Beiträge von Deflationator

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    008 hatten wir eine echte Krise, und zwar nur wegen einer einzigen kaputten Bank.

    das glaubst du nicht wirklich, oder?
    dieses Märchen erzählte uns Steinbrück...




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    Außerdem wird Gold selbst bei der Einschätzung von Deflationator RELATIV zu allen anderen Sachwerten stark aufwerten.

    Exakt! Gold wird relativ zu anderen "unterirdischen" Anlagen performen...
    DowJones:Gold 1:1 ist sehr gut möglich.
    Selbst in dem Fall muß man aber raus aus Gold gehen - auch wenn es auf 1/3 fällt



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    Man hat dort das Risiko der Währungsreform, der Hyperinflation und vor allem des TIMINGS. Man weiß nicht, wie schnell was kommen wird. Da kann man sich mit den Zetteln sehr schnell verzetteln und leer ausgehen.

    Hab nie gesagt, dass es einfach wird...

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    Doch! Obwohl der Preis hoch ist, sieht man ja an der stark zunehmenden Verschuldungsgeschwindigkeit in diesen 3 Jahren.
    Das System ist genaugenommen 2008 bereits auseinandergeflogen.
    Und...es lebt immer noch.

    Krise also vorbei... dann ist ja gut!



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    Die letzte Instanz ist die Zentralbank, das Geld!
    Nicht der Staat, der ist Schuldner.

    War letzte Schuldner-Instanz gemeint
    also richtig

    Diese 5 Billionen sind durch Kredit generierte Vermögen.
    Würde man ab morgen keine Kredite mehr vergeben,
    jedoch die alten Kredite normal tilgen, so würde
    sich dieses Geldvermögen pulverisieren.


    Das System ist um 2007/8 an genau diese Grenze gestossen,
    so, dass die letzte Instanz einspringen musste (Staat),
    damit es zu keiner Kettenreaktion kommt.


    Es ist zu komisch - aber selbst ein Staat kann diese
    gigantische Kreditmenge, die ausfällt, nicht kompensieren.
    Das hat jeder große Staat seit 2000 exzessiv getan und ab 2008
    nochmal extrem. Nun ist selbst das fast zu Ende.
    Die letzte Instanz scheint kurz vor dem Ausfall zu sein.

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    Du denkst doch nicht ernsthaft, FED und EZB hätten schon ihr Pulver verschossen?

    Fed und Co können bald nur noch dumm gucken...
    Wie damals 1929 und wie heute (Fed bereitet sich auf einen Knall vor)...
    Die sind nicht in der Lage die Welt zu stabilisieren.
    In 3 Jahren haben die nichts geschafft.
    Weil es schlicht nicht möglich ist.

    Das haben die Politiker und Banker selbst zu verantworten.
    Und brauchen sich dann nicht zu beklagen.


    NIEMAND, der bei verstand ist, wird sein Geld langfristig anlegen.
    Und das wird lange so bleiben.
    Solange keine Regulierung und keine Stabilität erkennbar ist.


    Die Krise ist schon lange 3 Jahre alt -
    es wurde absolut NICHTS unternommen.
    Banken sind noch größer
    Instabilität noch größer
    Risiken noch größer


    Viel Spaß damit - war abzusehen
    Abwärtswelle 2 kommt (bzw. ist sogar schon intakt)


    Dann aber naürlich heftiger,
    denn dann wird ALLEN klar werden,
    dass diese Krise mit keinen Mitteln
    überwunden werden kann - weder mit
    frischen Krediten noch mit Rettungspaketen,
    noch mit Hilfe von ZB.

    Ein Wirtschafts-Zusammenbruch führt zwangsweise zu Mangel an Geld bei der breiten Bevölkerung.
    Sogesehen gehen dann die Verkäufe zurück - Preise gehen runter - Geld wertet auf

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    Das Drama ist gelaufen unter Posaunen und Trompeten und Merkl stimmt jetzt zu, dass die EZB druckt.

    Fangfrage:
    wo ist der Unterschied ob ein Staat das Geld von privaten Banken oder von EZB geliehen bekommt?
    Wieso also sollen private Schulden keine Inflation auslösen - aber die von EZB schon?

    Zitat

    Bank-Run?

    Geld ab zu sicheren Banken: also Sparkassen oder Volksbanken.
    In einem deflationären Crash passiert genau das.
    D.h. diese Banken können mit der ganzen "Über"-Liquidität kaum etwas anfangen
    Und da sollte es kein Problem sein, daran zu kommen.


    Cash für 6 Monate sollte man natürlich auch noch haben,
    sonst wird das nicht.


    EM braucht man im Prinip nicht und kann verkaufen,
    um dann für die Hälfte oder 1/3 wieder zu kaufen... :D


    In einem deflationären Crash braucht kein Mensch EM,
    sondern CASH, CASH, CASH
    so war es schon immer und so wird es bleiben

    Zitat

    Als mögliche weitere Entwicklungen wird ein Zusammenbruch des
    Bankensystems sowie der Kreditversorgung der Wirtschaft und damit ein
    Rückgang der Wirtschaftsleistung in der Eurozone um 50 % für möglich
    gehalten. Infolge rechnet man mit einer hohen Arbeitslosigkeit und
    sozialen Verwerfungen, die zu massiven Eingriffen in das Eigentumsrecht
    führen könnten.

    50% Einbruch ist vergleichbar mit der Großen Depression in USA
    Dagegen der Zusammenbruch der Sowjetunion: nur ~30% Wirtschaftseinbruch


    Das FED bereitet sich auch auf Lehman-artiges Ereignis vor.




    Blos... was soll das auslösen?
    Bisher ist nichts auf dem Schirm, das es auslösen könnte.
    Auch nicht die Pleite GR.
    Das System wird nicht und kann nicht an Illiquidität scheitern.
    Weder in EU, noch in UK noch in USA


    Droht also ein "Inside-Job" Ereignis?
    D.h. beginnt man dann mit unfairen Waffen zu spielen?

    Und warum sind kurzläufige Staatsanleihen bei 286% und 10-jährige bei 29%


    Normalerweise ist es ein höheres Risiko 10-jährige zu kaufen oder zu halten,
    wenn eine Pleite kurz bevor steht.


    Es stimmt etwas ganz gewaltig nicht damit.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass es durch Teilnehmer stark verzerrt wurde

    Keynes ist selbst kein Keynesianer
    Er wurde missverstanden.


    Seine Idee war in guten Zeiten sparen und in schlechten stimulieren,
    um so die Zyklen nur zu "dämpfen" und die Peaks zu eliminieren.


    Diese Idee von Keynes funktioniert aber nicht mehr seit den 80ern,
    da das Refinanzierungsmodell geändert wurde, auch mit der
    Konsequenz immer nur noch zu stimulieren, wenn Ungemach droht.
    Andernfalls bricht das System komplett wie ein Schneeball-
    system zusammen.


    Ich beschrieb oben, dass dieses Modell erschöpft ist,
    und trotz der Stimulation oder neuen Schulden bricht das
    Modell zusehends zusammen.


    Ich schrieb auch oben, dass MEHR Schulden oder auch (RE)INFLATIONIERUNG
    die Schulden nicht entwertet - sondern sogar aufwertet.
    Das ist gut zu sehen im Verhältnis zum BIP
    Wie man sieht, wird kein Staat diese Schulden relativ zum BIP los.
    Weder Aufschwungsland Deutschland, noch USA, noch Japan, noch England, noch GR, noch Spanien.........




    Die Leitzinssenkung ist ebenfalls nahezu erschöpft.
    EU hat noch bisschen Reserven - aber die werden dank EU-Krise auch verbraten.


    Auch die Stimulation der Wirtschaft wird KEINE dauerhaften Früchte tragen.
    In USA müssen monatlich 300.000 neue Stellen geschaffen werden - und das über 3 Jahre,
    um auf ein vernüntiges Niveau zu kommen - DAS IST VÖLLIG UNMÖGLICH


    21% Arbeitslosigkeit in Spanien (offiziell) oder 18% in GR (offiziell!) sind ein Zeichen von
    DEPRESSION! Dabei sind wir erst am Anfang - den nur 10% der Krise ist vorbei.
    Wir sind nicht mitten drin - wie uns Politiker optimistisch (etwa Schäuble) verkaufen wollen.


    Die Krise wird zu einer DEFLATIONÄREN DEPRESSION führen - es ist unvermeidbar und unausweichlich.
    Die Eliten haben lediglich die Kontrolle drüber, ob eine jahrzehntelange Depression kommt oder ob
    zuerst ein Blitz-Crash und danach eine Hyper-Inflationierung kommt. Es gibt nur diese 2 Varianten.


    Eine Stabilisierung ist unmöglich dauerhaft zu erhalten.
    Auch eine sanfte Inflationierung so mit 10% löst das Problem nicht.

    Zitat

    DIE STAATSSCHULDEN LASSEN SICH NICHT ZURÜCKZAHLEN

    exakt - auf normale art und weise lassen sich diese nicht tilgen.


    Dieses Refinanzierungsmodell wurde in 80ern aufgebaut
    Alte Schulden werden schlicht mit neuen zurückgezahlt.
    Ein Schneeballsystem also!


    Als nun ab 2000 klar wurde, dass das System langsam versagt,
    da hat man erst recht angefangen Schulden zu machen,
    um den "Verfall" zu kompensieren, damit um Gottes willen das BIP nicht zusammenkracht.
    Damit die Welt also nicht in eine Depression fällt.


    2008 gab es dann aufgrund von Panik nochmal einen letzten Boost.
    Der Aufwand das System am Leben zu halten hat sich dramatisch erhöht.


    Das Witzige: je mehr man dagegen ankämpft, desto kürzer ist die "Restlaufzeit"
    des Modells - und desto mehr Stimulation muß man hinterher schmeissen, um das
    Modell zu bewahren - also immer höher schneller weiter... und schlimmer


    Selbstverständlich steht der Tag schon fest, wo das Modell brechen wird.
    Nur WANN es soweit ist, das ist etwas schwerer zu sagen.

    Zitat

    So ein verdammter Hirnfick, 1929 ist exakt das Gegenteil von dem
    passiert. Erst ab 1927 Liquidität bis der Arzt kommt und dann, als die
    Geldmenge wirklich hätte erhöht werden müssen, fuhr man sie über einige
    Jahre hinweg um 1/3 zurück.

    Der selbe Trick funktioniert vllt. ein 2. Mal.

    Zitat

    Nudeln von 0,39 auf 0,49


    WAHNSINN


    das macht glatt 36,50 Euro pro Jahr mehr aus
    würde man täglich eine Packung Nudeln vertilgen...


    HYPERINFLATIONÄR [smilie_happy]
    Besonders das Körpergewicht



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    das Stück Butter von 0,69 auf 1,15

    Na vllt. hat man angefangen eingelagerte Butter-Berge zu vernichten?


    http://de.wikipedia.org/wiki/D…stige_Gegenma.C3.9Fnahmen


    Oder waren es doch wieder Chinesen - wie 2007?





    Diese Schwankungen haben nichts mit Inflation, oder mit Deflation zu tun.

    USA wollen China Handelspartner abjagen


    http://www.spiegel.de/wirtscha…18,797470,00.html#ref=rss




    wahnsinn was hier abgeht...
    da werden rund um China "USA-Partner" aufgebaut

    Zitat

    Meine persönliche Prognose verschiebt sich immer weiter in Richtung Hyperinflation / Währungsreform. Unsere Politiker haben bisher sehr gut gezeigt, dass sie den deflationären Schock vermeiden können.

    Was haben Politiker nun getan?


    1) spekulative Märkte angeheizt (an sich sind es keine Märkte mehr).
    Bricht die Spekulation - so fällt alles wie ein Kartenhaus zusammen. Das ist wichtig!


    2) Konjunktur+ Rettungspakete und willkürlicher Höhe festgelegt


    3) Höhere Verschuldung - sowohl absolut, als auch relativ zum BIP.


    4) Bilanzregeln wurden zum Teil verändert, so dass selbst unterirdische Anlagen noch voll in den Büchern stehen
    DAS WAR DER TRICK, DER DIE MÄRKTE HERUMGERISSEN HAT - nicht etwa Bailouts.




    Nun... 3 Jahre nach Lehman - haben wir schon Stabilität erreicht?
    Das wird auch in 1, in 2, in 3, in 5 ... Jahren nicht passieren.
    Weil es keine Stabilität mehr geben wird.


    Und zwar:


    zu 1) Spekulation bringt keine Stabilität, sondern Instabilität
    Kurzfristig hat es aber geholfen


    zu 2) im Nachhinein stelle sich raus, es sollte nur psychologisch wirken und die Höhe sollte sich gewaltig anhören - also ein BLUFF


    zu 3) höhere Verschuldung würgt einen Staat ab


    zu 4) Es wurden nun global "LTCM"s und "Enron"s gezüchtet
    Die in ihren Büchern "Werte" haben, die real aber ziemlich wertlos geworden sind.