Beiträge von Higgins

    Meine letzte Zeitreise führte mich in die Hallen des Wetzlarer Zollamtes (Aussenstelle von Giessen) im Stil der ausgehenden 50er. Hatte einen sehr subtilen Charme ala "guter alter Zeit" (ich mag sowas).
    Einrichtung, Design, Möbel... fast alles retro, fast alles noch original. Wie auch immer, nicht mal 15 Minuten (inkl. Kasse) hat es für 10 Silberunzen aus Australien gedauert und ich war wieder in der Gegenwart angekommen. Sehr korrekt, zügig und zuvorkommend...ich kann mich nicht beschweren! Hätte ich die Zollnummer gehabt, wäre es noch schneller gegangen.
    Kam mir fast wie ein Traum vor... :hae: ...bin mal im Keller - nachkucken ob die Münzen auch da sind... :D


    Gruß Higgins

    Meine Schwägerin hatte am Dienstag ihren "Autotag"...
    Das Witzige: Sie hat gar nichts von einem Autokauf gesagt...das war alles auf dem Mist der Bankangestellten gewachsen! Wofür sonst, als für ein Auto, hebt man denn so viel Geld ab?? [smilie_happy]
    Die Schwägerin beließ es dabei und kam mit eine fetten Grinsen aus der Bank!
    In den letzten 1,5 Jahren musste ich mir sage und schreibe 5-6 neue Autos kaufen! Dreckskarren! Haben mich immer im Stich gelassen! :boese: Der jetzige macht auch schon so komische Geräusche...ich hoffe der hält noch ´ne Woche. ;)


    Gruß Higgins

    So, hab´ mich mal mit den Silbermarkierungen beschäftigt. Die Punzen sehen nach englischer Ware aus - eine Krone könnte für Sheffield stehen. Das war´s dann auch schon.
    Ein in England hergestelltes, antikes und massives Silberteil hat immer ein Set aus Punzen eingeschlagen, die da wären:
    1.Standard Mark, 2.City Mark, 3.Date Letter, 4.Duty Mark und 5.Maker's Mark


    Standard Mark bezeichnet das Material (meist ein Löwe für 925er)
    City Mark ist der Herstellort
    Date Letter steht für einen bestimmten Buchstaben für ein bestimmtes Jahr
    Duty Mark steht für die Steuer, die für dieses Teil an den König bezahlt wurde
    und Maker ist der Hersteller


    Sollte man diese Angaben nicht auf dem Silber finden oder nur ähnliche Zeichen (das &), so ist es vielleicht aus anderen Landen oder - hier wahrscheinlicher - leider nur versilbert.
    Ein paar Bilder von typischen Punzen auf versilbertem Besteck (das & sticht heraus!), die den Anschein von Echtsilber haben sollen kann man sich hier ansehen:


    http://www.925-1000.dk/platemarks.html


    Gruß Higgins

    Aha! Deswegen die Kampfschwert-Größe...wäre auch recht unhandlich als Brieföffner ;)
    Auf den Fotos lässt sich die Größenrelation nicht erkennen.
    Die kleineren Spieße scheinen aber tatsächlich auch zum Briefeöffnen genommen zu werden.


    Gruß Higgins

    Material müsste man in die Hand nehmen, ich tippe mal
    Edelstahl (schwach oder gar nicht magnetisch als Unterscheidung zu billigem Stahl, verchromt)


    Edelstahl oder Chrom würde nicht wie Silber anlaufen. Eine Punze die auf Silber hinweist fehlt aber anscheinend...vielleicht nur Silberauflage?


    Hier auf jeden Fall hier noch mehr davon: http://images.google.de/images…ewer&sa=N&start=0&ndsp=18
    Ich bleib´dabei: Ein Brieföffner!


    Wie heisst die Abkürzung in der Wappenpunzierung unter der Krone? (e&c, e&d, e&s ??) Die Abkürzung? G.E.R, C.E.R ?


    Gruß Higgins

    Was wäre wohl bei 500 Oz Gold-Libertad passiert? :hae:
    Wenn er beim "peinlichen" Verhör einwandfrei nachweisen kann, dass es seine sind, Quittungen vorlegen kann und kein Terror/Geldwäscheverdacht besteht - nix...oder? (ausser, dass Papa Staat dann weiss bei wem man schnell 500 Unzen kriegen kann)
    Da wäre es auch nicht so schlimm, wenn sie alle mal betatscht werden...zum Haufenschütten würde ich eher mit den härteren Vertretern reisen. 8o (sieht bestimmt auch gut aus!)



    Gruß Higgins

    Tja, so ist das, wenn gegensätzliche Meinungen aufeinander treffen.
    Ich fand´s gut! [smilie_happy]
    Nicht dieses Wischi-Waschi Bla-Bla mit Pol.Corr. Scheiß! Bei so einem Thema gibt es halt konträre Meinungen.
    Jeder hat seine Meinung gesagt, keiner hat seine Meinung geändert, aber alle haben sich zumindest darauf eingelassen und somit ihre Fähigkeit bewiesen, eigenständig denken zu können.


    Gruß Higgins

    finanzcrash
    Wie gehst´n du ab? [smilie_happy] Natürlich ist da nix dran, denn der Stasi2.0-Apparat weiss schon seit fast einem Jahr davon und noch war keiner da! :thumbsup:


    darksebul


    Vielen Dank für deine Ausführung aus der Sicht eines Archäologen.
    Ich bin mir im Klaren, dass es, je nach dem wo gesucht und was gefunden wird, eine Raubgrabung ist.
    Aber ein abgeernteter Acker, auf dem der Bauer ausdrücklich zugestimmt hat (kein Bodendenkmal weit und breit) und der in den letzten Jahren schon zig mal "abgelutscht" wurde?
    Bei dem Grundbesitzer gebe ich dir Recht - ihm sollte ein Anteil zustehen. Ob das geschehen ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Ich weiss auch nicht, ob das Landesdenkmalamt inzwischen diesen Fundort näher untersucht hat...laut meinem Kollegen hielt sich das Interesse in Grenzen.
    In keiner hessischen Zeitung wurde bisher darüber geschrieben.


    Ohne Genehmigung und ohne Abstimmung mit der Denkmalpflege ist das Aufsammeln oder Ausgraben von archäologischen
    und paläontologischen Hinterlassenschaften widerrechtlich und dies aus guten Gründen: Der Raubgräber entwendet am Tatort
    nicht nur Gegenstände, er zerstört auch Spuren und Fundzusammenhänge, die zur historischen Einordnung unbedingt nötig sind.
    Für eine wissenschaftliche Auswertung sind sie somit weitgehend unbrauchbar. Außerdem bleiben die Funde der Allgemeinheit und
    dem Eigentümer des betroffenen Grundstückes vorenthalten. Raubgrabungen sind daher keine Kavaliersdelikte, sie stehen
    dem öffentlichen Interesse Aller entgegen.


    - bei Verstoß gegen das Hessische Denkmalschutzgesetz:
    Bußgeld bis zu 25 000,- €
    - bei gemeinschädlicher Sachbeschädigung, Diebstahl, Un-
    terschlagung, Hehlerei nach Strafgesetzbuch: Geld- oder
    Freiheitsstrafe
    - Einzug benutzter Geräte (Metalldetektoren, Grabungswerk-
    zeuge usw.)
    - Beschlagnahme der Funde
    - möglicher Regress bei Grabungsschäden
    - zivilrechtliche Ansprüche des Eigentümers, aus dessen Grund
    und Boden der Fund entnommen wurde


    Ich kann mir vorstellen, dass aufgrund dieser Restriktionen in Deutschland weit mehr Fundsachen in dunklen Kellern verschwinden, als z.B. bei den Briten (vielleicht auch 5kg Goldschmuck oder eine Bronzeplatte mit astronomischen Symbolen? )


    Gruß Higgins


    P.S: Der erste Fund des Kollegen überhaupt war übrigens eine 80mm Granate aus dem 2.WK. Sowas sorgt auch für Herzklopfen...nur anders

    12 Regenbogen Schüsselchen sind natürlich auch ganz nett, dein Freund hat das doch sicher gemeldet, oder


    Tja, das ist ´ne längere Geschichte: Ein Sondengänger-Freund, der im selben Dorf wohnt (und schon 15 Jahre länger sucht) meinte er hätte den alleinigen Anspruch auf diesen Fund, da er der "Hauptverbindungsmann" des Kreises für das Landesdenkmal-Amt wäre. Er war bei dem Fund nicht dabei, aber sichtlich darüber verärgert, dass er schon ewig am Suchen ist und dann so ein Greenhorn kommt und einen Superfund macht.
    Die Sache wurde etwas ungemütlich, als mein Kollege, seine Familie und die Familie seines Bruders dann vom ehemaligen "Freund" massiv bedroht wurden. Das Landesdenkmal-Amt und die Kripo wurden daraufhin sofort eingeschaltet. Auf dem Amt war der "Verbindungsmann" natürlich nicht bekannt. Die Polizei stattete ihm aber dennoch einen Besuch ab und erklärte ihm mit welchen Konsequenzen er zu rechnen hätte, wenn das nochmal vorkommt. Seitdem ist Ruhe...
    Das Krasse: Seit 3 Jahren dachte mein Kollege er und der alte Hase wären die besten Kumpels und dann wird nicht mal 70g antikes Gold gefunden und einer tickt komplett aus!
    Die Lehre hat mein Kollege seit dem gezogen: Wenn´s um Geld(Gold) geht - Fresse halten - auch bei noch so guten "Kumpels"!


    Was den Fund angeht: Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, er darf die Münzen nach Begutachtung wiederhaben.


    Gruß Higgins

    Ein Arbeitskollege von mir ist seit ca. 3 Jahren Sondengänger. Letztes Jahr im Herbst war´s auch bei ihm soweit: Sage und schreibe 12 Regenbogenschüsselchen hat er auf einem Acker gefunden (Alter so um die 2000 Jahre). Man kann dieses Hochgefühl, das einen dann wohl ergreift schon sehr gut nachempfinden!
    Mir lief auch ein kleiner Schauer über den Rücken, als er uns einige der Stücke mitgebracht hatte: Die Teile sahen aus, als wären sie vorgestern hergestellt worden...8oGeil!
    Ich gab meinem Kollegen noch den Rat den Wert dieser Kelten-Münzen in Bulliongold umzutauschen...aber ein Sondengänger kann sich nur schwer von seinen Fundstücken trennen :rolleyes:


    Gruß Higgins

    Kann mir mal jemand den Link schicken, wo die Händler nach Grösse sortiert sind oder einen Hinweis, woran man erkennen kann, ob ein Händler "groß" oder "klein" ist?


    Naja, er hat eben:

    Goldanlagemünzen
    Silberanlagemünzen
    selbe Barren
    Euro Goldmünzen
    Euro Silbermünzen
    2 Euro Kurs & Sondermünzen
    Münzen mit dem Europa Stern
    Offizielle Euro Kursmünzensätze
    Vor der Euro - Einführung
    Euro Serien lose+Starter Kit
    Euro Kursmünzen (Einzelmünzen)
    EU - Beitrittsländer
    Europa ohne Euro
    Reichsgoldmünzen
    Goldmünzen verschiedene Länder
    Deutschland 1871- 2001
    DDR
    Australien
    Canada
    China
    Mexiko
    Rußland
    USA
    Welt sonstige Länder
    Sternzeichen
    Münzen Fussball
    Varianten - Rohlinge
    Münzen Zubehör


    Bei vielen EM- Händlern bekommt man keine Wilhelm II, Dukaten, Gold in kleinen Stückelungen, usw.
    Liegt natürlich auch daran, dass er Münzhändler und Bullionhändler ist.


    Gruß Higgins


    P.S.: Die Ankauf-Preise wurden leider nicht im selben Maße erhöht... :thumbdown: ;)

    Er ist einer der größten Händler, hat gute Auswahl (nicht nur Bullion, auch für Numismatiker) ist einer der günstigsten beim Versand, sehr gute Orderabwicklung (man weiss immer was vorgeht) und sauschnell!
    Ich kann mich auch nur sehr positiv über Kleiner äussern.


    Gruß Higgins


    edit: ääh...das mit den günstigen Preisen war wohl einmal, sehe ich grade. Wie wohl die Ankauf-Preise aussehen?

    Werde mal in einer freien Stunde (oder auch mehr) einen Prototpen im Garten aufbauen. Ziel: hoher Drehmoment und wenig Gewicht. Dann gibt es Elektrizität von der Luft. ohne Angi-Zuschlag und ohne AKW. Wird aber erst einmal ein Test. Wird bestimmt Spaß machen. Sohnemann wird helfen.


    Ich hatte mich auch mal vor einiger Zeit mit dem Thema Savonius-, Heidelberg- und Darrieus-Rotor beschäftigt. Soll sich die Anlage amortisieren, wird es schnell eng mit den Möglichkeiten. Eine günstige Anlage liefert nicht genug Power, und eine die genügend liefern würde, ist zu teuer (mit Insellösung noch mehr). Die Hersteller machen teilweise sehr großzügige Angaben zum Wirkungsgrad und werben immer wieder mit bahnbrechenden Neuerungen und immer besseren Konstruktionen (z.B. Airmax24...inzwischen pleite...)


    Für diese „Vertikalachser“ gibt es zahllose mehr oder weniger professionelle Lösungen und Optimierungen verschiedener Rotorformen. Eine rel. preiswerte Selbstbaulösung liegt meistens bei el. Leistungen von einigen 100 W bis ca. 1 kW. Auch so verhältnismäßig kleine Leistungen sind keine Selbstgänger. Die Konstruktion muß bei jedem Orkan, jeder Außentemperatur, Vereisung und Schnee halten. 365 Tage im Jahr unterliegt das Teil mechanischen Belastungen und Verschleiss.
    Wieviel soll der Selbstbau denn kosten? Eigenbaulösungen überstehen evtl. den ersten starken Wind und die erste Vereisung nicht. Selbst Professionelle Lösungen im Bereich einiger kW sind einfach zu klein, um sich jemals zu rechnen. Erprobte, in Massen hergestellte und deshalb preiswerte Lösungen könnten sich rechnen, aber die gibt es nicht.
    Wer du aber Spaß an Experimenten mit Windkraft hast, oder mit dem Nachwuchs etwas basteln möchtest, dass hinterher eine Funktion hat, dann wünsche ich viel Spaß!


    Gruß Higgins


    Edit: Ich bin immer neugierig auf andere Erfahrungen und lasse mich dann auch gerne mal belehren (danke Bundschuh!). Ich frage mich aber trotzdem, wie ich sinnvoll einen 500 Watt Rotor zur Unterstützung der Versorgung meines Hauses einsetzen soll?

    Sicher eine alte Erkenntnis hier auf den Goldseiten aber so offen in der Mainstreampresse ? Das ist schon erschreckend.


    Wie war das?:
    Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird ja doch nicht geglaubt...erst recht nicht, wenn Milliarden von Menschen seit Jahrzehnten auf dieses System dressiert werden.
    und
    "Es ist leichter eine Lüge zu glauben, die man hundert mal gehört hat, als eine Wahrheit, die man noch nie gehört hat." (Robert S. Lynd, amer. Soziologe)


    Gruß Higgins

    Ich mache es aber anders: soweit es irgendwie geht, will ich möglichst viele Verwandte und Freunde mitversorgen, vor allem die Kinder.


    Die Schwierigkeit wird darin liegen, eine Grenze zu ziehen - wer versorgt wird und wer nicht. Dann die Folgen davon mit ansehen zu müssen, wird hart.
    Ich werde auf keinen Fall meine Vorsorge kommentarlos teilen! Im Moment will man mir nicht zuhören.... vielleicht sind die Ohren und Herzen aber dann offener und es wird auch mehr daraus.
    Auf seinem Gold zu hocken und darauf zu spekulieren, dass es einem den Arsch rettet wird nix bringen, wenn man alleine ist.


    Gruß Higgins

    wer das mal eine zeitlang versucht hat...hat ziemlich schnell festgestellt, daß im großen und ganzen da nicht viel zu machen ist, selbst innerhalb von Familien gelingt das allenfalls zur Hälfte...


    ...doch dann sollen sie auch mit den Konsequenzen klarkommen.


    Was die Konsequenzen angeht: Sollte innerhalb der Familie der Crash dann mit aller Wucht angekommen sein, wird man die Konsequenzen NICHT tragen!
    Man wird Ausreden suchen, die Schuld auf Andere schieben und du wirst von deinen Familienmitgliedern trotzdem in die "Verantwortung" genommen. Es wird dann nicht viel bringen zu sagen: "Ich hatte euch gewarnt! Seht zu, wie ihr klarkommt!"
    Ich halte nach den ersten Aufklärungsversuchen mittlerweile meine Klappe und versuche im Rahmen meiner Möglichkeiten für die Familie "mitzudenken".
    Sollte es dann hart auf hart kommen, werde ich aber auch nicht wie der Weisse Ritter zu Hilfe eilen. Es muss schon etwas weh tun....
    Die Menschen brauchen anscheinend ab und zu diesen Tritt in den Hintern....anders sind keine Lerneffekte zu machen.


    Gruß Higgins