Beiträge von GoldmanSachse

    Die relative Stärke der Minen ist mittlerweile auf breiter Front einer relativen Schwäche gewichen. Gefühlt kommt es mir vor, als wenn die Minen jetzt einen (zumindest kurzen) Downmove unter die 1.200 USD beim POG und 15 USD beim POS vorwegnehmen. Möglicherweise zahlen die Minen aber auch nur der anhaltenden Schwäche der EM Preise Tribut. Schließlich können sich die Minen-Investoren anhand der letzten oftmals schon schwachen Q2 Zahlen bei weitaus höheren EM Preisen ausmalen, wohin es hinsichtlich der Q3-Bilanz geht, wenn nicht noch ein Wunder geschieht und die EM Preise sehr kurzfristig s.h. die zweiten Hälfte dieses Quartals zu einer fulminanten Rallye starten.


    Es ist wirklich schade und zeigt mir persönlich einmal mehr, dass man sich bei diesen manipulierten EM Märkten niemals von seinen Gefühlen leiten lassen sollte. Ich selber hatte noch vor ein paar Wochen den Eindruck, als wenn die letzte relative Minen-Stärke ein eindeutiger Hinweis auf einen nahen EM Turnaround sei. Aber die "dunklen Mächte" sind stärker als erhofft.


    Im Nachhinein kann ich nach (erst) 9 Jahren Mineninvestments mittlerweile auch nur jedem raten, seine Invests in diesem Sektor stets kurzfristig zu sehen und teilweise entgegen seiner Hoffnung zu handeln.


    Grüße und allen viel Erfolg
    GS

    Kriege etc gab es auch in den 90ern, ohne dass das den POG irgendwie tangiert hätte.

    Ja, da gab ein paar weniger von der Öffentlichkeit wahrgenommene Kriege in Nahost oder Schwarzafrika.
    Aber definitiv nicht in dieser Fülle einhergehend mit einer Vielzahl im Normalfall POG Kurs treibender Faktoren wie dies seit ein paar Jahren und insb. den letzten 1-2 Jährchen der Fall ist. Hyperinflationen, galoppierende Inflation oder Währungskriege noch und nöcher - insb. von Supermächten betrieben. Bargeldabschaffung in Rekordtempo. Inszenierte Flüchlingsströme mit all seinen Folgen (auch inflationären). Voranschreitender Freiheitsentzug der Normalbürger per Überwachungsstaat. Fals Flag Aktionen im Wochentakt. Hahnebüchene Stories um gefährliche Konflikte zwischen Atommächten anzuheizen. Saktionsspiralen (USA / NATO-EU vs. alle, die nicht nach deren Nase tanzen). Immer mehr Länder, die sich gegen das USD-basierende System wehren. Irgendwie köchelt es an jeder Ecke der Erde. Das war eben in den 90ern definitiv nicht so!

    Versteh nicht warum die Produzenten nicht einfach die Maschinen für paar Tage stehen lassen um evt einen Preisanstieg zu provozieren

    Das sollten sie im Grunde wegen der laufenden Betriebs- und Lohnkosten eher nicht, sondern sie sollten ihre Produktion vielmehr einbehalten und erst dann auf den Markt schmeißen, wenn die EM-Preise wieder ein Normalniveau haben. FR hatte dies z.B. mal vor 2-3 Jahren gemacht und es wurde gut vom Markt aufgenommen. Keine Ahnung, weshalb das bei diesen elenden Preisen und der offensichtlichen Preismanipulationen nicht nochmals und dann von einer Vielzahl von Gold- und Silberproduzenten in Betracht gezogen wird.

    Nach der Hyperinflation in Venezuela und etlichen anderen Ländern, die sich am Rande zu einer galoppierenden Inflation bewegen wie zum Beispiel die Türkei mit einer aktuellen Inflation von knapp 16% , begibt sich nun auch die chinesische Währung auf Talfahrt zum USD, was den Einkauf von Gold für die Chinesen mächtig verteuern wird.


    Bei all den Gegebenheiten und insb., da z.B. die 1,4 Milliarden Chinesen an sich sehr Gold-affin sind, wundert es mich um so mehr, dass selbst massivste Abwertungen zum USD und dem im USD gehandelten Gold sowie allgemeine Geld-Zerstörung in solchen Ländern nicht dazu führen, dass der Goldpreis explodiert.


    Sollten jetzt nicht zumindest die vielen Ultra-Reichen im Land der Mitte alles an physischem Gold aufkaufen, was zu kriegen ist?


    Für mich ist der POG Preisverfall nicht mehr im geringsten nachzuvollziehen. Und ich weiß bei all den miesen fundamentalen Daten dieses Wirtschafts- und Finanzkreislaufes und all den Kriegen und Brennpunkten dieser Erde bald wirklich nicht mehr, was denn überhaupt noch passieren muss, damit Gold wieder als Fluchtwährung behandelt wird und stiegt. Manchmal befürchte ich, dass diejenigen, die für die POG Drückung/-Kontrolle verantwortlich sind, mit ihrem Vorhaben durchkommen und wir vor dem Re-Start überhaupt keinen POG Anstieg mehr erleben werden. Ich hoffe, ich irre mich...


    Grüße
    GS

    Nach zuletzt zahlreichen positiven News hat EDR heute schlechte Zahlen zum Q2 präsentiert. Die Quittung sind satte 10% Minus.


    Vielleicht ist das bereits heute eine Kauf-/Nachkauf-Gelegenheit. Oder aber man wartet noch etwas ab.


    Irgendwie haben sämtliche meiner Silberminenwerte ein nicht gerade verheißungsvolles Q2 hingelegt. Hoffe, der POS dreht in Kürze. Sonst gibts im Q3 auch nichts zu feiern...


    Grüße
    GS

    Ist kein gutes Quartal gewesen für viele der großen Minenbetreiber. Wenn der POG weiter schwächelt und nicht in die Pötte kommt, dürfte auch im Q3 nicht allzu viel von Seiten der "Barricks dieser Erde" zu erwarten sein.


    Bei der hier erwähnten Goldcorp sollte es lt. MM zumindest bzgl. Produktion und AISC im 2. HJ besser laufen, da man an den Zielen von 2.5 Mio. Uz und AISC von 800 USD (beides +-5%) festhält. Dennoch wird heute erst mal draufgehauen. Spannend wird es dann in 2019, wo man bezgl. Produktion und niedrigeren AISC eine Schippe draufpacken will. Obs klappt, weiß der Henker...


    Die Minenaktien der Stunde sind derzeit andere, kleinere. Z.B. Mux als Goldjunior, COR als Explorer oder Silvercrest von der "Silberseite"...von der letztgenannten habe ich leider keine. Von Mux und COR gefühlt viel zu wenige...


    Grüße
    GS

    Heute wurde in ein paar Medien wie auch hier auf goldseiten.de die Meinung einiger CEOs großer Goldförderer vermeldet, dass die Goldproduktion ihren Höhepunkt erreicht hat und zurückgehen wird. Für aktive und informierte Mineninvestoren nichts Neues und durchaus nachvollziehbar, wie ich meine.


    Dass dieser Ansatz, wie ich heute gesehen habe, in den sozialen Medien rege diskutiert wird, und sich dort zahlreiche User finden, die dieser These nichts abgewinnen können, wundert mich nicht. Zu viele haben die evtl. auch durch interessierte Kreise eingebläute Meinung, dass Gold keine Zinsen abwerfen würde, ein unnützes Metall sei, man sich mit Gold im Fall der Fälle kein Brot kaufen könne oder schlimmstenfalls ein "barbarisches Relikt" sei. Dass man nun in deren Augen versucht, von einem fallenden Angebot zu reden, ja gar Panik zu schüren, gefällt da scheinbar einigen um so weniger.


    Aber wenn ein Herr Michael Shedlock, wer auch immer dies sein mag, dass ihm hier auf goldseiten.de eine redaktionelle Plattform geboten wird, meint, diese durchaus nachvollziehbaren Thesen der CEOs der größten Goldförderer als absurd abzutun, oder Aussagen wie "Jeder, der glaubt, dass "uns das Gold ausgeht", hat absolut keine Ahnung.", dann finde ich dies schon sehr diskussionswürdig.


    Grundsätzlich hat der Typ ja mit folgenden Aussagen Recht:


    Beinahe jede Unze Gold, die jemals produziert wurde, existiert noch immer.
    Demnach nimmt das physische Goldangebot jedes Jahr zu. Ja, das profitabel
    förderbare Gold nimmt jedes Jahr ab, aber der wirkliche physischeBestand steigt jährlich.
    Warum? Anders als Silber und Kupfer wird Gold nicht verbraucht. Es sammelt sich an.
    Es gibt keine Goldknappheit.


    Aber hat der Mann begriffen, dass es hier erstens: um den Wendepunkt der Produktionsförderung geht, s.h. dass die Aussage ist: "Die Produktion wird in Zukunft aus verschiedenen Gründen abnehmen." ?
    Und ganz besonders: weiß der Mann, dass das in seinen Augen weltweit zunehmende Goldangebot seit einiger Zeit in großen Mengen von den Zentralbanken, Superreichen und auch mehr und mehr von kleinen Händen aufgekauft wird oder bei weiter steigenden Inflationsraten fast schon zwangsläufig aufgekauft wird?


    Wo sind die überall auf der Welt verfügbaren, man muss ja fast schon annehmen, an jeder Ecke der Welt herumliegenden Massen an Gold denn, wenn sie auf längere Zeit sicher verwahrt oder versteckt in Tresoren lagern? Kann man sie dann immer noch verfügbar nennen? Oder könnte man nicht annehmen, dass das verfügbare Gold peu a peu abgezogen wird und es zukünftig durch die abnehmende Produktion für die Menschen schwieriger und dadurch teurer wird, an das restliche Gold zu kommen?


    Für mich ist der Artikel dieses Herrn oder besser gesagt die dort getroffenen Aussagen nicht nachvollziehbar, da sie implizieren, dass überall auf der Welt für jedermann frei verfügbare Massen an Gold herumliegen und dies in Zukunft sogar noch zunehmen wird. Er berücksichtigt nicht ansatzweise, dass die frei verfügbaren Goldmengen von großen Adressen einkassiert wurden und werden und dies insbesondere bei potenziellen und nicht gerade unwahrscheinlichen größeren Finanz-Turbulenzen auf der Welt zunehmen wird.


    Grüße
    GS

    Jahre lang wurschtelt man im Karton der Gründe, um sich den entgegen aller Schreckens-fundamentals ausbleibenden Goldhype zu erklären, und stellt dabei immer wieder die einfach nicht anspringende Inflation in den Vordergrund. Und nun kommt Blu Putnam, leitender Volkswirtschaftler bei CME Group, auf den Gedanken, dass es die nun "endlich" aufkommenden weltweiten Preissteigerungen seien, die dafür veranwtortlich sind, dass der POG am Boden klebt. Ja wie denn nun?



    "Damit die Goldpreise höher steigen können, müsste es eine niedrigere Inflation geben."


    Ahhh ja.


    Demnach müsste man als Goldinvestor ja fast schon Angst vor der nahenden hohen Inflation mit Aussicht auf Hyperinflation haben. ;)


    Quelle


    Grüße
    GS

    Hallo @all,


    die letzte und insb. heutige relative Stärke der Minenkurse gibt weiterhin Anlass zur Hoffnung.
    Etwas Hoffnung gibt auch der Vergleich der Edelmetallpreise vs. Minen des ersten Handels-Halbjahres 2018, das am Freitag mit Börsenschluss zu Ende ging.


    Ich habe hier mal verschiedene Kurse (letzte Schlusskurse in 2017 vs. Schlusskurse des letzten Freitages (29.06.) gegenübergestellt und die prozentualen Entwicklungen errechnet.


    Fast schon erfreulich ist die (verhalten negative) Performance des XAU sowie der ETFs GDX & GDXJ, die sich in etwa im Verhältnis 1:1 zum POG entwickelt haben.


    Auch der ETF SILJ mit den kleineren Silberminen hat sich mit dem Verhältnis von ca. 1,45 : 1 zum POS bei fallenden Kursen einigermaßen gut gehalten.


    Der HUI und der ETF SIL mit seinen großen Minen haben sich mit einem Verhältnis von ca. 2,3 : 1 zum POG & POS bei fallenden Kursen dagegen schwächer entwickelt.


    Alles in allem aber im Rahmen. Dazu hat ein 2,65% schwächerer Euro vs. USD dazu geführt, dass sich die Verluste hiesiger Mineninvestoren im ersten HJ 18 durchschnittlich in Grenzen gehalten haben (sollten).



    Gold 1.303,45 USD > 1.252,5 USD: Verlust 3,91 %
    Silber 16,963 USD > 16,10 USD: Verlust 5,07%
    Platin 929,65 USD > 853,02 USD: Verlust 8,24%
    Palladium 1,063,67 > 954,94 USD: Verlust 10,22%


    HUI 192,43 > 174,52: Verlust 9,31%
    XAU 85,31 > 81,59: Verlust 4,36%
    GDX 23,22 > 22,30: Verlust 3,96%
    GDXJ 34,13 > 32,69: Verlust 4,22%
    SIL 32,58 > 28,88: Verlust 11,36%
    SILJ 11,61 > 10,76: Verlust 7,32%



    Nur falls es jemanden noch interessiert, hier noch ein paar prozentuale Entwicklungen des 1. Halbjahres 2018:


    Öl WTI 60,155 > 67,00: Gewinn 11,38%
    Euro/USD 1,1998 > 1,168: Verlust 2,65%
    Dax 12.867 > 12.183: Verlust 5,32%
    US500 2.675 > 2719: Gewinn 1,64%


    Auf ein besseres 2. Halbjahr 2018.


    Allen viel Erfolg und Gesundheit!
    GS

    An Corvus habe ich seit geraumer Zeit "einen Narren gefressen", habe deshalb gestern das Depot umgeschichtet, um weiter zukaufen zu können, weil ich davon ausgehe, daß die Korrektur ausgebügelt wird und der Kurs mal neue Höhen erklimmen dürfte..

    Eben mit rund 8% plus auf TH bei 2,49 CAD.
    Perfekter Umschichtungs-Zeitpunkt, Edel. Herzlichen Glückwunsch. [smilie_blume]
    Leider habe ich mich am Montag zum MK von ca. 1,33 EUR nur marginal eingekauft. Bei nochmaligen Rücksetzern schlage ich weiter zu...


    Viel Erfolg allen Investierten
    GS

    Moin @Kämmerer



    Das Gute an ihrer fantastischen Kursentwicklung: Der Kursanstieg erfolgt bei relativ sehr kleinen Umsätzen, ein sehr gutes Zeichen.

    Und genau diese geringen Umsätze bzw. das dünne Orderbuch haben dazu geführt, dass der Kurs zu Handelsbeginn in Übersee durchgereicht wurde, und ich mich eben über FaM und OTC zu 1,375 und 1,28 mit einer kleinen Anfangsportion eingekauft habe.


    Bin hier zum ersten Mal investiert und erhoffe mir aufgrund der fundamentals einiges von der Aktie.


    Grüße
    GS

    nicht nur GPR, auch MUX u GUY......habe u. a. diese Depotbestände heute halbiert u cash für bessere aufgebaut.

    Und genau die 3 von dir erwähnten Schlafaktien befinden sich zum Glück (s. heute) auch bei stark fallenden Minenmärkten weiter im Tiefschlaf. Das ist dann eben der positive Aspekt bei derlei Minenaktien, die sich aufgrund mauem Handels nicht bewegen "wollen".


    Grüße
    GS

    Hat die Tante verpennt, dass der POG bei sämtlichen der letzten Zinsanhebungen den Weg gen Norden eingeschlagen hat? Selbst das gestrige Geschreie innerhalb der FED von einer noch aggressiveren Zinspolitik oder ein zuletzt wie auch heute stark ansteigender USD helfen nicht dabei, den POG auf Tauchkurs zu schicken.
    Ergo: Die Mär vom massiv fallenden POG bei steigenden Zinssätzen oder stärkerem USD zieht nicht mehr.
    Solche Analysen und Voraussagen bei gegensätzlichen Ergebnissen zeigen einmal mehr, dass den Bänkstern der A... auf Grundeis gehen muss.

    Gebe euch Recht. Die Performance von GPR ist seit Monaten einschläfernd und im Vergleich zu anderen kleinen bis mittelgroßen Silberminen-Unternehmen enttäuschend. Es fehlen hier einfach die Umsätze. Was wahrscheinlich damit zu tun hat, dass man auch in diesem Jahr (wenn, dann) nur ein geringes Produktionswachstum vorweisen wird können - jedoch voraussichtlich bei niedrigeren a-i-Kosten als in 2017.


    Mittelfristig betrachtet, steigt und fällt der Kurs wohl mit der abschließenden internen Entscheidung über die Inbetriebnahme der Coricancha Mine. Ich glaube mich erinnern zu können, dass damit erst Anfang 2019 zu rechnen ist. Und selbst dann (das heißt bei einer positiven Entscheidung) könnte die Anlegerschaft zuerst einmal abwarten, ob diese Mine der Firma nicht nur den oftmals geäußerten exhorbitanten Produktionsschub verleiht, sondern ob sie sich letztendlich wirklich als rentabel für GPR darstellt.


    Sollte der POS nun jedoch weiter gen Norden ziehen, wird auch eine GPR über kurz und lang nachziehen. Schließlich wird auch eine GPR mit jedem USD steigenden POS im Durchschnitt gut 4 Mio. USD mehr (Umsatz) zu verzeichnen haben.


    Ich bleibe hier wie bei meinen anderen Minen-Invests vorerst investiert, da ich glaube, dass es im Moment wichtig ist, überhaupt in diesem Segment investiert zu sein.


    Grüße
    GS

    Soeben kam eine nachbörsliche Meldung rein. ;) May 24, 2018
    McEwen Mining Announces Potential New Source of Revenue at the Black Fox Complex

    saludos

    Danke für die News.


    Die entscheidende Info wäre dann wohl diese:


    The new resource estimate increased from 41,000 Inferred ounces gold at a grade of 6.23 g/t Au (previous resource effective Oct 31, 2018) to 127,000 Indicated ounces gold equivalent (AuEq) at a grade of 5.08 g/t AuEq with the inclusion of silver, lead and zinc mineralization.

    Grüße