Beiträge von GoldmanSachse

    Equinox und KL kämpfen auch mit dieser Marke und Eldorado,EDV sowie Torex sind daruntergerutscht .


    Die Aussies sind schon heut-morgen verprügelt worden.


    Angesichts der kleinen Rückgänge um 1% bei POG/POS - kaum nachzuvollziehen !

    Allerdings Caldera.
    Bei einem POG von -0,5% der HUI heute erneut - 9%, der GDX -8%, der GDXJ -9% etc.
    Junge Junge. Nicht nur, dass die Aktien der Produzenten bei einem derart nachhaltig hohen POG (wie man so schön sagt) als "Aktien" behandelt werden und deshalb mit gen Süden ziehen. Sondern vielmehr, dass die Minenindizes samt ETFs die allg. Aktienmärkte sogar noch seit Beginn des Crashes underperformen, ist bei der Sachlage schier unfassbar. Insbesondere der SILJ mit heute erneut -11% und insgesamt über 40% in 2 Wochen wird gerade zermalmt.


    Ich habe mein Minendepot letzte Woche zwar nochmals reduziert und verfüge somit wieder über rund 65% Cashquote. Aber selbst die 35% in den Minen und Silber CFDs tun schon enorm weh.


    Ich persönlich könnte mir durchaus vorstellen, dass der gute Egon v. Greyerz mit seiner Vermutung Recht behält, dass der allg. Aktienmarkt gerade erst am Anfang einer Megabaisse steht mit Verlusten von bis zu 90% von seinen Hochs. Die Frage ist, wie lange die Minen und insbesondere die Goldminen bei einem hohen POG mit heruntergerissen werden.

    Wie erwähnt: Unfassbar, dass die Goldminenindizes seit 01.01.2020 durch die Bank zwischen 10 und 20 Prozent verloren haben, während der POG um knapp 10% gestiegen ist.


    Allein der GDXJ von 42,39 auf realtime 36,23.


    Wie wichtig bei diesem ETF die 36er Marke ist, ist hier ersichtlich. Darunter ist meiner Meinung nach Luft bis zum Gap bei 32:



    Häääääääääää??????

    Wird wieder die Frage aufwerfen, wieviel Papier SIE diesmal auf den Markt geworfen haben, um ihr "überflüssig produziertes" Gold möglichst schnell "marktkonform" und mit fetten Gewinnen unterzubringen (wobei es laut Kitco zeitgleich in New York schon bei 1645 steht??)

    Und der Abverkauf wurde wieder einmal aufgekauft.



    Passend hierzu aus Jim Willies heutigem Beitrag:

    Das Bankenkartell wird sicherlich eingreifen, doch der Markt besitzt einige bemerkenswerte Betreiber des Wandels. Zwei sogenannte Goldwale sind am Werk, die jedes Mal kaufen, wenn der Preis durch enorme Papierangriffe mit keiner echten Basis unterdrückt wird. Die Wale behindern das betrügerische Spiel der Banker. Und obwohl der Goldpreis konsolidiert hat, wie im September und Oktober und November, so ist das Open Interest gestiegen. Das bedeutet, dass das Bankenkartell in der Falle sitzt. Das ist bisher noch nie geschehen.

    Das CoTs-Open-Interest befindet sich nahe einer Milliarde Kontrakte. Jedes Mal wenn Gold ausverkaufte, jedes Mal in den letzten 30 Jahren, ist das Open Interest zurückgegangen. Diesmal nicht.

    Sollte der Goldpreis stabil bleiben, werden die guten Goldminen super Q1 Zahlen vorlegen und bei den derzeitigen fallenden Kostenstrukturen entsprechend gute Ausblicke liefern. Dies würde irrwitzig niedrige KGV's nach deiner Logik zur Folge haben.

    ...und da sind wir wieder bei meinem letzten Beitrag. Seit Juli 2016 haben die Managements vieler Goldproduzenten ganze Arbeit geleistet. Enorme Schulden abgebaut, AISC gedrückt, tolle Cashflows etc. , was sich wie du schreibst insb. auch in den im April/Anfang Mai anstehenden Finanzzahlen ausdrücken sollte.


    Und dann steigt der POG um 25% seit Juli 2016 während die Minenindizes um 20% fallen?! Hier stimmt etwas ganz gewaltig nicht und immer mehr komme ich zu der Vermutung, dass man (wie Wörnie und andere mutmaßen), die Edelmetallpreise über die Drückung der Minen in Zaum gehalten werden sollen.


    Anders kann ich mir diese exorbitante Underperformance nicht mehr erklären. Rüstungsfirmen steigen in Baissen auch, wenn die Bomben fallen, Pharmawerte explodieren bei Seuchen, wenn der Gesamtmarkt runterknallt, aber Minen sollen dieses Spiel bei dem jetzigen tiefschwarzen Schwan und stark steigenden Edelmetallpreisen nicht mitmachen? Ne, Sportsfreunde, ne!

    Derzeit gilt: Wenn der Dow fällt, müssen die Minen fallen, damit die Investoren ja nicht in die Minenwerte hineingehen.

    Richtig. Das Blöde ist nur, steigt der Dow, fallen die Minen auch.


    Wenn mir jemand gesagt hätte, dass wir bei einem nachhaltig hohen POG von bis zu 1690 USD Minenindizes haben, die rund 20% niedriger stehen als bei ihren letzten Hochs vom Juli 2016 (bei einem POG, der in der Spitze kurz mal bis auf 1357 USD rannte), den hätte ich für verrückt erklärt.


    Anders ausgedrückt: Der POG ist seit Juli 2016 bis heute knapp 25% gestiegen, während die Mineninzides fast durch die Bank bis zu 20% niedriger stehen (Bsp. der ETF GDXJ mit 50 im Juli 2016 und realtime 39,40 oder der HUI 274 im Juli 2016 und realtime 231).


    Was für eine verrückte Entwicklung.


    Also entweder ist der gesamte Minensektor mittlerweile wirklich fürn A...sch oder aber wir sehen hier eine Jahrhundertchance und werden für Käufe auf diesem Niveau einmal kräftigst entlohnt werden.

    Ich erinnere mich noch gut daran, dass wir uns vor 2-3 Jahren darüber unterhalten haben, dass wir irgendwann einmal am Gold- und Silbermarkt intraday oder über sehr kleine Zeiträume extremst volatile Zeiten mit hohen Kurs-/Preisschüben gen Norden und Süden erleben werden. Insbesondere der heftige Downmove am Minenmarkt von Ende letzter Woche, und der nun exorbitante Anstieg der ersten beiden Handelstage dieser Woche sind ein Indiz dafür, welche kurzfristigen Ausschläge uns in Zukunft wohl noch ereilen werden. Ich denke, insb. der Silberpreis wird irgendwann mal riesige Spikes in die eine oder andere Richtung hinlegen.


    Für mich sind wir erst in der Anfangsphase wilder Zeiten, die auf uns zukommen werden. Wünsche uns allen, einen kühlen Kopf zu bewahren und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wer am Freitag entschieden hat, komplett investiert zu bleiben bzw. nachzukaufen, dem ist zu gratulieren. Irgendwer schrieb gar davon, so gut wie all in gegangen zu sein. Hut ab. Ich persönlich fühle mich mit meiner vorsichtigen Investitionsquote von etwas unter 50% (Depotwert) mal wieder unterinvestiert.


    Viele Grüße
    GS

    mein Depot heute ca. 6% im Minus.
    Letzte Woche Montag Stand mein Depot viel besser da.
    Also der ganze Aufschwung ist fürn Arsxx.

    Über die gesamte Breite der Minen gab es diesem Jahr eigentlich gar keinen Aufschwung. Wenn ich auf den Schlusskurs des POG vom letzten Handelstag 2019 sehe (1517,35 USD) und dann auf die Performance der Minenindizes und ETFs, wird mir schlecht.


    Trotz des fulminanten Runs des Goldpreises in diesem Jahr um satte 120 USD oder 8% mit Break der ultraharten Widerstandsnuss bei +-1550 USD, hat sich der HUI ganze 1,5%, der XAU 0,5%, der GDX 2,0% und der GDXJ 0,5% gen Norden bewegt. Ein schlichtweg gruseliges Ergebnis. Einzig mit ein paar ausgewählten Senioren konnte man in 2020 bislang schöne Gewinne erzielen.


    Beim POS mit knapp 1% Zugewinn in 2020 sieht es bei den Minen nicht viel besser aus. Am fürchterlichsten die Performance des SILJ ETFs hinsichtlich eines SK von 12,44 in 2019 und einem rund 14%igen Rutsch auf 10,64 mit heutigem SK. Wie gesagt bei positiver Performance des POS. Nach wie vor ein Trauerspiel mit den Minen...

    Schön ist die Meldung nicht. Aber für eine vorübergehende Stilllegung einer Mine mit negativem CF, die gerademal 6% der Gesamteinnahmen ausmacht, finde ich den heutigen Abschlag von mittlerweile 15% schon beachtlich.

    Ich denke, dass der heutige Kursabschlag eher etwas mit der in 2020 sinkenden Produktion und den steigenden AISC zu tun hat. Wenn man es bei den jetzigen Daten in Q4 (starke Produktion, niedrige AISC, relativ hoher Durchschnitts-POS in Q4) gerademal schafft, einen enttäuschenden Nettogewinn von 0,3 Mio. Dollar oder 0 Cent pro Aktie einzufahren, dann wird man es m.M. nach selbst beim heutigen POS schwer haben, im laufenden Geschäftsjahr die Gewinnzone zu erreichen.


    Über das GJ 2020 hinaus oder bei einem POS von nachhaltig > 19/20 USD ist FR sicher ein Basisinvest unter den Silberproduzenten. Momentan werde ich meine mittlerweile sehr kleine Position FR halten. und keine Zukäufe tätigen. Auch wenn es mir, wie schon mal erwähnt, schwer fällt, andere kleine, mittelgroße oder große Silberproduzenten ausfindig zu machen, die mir bzgl. der Datenlage, Planzahlen & anstehenden News mehr gefallen.


    Grüße und allen viel Erfolg...

    Diese News bzgl. des Lindoro Projekts ist an mir vorbeigegangen: Meldung


    Baufortschritt verzögerte sich im Dezember und Januar wegen eines Personalmangels beim Hauptauftragnehmer für Elektromechanik und Rohrleitungen. Probleme (inkl. Projektleitungs-Führungswechsel) sind mittlerweile behoben. Ende Januar war das Gesamtprojekt zu 89% abgeschlossen. Im Q2 soll's dann auf Lindoro losgehen...

    Fortuna scheint mittlerweile ziemlich aus dem Fokus der Anlegerschaft geraten zu sein. Wundert mich etwas, bei dem Ausblick insb. hinsichtlich des FCFs - 2020 von 111 mio. und in 2021 von 200 mio.). Womöglich wartet man noch die weitere Entwicklung bei Lindoro ab.
    Für mich mittelfristig eine der spannenderen Werte im Minenbereich. Sollte man liefern, besteht hier enormes Potenzial...

    Danke für die Infos, vatapitta.


    2020 sollen 275 - 300.000 oz Gold zu ASCI von ca. 1400 A$ produziert werden

    Bei ziemlich genau 120.000 nach den ersten 6 Monaten würde das einen doch recht starken Produktionsschub im laufenden und letzten Quartal bedeuten. Schade nur, dass die AISC mit 1400 A$ verhältnismäßig hoch bleiben.


    Grüße

    Dazu ist der Ausblick bis 2022 recht positiv. Kontinuierliche (wenn auch nicht sonderlich große) Produktionssteigerungsraten sollten bei AISC von +-1.000 USD und einem POG von >1500 USD auch weiterhin für einen schönen Cashflow inkl. weiterem Schuldenabbau und steigendem Cashbestand sowie mögl. weiter steigenden Dividenden sorgen.


    Outlook

    Muss gestehen, dass ich gestern aus Frust über die 2019er Planzahlenverfehlung und des verhaltenen (insb. bzgl. Goldproduktion) Ausblick auf 2020 die Hälfte meines jüngst erworbenen Bestandes verkauft habe. Heute ärgere ich mich natürlich darüber. Denn mir scheint, dass "der Markt" davon ausgeht, dass das Unternehmen dazugelernt hat und den Ausblick absichtlich so niedrig hält, um die Planzahlen endlich mal wieder zu übertreffen.


    Wenn ich sehe, wie schwach die Silberminen insb. heute bei einem saftig grünen POS notieren, lässt die rel. Stärke Fresnillos wirklich hoffen. Auch der Chart gefällt mir. Könnte sein, dass im Bereich 5,50/6,00 GBP ein Boden ausgebildet wird...

    Corvus Gold Continues to Expand Mother Lode Main Zone with 59.4m @ 1.51 g/t Au & Additional Intercept of Lower Central Intrusive Oxide Zone with 22.9m @ 1.62 g/t Au


    https://web.tmxmoney.com/artic…50072292946&qm_symbol=KOR

    Mit DEEPL.com übersetzter Auszug:


    Darüber hinaus ist Corvus der Ansicht, dass die Ergebnisse auch darauf hinweisen, dass sich die neu entdeckte untere CIZ über mindestens 400 Meter in Nord-Süd-Richtung erstrecken könnte, was möglicherweise ein beträchtliches Ressourcenerweiterungsziel für eine hochgradige Oxidmineralisierung darstellen könnte.!!!!!



    Die guten News reißen bei Corvus nicht ab. Bleibe hier sehr gern und hoffnungsvoll investiert.

    Wenn da nur nicht das Hedging von 212koz wäre, also ca. 2/3 der gesamten Produktion

    Bzgl. Hedging & Q-Zahlen: Von den im Quartal derzeitigen (produzierten und verkauften) 62k wird fast die Hälfte, entspr. 30k (10k pro Monat) zu den von vatapitta genannten ca. 1.900 AUD gehedget (und dies noch bis Juni 2021). Da der durchschnittliche POG des letzten Quartals bei gut 2.200 AUD lag, dürfte der Durchschnittspreis aller im Quartal verkauften Unzen bei gut 2.050 AUD gelegen haben bei ges. AISC von 1386 AUD (FGO mit erstklassigen AISC von 939 AUD) > Op. Chashflow im letzten Quartal von 29 auf 40 Mio. ...klasse. Zahlen wurden dementsprechend gut aufgenommen.


    Die Konsequenzen der steuerlichen Einstufung (s. vatapittas Link) kann ich nach dem ersten Draufschauen noch nicht einordnen. Da sie zu 4% Kursverlusten geführt haben, werden sie wohl leider nachteilig für das Unternehmen sein.


    Hatte mir zwischenzeitlich wieder eine kleine Position reingelegt. Diese halte ich.


    Grüße
    GS

    Hatte mich schon vor den gestrigen Zahlen von weiteren Anteilen getrennt (vom Höchstbestand sind 25% übrig geblieben). Normalerweise würde ich nach den Planzahlen für 2020 auch den Rest verkaufen, da die Aktie dementsprechend in diesem Jahr wohl maximal als Marketperformer gesehen werden kann. Ich habe einfach nur Schwierigkeiten, für das laufenden Geschäftsjahr gute Alternativen im Bereich der Silberproduzenten zu finden.


    Irgendwie scheint es so, als wenn fast jeder Silberproduzent im Moment etwaige Schwierigkeiten hat (außer evtl. eine PAAS). Eine PAAS ist in meinen Augen aber einfach schon zu gut in den letzten 12 Monaten gelaufen, als dass ich zum jetzigen Zeitpunkt hier umschichten würde. Als Mischkonzern würde evtl. noch SSR Mining in Frage kommen. Eine Coeur (mit seinem immer noch +- 40% Silberanteil) kriegt derzeit (nach der letzten News) ja auch nicht umsonst auf die Mütze. Bei einer Fortuna bin ich zwar investiert, aber mit einem Zukauf warte ich noch solange, bis sich abzeichnet, ob man Lindoro wuppen kann. Es ist schwierig. Bei einem POS jenseits der 20 USD wäre es egal, in welchem Produzenten aus dem Silberbereich man investiert ist. Vorneweg dürften dann solche Krücken (der letzten 12-36 Monate) wie EDR, GPR oder Hecla laufen...schwierig schwierig ...aber ich bin sicher: ein POS von > 20 USD ist nur noch eine Frage der Zeit.


    Grüße
    GS