Beiträge von GoldmanSachse

    Ich denke, dass der heutige Kursabschlag eher etwas mit der in 2020 sinkenden Produktion und den steigenden AISC zu tun hat. Wenn man es bei den jetzigen Daten in Q4 (starke Produktion, niedrige AISC, relativ hoher Durchschnitts-POS in Q4) gerademal schafft, einen enttäuschenden Nettogewinn von 0,3 Mio. Dollar oder 0 Cent pro Aktie einzufahren, dann wird man es m.M. nach selbst beim heutigen POS schwer haben, im laufenden Geschäftsjahr die Gewinnzone zu erreichen.


    Über das GJ 2020 hinaus oder bei einem POS von nachhaltig > 19/20 USD ist FR sicher ein Basisinvest unter den Silberproduzenten. Momentan werde ich meine mittlerweile sehr kleine Position FR halten. und keine Zukäufe tätigen. Auch wenn es mir, wie schon mal erwähnt, schwer fällt, andere kleine, mittelgroße oder große Silberproduzenten ausfindig zu machen, die mir bzgl. der Datenlage, Planzahlen & anstehenden News mehr gefallen.


    Grüße und allen viel Erfolg...

    Diese News bzgl. des Lindoro Projekts ist an mir vorbeigegangen: Meldung


    Baufortschritt verzögerte sich im Dezember und Januar wegen eines Personalmangels beim Hauptauftragnehmer für Elektromechanik und Rohrleitungen. Probleme (inkl. Projektleitungs-Führungswechsel) sind mittlerweile behoben. Ende Januar war das Gesamtprojekt zu 89% abgeschlossen. Im Q2 soll's dann auf Lindoro losgehen...

    Fortuna scheint mittlerweile ziemlich aus dem Fokus der Anlegerschaft geraten zu sein. Wundert mich etwas, bei dem Ausblick insb. hinsichtlich des FCFs - 2020 von 111 mio. und in 2021 von 200 mio.). Womöglich wartet man noch die weitere Entwicklung bei Lindoro ab.
    Für mich mittelfristig eine der spannenderen Werte im Minenbereich. Sollte man liefern, besteht hier enormes Potenzial...

    Danke für die Infos, vatapitta.


    2020 sollen 275 - 300.000 oz Gold zu ASCI von ca. 1400 A$ produziert werden

    Bei ziemlich genau 120.000 nach den ersten 6 Monaten würde das einen doch recht starken Produktionsschub im laufenden und letzten Quartal bedeuten. Schade nur, dass die AISC mit 1400 A$ verhältnismäßig hoch bleiben.


    Grüße

    Dazu ist der Ausblick bis 2022 recht positiv. Kontinuierliche (wenn auch nicht sonderlich große) Produktionssteigerungsraten sollten bei AISC von +-1.000 USD und einem POG von >1500 USD auch weiterhin für einen schönen Cashflow inkl. weiterem Schuldenabbau und steigendem Cashbestand sowie mögl. weiter steigenden Dividenden sorgen.


    Outlook

    Muss gestehen, dass ich gestern aus Frust über die 2019er Planzahlenverfehlung und des verhaltenen (insb. bzgl. Goldproduktion) Ausblick auf 2020 die Hälfte meines jüngst erworbenen Bestandes verkauft habe. Heute ärgere ich mich natürlich darüber. Denn mir scheint, dass "der Markt" davon ausgeht, dass das Unternehmen dazugelernt hat und den Ausblick absichtlich so niedrig hält, um die Planzahlen endlich mal wieder zu übertreffen.


    Wenn ich sehe, wie schwach die Silberminen insb. heute bei einem saftig grünen POS notieren, lässt die rel. Stärke Fresnillos wirklich hoffen. Auch der Chart gefällt mir. Könnte sein, dass im Bereich 5,50/6,00 GBP ein Boden ausgebildet wird...

    Corvus Gold Continues to Expand Mother Lode Main Zone with 59.4m @ 1.51 g/t Au & Additional Intercept of Lower Central Intrusive Oxide Zone with 22.9m @ 1.62 g/t Au


    https://web.tmxmoney.com/artic…50072292946&qm_symbol=KOR

    Mit DEEPL.com übersetzter Auszug:


    Darüber hinaus ist Corvus der Ansicht, dass die Ergebnisse auch darauf hinweisen, dass sich die neu entdeckte untere CIZ über mindestens 400 Meter in Nord-Süd-Richtung erstrecken könnte, was möglicherweise ein beträchtliches Ressourcenerweiterungsziel für eine hochgradige Oxidmineralisierung darstellen könnte.!!!!!



    Die guten News reißen bei Corvus nicht ab. Bleibe hier sehr gern und hoffnungsvoll investiert.

    Wenn da nur nicht das Hedging von 212koz wäre, also ca. 2/3 der gesamten Produktion

    Bzgl. Hedging & Q-Zahlen: Von den im Quartal derzeitigen (produzierten und verkauften) 62k wird fast die Hälfte, entspr. 30k (10k pro Monat) zu den von vatapitta genannten ca. 1.900 AUD gehedget (und dies noch bis Juni 2021). Da der durchschnittliche POG des letzten Quartals bei gut 2.200 AUD lag, dürfte der Durchschnittspreis aller im Quartal verkauften Unzen bei gut 2.050 AUD gelegen haben bei ges. AISC von 1386 AUD (FGO mit erstklassigen AISC von 939 AUD) > Op. Chashflow im letzten Quartal von 29 auf 40 Mio. ...klasse. Zahlen wurden dementsprechend gut aufgenommen.


    Die Konsequenzen der steuerlichen Einstufung (s. vatapittas Link) kann ich nach dem ersten Draufschauen noch nicht einordnen. Da sie zu 4% Kursverlusten geführt haben, werden sie wohl leider nachteilig für das Unternehmen sein.


    Hatte mir zwischenzeitlich wieder eine kleine Position reingelegt. Diese halte ich.


    Grüße
    GS

    Hatte mich schon vor den gestrigen Zahlen von weiteren Anteilen getrennt (vom Höchstbestand sind 25% übrig geblieben). Normalerweise würde ich nach den Planzahlen für 2020 auch den Rest verkaufen, da die Aktie dementsprechend in diesem Jahr wohl maximal als Marketperformer gesehen werden kann. Ich habe einfach nur Schwierigkeiten, für das laufenden Geschäftsjahr gute Alternativen im Bereich der Silberproduzenten zu finden.


    Irgendwie scheint es so, als wenn fast jeder Silberproduzent im Moment etwaige Schwierigkeiten hat (außer evtl. eine PAAS). Eine PAAS ist in meinen Augen aber einfach schon zu gut in den letzten 12 Monaten gelaufen, als dass ich zum jetzigen Zeitpunkt hier umschichten würde. Als Mischkonzern würde evtl. noch SSR Mining in Frage kommen. Eine Coeur (mit seinem immer noch +- 40% Silberanteil) kriegt derzeit (nach der letzten News) ja auch nicht umsonst auf die Mütze. Bei einer Fortuna bin ich zwar investiert, aber mit einem Zukauf warte ich noch solange, bis sich abzeichnet, ob man Lindoro wuppen kann. Es ist schwierig. Bei einem POS jenseits der 20 USD wäre es egal, in welchem Produzenten aus dem Silberbereich man investiert ist. Vorneweg dürften dann solche Krücken (der letzten 12-36 Monate) wie EDR, GPR oder Hecla laufen...schwierig schwierig ...aber ich bin sicher: ein POS von > 20 USD ist nur noch eine Frage der Zeit.


    Grüße
    GS

    Die Q2/20-Produktionszahlen wurden heute veröffentlicht und mit Kursverlusten quittiert.


    Positiv: Insgesamt wurden im Q2 94,159 Uz produziert (vs. 87,569 Uz im Q1). Also eine Steigerung von 8-9%. Auf Gwalia stieg die Produktion Q1 vs. Q2 um gut 10% an bei rund 5-6% geringeren AISC. Hervorragend waren die Ergebnisse bei Atlantic Gold mit einem Produktionsrekord von 29.067 Oz (vs. 22.355 Oz im Q1) und dies bei fantastischen 823 AUD AISC (vs. 970 AUD im Q1) - entspr. AISC von nur 563 USD. Wo wäre die Aktie von Atlantic heute, wenn sich das Unternehmen nicht hätte aufkaufen lassen?!


    Negativ: wie vermutet Simberi mit einer weiter sinkenden Produktion (23k vs 27k/Q1) und viel zu hohen AISC von 1.851 AUD. Die gesamten AISC lagen im Q2 bei 1364 AISC. Das sind im Gegensatz zu Q1 zwar 57 AUD weniger, aber wenn man die Jahresplanung von 1.240-1.330 AUD erreichen will, muss man sein Geld zusammenhalten. Ich denke, sie werden wegen der hohen Capex in 2020 darüber liegen. Auf Produktionsseite muss man im 2. Halbjahr auch noch gehörig zulegen - insb. bei Gwalia ---hier hat man bislang 80k Uz. produziert ...bei Planung von 175-190 k Uz in 2020.


    Man will mit den drei produzierenden Minen zwischen 380-420k erreichen, hat nach den ersten 6 Monaten knapp über 180k erreicht. Ich vermute, man wird knapp den unteren Bereich der Planungen erreichen.


    Realisiert wurde ein POG von 1.960 AUD (die Aussis und ihr Hedging grrr)


    Hier die Q2/2020-Zahlen


    Bleibe mit einer überschaubaren Position investiert,

    Wer hätte des gedacht ? Deutschland innovativ und 1 Platz für 2019
    https://www.spiegel.de/wirtsch…ad-4d8a-b58b-0172c29cbf39

    Ich hätte das gedacht. Schließlich ist Merkel ja auch die beliebtes Politikerin Deutschlands, schließlich benötigen wir ja auch trotz Massenentlassungen, Digitalisierung und anklopfender Rezession schnellstmöglich Millionen neuer Facharbeiter aus Nahost und Afrika - und schließlich schreit ganz Deutschland trotz weltweit höchster Steuer- und Sozialabgaben und Altersarmut nach einer alles noch teurer machenden CO2-Steuer, um die Welt zu retten...


    Sorry für OT. Aber bei dem Post bzw. Link gings nicht anders.

    Q4- bzw. 2019er Produktionszahlen wie erwartet mies.


    Zumindest sieht Cook einen Wendepunkt der grottigen Produktion der noch drei bestehenden Minen, insb. durch die jetzt schon gesteigerte Produktion bei Guanaveci. In 2020 sollen alle drei eine höhere Produktion hervorbringen. Wenn sich das positiv aus den Aktienkurs ausschlagen soll, müssen hier aber auch die Kosten im Sturzflug sinken, was kaum zu glauben ist.


    Spannend dürfte das laufende Quartal wegen Terronera und Parral werden. Cook:


    "Wir haben unsere Projekte Terronera und Parral weiter vorangetrieben, wobei zusätzliche technische Trade-Off-Studien für Terronera abgeschlossen und die Explorationsbohrungen bei Parral im vierten Quartal fortgesetzt wurden. Eine endgültige, aktualisierte Vor-Machbarkeitsstudie für Terronera wird diesen Monat abgeschlossen und eine erste vorläufige wirtschaftliche Bewertung bei Parral wird für das erste Quartal 2020 erwartet."


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator



    Die ganze News gibts hier

    Bei der Gelegenheit: die stärksten Währungen der Welt sind...US-Dollar, Schweizer Franken, Singapur Dollar und Hongkong Dollar, sowie Thailändischer Baht

    Der Thailändische Bath tut für mich als Thailand-Liebhaber besonders weh. Unfassbar, welche Stärke diese Währung seit Jahren an den Tag legt. Und das, obwohl der Tourismus als zweitwichtigster Wirtschaftszweig unter der abnormalen Stärke des Thaibaths enorm leidet.
    Sorry für etwas O.T., aber der Frust musste mal kurz abgelassen werden, da es bald wieder dorthin geht... ;)

    Etwas schwierig zu verstehender Markt. Minen, insb. die der Siberproduzenten, bei stark steigendem POS und neuem Mehrmonatshoch beim POS und Mehrjahreshoch beim POG teilweise enorm schwach. Eine Coeur Mining (die ich trotz des mittlerweile höheren Goldanteils immer noch irgendwie zu den Silberminen zähle), geht mit realtime Minus 8 Prozent vorneweg. FR schwach, EDR sauschwach, Fresnillo dagegen überraschenderweise mit (auch schon zuletzt angedeuteter) Stärke.


    Die Aktien der Goldproduzenten durch die Bank etwas stärker, aber hinsichtlich des hausierenden POGs auch enttäuschend - so wie schon die Handelstage der letzten Woche.


    Alles in allem könnte ich mir vorstellen, dass die Minen aufgrund der nun doch schon sehr offensichtlichen Schwäche einen baldigen Rückgang der EM Preise vorwegnehmen.

    Gut für den Goldpreis: Hedgefonds sieht brutalen Bärenmarkt!


    Aktien, Treasuries und der Bereich Corporate Credit stehen einem der erfolgreichsten Hedgefonds im Vorjahr zufolge vor einem brutalen Bärenmarkt. Davon profitieren dürften die Edelmetalle und insbesondere der Goldpreis. Die Macher von Crescat Capital, Kevin Smith und Tavi Costa, sprechen sogar vom besten Makro-Setup, das sie je in ihrer Karriere gesehen haben.


    Crescat warnt: "Die Vorstellung, dass das Drucken von Geld eine Art Versicherungspolice darstellt, die keinen Preis hat, ist einfach nur falsch".


    "Die bullishe Anlegerstimmung und die Positionierung unter den Investoren erreichte in der vergangenen Woche den höchsten Stand, den wir je gesehen haben. Eine solche Euphorie markierte in der Vergangenheit markante Börsenhochs"


    Pauschal kann man sagen, dass sich Aktien in Zeiten hoher Inflationsraten schlecht entwickeln. Der Grund: Inflationssorgen bereiten den Boden für Zinserhöhungen, die Volkswirtschaft verliert an Schwung und die Margen der Unternehmen schrumpfen.


    Die Erstanträge sprangen im Vierwochendurchschnitt jüngst auf den höchsten Stand seit Anfang März.


    "Da der Arbeitsmarkt sein Hoch wahrscheinlich bereits gesehen hat, glauben wir, dass als Nächstes das Verbrauchervertrauen fallen wird".


    All diese Tatsachen seien Warnzeichen für exzessive Instabilität, so Crescat. Profitieren dürften davon Edelmetalle, insbesondere der Goldpreis.


    Das globale Geldrucken, welches die Fed als Reaktion auf die Repo-Krise losgetreten habe, werde die Goldpreise aller Voraussicht nach hoch treiben., schreibt der Hedgefonds. "Wir sehen Gold als die ultimative Anlage, die sich in einem Umfeld eines Konjunkturabschwungs, zunehmender globaler Währungskriege, der Implosion von Fiat-Währungen, die mit einer rekordhohen Staatsverschuldung unterfüttert sind, oder sogar einem ausgewachsenen inflationären Schub wahrscheinlich outperformen wird"



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