Beiträge von GoldmanSachse

    Hannes Husters Sichtweise auf die momentane Situation bzgl. der Goldaktien in einem heute erschienenen Artikel hier auf gs.de. Grundsätzlich nichts Neues, aber dennoch einfach noch mal eine Meinung, die sich mit meiner/den meisten unserer deckt:



    ..."Im Grunde gibt es zwei Möglichkeiten. Die eine wäre, dass die Goldaktien (GDX) die zuletzt entstandene Lücke mit einer kräftigen Bewegung nach oben schließen oder die, dass der Goldpreis den Goldaktien folgt und nochmals unter 1.700 USD fällt. Bei zweiterer Variante bleibt dann die Frage offen, ob die Goldaktien die Bewegung des Goldpreises nach unten nochmals mitgehen oder nicht.


    Nun möchten Sie natürlich wissen, welchen Weg Gold und die Goldaktien wählen werden. Leider ist diese Frage schwer zu beantworten. Die Schwäche der Goldaktien, gerade in den vergangenen 14 Tagen, erscheint unnatürlich und es gab noch nicht einmal einen Bounce nach oben. Auf der anderen Seite müssen wir sehen, dass das Gros der Goldproduzenten, egal ob groß, mittel oder klein, finanziell so gut aufgestellt ist, wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr.


    Selbst die Explorer, die normalerweise unter chronischer Geldnot leiden, sind meistens gut bis sehr gut finanziert. Im Vergleich zu vorherigen Abschwüngen haben wir fundamental betrachtet ganz andere Unternehmen als damals. Viele der Goldproduzenten waren vor zehn Jahren hoch verschuldet und teilweise sogar kurz vor einer möglichen Pleite.


    Barrick und andere hatten milliardenhohe Schuldenberge und produzierten zudem Quartal für Quartal hohe Verluste. Aktuell ist das Gegenteil der Fall. Die Produzenten haben meist keine Netto-Verschuldung mehr (Cash höher als Schulden) und generieren hohe Einnahmen. Zudem haben sie in den vergangenen Jahren eine hohe Disziplin bewiesen und keine überteuerten Übernahmen durchgeführt, die sie dann später wertberichtigen mussten.


    Von daher muss man sich einfach darüber im Klaren sein, dass man auf diesen Niveaus sehr gute Unternehmen zu Bewertungen verkaufen würde, wie man sie lange nicht gesehen hat. Teilweise werden die Produzenten mit dem Drei- oder Vierfachen des jährlichen EBITDA´s gehandelt. Wenn ich nun also verkaufen würde, dann wäre der einzige Gedanke der, dass ich aus Angst vor weiter fallenden Kursen verkaufe, obwohl die Goldaktien so günstig sind, wie seit vielen Jahren nicht mehr. Dies widerspricht aber komplett meinem fundamentalen Ansatz."


    Quelle

    Habe mir aufgrund dieser unfassbaren Minenschwäche eben mal meine Notierungen zu den letzten Handelstagen der Vorjahre angesehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass einige der Minenindizes/ETFs (HUI, GDXJ und SILJ) realtime sogar tiefer als zum letzten Handelstag des Jahres 2019 notieren - und dies trotz weitaus höheren und sich nun schon über einen langen Zeitraum auf hohen Niveaus haltenden EM Preisen. Interessant allerdings, dass der Xau den Hui derart outperformed hat.


    Endstände Minen Indizes/ETFs vs. realtime
    HUI 241,94 (31.12.2019) >> 239,85 (realtime)
    XAU 106,92 (31.12.2019) >> 125,32 (realtime)
    GDX 29,28 (31.12.2019) >> 30,89 (realtime)
    GDXJ 42,26 (31.12.2019) >> 39,74 (realtime)
    SIL 33,18 (31.12.2019) >> 37,59 (realtime)
    SILJ 12,44 (31.12.2019) >> 12,21 (realtime)


    POG 1.517,35 USD (31.12.2019) >> 1.780,51 USD (realtime)
    POS 17,855 USD (31.12.2019) >> 23,25 USD (realtime)

    Ich bin der Meinung, dies ist eine sehr beachtenswerte News.
    Weshalb? Weil Palantir gewaltige Datenmengen mit einer intelligenten Software analysiert und Palantirs wohl wichtigster Kunde, im Grunde jener Kunde, der für den kometenhaften Kursanstieg der Aktie verantwortlich ist, kein geringerer als der US-Geheimdienst CIA ist:


    Palantir Technologies erwirbt Goldbarren und akzeptiert Zahlungen in Gold


    Palantir Technologies Inc. erklärte, man würde sich auf einen "Schwarzen Schwan" vorbereiten, indem man Goldbarren ansammelt und Kunden dazu einladen würde, für ihre Datenanalyse-Software mit Gold zu bezahlen, berichtet Yahoo News.


    Das Unternehmen gab diesen Monat 50,7 Millionen Dollar für Gold aus, Teil einer unüblichen Investmentstrategie, die ebenfalls Startups, Blankoscheck-Unternehmen und möglicherweise Bitcoin umfasst. Palantir hatte zuvor erklärt, man würde Bitcoin als eine Zahlungsform akzeptieren.


    Eine Sprecherin des Unternehmens meinte, dass bisher noch niemand in Bitcoin oder Gold gezahlt habe. Nicht-traditionelle Währungen zu akzeptieren, "reflektiert ein breiteres Weltbild", so COO Shyam Sankar in einem Interview. "Man muss auf eine Zukunft mit weiteren schwarzen Schwänen vorbereitet sein."


    Die 100-Unzen-Goldbarren von Palantir werden an einem sicheren Ort im nordöstlichen Teil der USA aufbewahrt werden, heißt es. "Das Unternehmen ist in der Lage, die physischen Goldbarren, die gelagert werden, jederzeit mit angemessener Frist in Besitz zu nehmen."


    Quelle

    Gruselige Zahlen


    Great Panther Reports Second Quarter 2021 Financial Results


    Second Quarter 2021 Highlights

    • UCS pit pushback activities ahead of schedule and production ramping up with higher-grade ore to be mined in upcoming quarters
    • Metal production of 27,722 gold equivalent ounces ("Au eq oz"), inclusive of 22,804 gold ounces and 334,423 silver ounces
    • All-in-sustaining-costs ("AISC") , excluding corporate G&A, of $2,201 per gold ounce sold compared with $1,027 for the same period in 2020
    • Revenue of $52.1 million, a 22% decrease when compared with the same period in 2020
    • Mine operating loss of $0.6 million compared with mine operating earnings of $23.9 million in Q2 2020
    • Net loss of $10.1 million compared with net income of $8.6 million in Q2 2020
    • Adjusted net loss1 of $9.5 million compared with an adjusted net income of $16.7 million in Q2 2020
    • EBITDA1 and Adjusted EBITDA1 of negative $1.0 million and $0.5 million compared with $22.1 million and $30.2 million, respectively, for Q2 2020



      Quelle

    Und genau deshalb bin ich auch überzeugt, dass die Hedgerei ohne Sinn und Verstand auch eher persönliche Motive haben dürfte.

    Man darf einfach nicht vergessen, dass sämtliche lang laufenden Hedging Positionen der Aussis bei Kursen von weit unter den jetzigen eingegangen wurden. Man wollte sich wohl vor 3-4 Jahren einfach absichern, was grundsätzlich ja auch nicht falsch ist ...ist halt diesmal nur etwas dumm gelaufen, und wird mit Kursschwäche trotz teilweise hervorragender Ergebnisse (bestes Beispiel NST) quittiert...

    "...Edelmetallpreise werden weiter durch die "Papierfassung" der Edelmetalle an den Futures-Märkten an Anstiegen gehindert. Diese latenten Manipulationen, die nicht angemessen regulativ (!?) und rechtlich (!?) verfolgt werden, sind grotesk und werden grotesker.

    Wenn ich mir abgesehen von den Marktmanipulationen die derzeitigen weltweiten Geschehnisse und offenkundigen politischen, wirtschaftlichen, medialen und aktuell insbesondere aus pharmakologisch-medizinischer Sicht begangenen Verbrechen an der Weltbevölkerung ansehe, und dazu die absolute Untätigkeit der Judikative sowie die kriminell anmutende und nicht zur Rechenschaft gezogene Exekutive in Form der Polizei (auch in unserem Land), dann würde es mich nicht wundern, wenn die Edelmetallpreise selbst bei hohen zweistelligen Inflationsraten und weiterhin Null- oder Negativzins auf diesem Niveau "verharren" und die Manipulateure bei offensichtlichsten Verbrechen rechtlich weiterhin ungescholten bleiben. Dieses System ist abgrundtief kaputt. Schlimm nur, dass das gerade in sich neu-installierte System kaum gerechter und zu unserem Besten sein wird...

    Die Zahlen wie nach den letzten News erwartet. Aber der Ausblick für 2022 ist schon ziemlich gruselig. Die durch die fürchterlich hohen Kosten bei Simberi hohen Gesamt-AISC von 1.710-1.860 A$ sind da für mich genau so schlimm wie der Produktionseinbruch bei Atlantic. Die wurden vor 2 Jahren mit einer Produktion von etwas unter 100k übernommen mit mittelfristigem Ziel von 200k und nun will man für 2022 nur noch 65-85k ausbuddeln? Muss mich mal durch den Bericht lesen.

    Dann muß ja "nur" noch das Zahlenwerk nachher den Erwartungen entsprechen oder besser sein.

    Zahlen sind sehr gut.
    Es wurden knapp 1 Mrd. $ Cash aus dem laufenden Betrieb und 578 Mio. $ Free Cash Flow eingesackt. Entspricht einer Steigerung von rund 20% und gut 30% im Vergleich zu Q1. Schulden wurden abermals um fette 550 Mio. $ reduziert.


    Zusammen mit der Dividende von 3,7% und in Anbetracht der recht positiven Aussicht auf die Folgejahre sehe ich Newmont als absolutes Basisinvestment unter den Minenaktien.


    Zahlen

    Na ja ein paar Nachteile gibts auch, so z.B das Kurs-Buchwert-Verhältnis mit 4,1 ist hoch, die Langzeitverschuldung mit 868 Mill ist noch höher als der Cash-Bestand 692 Mill. Das sollte sich in der Zukunft aber schnell ändern

    Hat sich in der Tat schnell geändert. Mit der sehr starken Vorstellung im letzten Quartal des Geschäftsjahres hat sich die Lage auch hier zu Gunsten des Cashbestandes geändert: jetzt 803 Mio. Cash & Bullion zu 662 Mio. Schulden.


    Insgesamt wie Angelfreund schreibt extrem gute Quartalszahlen bzgl. Produktion und Kosten, die die Gesamtjahresproduktion und AISC so ziemlich genau in die Mitte der Jahresprognose katapultieren.


    Besonders schön: es wurde sowohl auf Kalgoorlie als auch auf Yandal und (prozentual) insbesondere Pogo im Vergleich zu Q3 eine Produktions-Schippe draufgelegt. Dadurch wurde nur in diesem Quartal die Produktion von 368k auf 444k Uz. hochgeschraubt und die Kosten von 1. 598 AUD massiv auf 1.459 AUD gedrückt. Wirklich eine saustarke Vorstellung, die den heutigen Aktiensprung mehr als gerechtfertigt, erst Recht nach der nun schon lange Zeit anhaltenden Schwäche der Aktie.


    Natürlich sieht auch das Hedgebook immer besser aus. Zwar immer noch 844.309 Uz aber jetzt schon zu 2.203 AUD je Uz., was "nur" noch einen Abschlag von 10% zum Realtime-POG bedeutet...

    Endeavour Silver acquires Bruner Gold Project in Nye County, Nevada for $10M


    Jul. 20, 2021 5:48 AM ETEndeavour Silver Corp. (EXK)Endeavour Silver Corp. (EXK)By: Niloofer Shaikh, SA News Editor

    • Endeavour Silver (NYSE:EXK) has acquired a 100% interest in Canamex’ Bruner Property, a gold exploration, located in Nye County, Nevada approximately 180 kilometres southeast of Reno for $10M in cash.
    • Endeavour CEO, Dan Dickson, commented, “Our exploration team will focus initially on verifying the historic resources, then turn its attention to the many exploration targets on the Bruner Property. We look forward to unlocking the full potential of the Bruner Property with the goal of building a new mining operation in another historic mining district in Nevada.”



      Quelle



    Wer denkt da an die ältere Bevölkerung (auch genügend in den anderen EU Ländern)

    Als eingefleischter VTler könnte man fast behaupten, dass dieses Problem gerade weggespritzt wird. Agenda 2030 löppt.


    Allgemein sehe ich derzeit auch eine extrem lethargische und uns Investierten sehr quälende Sommerlustlosigkeit bei den Minen. Dafür, dass sich sowohl der POS als auch der POG nun über viele Monate sehr gut halten und sich (auch hinsichtlich der Meldungen zu den anziehenden physischen Käufen Privater) auf dem i.Vgl. zu den vergangenen Jahren aktuell immer noch hohen Niveau von 1.800 USD beim POG und 26 USD beim POS genügend EM-Käufer finden, ist die Performance der Minenaktien einmal mehr sehr enttäuschend. Eine Berechnung des Verhältnis Minen vs. EM Preise in 2021 erspare ich mir. Auf jeden Fall sieht sie leider recht grottig aus.


    Dass die Feder sich weiter spannt, ist gewiss. Nur spannt sich die Feder nun schon (mit einer kurzen kräftigen Zwischenerholung) mehr als 10 Jahre lang und es ist meiner Meinung nach längst überfällig, dass die Minen zu einem Run a la 10/2008 bis 12/2010 ansetzen. Dafür ist aber eben eines dringend notwendig: dass sich bei den Minenaktien endlich wieder kaufkräftige Investoren finden. Und die lassen sich nach den unzähligen Performance-Enttäuschungen und vielen Bullenfallen der letzten Jahre eben nicht mehr so leicht finden.

    EDR wie auch FR nach guten bis sehr guten Produktionszahlen zum Q2 mit anhaltender Schwäche, was mich persönlich etwas skeptisch in Bezug auf den kurzfristigen Verlauf des POS macht. Solange der Bereich 26.20-26.40 USD nicht nachhaltig genommen wird, rechne ich mit einem weiteren Sommer-Abtaucher des Silberpreises, bevor es wieder weiter gen Norden geht. Würde mich wegen meiner letzten Rückkäufe bei EDR und FR aber auch freuen, wenn ich mich irre und wir das Sommerpreistief bereits gesehen haben...

    Die Gesamtproduktion des Eagle-River-Komplexes im ersten Halbjahr 2021 beläuft sich auf 52.939 Unzen, womit wir sehr gut aufgestellt sind, um unsere Prognose von 92.000 bis 105.000 Unzen zu erreichen.


    "Bei Kiena verläuft die Erschließung planmäßig, sodass wir im dritten Quartal 2021 die ersten kommerziellen Unzen Gold aus dieser Anlage produzieren werden, wobei die Prognose 15.000 - 25.000 Unzen für das zweite Halbjahr 2021 lautet.

    Demnach sollte die Prognose von 92k - 105k nicht nur erreicht werden, sondern weit übertroffen werden. Ich gebe hier nicht eine einzige Aktie ab, sondern hoffe auf Nachkaufkurse...

    Eines muss ich hierzu aber noch erwähnen, nachdem ich eben mal einen Blick auf die Schlusskurse der sich zum 31.12.2021 in meinem Depot befindlichen Minenaktien geworfen habe: mux hat seitdem bis zum heutigen Tage mit einem Kursgewinn von 50% (von 0,988 USD auf 1,485 USD) den größten Zugewinn aller dieser Aktien hingelegt. Meine damaligen, sich im Depot befindlichen Werte Barrick, First Majestic, Yamana, Endeavour S., GPR, Wesdome, Northern Star/Saracen, Westgold, St. Barbara, Agnico-Eagles, Dundee, Gold Res., Osisko Royal. und Pure Gold konnten da nicht ansatzweise mithalten...

    Warum kommt mir da nur Kostolany´s s Spruch wieder in den Sinn:


    Gewinne an der Börse (bei den Minen) sind Schmerzensgeld.
    Erst kommen die Schmerzen und dann das Geld.

    Irgendwie fühlen sich die Schmerzen nach solch einem langen Zeitraum des vor-sich-Dahinsiechens der Minenaktien ziemlich chronisch an. Würde man es machen wie andere gs-Anleger im Bereich der Gold- und Silberproduzentenaktien (z.B. Edel), und konsequent SLs setzen sowie vermehrt Gewinne mitnehmen, dann wären die "Schmerzen" hier durchaus erträglicher.


    Aber meine persönliche Schwäche ist, dass ich in diesem volatilen Anlage-Bereich immer wieder in die Versuchung komme, wie Kostolany zu handeln - einfach da ich aufgrund der fundamentals zu oft davon überzeugt bin: "der lang erwartete Minen-Hype steht genau jetzt direkt vor der Tür." In meiner Zeit "vor den Edelmetallen" war ich klüger. Da war mit ein paar Ausnahmen pures Daytrading angesagt und am Jahresende konnte man sich jeweils über schöne Gewinne freuen.


    Jetzt werde ich meine für mich recht hohe Investitionsquote von etwas über 60% mal wieder halten, da ich zum einen den Absprung vor ein paar Tagen verpasst habe und zum anderen bei den Gegebenheiten rund um die hohe Inflation und niedrigen Zinsen, dem verdammt nochmal auf wackligsten Beinen stehenden Finanzsystem sowie der sich immer weiter ausdehnenden rotgrünen Ausbeutung und der damit verbundenen voranschreitenden Planwirtschaft nicht einsehe, mich aus diesem Teil-Bereich der Edelmetalle herausdrängen zu lassen.

    Wirklich sehr schade, in den 12-13 Jahren als Gold- und Minenbug hatte ich niemals solch große Hoffnung wie zuletzt, dass sich so langsam die katastrophalen finanzpolitischen Gegebenheiten sowie die zahlreichen neuen schwarzen Schwäne, die während der letzten 2-3 Jahre das Licht dieser immer irrer werdenden Welt erblickt haben, dafür sorgen würden, dass die Edelmetalle und insbesondere die für viele von uns massivst unterbewerteten Minenaktien endlich nachhaltig gen Norden ziehen. Einen Abverkauf wie den jetzigen, und dies unter einer derartigen Schwäche, der mich an die Zeit zwischen 2012 und 2018 erinnert, hätte ich aufgrund der fundamentals nicht mehr erwartet.


    So steht man blöd da als Mineninvestor, der in einem Dutzend Jahren nicht gelernt hat, sich bei einer sich anbahnenden Schwächephase in einem historisch gesehen eh schwachen EM Monat von seinem Minenbestand (zumindest einem Großteil seines Bestandes) zu verabschieden. Kurz gesagt: meine Jahresgewinne wurden in 2 Tagen fast komplett aufgefressen.


    Es wird m.M. nach auch mittelfristig sehr sehr schwierig werden, Käufer für diesen unterbewerteten Sektor zu finden, wenn selbst über 1-2 Jahre hohe EM Preise nicht für eine Aufholjagd bei den Minenaktien sorgen und die Minen bei jeder EM Schwäche vorneweglaufen.


    Stand jetzt sind die Minenindizes bereits wieder weit unter den Ständen des Jahresbeginns.


    Allen trotzdem viel Erfolg und gutes Durchhaltevermögen...

    Da lässt die FED bei Inflationsraten von 5% verlauten, die Zinsen 2023 um insgesamt einen sagenhaften halben Prozentsatz zu erhöhen, und der POG bricht ein. Leider wird wohl ab jetzt bei jeder FED Sitzung wieder die "imaginäre Zinserhöhungskarte" gespielt, um den POG unter Schach zu halten. Dass die Realzinsen auf Dauer tiefstnegativ bleiben werden, scheint niemanden mehr zu interessieren.

    Scheinbar fiel beim G7-Kasperle-Treffen der Begriff Uran zu wenig. Habe die heutige Schwäche der Uranaktien genutzt, um mir nach Uranium Energy, Denison und Western Uranium nun eben auch kleine Anfangspositionen von Cameco und Energy Fuels reinzulegen.