Beiträge von GoldmanSachse

    Die Übernahme von Beadell in 2018 war ein schlimmer Fehler des Managements.

    Für mich unfassbar, wie es das vermeintlich erfahrene Führungsteam GPRs geschafft hat, während massiv steigender Edelmetallpreise aus einem gesunden Unternehmen (mit vor 2018 ausreichendem Cashbestand bei Schuldenfreiheit) einen potenziellen Pleitekandidaten zu machen. Würde die Aktie derzeit nicht mehr mit der Kneifzange anfassen und frage mich, wie man es überhaupt noch schaffen will, aus der Misere rauszukommen...

    Pure Gold mit Quartalsergebnissen. Es wurden 9.260 Uz produziert (54% Steigerung vs. Vorquartal), was auf höhere Gehalte und eine größere Tonnage zurückzuführen ist. Durchschnittlicher Tagesdurchsatz von 685 Tonnen pro Tag für das Quartal, ein Anstieg von 35 % im Vergleich zum zweiten Quartal, dieser soll bis Mitte 2022 eine Kapazität von 1.000 Tonnen pro Tag erreichen. Durchschnittlicher Erzgehalt der Mühle lag bei 4,8 g/t Au, eine Steigerung von 15 % gegenüber dem zweiten Quartal. Bis zum vierten Quartal doll der durchschnittlichen Erzgehalt 5,5 bis 6,5 g/t Au erreichen und man erwartet, dass sowohl der Durchsatz als auch der Erzgehalt der Mühle bis zum Ende des ersten Quartals 2022 auf die volle Kapazität der Mine gesteigert werden.
    Alles in allem nichts, was vom Hocker reißt, man darf auf die Finanzzahlen gespannt sein. Kurs gibt nach. Ich halte auch hier meine kleine Position...


    Zu den Zahlen

    Für die heutigen Kursverluste werden wohl die negative Cashflowentwicklung des abgelaufenen Quartals und das i.Vgl. zum Vorquartal hinsichtlich der Uz-Menge gleich gebliebene Hedgebook verantwortlich gewesen sein. Am restlichen Zahlenwerk kann es kaum gelegen haben. Denn diese befinden sich durchweg im Rahmen der Planzahlen. Bzgl. Produktion läuft es auf allen Minen sehr gut, was sich in einem Rekordquartal mit einem Anstieg von 16% vs. dem Vorquartal wieder spiegelt. Zum jetzigen Zeitpunkt läuft es somit darauf hinaus, dass man die geplanten 270-300k Uz in 2022 erreichen wird. Dazu befinden sich die gestiegenen AISC von 1.582 AUD auch vollkommen im Plan der 1.500-1.700 AUD für das Gesamtjahr.
    Bzgl. Hedgebook noch mal: zumindest ist hier der VK-Preis im Vgl. zum Juniquartal um 2% angestiegen. Bzgl. Cashflow darf man auch nicht die in 2022 enorm hohen Capex vergessen.
    Halte meinen Bestand, kaufe aber auch nicht zu.

    Guter heutiger Artikel auf web.de zu den Themen Uran, Energiekrise, weltweit explodierendem Atommeiler-Bau und desaströser und völlig irrationaler Klimapolitik Deutschlands mit Abschaltung bzw. Verschenkens ihres letzten Tafelsilbers im Kampf um (sogar CO2-neutraler) Energie:


    Klimapolitik sorgt für spektakuläres Comeback der Kernenergie
    20.10.2021, 16:30 Uhr


    Die Internationale Atomenergiebehörde meldet sprunghaft steigende Nachfrage nach Atomkraftwerken. Immer mehr Länder bauen neue Atommeiler. Um das Klima zu schützen und gleichzeitig die Strompreise niedrig zu halten. Neue Super-Technologien für Mini-Atomkraftwerke helfen dabei. Frankreich schwört nun Europa auf Kernkraft 2.0 ein und macht damit Druck auf die neue Regierung in Berlin. Wie reagiert Deutschland?



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    235 koz Gold wurden neu gehedged zu 2469A$/oz

    Wäre damit sogar noch fast 6% über dem durchschnittlichen POG des abgelaufenen Quartals und 3% über dem realtime POG. Bin trotzdem absolut kein Freund des Hedgings und ich verstehe ehrlich gesagt nicht, weshalb man es angesichts der finanziellen Situation nötig hat, ökonomisch so defensiv zu agieren. Hat ja auch einen Hauch von Pessimismus im Hinblick auf den zukünftigen Verlauf des POGs.
    Bei steigendem POG lastet diese Portion dann wieder auf dem Kurs.
    Alles in allem halte ich die ausgebombte NST dennoch für aussichtsreich, was die Kursentwicklung der nächsten Jahre angeht. Kontinuierlich steigende Produktion nach 2022 und auch das Länderrisiko ist im Vergleich zu den anderen 1-2 Mio Uz-Produzenten top. Würde mich nicht über einen Merger wundern.

    Artikel auf welt.de



    Warum Europa Kernenergie braucht


    Ohne die Kernenergie kann Europa den Kampf gegen den Klimawandel nicht gewinnen. Davon ist Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire überzeugt. Er fordert den Ausbau dieser „kostengünstigen und stabilen Energiequelle“. Weitere EU-Minister unterstützen seinen Aufruf.


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    Justin wies auch auf eine Reihe von Faktoren hin, die in der ganzen Aufregung um den Sprott Trust möglicherweise unbemerkt bleiben. Insbesondere wies er auf die "ausgewachsene Energiekrise" hin

    Für mich persönlich ein noch gewichtigerer Grund als "Sprott". Genauso wie die Aktien der Cyber Security Firmen explodieren und womöglich noch vor weiteren Kursschüben stehen, da wir auf ein Zeitalter der inszenierten Cyberangriffe zusteuern oder die Aktien von Impfstoffherstellern wegen der uns wohl noch viele Jahre/Jahrzehnte lang beschäftigenden "Plandemien", werden wir uns meiner Meinung nach auch bei Aktien von Unternehmen, die uns am schnellsten und ehesten aus der in weiten Teilen inszenierten Energiekrise "heraushelfen" können/könnten, über weitere Kursgewinne freuen können.


    Krisenaktien werden den Markt in Zukunft wohl weiterhin massiv outperformen - und somit hoffe ich auch, dass die ursprünglichen Krisenaktien (Gold- und Silberproduzenten) auch irgendwann mal wiederentdeckt werden.

    Sind doch gute Bohrergebnisse. Verstehe nicht so recht, dass man sie mit weiteren Kursverlusten quittiert.


    Auch wenn WDO bereits meine größte Position im Depot ist, werde ich bei weiteren Kursverlusten dazukaufen...
    Mein Cashbestand von seit Anfang August wieder mehr als 50% würde bei dieser Aktie als erstes Verwendung finden. Die Frage ist nur, ob man bereits jetzt, im Unterstützungsbereich von 10 CAD, den wir gerade anschnuppern, zugreifen sollte oder ob man zunächst abwartet, ob der POG noch mal die 1670/1680 POG testet und/oder nachhaltig unterschreitet...

    Sorry, hatte bzgl. der Kosten auf Mining Weekly das C1 übersehen. Also C1 Costs von 1.070-1.135 AUD. Aber selbst 1.290-1.365 AUD oder gar AISC in Höhe der des abgelaufenen Jahres währen sehr ordentlich und i.Vgl. zu anderen Aussis besser. Mal sehen, wo die Reise hingeht...

    Abgesehen von den zuletzt gemeldeten Unsicherheiten bei McPhillamys ist mir auch hier ein Rätsel, weshalb die Aktie in Anbetracht der Bewertung und der Planzahlen für '22 fällt wie ein Stein. Vom letzten Hoch im Sommer 2020 (5,43 AUD) ist die Aktie auf dem besten Weg, sich zu dritteln. Letzte Nacht nun mit einem neuen Mehrjahreslow und SK von 1,90 AUD. Zur Erinnerung: Regis will seine Produktion von 372.870 uz (2021) auf 460.000 bis 515.000 uz steigern, bei um ca. 25% geringeren AISC von 1.070 bis 1.135 AUD (vs. 1.372 AUD in 2021). Sollte bei McPhillamys nicht ein Supergau vermeldet werden, dürften wir hier mittlerweile in einem Kursbereich angelangt sein, den man durchaus für Käufe oder Nachkäufe nutzen sollte, meiner bescheidenen Meinung nach. Es sei denn, der POG wird noch nachhaltig unter die 1.670/1680 USD geprügelt...


    Ich bleibe hier genauso wie bei den ebenfalls verprügelten Aussis Northern Star und Westgold Res. an Bord.

    NST heute mit neuem 52-Wochen-Tief von 8,61 AUD. Mittlerweile hat sich die Aktie vom Jahreshoch (17,03 AUD) halbiert. Und dies, obwohl das Unternehmen die nächsten 4-5 Jahre die Produktion auf 2 Mio. Uz ausbauen wird, es auf einem sehr guten Weg ist, die elenden Hedging-Positionen zu tilgen und dadurch die schon jetzt stattlichen Einnahmen noch weiter auszubauen. Hier wird ein gesundes Unternehmen mit ressourcenreichen Minen in den sichersten Gebieten dieses Erdballs am Aktienmarkt m.M. nach ungerechterweise nach Strich und Faden verprügelt. Und dies seit Monaten. Ich persönlich kann diesen Markt einfach nicht mehr verstehen...

    Danke @Vassago .


    Das heißt also, die Kosten steigen um bis zu 20 % im nächsten Geschäftsjahr, die Gewinnmargen bleibt eingeschränkt. Schade, ohne die Hedgerei wäre Westgold eine echte Perle...

    Bzgl.: Hedgerei: ja leider, wie bei sämtlichen mittelgroßen Aussi-Producern, die ohne Jahre langes Hedging zu Dumpingpreisen wohl weitaus höhere, angemessenere Kurse zu verzeichnen hätten. Zum Glück werden die Hedgingpositionen nun peu a peu bis Ende 2022 abgebaut und dies bei steigenden VK-Preisen für jene Positionen.


    Bzgl. 20% Kostensteigerung. Tut auch mir als Investor weh, dennoch wurde dies nicht wie bei anderen (z.B. SLR) mit größeren Kursverlusten quittiert. Vielleicht ja auch, da man gemessen am Durchschnitt der geplanten AISC von 1.600 AUD (ca. +10-12% i.V. zu 2021) auch eine Produktionssteigerung von ca. 10-12% anpeilt. Da wir in den letzten Quartalen auch einen stärkeren AUD als im laufenden Quartal gesehen haben und die Stärke des USD möglicherweise weiter anhalten wird, könnte dies für zusätzliche Unterstützung sorgen.


    Für mich ist WGX derzeit mindestens eine Halteposition. Ans Verkaufen denke bei der Bewertung und den insgesamt guten Aussichten definitiv nicht...