Das Manager-Magazin zur US-Verschuldungsobergrenze
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Der Aufruf zum Aufbau einer "ent-amerikanisierten Welt" verlangt eine neue Reservewährung. Sie soll den Dollar ersetzen und die internationale Gemeinschaft dauerhaft vor den Folgen der politischen Turbulenzen in den Staaten bewahren.
China ist seit längerem bestrebt, die eigene Währung in die Lage zu versetzen, einmal eine weltweit starke Reservewährung zu werden.
Doch während China sich um seine Billionen-Forderungen sorgt, bleiben die Finanzmärkte bislang ruhig. Genau diese Reaktion sendet nach Einschätzung von Commerzbank-Experte Leuchtmann ein fatales Signal nach Washington.
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Die Toleranz der Märkte und der Kreditwächter könnte sich als trügerisch erweisen. "Der Dollar wird seine Rolle als Welt-Leitwährung nicht graduell verlieren", prophezeit Analyst Leuchtmann. Ein Wechsel des globalen Währungsregimes werde spät aber plötzlich - also krisenhaft - eintreten, wenn die USA "zuviel Mist bauen".
"Eben dies steht zu befürchten, weil der Markt sie nicht zu gegenteiligem Verhalten zwingt", so Leuchtmann.
http://www.manager-magazin.de/…hilft-china-a-927724.html
Der Wechsel ist bereits unumkehrbar eingeleutet, auch wenn einige Analysten das anders sehen. Solange diese Änderung langsam und stetig verläuft - so wie bisher - ist die Gefahr von kurzfristig größeren Verwerfungen für die Weltwirtschaft gering.
Kritisch wird's erst, wenn sich die Investoren abrupt vom USD abwenden und der aktuelle Etatstreit könnte ein Auslöser für diesen Vorgang sein, ebenso wie weiter steigende Zinsen.
Die größte Befürchtung ist jedoch, dass dies dann die Einführung einer Weltwährung (nicht Weltleitwährung) auslösen könnte.
Gruß
Smithm