Aus einem Bericht von Jeffrey A. Tucker (etwas modifiziert) ... Ron Paul ...
Wir brauchen eine wachsende solidarische liebe-volle gesprächsbereite Bewegung...um die entstandene Schockstarre zu überwinden und die offen-sichtlich geplante Freiheitsberaubung und Entrechtlichung durch die Installation weiterer "Wellen" zu verhindern..Besonders wichtig ist die regionale persönliche Vernetzung...Die herbeimanipulierte Abspaltung durch den Pseudo-Religionskrieg mit dem Symbol der Maske muss überwunden werden...Menschen, die sich in der Vergangenheit solidarisch gegen völkerrechtswidrige Kriege...Atomkraft... Umweltzerstörung...Datenmissbrauch und alle Menschenrechtsverletzungen unterstützten, sollten es als ihre Pflicht und vornehmen Aufgabe ansehen, auch über die momentan installierten Gräben der unterschiedlichen Interpretation dieser Krise sich die Hände zu reichen und respektvollen Gedankenaustausch zu pflegen...
Die Kritiker der momentanen Gesundheitsdiktatur dürfen sich damit trösten, dass es auch eine Weile dauerte, bis sich der Mainsteam von den Sichten von Kopenikus und Galilei überzeugen ließ...Wir haben in der Geschichte der Menschheit schon von manchem Aberglauben befreit...möge es uns auch dieses Mal gelingen... "Der Schock des Frühlings hat sich nun in einen Sommer der Bosheit verwandelt, in dem viele mit dem Finger auf andere zeigen, weil das Leben so traurig geworden ist. Die Geduld vieler Menschen ist am Ende, und eine neue Bösartigkeit hat ihren Platz eingenommen. Das zeigt sich nicht nur online, sondern auch persönlich, wo sich Menschen wegen unterschiedlicher Ansichten gegenseitig kränken und in einer Weise verhalten, die sie zuvor missbilligten...
In nur fünf Monaten haben die Lockdowners eine neue Form der Sozialstruktur geschaffen, in der von jedem erwartet wird, dass er jeden anderen wie einen lebensgefährlichen Seuchenkontakt behandelt...Die Politisierung dieser Krankheit lenkt durch schreckliches Getöse vom klugen Umgang mit der Krankheit ab...Fernsehen und Mainstream verbreiten jeden Tag Panik. Für Bürger, die nur dort ihre Informationen bekommen, muss es sich sicher wie eine gefährliche Seuche anfühlen, obwohl es sich hauptsächlich um reine ideologische Propaganda handelt. Die Leute, die es wagen, die wahren Dinge zu sagen, scheinen nur das eine Prozent gegen die Flut von Unsinn zu sein, die heute aus der Medienkultur kommt.
Wir sehen in der Mainstream-Presse fast keine Diskussion über die empirischen Beweise im In- und Ausland, dass die Lockdowns aus medizinischer und wirtschaftlicher Sicht keinen Sinn machen. Medizinische Experten warnen seit vielen Jahrzehnten davor, das soziale Funktionieren im Krankheitsfall zu stören. Die Bewahrung der Freiheit war bisher immer die politische Priorität...Die amerikanische Revolution selbst fand inmitten eines Pockenausbruchs statt. Der Liberalismus entstand während Jahrhunderten von Pandemien.
Hier stehen wir nun...Wir brauchen eine ernsthafte Anti-Lockdown-Bewegung, eine nicht nur politische, sondern auch kulturelle und intellektuelle Bewegung, eine Bewegung, die sich in Geschichte, Philosophie, Recht, Wirtschaft und allen Wissenschaften gründlich auskennt und sich um die traditionellen Bürgerpostulate bezüglich der individuellen Freiheit und der Grenzen von Regierungen sowie um die universellen Grundsätze der Menschenrechte scharen kann. Wenn Freiheit etwas bedeutet, dann, dass wir nicht eingesperrt werden dürfen und dass Lockdowns unzumutbar sind...
Wenn wir über die Grundlagen der Freiheit sprechen, müssen wir über Masken sprechen. Sie sind genau das geworden, was das New England Journal of Medicine sie nannte: ein Maskottchen. Sie sind Symbole für soziales Bekenntnis und politische Loyalität. In einer freien Gesellschaft geht es um individuelle Entscheidungen. Wenn Masken also dazu führen, dass sich eine Person sicher fühlt, oder wenn sie das Gefühl hat, dass sie andere vor ihrem Atem bewahrt, dann ist das in Ordnung. Aber wenn Menschen andere angreifen, weil sie sich dagegen wehren, sie zu tragen, dann ist das eine Zumutung und Intoleranz...
Gesetze, die Gesichtsbedeckungen in der Öffentlichkeit vorschreiben, wären noch vor sechs Monaten niemals toleriert worden. Und doch haben wir es hier nicht nur mit Gesetzen zu tun, sondern mit einer wachsenden Zahl von Leuten, die sie in der Öffentlichkeit mit erschreckender Unhöflichkeit durchsetzen wollen. Es ist nicht das erste Mal in der Geschichte. Die amerikanischen Gesetze zur Zeit der Kolonialzeit schrieben vor, wie Menschen sich aus Gründen der Frömmigkeit und des sozialen Konformismus anziehen mussten. Teil der kapitalistischen Revolution war die Freiheit, sich so zu kleiden, wie man will, und die Verfügbarkeit von Mode für alle. Die obligatorische Maskenbewegung und ihre Stoßtruppen in der Öffentlichkeit sind nichts anderes als ein Wiederaufleben des Puritanismus...
Die Lockdowns zerstörten die wirtschaftlichen Aussichten von Millionen Menschen, und die Regierung versuchte, dies durch wildes Ausgeben des Geldes anderer Menschen und eine beispiellose Nutzung der Druckpressen wieder gutzumachen, als ob die Regierung damit die von ihr verursachte Zerstörung irgendwie zukleistern könnte. Deshalb braucht die Anti-Lockdown-Bewegung ein Bekenntnis zu fiskalischer Vernunft und gesundem Geld. Wir wissen jetzt, dass eine Regierung, die in der Lage ist, unbegrenzte Mengen an Papiergeld zu schaffen, nicht eingeschränkt werden kann. Das muss geregelt werden.
Ein Liberalismus der Zukunft muss bereit sein, die Freiheit in einer Welt ohne Lockdowns zu verstehen und für sie einzutreten.. Ohne Ausnahmen.
Unabhängig davon, ob diese Bewegung im Bereich der Wissenschaft, Kultur, des Journalismus oder der Politik tätig ist, muss sie unbedingt moralischen Mut und Integrität an den Tag legen. Sie sollte in entscheidenden Punkten kompromisslos sein. Sie muss bereit sein zu sprechen, selbst wenn es unmodern ist, selbst wenn die Medien das Gegenteil behaupten, selbst wenn der Mob ihre Mitteilungen überschwemmt...
Wie Ihr sicherlich bemerkt habt, verstummten diesmal sogar die Stimmen vieler guter Menschen mit guten Ideen aus Angst. Diese Angst muss ausgeräumt werden. Der Rückschlag gegen diesen Despotismus wird kommen, aber noch reicht er nicht aus. Wir brauchen Charakter, Integrität, Mut und Wahrheit, und das ist vielleicht wichtiger als Ideologie und Wissen. Wissen ohne die Bereitschaft und den Mut zu sprechen ist nutzlos, denn für Integrität gibt es keinen Ersatz.
Letztlich ist das Plädoyer für die Öffnung der Gesellschaft eine spirituelle Angelegenheit. Was ist unser Leben wert und wie wollen wir es leben? Wie wichtig sind unsere hart erkämpften Freiheiten? Was ist mit dem Leben und den Freiheiten der anderen? Die Freiheit hat sich nie ohne leidenschaftliche und mutige Stimmen zu ihrer Verteidigung durchgesetzt. Wir haben jetzt die Werkzeuge dafür, viel mehr als früher. Sie können uns nicht endgültig zum Schweigen bringen. Die Vorstellung, dass wir aus Angst vor dem FB- und Twitter-Mob nicht sprechen, ist absurd.
Diese Bewegung, ob sie nun als Anti-Lockdown oder nur als schlichter Liberalismus bezeichnet wird, muss die Boshaftigkeit und den Zwang dieses gegenwärtigen Moments in unserem Leben zurückweisen. Sie muss mit menschlichem Verständnis und hoher Wertschätzung für das soziale Funktionieren in Freiheit sprechen und handeln...mit der Hoffnung auf die Zukunft, die damit einhergeht. Die Feinde der Freiheit und der Menschenrechte haben sich offenbart, so dass die Welt sie sehen kann. Es soll Gerechtigkeit herrschen. Das Wohlergehen von uns allen steht auf dem Spiel"...