Geht mal aus den Boomregionen raus, etwa 80 km und schaut mal was da Häuser kosten. Da findet man Häuser ohne Probleme für 50.000 K und ich mein keine Bruchbuden. Meine Cousine hat ein Haus zur Hochzeit bekommen. Kaufpreis waren 30.000 Euro, inkl. 800 qm Grundstück. Die haben nochmal 20.000 Euro reingebuttert und es ist echt schnicke.
Klar ist Lage alles, aber wer sagt denn das Lage nicht kippen kann, sich verändern? Häuser sind kein Mittel mehr um Geld aufzubewahren. Speziell mit unserer Gesetzgebung wird es immer witzloser. Was ich mein ist, dass der Unterhalt von größeren Objekten immer schwieriger von der Preisgestaltung her wird. Man sehe sich nur mal die neuen geplanten Dämmzwangsorgien an. Du kannst einfach nicht alles umlegen, da es noch Menschen bedarf die das ganze bewohnen. Erinnert mich an die DDR. Dort sind viele Hausbesitzer ihre Objekte nicht durch offensichtliche Repression losgeworden, sie konnten sich einfach den Unterhalt und Erhalt nicht mehr leisten. Wenn Du per staatlichen Zwang eine Miete von 30 Mark reingezwungen bekommst, wie willst Du dann für tausende von Mark ein Haus renovieren? Das geht nicht, also haben viele Hausbesitzer ihre Häuser an den Staat überschrieben, der sich natürlich den Teufel darum gekümmert hat was eben noch als gesetzliche Notwendigkeit galt.
In einem Staat dessen Gesetze nicht mehr für alle gelten und nur gemacht werden um einigen Wenigen die Taschen zu füllen, ist Eigentum nicht mehr sicher. Letztlich garantiert nur ein Staat mit seinem Rechtswesen für Dein Eigentum. Die zunehmende Verwahrlosung der Legislative und Judikative in den letzten 10 Jahren lässt mich aber zweifeln wie lang hier noch garantiert wird.
Jedes Asset ist ein Risiko. Grundbesitz und Immobilien stufe ich in Deutschland derzeit als risikobehafteter ein als in der Schweiz oder Singapur. Jeder der hier Immobilien hat, sollte bereit sein diesen Teil seines Besitzes auch verlieren zu können. In meiner Familie weiß man leider nur zu gut was das bedeutet.