Heute, 20:37, Dow Jones
Von Sharon Terlep
WALL STREET JOURNAL
DETROIT--Die US-Regierung müsste bei der Rückkehr des Autoherstellers GM an die Börse einen Preis von mindestens 133,78 USD je Aktie erzielen, um nicht auf Verlusten sitzen zu bleiben. Nur wenn dieser Preis beim Börsengang erreicht werde, könne die Regierung die 49,5 Mrd USD zurückerhalten, die sie zur Rettung des Autokonzerns aufgewendet hat, sagte ein Vertreter der Regierung von President Barack Obama am Mittwoch.
Die Regierung hatte insgesamt 700 Mrd USD zur Rettung von Banken, Autoherstellern und weiteren Unternehmen während der Finanz- und Wirtschaftskrise aufgewendet. Als Gegenleistung für die Rettung von GM hatte die Regierung 61% an dem Autohersteller bzw 304 Mio Aktien übernommen. Ein Teil davon soll im November über die Börse verkauft werden. Bis sich die Regierung aber von allen Aktien getrennt hat, könnten Jahre vergehen.
Aus Kreise verlautete, die Regierung und auch GM hielten es für möglich, beim Börsengang nicht auf den Einstandspreis zu kommen. Es bestehe aber die Chance, dass der Aktienkurs bei einer Wirtschaftserholung steige, und dann in nachfolgenden Platzierungen höhere Preise erzielt werden könnten.
Der höchste jemals errreichte Aktienkurs des alten GM-Konzerns vor der Insolvenz hatte allerdings im Jahr 2000 nur bei 94,63 USD gelegen. Damals hatte GM im Autogeschäft satte Gewinne mit teuren Pickups erzielt, und die Finanzsparte hatte prächtig an Immobilien- und Autokrediten verdient.
-Von Sharon Terlep, Wall Street Journal;
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DJG/DJN/jhe
http://www.tradesignalonline.c…tory.aspx?id=686929&cat=3
Bis zu 90 Milliarden Dollar soll der Börsengang bringen, denn Obama hat ja versprochen, dass der US-Steuerzahler jeden Dollar zurück bekommt.
Es darf getrickst und schön-gerechnet werden ... (..)