Hier mal ein Ausblick, wie es bei aktuellen Ölpreisen in den USA weitergeht. Der Vorteil dort jedoch, die Kohle zum Bailout der betroffenen Industrie wird einfach gedruckt, der Nachteil ist, dass dies von immer mehr Ländern aufmerksam verfolgt wird, die sich im gleichen Zuge noch schneller vom Dollar lösen werden (ohne dabei auf den EURO auszuweichen), diesen Trend also beschleunigen.
Das Perpetuum mobile Petrodollar kommt zum Stillstand. Es wird für die Amis immer schwieriger, Ihren Tribut vom Rest der Welt einzubringen, also - und da kommen wir wieder zur Ausgangsthese - hilft nur noch Gewalt. Wir werden es erleben.
Es ist eben schwieriger, auf eine über Jahrzehnte gezahlte Alimente zu verzichten, insbesondere wenn das eigentliche Einkommen nichtmal zur Begleichung der Lebenshaltungskosten ausreicht, als wenn man sich an diese "Wohltaten" erst gar nicht hätte gewöhnen können.
Der amerikanische Energie-Wahn könnte böse enden
Zitat
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Und damit meint er vor allem die USA. Denn die Förderprojekte dort sind allesamt in privater Hand und auf Pump finanziert. Gehen sie pleite, sind sie aus dem Spiel – ganz anders als die staatlich kontrollierten Förderer in anderen Ländern.
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Wo die Schwelle liegt, ab der es für die US-Produzenten gefährlich wird, ist nicht so leicht festzumachen. Je nach Fördergegend ist der Aufwand unterschiedlich, somit sind auch die Kosten verschieden. Unter 60 Dollar je Barrel dürfte es jedoch für viele zunehmend eng werden, unter 50 Dollar ganz sicher. Vor allem aber sind bei solchen Preisen kaum noch Kredite für neue Projekte zu bekommen. Der Boom wäre gestoppt.
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Inzwischen steht der Preis jedoch unter 50 Dollar. Und mit jedem Dollar, den es weiter abwärtsgeht, wächst der Druck auf die
Fracking-Unternehmen, immer kostspieliger werden ihre Projekte, und immer wahrscheinlicher werden Pleiten und Anleihenausfälle im großen Stil. "Es ist der Knackpunkt der US-Wirtschaft", warnt daher Alfred Roelli, Chef-Anlagestratege des Schweizer Vermögensverwalters Pictet.
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Gruß
Smithm