 Milliarden Euro aus dem ESM unterstützt, blieben weiterhin viele Fragen offen. Qui bono? Wem nutzt es? lautet auch hier wieder die Frage. Die Antwort ist nicht einfach zu geben, da die Empfänger der 10 Milliarden Euro nicht klar sind. Wird die EZB von den bisher aufgelaufenen Schulden Zyperns bei den Target2-Salden entlastet? Zypern wies im Juli letzten Jahres ein Defizit bei Target2 von 10,434 Milliarden Euro auf. Soll mit der Umschuldung die EZB von diesen Schulden zu Lasten des ESM entlastet werden? Dann diente diese Summe nur dazu, die letztendlich prekäre Lage der EZB, die ja gewaltige Forderungen aus ihren diversen Hilfsaktionen aufgebaut hat, durch dieses erneute „Rettungspaket“ zumindest teilweise rekapitalisiert würde (hier).


    Käme es am Ende doch noch zu einem Austritt Zyperns aus der Währungsunion, wie sie Paul Krugman der Zyprioten rät, dann würden die Verluste beim ESM und nicht der EZB anfallen. Offenbar legt Mario Draghi großen Wert darauf, dass die Target2-Salden sinken (mehr hier). Der bisherige Rückgang um rund 100 Milliarden Euro könnte so nicht Ausdruck für das Nachlassen der Kapitalflucht aus den Krisenländern insbesondere Spanien sein, sondern nur Ergebnis der teilweisen Umschuldung der spanischen Target2-Salden (434,428 Milliarden Euro Stand Juli 2012), auf den ESM – aufgrund der 100 Milliarden Euro Finanzhilfen an den spanischen Bankensektor (hier).


    Nichts ist, wie es scheint, wusste schon Alice hinter den Spiegeln. Der große Vorteil des ESM: Die Abgeordneten des Deutschen Bundestags haben geradezu ein Spiegelkabinett um den ESM errichtet. Die ESM-Manager stehen über dem Gesetz. Sie sind niemandem Rechenschaft schuldig, brauchen keine Auskunft zu erteilen, sind immun, unantastbar. So wäre es ein Leichtes, die EZB zu entlatsen – und die Kosten für die Euro-Rettung endlich dorthin zu verlagern, wohin sie gehören: auf die Schultern der europäischen Steuerzahler.


    Eine solche Entlastung wäre außerordentlich wichtig für die EZB, wenn sie mit ihrem OMT-Programm glaubwürdig bleiben wollte (hier). Müsste man seitens der EZB einräumen, dass man leichtfertig das Target2-Fenster nicht geschlossen hat und dies jetzt zu hohen Verlusten führte, dann wäre die Glaubwürdigkeit der EZB, die Euro-Rettung wirkungsvoll zu orchestrieren, dahin. Insbesondere die Vertreter der Deutschen Bundesbank könnten Mario Draghi und seine Kollegen unter Druck setzen, diesen Finanzierungskanal so rasch wie möglich zu schließen und die bisherigen Defizite schrittweise von den Defizitländern abbauen zu lassen.
    5 Milliarden Euro der EZB


    Die entscheidende Frage ist daher: Woher genau kommen die 5 Milliarden Euro Bargeld der EZB, die jetzt nach Zypern geliefert worden sind? Werden die über die ELA verbucht oder worüber? Sind sie Bestandteil der vereinbarten 10 Milliarden Euro Finanzhilfen, die die Euro-Gruppe den Zyprioten zugesagt hat, oder wird hier wieder ein neuer Schuldberg aufgemacht? Sind das die bereits zuvor diskutierten größeren Finanzhilfen an Zypern, die gleistet werden müssen, da die 10 Milliarden Euro nicht ausreichen werden? Ist das bereits eine OMT-Operation?


    Fragen über Fragen für die sich bis jetzt keine schlüssige Antwort findet. Die Nebelwand der Troika wird immer dichter. Transparenz ist ein Fremdwort für die EZB geworden.


    http://deutsche-wirtschafts-na…ommt-das-geld-eigentlich/


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    Bankenkreise: „Die Einlagensicherung ist null und nichtig“


    Nach dem Haircut in Zypern stellen sich nicht nur die kleinen Sparer die Frage, wie sicher ihr Konto ist. Auch die Banken wollen nicht länger in eine Versicherung einzahlen, wenn der Staat am Ende trotzdem die Bank-Guthaben nach Gutsherrenart enteignet.


    In der europäischen Banken-Szene herrscht immer noch Fassungslosigkeit: Mit dem Beschluss der Troika, in Zypern auch die kleinen Sparer zu enteignen, um die Banken zu restrukturieren, sei ein System-Wandel eingeleitet: „Nichts ist mehr, wie es vorher war“, sagt ein Bank-Manager den Deutschen Wirtschafts Nachrichten: „Die Einlagensicherung, wie wir sie derzeit haben, ist null und nichtig. Sie ist das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben steht. Die Einlagensicherung muss komplett neu überdacht werden.“


    Der Eingriff der Politik in die Bankguthaben wird von den Banken als „Sozialismus“ gesehen: „Es ist ein wesentlicher Unterschied, ob jemand in Bank-Aktien investiert und damit eine Risiko-Abschätzung vornehmen muss, oder ob jemand sein Erspartes der Bank zur Aufbewahrung anvertraut. Es ist aberwitzig, dass diese beiden Gruppen nun völlig gleich behandelt werden sollen.“


    Der Grundgedanke der Einlagensicherung sei, wie der Name schon sagt, die „Sicherheit“. Alle Banken zahlen jährlich Millionen an Gebühren in die Einlagensicherung. Diese sei nicht dazu da, Risiko-Kapital zu schützen. Aber sie sei dazu da, die kleinen Sparer zu schützen. Ein anderer Banker sagte den DWN: „Wozu sollen wir in solch einen Fonds einzahlen, wenn die Politik mit einem Federstrich sagen kann, dass über Nacht die Inhaber von Bank-Guthaben enteignet werden?“


    Doch auch ohne weitere Haircuts seien die Einlagensicherungen wertlos: Die Summen, die nötig wären, wenn es wirklich zu seinem Banken-Crash in Deutschland käme, können nicht aufgebracht und daher vom Staat auch nicht garantiert werden.


    In der Finanz-Branche in Frankfurt und vor allem in London geht man für die Enteignung in Zypern von Sammelklagen ugegen die Regeln aus. Es dürfte zu einem Wettlauf mit der EU kommen: Schafft es Brüssel, noch vor einem Urteil des EUGH eine entsprechende Rechtsgrundlage auf die Beine zu stellen? So etwas kann auf europäischer Ebene lange dauern: „Wir erwarten, dass es eher ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs geben wird als einen für alle europäischen Staaten verbindlichen Gesetzesvorschlag.“


    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat kürzlich erstmals eingeräumt, dass die Spareinlagen zur Euro-Rettung herangezogen werden können – europaweit (hier). Euro-Gruppenführer Jereon Dijsselbloem sagte, dass die Zypern-Enteignung die Blau-Pause für die Banken-Restrukturierung in anderen Ländern sei (hier). Die Blaupause ist relativ einfach zu verstehen (hier).


    http://deutsche-wirtschafts-na…ung-ist-null-und-nichtig/


    8) 8) :D :D

    Credit Suisse mit neuen Zahlen zum chinesischen Weltrekord-Ponzisystem


    Zum chinesischen Schattenbankenwesen werden boomende Treuhandfonds, dubiose Vermögensverwaltungen, Finanzierungsvehikel kommunaler Regierungen (LGFV) und Untergrundbanken gezählt. Crédit Suisse schätzt den Umfang der informellen Kreditvergabe im vergangenen Jahr auf gigantische 22,8 Billionen Yuan, umgerechnet 2,8 Billionen Euro, oder 44 Prozent der Wirtschaftsleistung Chinas. Das sind ein Viertel aller ausstehenden Darlehen und die Hälfte aller neuen Kredite, die im vergangenen Jahr vergeben worden sind.


    Mit anderen Worten: China verschuldet sich (falls es sich dabei um die Nettokreditvergabe handelt) in einem einzigen Jahr mit 88 Prozent vom BIP zusätzlich und generiert damit noch 7 Prozent Wachstum.
    Klingt beinahe zu surreal, um wahr zu sein. Aber das klingt die Geschichte mit den abertausenden Schweinen, die gen Shanghai treiben, ja auch.


    Der Chef der Bank of China, Xiao Gang, spricht schon länger von einem „Ponzi Scheme“ - einem Schneeballsystem oder Pyramidenspiel, das leicht zusammenbrechen kann. „Unter bestimmten Bedingungen kann die Musik aufhören, wenn Investoren das Vertrauen verlieren“, zitiert ihn die Tageszeitung „China Daily“.


    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=280635


    Ich würde vorschlagen wir schicken die Troika nach China................... [smilie_happy] [smilie_happy]

    Eurogruppenchef Dijsselbloem hat zuerst erklärt, die Enteignung zypriotischer Geldanleger und Bankaktionäre sei ein Modell für künftige Banken-Rettungen. Wenn Sie also dumm genug sind, einer Bank Geld ohne zusätzliche Sicherheiten anzuvertrauen, und sei es auf einem Sparbuch, sind Sie selbst schuld, wenn Ihnen dieses Geld abgenommen wird. Banken sind schließlich nicht seriös, sondern Zockerbuden mit zwei Hauptabteilungen. Die eine beschwatzt unvorsichtige Kunden, der Bank Geld zu geben, die andere nimmt dieses Geld und geht damit ins Kasino, um mit diesem Geld ein wenig Spaß zu haben. Nach diesem Augenblick der geistigen Umnachtung und versehentlich ausgeplauderter Wahrheiten ruderte Dijsselbloem sogleich zurück. Zypern sei ein Einzelfall und tauge nicht als Blaupause. Was lernen wir daraus? Auch bei der EU arbeiten absolut großartige Volldemokraten!


    http://www2.q-x.ch/~michaelw/Kommentar.html


    :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Wann kommt der Systemcrash ?
    würde sagen der Crash nimmt mit Zypern seinen Anfang.
    Alles was vorher passiert war, war immer noch irgendwie beherrschbar.
    Zypern zeigt auf, das es ab einer bestimmten Dimension und Komplexheit, keine gute Kontrolle mehr gibt.


    ;)

    Es kommen weitere Bankenfeiertage:


    Finance Minister Jeroen Dijsselbloem, who heads the Eurogroup of euro zone finance ministers,

    "If there is a risk in a bank, our first question should be 'Okay, what are you in the bank going to do about that? What can you do to recapitalise yourself?'. If the bank can't do it, then we'll talk to the shareholders and the bondholders, we'll ask them to contribute in recapitalising the bank, and if necessary the uninsured deposit holders," he said.


    Asked what the new approach meant for euro zone countries with highly leveraged banking sectors, such as Luxembourg and Malta, and for other countries with banking problems such as Slovenia, Dijsselbloem said they would have to shrink banks down.


    "It means deal with it before you get in trouble. Strengthen your banks, fix your balance sheets and realise that if a bank gets in trouble, the response will no longer automatically be that we'll come and take away your problem. We're going to push them back. That's the first response we need. Push them back. You deal with them."


    http://uk.reuters.com/article/…oem-idUKL5N0CH2TJ20130325


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