Ich denke die Frage stellt sich nicht, dann müsste man auch hinterfragen, wer Angehörige oder Bekannte so unter Druck setzt, in der Wahlkabine das Kreuzchen woanders zu machen, als dort wo es derjenige von sich aus täte. Klar, in der Wahlkabine steht keiner daneben, aber macht das wirklich einen Unterschied?
Beiträge von Smithm
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Naja, die Mehrheit der Österreicher hat auch für Hofer gestimmt, genutzt hat es ihnen nicht

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Es wurden ja auch starke Argumente gegen eine Volksbefragung angeführt ...
Zitat...
Eine Volksabstimmung in Deutschland über den EU-Verbleib lehnte Steinmeier ab. Er sei nie ein Freund von Volksabstimmungen auf Bundesebene gewesen.
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FRANKFURT/WASHINGTON (Dow Jones)--Die Deutsche Bank AG ist nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) das riskanteste Kreditinstitut der Welt - jedenfalls im Hinblick auf mögliche externe Übertragungseffekte. In seinem aktuellen Financial Sector Assessment Program für Deutschland schreibt der IWF: "Unter den global tätigen Banken mit systemischer Bedeutung (G-SIBs) scheint die Deutsche Bank der wichtigste Nettolieferant von Systemrisiken zu sein." Auf den Plätzen zwei und drei folgen HSBC und Credit Suisse.
Deutschland liegt laut IWF auch insgesamt beim externen Übertragungsrisiko seines Bankensystems weltweit auf Platz eins, gefolgt von Frankreich, Großbritannien und den USA. Der IWF bezieht sich bei seiner Aussage auf die Kapitalverluste, die die Banken eines Landes im Falle eines Schocks den Banken eines Landes "netto", das heißt abzüglich der umgekehrt verursachten Verluste, zufügen können. Die Deutsche Bank ist stark im Derivategeschäft engagiert.
"Die relative Bedeutung der Deutschen Bank zeigt, wie wichtig es ist, Risiken richtig zu managen und die G-SIBs und ihre grenzüberschreitenden Exponierungen intensiv zu überwachen", schreibt der IWF. Auch müsse das neue Abwicklungsregime schnell komplettiert werden.
Der IWF beruft sich bei seinen Aussagen auf eine Analyse von 16 Ländern mit der stärksten Exponierung gegenüber dem deutschen Bankensektor, für die Daten bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) verfügbar sind. Der IWF legt im Rahmen von Artikel-IV-Konsultationen alle fünf Jahre ein Financial Sector Assessment Program vor.
Skeptisch äußert sich der IWF zur Absicht, eine Bank weitgehend ohne Einsatz öffentlicher Gelder zu restrukturieren oder abzuwickeln. "Die Behörden glauben, dass die meisten systemisch wichtigen Banken bereits genug Verbindlichkeiten vorhalten, die bei einem Bail-in herangezogen werden können. Sie sollten laufend prüfen, ob diese auch bei den großen Instituten ausreichend vorhanden sind", heißt es in dem Bericht.
Zudem muss Deutschland laut IWF noch besser die konkreten Abläufe im Falle einer Bankabwicklung proben. Als besondere Herausforderung sieht er die rasche Bewertung zu übertragender Vermögenswerte und den fortlaufenden Zugang zu Marktinfrastrukturen.
"In manchen Fällen können Abwicklungsmaßnahmen einige Tag dauern, und die Behörden müssen sicherstellen, dass sie in dieser Zeit die Kontrolle über das Institut behalten." Dazu zähle auch die Fähigkeit, für eine bestimmte Bank ein allgemeines Moratorium zu verhängen.
Die in dieser Phase notwendige Liquidität muss laut IWF entweder aus privaten Quellen oder einer öffentlichen Absicherung kommen. "Obwohl das Regelwerk einen Zugang zu Notfallliquidität (ELA) nicht vorsieht, sollte sich die Bundesbank in der Vorbereitungsphase mit den Abwicklungsbehörden über den potenziellen Liquiditätsbedarf in der Phase nach der Abwicklung verständigen", heißt es in dem Bericht.
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Hier nochmal ein kurzer Hinweis auf die vor der Abstimmung gemachte pro EU Propaganda:
ZitatJohnston stimmt selbstverständlich für den Verbleib in der EU. Dreiviertel der 1,8 Millionen Nordiren stimmen voraussichtlich wie er.
ZitatLaut BBC votierten 62 Prozent der Wähler in Schottland und 55,8 Prozent der Stimmberechtigten in Nordirland für den Verbleib in der EU.
Differenz zwischen Prognose und Realität satte 20 %
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Heute morgen im Radio – Staatsfunk – es könne ja nicht sein, dass hauptsächlich die Älteren für den Brexit gestimmt hätten und die Jungen dagegen, denn die Jugend muss doch selbst ihre Zukunft bestimmen können. Dann der Hinweis auf eine online Petition, mit schon mehreren Millionen Stimmen, die den Brexit noch verhindern soll.
Prima auch dann die Veröffentlichung von Stimmen junger Briten, da wurde einer zitiert, dass ihn, da er halt gerne feiern geht, am meisten die Angst vor steigenden Preisen für deutsches Bier stören würde.
Staatspropaganda ist auch nicht mehr das, was sie einmal war.
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Bezeichnend ist doch der Konsens unter unseren "Funktionseliten", der besagt, dass es eine absolute Dummheit der britischen Führung gewesen sei, ihr Volk zu befragen und dass es nun wichtig sei, aufgrund der Erfahrungen in GB, dies nirgends zu wiederholen.
Welch Demokratieverständnis ....
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Das ist doch gerade das schöne am älter werden, vielleicht nicht unbedingt klüger aber mit Sicherheit doch weiser.
Nehme gegenteilige Ansichten gerne zur Kenntnis.
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Es wurde ja immer gesagt das ein Austritt schlecht für das Britische Finanzwesen ist. Wie sieht es aber auf dem Festland aus? Hat der Brexit auch größere negative folgen für eine Deutsche Bank, ING oder BNP? Oder sind in erster Linie die Britischen Banken betroffen?
Die Börse gibt schon einmal die Antwort, atuell die Hauptverlierer im DAX
- Deutsche Bank -13% (die waren 2007 mal bei EUR 100 - jetzt EUR 13,40)
- Commerzbank -11% (die kommen von EUR 250 - jetzt EUR 6,30) -
Inzwischen komme ich wieder in mein Depot. Kriege aber keine aktuellen Kurse gestellt. Ob ein Kauf möglich wäre, kann ich nicht sagen.
Langsam stabilisieren sich die Kurse wieder, wenn man den anderen Seiten glauben darf. Die Verluste sind nur noch halb so hoch wie zum Börsenstart. Ich könnt mir vorstellen, dass die System absichtlich den Zugriff für den normalen Kunden verwehren, damit verhindert man einen Lawineneffekt der dann zusätzliche Stopp-Lose auslösen würde. Im Prinzip die logische Konsequenz aus den Fehlern von 2008. Da hatte der Herdentrieb den Ketteneffekt immer weiter verstärkt, bis zum bekannten Ergebnis.
An schwache Server bei allen wichtigen Depotbanken glaube ich in Jahre 2016 nicht wirklich.Der große Bruder weiß halt besser was gut für Dich ist, bloß keine eigenen Entscheidungen, die Entmündigung des Bürgers ist ja ein Kernsympton in diktatorischen Gesellschaften.
Natürlich alles nur zu Deinem Besten.
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Entweder checken gerade alle ihr Depot oder es werden die Türen vorsorglich von innen verriegelt.
Sehr passende Umschreibung. Außerdem müssen die Banken sich zuerst einmal um ihr eigenes Geschäft kümmern, wenn man sich dann entsprechend positioniert hat, kann man die Schafe wieder rasieren.
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Vorbörse DAX aktuell -11%sieht nach bösem Blutbad heute aus

Hinweis auf der Homepage von Cortal-Consors "wir möchten Sie darauf hinweisen, dass aus technischen Gründen zur Zeit kein Login möglich ist."
Da scheinen wohl die ganzen Anleger noch schnell ihre Verkaufsorder aufgeben zu wollen und können sich dann noch nicht einmal einloggen. Da dürfte wohl etwas Panik herrschen.
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Für die "Wahlfälscher" Fraktion vielleicht, mir ist das relativ egal. Ich bin mir ziemlich sicher, dass letztendlich auch die Angst vor einer weiteren Überfremdung zu dem Ergebnis geführt hat. Also wer ist für den Austritt verantwortlich? Merkel und ihre antidemokratischen Anhänger in Politik, Medien, und Wirtschaft.

Wer sonst als Merkel und ihre abgedroschene "Führungsriege". Wer sorgt denn dafür, dass die europäischen Völker auseinanderdriften und jeder auf Kosten des anderen seinen eigenen Vorteil sucht und somt längst überwunden Ressentiments wieder auftauchen. Wie eine abgedroschene Erbengemeinschaft.
Die eigentlich gute Idee einer europäischen Wirtschaftsunion wurde ad absurdum geführt mit undemokratischem Verhalten, ausufernder Verwaltung, Gängelung von oben bis in den privaten Bereich hinein und Gesetzesbrüchen die in keinem Rechtsstaat geduldet werden dürften.
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Moin elpollo,
innerer Reichsparteitag, nicht wahr?
Anderes Thema,
next exit NEXIT ...Zitat...
Gegenwärtig sind nur noch 45 Prozent der Niederländer für einen Verbleib ihres Landes in der EU. Etwa 48 Prozent wollen, dass die Niederlande die Europäische Union verlassen. Es wird jedoch nicht ohne Weiteres möglich sein ein Referendum durchzuführen. Gemäß dem EU-Vertrag dürfen Referenda nur bei neuen Gesetzen oder Verträgen durchgeführt werden, jedoch nicht für einen möglichen Nexit. Ein Referendum über eine Anpassung des EU-Vertrags, wie ihn die Partei SP fordert, wäre jedoch möglich.
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Man macht halt das, was jedes vorausschauende Staatsoberhaupt, welches am langfristigen Wohle seines Volkes interessiert ist (falls es so etwas überhaupt gibt), veranlassen würde.
Vorbereitungen für schlechte Zeiten. Jene im Großen, wir im Kleinen.
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Nein, die irren sich, wahrscheinlich sind es nur 50,5 %
oder, wie wir schon als Kinder gesagt haben, "und ich immer einen mehr" ...
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Österreich hat gezeigt wie es geht, erst eine enge Prognose und dann der knappe Sieg für's Establishment ...
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Und, was meint Ihr, werden es die Drücker schaffen, den POG bis Donnerstag (Brexit) unter USD 1.300 zu halten?
Ich denke nein.