Zitat
Entschuldigung: Aber WO ist denn eine "beinahe Deflation"???? ich sehe regelrechte Kostenexplosionen und Verteuerungen so extrem wie nie!!! Ich spare mir es hier Beispiele zu nennen, die sieht man ja wohl selber genug bzw. spürt es. Die offizielle Inflationsrate ist eh, weil im Warenkorb wichtige Dinge fehlen, nicht die reale!!!
Es gibt die EZB-Statistik
http://www.ecb.europa.eu/stats…cp/html/inflation.en.html
Die kann man wie alle Statistiken nicht ernst nehmen.
Bemerkenstwert ist die EU-Inflation von 0,7% (Durchschnitt)
Wobei einige Länder ja zur Zeit sogar negative Inflation haben.
Auch hier vewechselt die EZB Teuerung mit Geldmengenausweitung.
Für EZB ist Inflation = Teuerung, was eher eine sekundäre Definition ist.
Primär ist Inflation = Geldmengenausweitung.
Aktuell wächst M3 (gesamt EU) wie seit 2008 nur langsam.
Sehr unterdurchschnittlich.
Ohne Frage herrscht in GR aktuell eine Depression.
Auch wenn z.B. Heizölpreise sich verdoppelt haben und die Leute mit Holz heizen.
Deflation bedeutet NICHT unbedingt dass man MEHR für sein Geld kaufen kann.
Das ist eine eher romantische Vorstellung von Deflation.
Deflation bedeutet, dass die Löhne dramatisch fallen - oder dass es keine Arbeit/Jobs gibt.
Zusätzliche Last durch erhöhte Steuern sorgt dafür, dass weniger Geld übrig bleibt und
für Einkäufe weniger ausgegeben werden kann. Somit können gewöhnliche Marktpreise
von unregelmässig nachgefragten Gütern fallen.
Regelmässig nachgefrage Güter wie Nahrungsmittel können weiterhin teuer bleiben.
In DE - da können wir uns auch einig sein - da gibt es zur Zeit keine Deflation.
Benzinpreis in DE ist z.B. relativ konstant geblieben (vergleich 2012/2013)
http://benzinpreis.de/statisti…7&display=superbenzin2013