Beiträge von GoldmanSachse

    Wenn man das ganze bla bla vom 3 knöpfigen Hosenanzug mal weglässt bleibt das übrig:
    "Der Euro ist unser gemeinsames Schicksal, und Europa ist unsere gemeinsame Zukunft"

    Ja Ja Ja, laut dem Hosenanzug befinden wir uns ohne den Euro in großer Gefahr. Ohne ihn geht scheinbar die Welt unter. Angst Angst Angst, habt Angst, ihr dummen Michels.
    :tired:

    Sorry Edel, war mein Fehler. Hätte das gesamte Posting markieren müssen, dann wär's klar gewesen.
    Sinclairs 1.650 USD sind allerdings wirklich ein Ziel, das in einem Monat kaum erreicht werden dürfte, sollte nicht noch irgendetwas Unvorhersehbares geschehen. Aber was ist heutzutage schon Vorhersehbar. ;)


    Grüße
    GS

    Erschreckend, dass der Euro selbst im Verhältnis zu den kleineren asiatischen Währungen wie z.B. dem Thaibath oder dem philippinischer Peso fast wieder am ATL notiert.


    Wenn man bedenkt, dass wir diese Stände auch hatten, als der Euro im Verhältnis zum USD um 10% niedriger stand, erkennt man, wie stark der Euro allein in den letzten Wochen und Monaten selbst zu solchen Währungen abgewertet wurde.


    Als ich vor einem Jahr auf den Philippinen war, bekam ich 72 Peso für einen Euro, heute sinds gerade mal 57. :hae:

    ohne den breiten Glauben an einen Neustart kann es nicht funktionieren, denn dieser muss aus der Masse der Einzelpersonen heraus positiv gesehen und unterstützt werden. Soweit sind wir allerdings noch nicht, zumindest nicht, wenn ich mich derzeit im Land umsehe. Es geht uns in der Menge gesehen also noch viel zu gut!

    So ist es. Bislang spüren die Menschen kaum, worauf wir zusteuern. Ich denke, es muss z.B. erst das Sozialsystem/Gesundheitssystem zusammenbrechen, die Nahrungsmittel unbezahlbar teuer werden (s.h. Inflation von 50% p.a.), dt. Banken müssen Pleite gehen und die Kunden ihr Geld nicht wiedersehen oder ähnliches, bevor echte Panik aufkommt. Bislang ist doch alles noch Herumgeplänkel und die Leute regen sich lediglich darüber auf, dass sie nun zum zweiten Mal hintereinander 10% mehr Heizkosten bezahlen müssenoder dass Hartz4 nicht steigt. Das ist doch gar nichts, wenn man bedenkt, was noch alles kommen könnte/dürfte.


    Grüße
    GS

    Die Aktie scheint auch kaum zu bremsen zu sein. Hätte mir vor kurzem bei unter 0,80 EUR nicht träumen lassen, dass wir kurze Zeit später oberhalb der
    2 EUR notieren. So langsam kommt die Aktie aber in einen Bereich, wo ich mir (blöderweise) über Gewinnmitnahmen Gedanken mache.
    Hängt aber auch etwas damit zusammen, ob der POS sich nachhaltig über 30 USD hält und neue Höhen erklimmt.


    Grüße und weiterhin viel Erfolg,
    GS

    Ich bin schockiert, das sich ein europäische Land, welches sich Demokratie nennt, in der EU und dem EURO ist, innerhalb von Stunden entscheidet, Zivilisten unter Militärgerichtsbarkeit zu stellen und ihnen , wie ich gelesen habe, mit gezogener Waffe droht, sie sollen an ihren Arbeitsplatz oder werden im Schnellverfahren vor Militärgerichte gestellt.

    Als ich dies gestern (lediglich) im Teletext gelesen habe, war ich auch schockiert. Es ist zwar ein anderes Thema als das Threadthema, aber es es zeigt, wohin wir uns hier bewegen: Willkommen in der Gegenwart! Langjährige Haftstrafen für streikende Arbeitnehmer. :hae: :wall:


    Iregendwann wirds so kommen, und man begründet solcherlei Vorgehen wie (heutzutage scheinbar alltäglich) mit irgendeiner an den Haaren herbeigezogenen Terrorgefahr, die dadurch ensteht, dass manche Leute nicht so wollen wie es die Obrigkeit will.

    In welche Währung sollte man den deines Erachtens hin flüchten? In Yen, Rubel, CHF - ist doch alles der selbe Mist.

    Hast natürlich Recht, obwohl der Franken wohl die Währung wäre, in die ich meine Euronen derzeit am ehesten eintauschen würde.
    Worauf ich hinaus wollte war jedoch, dass es nach wie vor für mich unverständlich ist, dass eine Währung aufwerten kann, sobald man sie sozusagen immer stärker "verwässert".
    Es wird wohl so sein, wie Milly erwähnte, dass man derzeit eine inflationäre Haltung eher als eine zurückhaltende, durchdachte und eigentlich lobenswertere Haltung belohnt. Das war mal anders. Und das ist nicht allzu lange her.
    Delphin hat das gut erklärt: der Markt ist drogen- bzw. geldabhängig und giert ständig auf seinen neuen Schuss. Und statt dass dann nur die Märkte anspringen, erhält auch der marode Dollar seine Injektion. Wie gesagt: verkehrte Welt.

    Verkehrte Welt: Bernanke schließt am Wochenende weitere Käufe von US-Staatsanleihen über die 600 Mrd. nicht aus, und der Dollar nimmt Fahrt auf. :hae:
    Was ist das doch alles nur für ein Irrsinn: eine Währung gewinnt gegenüber anderen Währungen, wenn verlautet wird, dass die Druckerpresse bis ins Unendliche auf Hochtouren laufen soll und der US Dollar quasi verwässert und weginflationiert wird.

    Auch, wenn wir mit dem Kursanstieg in diesem Jahr sehr zufrieden sein können, etwas komisch ist der Kursverlauf der letzten Handelstage aber schon.


    Wer oder was war denn da für den Kurssprung vom Dienstag verantwortlich? Am Mittwoch gings ja wieder 10% runter und nun stagniert der Kurs bei rund 0,86 CAD.
    Hoffe, wir schnuppern bis Weihnachten noch mal an dem 1 CAD.


    Grüße
    GS

    Was erwartet ihr vom Handelsblatt? Dort sitzen die wohl unfähigsten Redakteure unseres Landes.
    Vermutlich hat irgendein Bekannter des Schreiberlings mal solche Erfahrungen beim VK von EM gemacht, und nun wirds halt wie so oft beim HB verallgemeinert.

    Gestriger Ausbruch unter hohen Umsätzen und SK 0,95 CAD = 0,7106 €, da konnte ich nicht Nein sagen und habe eben auch noch mal etwas zu 0,66 ct. in FaM nachgelegt. ;)


    Auch von mir mal wieder ein "Hut ab" vor Edel, der im Stockpicking der Gold- und Silberaktien ein wahrer Meister ist. Vor allem darin, an den guten Aktien auch nach starken Upmoves festzuhalten, um im richtigen Zeitpunkt (Dips) noch mal nachzulegen.


    Und was hör ich in diesem Moment, wo ich das schreibe? Ein Klingeln im Orderbuch! Da sind doch eben noch mal ein paar zusätzliche VG Gold zu 61 ct. in mein Depot gehuscht. :thumbsup:


    Auch von mir ein "weiterhin viel Erfolg und Freude uns allen bei unserem lukrativen Hobby". ;)


    Grüße
    GS

    Also es wäre ja zu schön um wahr zu sein, wenn es wirklich jemand geschafft hat, an solcherlei Daten zu gelangen. Aber mir kommt das alles irgendwie zu konstruiert vor und im Grunde bezweifel ich, dass es Wikileaks so einfach geschafft hat, an diese Masse von geheimen Daten zu gelangen und diese dann über die gesteuerten Medien der Öffentlichkeit zu präsentieren.


    Könnte da nicht wie so oft Kalkül hinter stecken? Nur die Gründe für so etwas werden mir noch nicht klar.


    Aber wie gesagt: Falls es wirklich alles so ist, wie uns derzeit wahrgemacht werden soll, s.h. ein Robin Hood des Internets hält die Bankenwelt und allg. Großfinanz in Atem, wäre das eine wahre Großtat der Gerechtigkeit.

    Spätestens nach den letzten Nachrichten aus dem EU-Theater hätte sich der Euro, wie heute Nacht und heute Morgen angedeutet, erholen müssen. Stattdessen verliert er schon wieder ohne Unterlass und ohne Rücksicht auf charttechnische Unterstützungen.


    Das erinnert doch stark an den letzten Downmove des Euros. Wird Zeit, dass diese "Wetten auf den Verfall von Währungen" ein für alle mal verboten werden. Aber so lange die Export orientierten Länder wie Deutschland bzw. die hiesige Großfinanz von einem Euro-Verfall profitieren, wird wohl kaum dagegen angegangen bzw. werden diesbezüglich weiterhin nur wilde Reden geschwungen.

    Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Lage um den Euro als ?außerordentlich ernste Situation? bezeichnet.

    Wenn unser Hosenanzug so etwas öffentlich in dieser Art und Weise äußert, steckt dort Kalkül hinter. Für mich ist es ein reines Euro-Gebashe (Deutschland ist und bleibt nunmal der Hauptprofiteur eines schwachen Euros) und gleichzeitig ein Versuch, die deutsche Bevölkerung von der Norwendigkeit solcher hirnrissiger Finanzspritzen zu überzeugen.


    Grüße
    GS

    EUR eben bei unter 1,34 bzw. -1,5%. :hae:


    Die EU hat noch eine Menge Eisen im Feuer, um den Euro abzuwerten. Ich bin davon überzeugt, dass nun nach und nach die PIIGS abgearbeitet werden, um danach bei EUR-Abwertungsbedarf neue Defizit-Länder zu präsentieren. Denke, da dürften schon einige in der Schlange stehen.


    Die Finanzspritze für Irland war m.M. nach nicht ohne Grund quasi aus dem Nichts derart dringend, wie es die EU-Herren den Staatsherren in Irland Glauben machen wollten. Schließlich ging es darum, dem nach der QE-Entscheidung abwertenden USD entgegenzuwirken.


    Sollte jetzt noch schnell Portugal auf die Agenda rücken, dürfte sich der Euro wieder in dem wohl avisierten Bereich unterhalb von 1,30 Euro wiederfinden. Dennoch gehe ich davon aus, dass der schrottige USD mittelfristig die Währung ist, die den Abwertungswettlauf gewinnen wird, und somit auch gegenüber dem Euro verliert, der wiederum gegen wohl ziemlich alle anderen Währungen verlieren wird.


    Das nächste Mal, wenn ich mal wieder in Südostasien bin, werd ich ein paar zusätzliche EUR gegen die dortigen Währungen eintauschen und mit nach D nehmen.


    Grüße
    GS