Beiträge von Deflationator

    Zitat

    Vielleicht wird es ein Szenario geben, in dem es sowohl Inflation als auch Deflation geben wird, je nach dem, wie man es definiert.

    Die Definition ist klar: steigt die Geldmenge, so ist es Inflation - und umgekehrt.
    Aktuell haben wir Inflation - und zwar die geringste (nur 3% p.a.) der letzten 30 Jahre (einzig noch getoppt von 2010 mit -1%)
    2007 war die höchste Inflation seit 2000 - und zwar über 12% p.a.


    Aber Achtung: Die letzte Krise ging runter von 12% auf -1% Inflation.
    Die nächste Krise wird weit unter -10% fallen, weil keine "Reserven" mehr vorhanden sind.


    Zitat

    Deflationär wirkt momentan die geringe Umlaufgeschwindigkeit des Geldes im Interbankenhandel. Das Geld scheint auf Halde zu liegen. Obwohl die Zentralbanken Gelder in die Märkte pumpen, kommt kein rechter Fluss auf.

    Das mein Freund, ist der beste Indikator.
    Man versucht die Spekulation am Leben zu halten oder gar anzufeuern.
    Und das kennzeichnet das Ende des Prozesses.


    Ich bezeichne es, was danach kommt als "die große Kompression"
    die Entladekraft ist gigantisch, betrachtet man die ultra-liquiden Märkte...


    Und so wird es kommen, wie ich zich mal schrieb:
    zuerst Deflation, dann (Hyper)Inflation
    keine Deflation, keine (Hyper)inflation!




    DIRK MÜLLER SAGT:

    http://www.ftd.de/finanzen/mae…ruch/60140604.html?page=2


    Zitat

    Meine wahrscheinlichste Variante ist der große Wirtschaftseinbruch, befeuert durch China. Die Staaten sind dann gezwungen, sehr unkonventionelle Maßnahmen zu ergreifen. Das kann eine Inflationierung sein oder ein Schuldenschnitt. Spätestens in drei Jahren erzwingen die Märkte eine ­Lösung. Nach dieser Neuaufstellung erfolgt ein lang anhaltender Aufschwung.

    Müller nun auch... Zuerst Deflation, dann Inflation


    spannend - so war er ja bis vor kurzem immer noch unklar darüber, was nun kommen wird
    es ist sogar zweigleisig gefahren


    Er empfiehlt aber tatsächlich nach wie vor jetzt Aktien zu kaufen und abzusichern :wall:
    Seine Empfehlung kein Tagesgeld oder Staasanleihen, finde ich belustigend.
    Er hat schon recht, aber es ist viel zu früh - sollte es crashen, dann -
    und zwar DANN sollte man das alles abstossen und AKtien kaufen.


    Prognose mit 3 Jahre Eiszeit, und dann alles wieder gut - ist ebenfalls interessant.
    Das entspeicht dann etwa meinem Szenario 2.
    Bei Szenario 1 dauert die Krise 10 Jahre.


    Das mit China könnte passen - aber wohl anders als er es sich vorstellt.


    Max Otte setzt dagegen nach wie vor auf Inflation.

    Zitat

    Die EU will bis 2050 den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) um 80 Prozent im Vergleich zu 1990 senken. Diese Umstellung wird Geld kosten. Laut Oettinger werden die Preissteigerungen Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen treffen. Nach dem nötigem Investitionsschub werde es aber 2030 stabile oder fallende Preise geben, sagte der Energie-Kommissar der Zeitung.

    :wall: :wall: :wall:


    EU 2050?
    teuere Energie wegen Klima?
    nach 2030 fallende Preise?
    LÜGEN!


    http://www.spiegel.de/wirtscha…18,803092,00.html#ref=rss

    Zitat

    Sie nutzen die Stromnetze am intensivsten, aber gerade Konzerne mit dem höchsten Energiebedarf müssen keinen Cent dafür zahlen.

    Unglaublich... je mehr Strom (Sonne, Wind, etc), desto teuerer wird der Strom?
    Und die Industrie kriegt alles gratis?

    Zitat

    Inflation oder Deflation. Er hoffte, wie kann es auch anders sein, auf das Gelingen einer Inflationierung. Dissenz hatten wir am Ende nur in der Beurteilung der Merkel-Politik. Er hält sie für dentenziell inflationär, ich halte sie für eher deflationär.

    Merkels Politik ist inflationär.
    präziser gesagt: spekulativ
    Alle bisherigen Maßnahmen sollten die spekulativen Märkte "stabil halten" oder gar noch mehr anheizen.
    Denn bricht die Spekulation zusammen, so bricht alles zusammen.
    Gleichzeitig sorgt die Spekulation selbst für Instabilität.
    Logischerweise geht es nicht auf Dauer - und die Uhr tickt.


    Wie Prechter es beschieben hatte:
    Politiker können die Lage nicht retten.
    Im besten Fall sind ihre Reaktionen wirkungslos - im schlimmsten Fall wird alles nur noch schlimmer.


    Long Term: wird Merkels Politik (und von allen anderen auch) alles verschlimmern.




    Zitat

    An die Deflationisten hier an Board ... wo ist denn nun die Deflation?

    Aufmerksame Leser wissen, dass wir jetzt keine Deflation haben.
    Diese gab es aber tatsächlich 2008/9 nur für kurze Zeit.


    Und die kommt wieder - und zwar "Mainstream-mässig",
    so, dass keiner Zweifel daran haben wird


    Stellt euch aber schon mal auf Krisen-Soli ein,
    denn anders als die letzte Krise wird die nächste nicht von Banken oder Staaten kommen.
    Denn wie soll man die Leute motivieren Krisen-Soli für Banken zu zahlen?

    dat schreibe ich schon seit ewigkeiten...


    und "platzen" ist wohlgemerkt deflationär
    das "aufblähen" dagegen inflationär


    aktuell haben wir die liquidesten märkte aller zeiten
    die spekulativsten sowieso
    das ende ist nahe

    klassische Deflations-Situation


    Wenn Schulden mit so hohen Tempo "vernichtet" werden (und selbst Staaten diese nicht mehr kompensieren können)
    - müssen auch Guthaben "vernichtet" werden.


    Hier wurde mal gefragt, wie man jemals Geld oder Guthaben vernichten kann, wenn die Schulden sich auflösen.
    Es wurde mit einem "unmöglich" abgetan.




    Ich schieb auch, dass man den Druck erhöhen wwerden muß, denn die Euro-Panik wird irgendwann abflauen...
    Natürlich könnte man die Steuern erhöhen... aber das hätten nicht den selben Effekt wie ein Cut der Vermögen.




    Hr. Sinn sagt auch, man soll einfach alles fallen lassen (d.h. Deflation und Depression zulassen)
    - damit es langfristig wieder stabilisiert wird.
    Den andererseits wird eine Stabilisierung nie eintreten.
    Auf alle Ewigkeiten müssen Banken (nicht Staaten!) gestützt werden.

    Ehrlich Wirtschaftskrieg EU vs USA?


    Wieso rufen Merkel und Co bei jeder Krisen-Etappe in USA beim Obama an?


    Angeblich kriegen die ja Tipps wie man die Krise lösen kann.


    Etwa Bazooka-Rettungspakete, die so groß sind, dass alle Zweifler umfallen...


    Oder war es nur eine List, uns ins Verderben zu reiten... aber doch nicht Obama!


    Schämt euch bitte!!!





    Der Echte Krieg wird zw. USA und China ausgetragen werden.
    Warum?


    Weil der Euro keine Konkurrenz zum Dollar darstellt.
    Die Chinesen treten aber zunehmend als Kreditgeber auf,
    denn warum sollen die langfristig alle Rohstoffe in $ bezahlen?

    Zitat

    Negativzinsen
    das Gegenstück zu den PIIGS und Konsorten ...
    Die Schweiz mit Negativzinsen!!

    interessant... aktuell wieder bei +0,01%


    Negativzinsen sind durchaus innerhalb meinen Erwartungen und schon vor langer Zeit prognostiziert.
    Allerdings am Höhepunkt des deflationären Crashs - noch ist es zu früh dafür.
    Nicht nur Staatsanleihen-Zinsen, sondern sogar auch Leitzinsen.


    Mögliche Kandidaten dafür: USA, UK, JP, DE

    Ich erwarte durchaus, dass der Staat Geld in Form von Notgeld oder Gutscheinen verschenkt
    oder zumindest irgenwie als Notkredit vergibt.
    Irgendwo vllt. auf Harz 4 Niveau pro Person.
    Das ist die von mir angesprochene "Überkompensation" bei einem "Blitz-Crash",
    wenn die Liquidität von 100 auf 0 innerhalb kürzester Zeit fällt.

    Die nächste Dosis


    http://www.handelsblatt.com/po…echste-dosis/5905920.html


    passen dazu


    [tube]

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    [/tube]

    Ich halte keine der Varianten für sehr wahrscheinlich



    Zitat

    Variante 1: "Alles wird gut"

    Nichts wird gut, da dieses System außer Kontrolle ist und nicht mehr zu stabilisieren ist
    Auch nicht mit 100ten Billionen - auch nicht mit 100ten Konjunktur oder Rettungspaketen
    Weil es keine zyklische, sondern eine systemische Krise ist.


    Im Gegenteil, je länger der jetzige Zustand andauert, desto wahrscheinlicher wird es, dass es zum Crash kommt.
    Aber alle Achtung - über 3 Jahre hat man das System "gerettet"
    Durchaus innerhalb meiner Erwartungen - aber am schon am Maximum. Bei 5 Jahren wäre ich doch überrascht.


    Zitat

    Variante 2: "Es geht noch"
    .
    .. die Phase mit "negativ Zins" (Inflation höher als Kapitaldienst des Staates) führt zu einer schleichenden Entschuldung des Staates.

    Per dieser Definition hätte sich der Staat schon seit 2000 entschuldet.
    Tatsächlich war exakt das Gegenteil der Fall.
    Die Schuldenlast ist nicht kleiner - sondern größer geworden.
    Auch relativ zum BIP sogar angestiegen.
    Der Staat kann sich auf diese weise inicht entschulden.


    Man sollte den Boom-Boost durch Euro-Einführung vllt ausklammern,
    das war ein Irrsinniger Effekt, vergleichbar mit der Fall der Mauer.
    Die Einführung des Euros sollte exakt diesen Effekt auch haben -
    ohne Rücksicht auf zukünftige Entwicklung (Nach mir die Sinnflut).
    Damals war es angebracht das System durch Wachstum auf Teufel komm raus
    am leben zu halten.


    Zitat

    Variante 3: "Mach mas billiger" "bzw. Hört die Signale"

    Das Aufkaufen der Schulden durch EZB führt zu exakt der gleichen Inflation wie durch das Aufkaufen durch private Banken.
    Langfristig ist es kein Szenario für eine Rettung oder zur Normalisierung oder Stabilisierung.
    Das mit Transferunion haben wir heute schon.


    Zitat

    Variante 4: "Europa der der Geschwindigkeiten"

    2 Euros finde ich sehr unwahrscheinlich.
    Entweder alles oder nichts.
    D.h. entw. Euro oder alle führen nach und nach ihre Währungen ein.
    Aber auch das führt langfristig zu keiner Stabilisierung oder Normalisierung.
    Hyperinflation wäre dann durchaus möglich bei den lokalen Währungen -
    aber auch bei dem Euro. Vergleich Sowjet-Zerfall





    Fazit:
    Es gibt durchaus Wahrscheinlichkeiten für eine (Hyper)Inflation,
    die bei einer Destabilisierung des Währungsgefüges passieren würde.
    Das heißt im Klartext: EU-Staaten müssten nach und nach ihre eigene
    Währungen einführen. Solange das nicht der Fall ist, gilt das Euro-System noch als stabil.
    Und deswegen gibt es 2 Szenarien, die eher wahrscheinlich sind.


    A) Deflationäre Depression - mit Dauer > 10 Jahren
    Auswirkungen größer als etwa 1929
    USA und EU bis 50% Wirtschaftseinbruch
    Das Szenario würde "automatisch" eintreten, wenn man
    das jetzige System weiterhin so "stabil" halten würde.


    B) Deflationärer "Blitz-Crash" und danach sofort eine Hyperinflation
    Das ist dann die sogenannte "sanfte Lösung" für die Krise,
    die ich persönlich von den 2 Szenarien favourisieren würde.
    Da es von Dauer recht moderat wäre (3 - 7 Jahre)



    Zu unterscheiden wären noch die Währungszonen.
    Es ist möglich, dass jede Zone ein anderes Szenario fahren kann.


    Euro-Zone scheint mir am instabilsten.
    Wenn eine Hyperinflation droht, dann in Euro-Zone.

    Zitat

    New York (BoerseGo.de) – Die führenden Notenbanken (Fed, EZB, Bank of Canada, Bank of England, Bank of Japan und die Schweizer Nationalbank) haben am Mittwoch in einer konzertierten Aktion überraschend die Zinsen auf US-Dollar-Swaps gesenkt. Durch die Maßnahme soll die Liquiditätslage des globalen Interbankensystems verbessert werden.

    läuft alles nach Plan - nur noch bisschen Geduld bitte

    Zitat

    Ich würde unserem Deflationator jedenfalls mein Vermögen nicht anvertrauen, keinen Pfennig. Gestern schrieb er noch: alles Gold verkaufen und die Kohle auf eine "gute" Sparkasse oder Volksbank transferieren. Heute heißt es: Gold verkaufen und Aktien kaufen. Viel Glück.

    Haben wir schon den Turning Point erreicht bei Dow:Gold 1:1?
    Eben...


    Zitat

    Defl., das läuft niemals so linear ab, wie du das denkst.

    Eben - nicht linear


    Zitat

    ...und in welcher Währung sollte man Deiner Meinung nach das Fiat parken?

    nach deinem Geschmack...
    von mir aus Euro und Dollar



    Zitat

    Am Markt sinken natürlich die Preise für Erzeugnisse, die am meisten nachgefragt werden. [smilie_happy]

    Der Gold-Preis hat genau so wenig mit Realität zu tun, wie der Öl-Preis.
    Auch ein Einbruch auf 1/3 wird genau so wenig mit Realität zu tun haben.


    Die einzige möglichkeit davon zu profitieren wäre nur über Gold-Zertifikate.
    Und das bei dem Dow:Gold-Ratio - Banane, wer das dann macht!

    Zitat

    Ja pass auf, Gold wird noch auf ein zehntel und zwanzigstel Fallen, dann werden sich alle ihre Fußböden und Wände anstatt mit Laminat und Tapete, mit Gold pflastern und tapezieren. SC und Westgold werden die neuen Baumärkte. :D :thumbsup:

    goony, wenn gold auf 1/3 fällt, dann wird es physisch nicht verfügbar sein.
    Trotzdem, wenn das Dow:Gold Ratio 1:1 erreicht - ist es die logische Konsequenz
    das begehrte abzustossen (Gold) und das was keiner haben will zu kaufen (Aktien).
    Das ist dann der "Turning-Point" - wobei der natürlich zum ungünstigen Zeitpunkt (für Gold) kommt.


    Niemand sagt aber, dass du bis zu dem Punkt warten musst - hättest ja schon viel eher verkaufen können.
    Selbstverständlich wirst du das nicht machen, wie ich dich kenne - auch nicht den Wechsel in Aktien.
    So ist es halt im Leben.


    Zitat


    Liter Benzin kostet dann nur noch 20cent in der Deflation, weil der Ölpreis auf 0 gerutscht ist. Jeder Sozialhilfeempfänger wird Porsche Carrera und Ferrari 599 fahren, die kosten dann soviel wie ein Lada heute und Opels werden verschenkt. [smilie_happy]

    Du hast wohl nicht verstanden was Deflation bedeutet.

    Zitat

    Desweiteren haben wir heute einen mominalen Zins von 2,5% bei einer
    Inflationsrate von 2,5%, ergibt einen realen Zins von Null. Nimmt man
    die echte Inflationsrate von 10% her, dann haben wir einen realen Zins
    von -7,5%.

    Wir haben eine Inflation von ca 3.2% - eine der geringsten seit jahrzehnten
    Einzig noch unterboten vom Jahr 2009/2010


    Die schlimmste Inflation seit 2000 gab es 2007 - mit über 12%