Beiträge von Deflationator

    Noch ein Szenario wäre:
    Die Geldflutung gehört zum teuflischen Plan einige Länder wie China K.O. zu schlagen.
    Und zwar nur monetär - wie damals schon bei der Sowjetunion.
    Wie hätte die USA sonst gewinnen können? Mit Waffen doch nicht!


    Der Trick ist der gleiche wie in den 1920ern.
    Man erzeugt zunächst (Über-)Liquidität und kappt dann alle Leitungen,
    damit alles wieder in sich zusammenbricht.
    (primär jedoch in den "Geldüberfluteten" Ländern).
    Amis als $-Kontrolleure, werden natürlich sanft davon kommen.


    Oder glaubt einer, dass Amis die roten Kommunisten (Chinesen) lieben?
    Die wird man schneller fallen lassen, als es einer denkt.
    Damit die blos nicht zur Gefahr für USA werden...


    Dann braucht man auch "dramatisch abstürzende" Rohstoffpreise,
    damit auch Russland nicht wieder hoch kommt.
    Dann ist erstmal die Zukunft der USA für 25 J. gesichert.
    Wir sind nah dran...




    Zitat

    Spätestens, wenn starke Preissteigerungen von Milch, Brot, Eier und den Mc Donalds...

    Hm... bei McDonalds gab es kürzlich Eis für 80 ct statt 1 Euro...
    Könnte auch am schlechten Wetter gelegen haben *g*
    Wobei McDonalds auch im tiefsten Winter Eis zum Normalpreis verkauft
    Das ist mehr überraschend, wo Milchprodukte teuerer werden (besonders Butter),
    weil die Asiaten alles wegkaufen...

    Das ist bekannt und auch richtig.
    Aber! Dafür haben wir Energieproduktion in DE!
    D.h. das ist quasi eine "Verschiebung" der Energieressourcen
    und hat dem Staat fast nichts gekostet.
    Es wurde durch Investoren oder drurch Umlage durch das Volk finanziert.


    clever!

    wer dachte Fed wäre "außer Kontrolle"


    http://www.iknews.de/2013/05/2…n-geldes-china-in-gefahr/


    Falsch gedacht!


    Zuerst eine jahrzehnte lange, stätige Inflationierung
    Die Leute (also die Masse) kennen seit dem nichts anderes...
    Für die ist das der "Normalzustand"


    Dann ein kurzer Crash und eine massive (Über)flutung mit Liquidität
    Das Geld ist überall hin gewandert
    Nun folgt irgendwann (überraschend) das Gegenteil: das Geld kommt zurück!


    Alles schon mal da gewesen: in 1920er - bis 1930er
    Zuerst übermässige Liquidität, dann die "Austrocknung"
    Am schlimmsten hat es damals DE erwischt.
    Diesmal sind Schwellenländer - und auch besonders China dran!


    Zitat

    Seit dem Start des amerikanischen QE-Programms vor zwei Jahren wurde
    eine große Menge an US-Dollars in die Märkte vor allem der aufstrebenden
    Schwellenländer gepumpt. Dieses aus dem Nichts kreierte Geld war auf
    der Suche nach höheren Renditen – und hat in den besagten Märkten dazu
    geführt, dass neben den jeweiligen Währungen auch die Preise in
    verschiedenen Assetklassen deutlich nach oben gingen.


    Die Amis sind nicht blöd.
    Die haben Think Tanks und Co.
    Ich wäre nicht verwundert, wenn Fed so reagieren würde...
    Die wollen einfach weiter #1 bleiben...

    nur eine Insel "Deutschland" ist noch grün...
    tatsächlich... DE profitiert vom Euro wie kein anderes Land!


    Deutschland wäre mit DM längst untergegangen - und müsste wie Japan mit GELD alles vollfluten.
    Stattdessen hat man sich den Euro übergestülpt, das zu Deutschland natürlich überhaupt nicht passt,
    aber es sorgt dafür, dass die Währung "billig genug" ist, damit DE weiter exportieren kann,
    und auch der EU-Markt bleibt noch "offen". Ob die EU sich die Produkte leisten kann?
    Aber besser bissen verkaufen, als gar nichts!

    Hier ist der SP500-Chart.
    Dort gibt es 2 Trendlinien


    grün = dieser Trend wurde nicht gebrochen,
    allerdings handelt es sich um einen nicht korrekten,
    falsch interpretierten Trend!


    rot = Trend ab "Reaganomics"
    dieser Trend wurde gebrochen


    http://de.wikipedia.org/wiki/Reaganomics



    Warum das so wichtig ist:
    zu dieser Zeit standen sowohl USA als auch Sowjetunion beide
    vor Problemen, die man nicht mehr vernünftig lösen konnten.


    Sowjetunion konnte aus dem Dillema "keine nachhaltige" Lösung finden.
    Erst Jahre später versuchte man es mit "Perestroika", was völlig schief ging.


    USA dagegen wussten, dass es keine nachhaltige Lösung gab.
    Deren Strategie war nur eins: Das System aggressiv so hochpuschen, dass
    am Ende nur ein System überlebt. Das überlebte System würde dann
    automatisch überall adaptiert und zu einem Echo-Boom ansetzten.


    Und so war es... D.h. das überlebte System konnte in den 90ern erst recht
    einen Boom vorweisen - den man auf den Aktienmärkten sehen konnte.
    Problem: es war keine nachhaltige Lösung.
    Und so vegetiert das System seit 13 Jahren dahin.


    Dieser Trend (rot) wurde längt ~2001 gebrochen - d.h. wir befinden uns in einer Seitwärtsbewegung.
    Die grüne Linie verläft demnächst bei S&P bei 1000 Punkten.
    (das ist auch ca. der Durchschnittkurs seit 2000)
    Der Kurs muß diese Linie nur unterbieten, und dann rutscht der Kurs ganz tief ab.



    Allerding, muß ich sagen ist es korrekt, dass es kein Primär-Trend seit den 80ern ist...
    Sondern ein sekundärer Trend


    In deinem geposteten Chart ist ein langer primärer Trend nach wie vor erhalten

    ich bin langfristig nicht so optimistisch was Öl angeht...


    Die Menschliche Population ist wie ein Teig, das dank Hefe (=Öl) aufgegangen ist...
    Heute wird bestimmt 95% der Dinge aus oder mit Hilfe von Öl produziert...
    Alles aus Plastik, Düngemittel, Medikamente


    Wer meint, die Bevölkerung ist immer steil gewachsen...
    Nein - erst seit dem Öl-Zeitalter:
    http://upload.wikimedia.org/wi…a/World-pop-hist-de-2.png


    Klimawandel ist dagegen völlig irrelevant,
    da der Mensch das einzige Lebewesen ist, das auf allen Klimazonen der Erde überleben kann.


    Außerdem, wenn die Meere steigen - dann wird die Industrie und BIP wieder boomen...
    (wird aber natürlich nicht passieren)


    Tatsächlich wurde es schon vor über 100 Jahren nachgewiesen, dass jeder Versuch einer
    Optimierung durch effiziente Technologie den Ressourcenverbrauch ERHÖHT (!!!)


    So verbrauchen aktuelle Autos im Vergleich zu 10-Jahre alten Modellen 20% mehr an Sprit (im Schnitt!),
    das trotz "Ölknappheit", trotz Öl-Preisexplosion, trotz Öko und Klimawahn...
    Die Autoindustrie versucht natürlich die Kunden auszutricksen...
    Indem geschönte und völlig unrealistische Werte aufgetischt werden


    Der Gesamt-Energiebedarf ist nicht etwa gefallen, nein der ist weiter gestiegen.

    Zitat

    1. Ab wann sind Aktien billig? Wartest Du auf einen 20% Crash? 90%?


    2. Das Zeitfenster

    Der Crash muß schon groß genug sein... 90% sind möglich.
    Schau dir den DAX an - das ist ein "Qualitätsindex" aus DE.
    Die Schwankungen sind aber wie in einem 3. Welt Land.
    Und das in "stabilen" Zeiten ohne Kriege und ohne Depression.


    Genau wie nach oben, ist auch nach unten (fast) keine Grenze gesetzt.
    Ich glaube bei Dow:Gold 1:1 könnte es soweit sein.
    und ganze Aktien-Märkte müssten auf ~1/10 gefallen sein.
    Der Crash müsste sehr "scharf" sein - für den Tiefpunkt hat man also nur ganz wenig Zeit.


    Zeitpunkt für den Tiefpunkt 2016 - spätestens 2018.

    Zitat

    Beantworte doch bitte mal meine Frage! Ich erwarte konkrete
    Handlungsempfehlungen für die nä. 5-10 Jahre, kein theoretisches
    WischiWaschi.

    Konkret:
    10-20% EM und nicht verkaufen, selbst wenn Gold auf die Marke fällt, wie von mit beschrieben.
    (ich hoffe keiner war so blöd und ist auf dem Höhepunkt ins Gold gegangen)
    (der Durchschnittskurs für Gold sollte unter 600 Euro sein)


    50%-100% vom Rest CASH


    zurücklehnen und warten bis alles crasht,
    dann Aktien kaufen (also 100% vom Rest - All In)


    wenn Aktien über oder auf 10J-Durchschnitts-Niveau sind,
    einen Teil der Aktien in EM umschichten
    (der Grund ist simpel - im Crash wird man es nicht machen können, danach schon)


    einen Teil der Aktien in Immobilie umschichten
    evtl. Kreditfinanziert - man sollte es notfalls komplett ablösen können.


    Idealerweise hat man in 5-10 J
    1/3 EM
    1/3 Aktien
    1/3 Immo
    0 Euro


    Dieses Niveau danach versuchen konstant zu halten.
    auf Inflation oder Aktienboom warten...


    In Theorie ist es wiederum einfach.
    Problem wird die Phase nach dem Crash.
    Es kann dann 5-10 J dauern, bis der Krisenmodus beendet sein wird...

    Zitat

    Wie sichere ich, sagen wie 100K EUR Kaufkraft ab über die nä. 5 Jahre?


    um normale Durchschnitts-Inflation zu schlagen musst du 7% p.a. generieren.
    D.h. du musst dein Vermögen in 10 Jahren verdoppeln können.
    Es ist aber quasi irrelevant ob du 5 Jahre "magere" Zeiten hattest - und danach extrem gute 5 Jahre.
    Das ist das Mindestziel, nur um seine Kaufkraft zu erhalten!


    Mein Ziel sind auch nicht die kleinen Wellen, sondern große.
    Zur großen Welle gehörte z.B. nach 2000 Gold / Aktien aber nicht.
    Ohne Frage könnte man auch von Aktien profitieren, wenn man richtig kauft und verkauft.


    Diese Performance erreichst du nur, wenn du Risiko eingehst.
    d.h. (risikoloses) GOLD gehört nicht dazu - da zukünftig die Performance unter Aktien liegen wird.
    Alles andere funktioniert nicht. Es bleiben nur Aktien übrig.


    Ohne Frage ist es "dumm" sein Geld auf Tagesgeld liegen zu lassen.
    Noch dümmer ist es damit unnötige Risiken einzugehen.
    Denn dann kann man richtig viel Geld verbrennen...
    Die Inflation dagegen ist aktuell prakisch irrelevant.
    Wichtiger ist nur der richtige Zeitpunkt - und der wird hammer-schwer sein.






    Nach meiner Prognose erwartet uns ein kurzer Zeitpunkt von "illiquidität".
    D.h. du wirst (kurzfristig) weder vernünftig Zugriff auf dein Geld haben,
    noch wirst du Aktien bequem kaufen können (von verkaufen wollen wir gar nicht erst reden).
    Das ist übrigens auch der Zeitpunkt der Deflation!

    Zitat

    Investiert wurde in Immobilien (so 79 Prozent der Befragten), Unternehmen (69 Prozent) sowie Land und Forst (50 Prozent).

    Gold und Aktien aber nicht?
    Kein Wunder!


    Wäre ich superreich - hätte ich auch so gemacht...
    Aber blos nicht in Gold und auch nicht in Aktien.