ist ein paar Tage her, aber da muss ich auf einen Irrtum hinweisen:
Ob die Banken die Übereinstimmung Name / Kontoinhaber prüfen,
ist fraglich, möglicherweise müsse sie beim alten Verfahren, aber in
genannten Betrugsfällen mit gehackten Konten stimmen Name und Nummer ja,
nur dass entweder Empfänger oder Sender nichts davon wissen.
Bei IBAN gibts eben KEINEN Fehlerteufel, 2 Ziffern sind Prüfzifferen,
somit lässt sich eine falsche Nummer nicht verwenden, man bekommt
sofort eine Fehlermeldung .. jedenfalls zu 99% (2 Ziffern = 100 Möglichkeiten)
Insgesamt scheint mir der Fall ein recht seltenes Konstrukt zu sein ... was immer seltener werden dürfte:
mit den heutigen Verfahren: SMS Tan, Tangenerator und TAN-App .. ist es eben nicht mehr so einfach,
eine TAN Liste zu stehlen ..
Rechtlich scheint es kompliziert zu sein: gutgläubiger Eigentums-Erwerb an Sachen ist nicht möglich,
d.h. die geklaute Münzsammlung muss ich dem rechtmässigen Besitzer zurückgeben,
auch wenn der Verkäufer einen seriösen Eindruck erweckt hat ...
Aber umgekehrt muss ich den geklauten 500 Euro Schein nicht zurückgeben,
auch wenn nach Seriennummer die Herkunft aus Straftat nachgewiesen wird.
Also ein bisschen Skepsis ist immer angebracht .. da spricht natürlich einiges für die teueren Ebay/Paypal
Systeme, dort darf nur an verifizierte Adresse versendet werden .. das sollte der Fall nicht passieren dürfen,
wenn man sich an die Regeln hält, also keine Adressänderungen per Mail akzeptieren.
Und Skepsis habe ich auch immer bei Postbank-Konten .. und seriösen Postbankkunden kann man
nur raten, sich mal nach Alternativen umzusehen .. die 3 Euro Monatsgebühr die man vielleicht spart,
wiegen nicht das höhere Risiko auf, allein weil es immer noch Brief-Aufträge gibt, und allein weil
man mit Postbankkonto irgendwie in den Verdacht gerät, sonst kein Konto zu bekommen ...