ich hab Zeit
Beiträge von Deflationator
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Zitat
Wenn man sich die Zahlen auf der Zunge zergehen läßt, dass die Chinesen
für 3200 Milliarden grünes Papier horten und nur für 54 Millarden gelbes
Metall, dann ist die heutige Kursschwäche um so unverständlicher.meine Prognose war 5$, als der Kurs bei fast 50$ stand.
Sogesehen, ist noch viel Luft nach unten übrigsehr spannend wird es bei 27$ und 18$
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Bankeinlagen bei der EZB steigen auf neuen Rekord
Die eintägigen Einlagen kletterten auf knapp 412 Milliarden Euro und damit so hoch wie noch nie
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Zitat
Dazu würden mich doch mehr Details interessieren. Warum gehst du davon aus, dass ein Ausweiten der Geldmenge aus dem Nichts deflationär wirken soll?
500 Milliarden Euro hat die EZB nicht auf dem Konto liegen, sondern schöpft sie aus dem Nichts. Dadurch vermindert sich doch der Wert/die Kaufkraft der existierenden Euro. Für mich klassische Inflation.
Die Frage ist viel mehr, warum so etwas notwendig ist.
Bei einer sich selbst tragender Inflation wäre soetwas gar nicht erst notwenig.Zudem greift hier EZB ein, die Schulden der Banken zu REFINANZIEREN.
D.h. diese Schulden waren schon zuvor im System.
Und die Banken haben eher das Problem diese Kredite wo anders aufzutreiben.Die EZB nimmt bei Kretitvergabe andere Anlagen als Sicherheiten.
Die jedoch von SCHLECHTER QUALITÄT sind.Was hier tatsächlich passiert:
Die Banken verschieben "SCHROTT" zur EZB und bekommen "Top-EZB-Kredite" zurück.
Mit andere Worten: Das Problem ist im Hintergrund nie gelöst worden.ZitatDass die Realwirtschaft 2012 in eine Rezession abgleitet, ist bei den zu erwartenden Sparprogrammen nicht überraschend. Das bedeutet aber noch nicht, dass wir keine Inflation im Sinne der Geldmengenausweitung sehen werden. Das traurige Wort Stagflation trifft es dann sehr gut: hohe Preise aber kein oder sehr niedriges Wirtschaftswachstum.
Nun eine vereinfachte und irritierende Formel besagt (bin natürlich von der Formel nicht überzeugt):
http://www.realgeld.com/inflat…tion/inflation-deflation/Inflation = Geldmengenausweitung - Wirtschaftswachstum
Wäre Geldmengenausweitung 5% und Wirtschaftswachstum -1%, dann....
Inflation = 5% - (-1%) = 6%Wow 6% Infla....
Andererseits:
Wäre Geldmengenausweitung -10% und Wirtschaftswachstum -10%, dann wäre es so:
Inflation = -10% - (-10%) = 0%0% - also alles im Lot!
Mitnichten!Die Frage ist dann: wie kann das BIP überhaupt bei z.B. 6% Inflation nach oberer Formel schrumpfen?
Das BIP ist selbst quasi von Inflation zum Teil getriebenInteressanterweise behaupten Ökonomen, dass stetige Inflationierung zum Wirtschaftswachstum (BIP) führen muss.
Die Tatsache, dass die monströse Liquidität nur kurz Zeit wirkte und langfristig eher nicht hilft, zeigt, dass es wohl anders sein muss.Die Formel ist also eher ein "Irrglaube"
ZitatFalls wir 2012 einen starken wirtschaftlichen Abschwung in den Schlüsselmärkten sehen werden, werden die Energiepreise wahrscheinlich etwas zurückkommen. Gleiches gilt für Rohstoffe. Aber warum sollte die OPEC nicht wie schon Anfang der 70er irgendwann beschließen, dass mit dem aus dem Nichts geschöpften Papiergeld weniger Öl zu gleichem Preis zu bekommen ist. Also eine Anhebung der Ölpreise, um den Kaufkraftverlust auszugleichen?
Aktuell bauen Amis ihre Ölreserven ab - damit die spätere gesunkene Nachfrage kompensiert werden kann
ZitatKlar, dann haben wir erst Recht ein Szenario, das einer Depression
entspräche, da die Weltwirtschaft noch stärker unter Druck geriete. Aber
bitte nicht vergessen: die aufgeblähte Geldmenge ist ja immer noch da!
Und sie würde in einem solchen Szenario noch viel stärker ausgeweitet!
Das haben wir doch in den 70er und 80er Jahren alles schon erlebt. Die
Inflationsraten waren streckenweise zweistellig.Viele sprechen schon vom Platzen der Inflationsblase.
Damit meinen die, dass das Geld plötzlich überschwappt.
Nüchtern betrachtet ist das Platzen jedoch "Deflation"
Jede geplatzte Blase wirkt in dem speziellen Bereich stets deflationärZitatNoch eine andere Frage: du hattest als Alternativszenario 9.11 v2.0 ins
Gespräch gebracht. Wie sollte das die bestehenden Finanz- und
Wirtschaftsprobleme lösen? Davon ablenken - einverstanden. Aber nicht
lösen.Natürlich würde es das Problem lösen.
Man hätte dann einen Grund für die Depression gefunden.
Neue Feindbilder (Die Chinesen waren's)
Neue Soli-Steuern wären plötzlich denkbar.Man könnte auch das verschwundene Geld damit begründen.
(Bei einer Deflation muss Geld verschwinden).Man sollte bedenken, dass das Geld meist virtuell existiert,
Ein paar "Server-Crashs" von bösen Chinesen würde das Geld
dann schon in ausreichender Menge vernichten.Und warum sollen dann z.B. Amis Zinsen den Chinesen zahlen,
wenn sie alles zerstören? - da können die Amis auf die Idee kommen
diese Schulden einfach zu annullieren - und nochmal paar Billionen weg...Zu einfach? Wir werden sehen...
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auch MM umgekippt:
ZitatNach den mir vorliegenden Daten und in vielen Gesprächen mit Experten komme ich zu dem Schluss, dass wir im kommenden Jahr weniger mit einer Inflation, sondern mit einer Deflation zu rechnen haben.
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http://www.welt.de/finanzen/ar…-Euro-aus-dem-Nichts.html
EZB erschafft halbe Billion Euro aus dem NichtsMein Deflationsszenario ist trotzdem nach wie vor intakt
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Zitat
In Deutschland Inflation, in den PIIGS Deflation"
Deutsche Deflation wird auch kommen - so sicher wie Amen in der Kirche.
Aktuell kompensiert DE zum Teil noch die Deflation in PIIGS - natürlich erfolglos.
in GR -1% BIP pro Monat. Zum Teil mit stärkeren Einbruch als in 30ern in USA.
Und das ist KOMPENSATION!Ihr könnt euch ausmalen, wie der Fall wird, wenn alles "bricht"
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Zitat aus einem Artikel:
http://www.welt.de/finanzen/im…storischen-Tiefstand.html
ZitatHallo, bin selbst "Banker" (Voba, 35 Mitarbeiter).
Das Horrorszenario für die meisten Banken sind derzeit steigende Zinsen, da die meisten Sparer kurzfristige Einlagen bei den Banken haben und die Banken an Kreditnehmer i.d.R. nur langfristig zu sehr niedrigen Konditionen ausleihen können. D.h. dass bei stark ansteigendem Zinsniveau die Passivseite (Einlagen) sich massiv für die Banken verteuern würde, wohingegen die Aktivseite (Kredite) wegen langen Zinsbindungen auf niedrigerem Niveau verharrt. Für die Banken also zumindest kurz- bis mittelfristig eine negative Entwicklung.Alle verstanden?
Sollen mal Zinsen steigen, so müssen die Banken die "Billig-Zins-Kredite" schleunigst loswerden - d.h. verkaufen
Und so kann mal ein VoBa/Sparkassenkredit auf Taka-Tuka-Land landen... -
http://www.ftd.de/finanzen/mae…n-die-hoehe/60145047.html
ZitatAlles anzeigenVerschmutzungsrechte für den Ausstoß von Treibhausgasen haben sich am
Dienstag um mehr als 30 Prozent verteuert. Emissionszertifikate zur
Lieferung in einem Jahr kosteten an der Londoner Terminwarenbörse ICE
Futures Europe in der Spitze 9,75 Euro. Anlass für den Kurssprung war
eine Abstimmung des Umweltausschusses im EU-Parlament. Die Abgeordneten
sprachen sich dafür aus, das Angebot an verfügbaren
Verschmutzungsrechten bis 2020 um bis zu 1,4 Milliarden Zertifikate zu
kürzen. Das entspräche einem Minus von rund einem Zehntel der bislang
eingeplanten Menge. -
http://www.welt.de/wirtschaft/…nzierung-Anfang-2012.html
EZB-Änderungen
ZitatDie EZB stellt den Banken erstmals Liquidität mit einer Laufzeit von drei Jahren zur Verfügung, um die Vertrauenskrise am Interbankenmarkt zu mildern. Die erste Kreditlinie dieser Art wird am Mittwoch aufgelegt. Die Banken müssen zudem weniger Geld als Sicherheit bei der EZB hinterlegen, wodurch mehr Kredite ausgereicht werden können. Die sogenannte Mindestreserveanforderung wird zudem auf ein Prozent halbiert.
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http://www.spiegel.de/wirtscha…18,804646,00.html#ref=rss
In Spanien 23 % Arbeitslosigkeit - und man spricht von Rezession

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Zitat
Die neuen Regelungen sollen 2015 in Gesetzestexte gegossen werden. Im Kern werden sie erst Ende 2019 in Kraft treten.
zu komisch... das stand vorher aber nicht drin...
ich glaube das datum war schon früher so geplant... aber evtl früher... 2019 ist echt spät -
http://www.handelsblatt.com/po…kentrennung-/5977112.html
UK: Regierung beschließt scharfe Bankentrennung
In Zukunft sollen die Privatkunden- und die Investmentsparten unabhängig voneinander Eigenkapital vorhalten. Ein „Schutzschild“ soll das Geld der Sparer vor den risikoreicheren Geschäften schützen. -
Zitat
Nach der Ratingorgie dürfte es den Staaten äußerst schwer bis unmöglich sein, sich weiter zu verschulden.
Deswegen sehe ich auch eine Deflationäre Tendenz kommen.Die Staaten haben eher das Problem der REFINANZIERUNG der Schulden.
Seit Jahren wurde ein Schneeballsystem gefahren, das sich selbst refinanzieren konnte - gerade durch sinkende Zinsen.
Bei einem Wirtschaftseinbruch können sich die Staaten nicht so refinanzieren, ohne dass die Wirtschaft dadurch nochmals stärker abgewürgt wird.
Das ist eine typische Falle der Refinanzierung und der "gedrückten" Zinsen. Da gibt es keinen Ausweg - außer DEPRESSION oder 911 v2.0
BASTA!ZitatIch glaub schon , dass sowohl die Fed , als auch EZB sowie alle anderen ZB noch einmal bald richtig Gas geben werden mit QEs oder wie die das auch immer nennen .. Was bleibt Ihnen denn anderes übrig?
Fed gehört den Banken.
Wenn die Banken meinen, es ist toll mal purzelnde Preise zu sehen, um dann nochmal günstig einzukaufen,
dann ist eben alles möglich.ZitatSollte es wirklich zu einen Golfkrieg kommen , wird der Ölpreis wohl so hoch gehen, dass dadurch erhebliche Teuerungsraten auf alle zukommen werden.
Die Amis bauen ihre Öl-Lager ab - WEIL sie mit einem Einbruch rechnen (vermute ich), um dann bei einem Einbruch die weggefallene Nachfrage zu kompensieren und Preise stabil zu halten.
In EU macht man das nicht, meines Wissens nach. Sogesehen ist WTI stärker gefallen als etwa Brent-Öl (wobei das schon früher geschah)ZitatIch habe vor kurzem gelesen , dass alleine die Derivate von Januar bis Juli diesen Jahres um ca. ca. 10 % gestiegen sind. D.h. so schnell wie noch niemals zuvor. Das kann so wohl nicht mehr sehr lange weiterlaufen.
Natürlich versucht man das System am leben zu halten, indem man die Spekulation fördert.
Blos die Spekulation führt wiederum zu Instabilität.ZitatAlso, wie kommt man unbeschadet aus einem Deflaschock wieder raus oder wie profitiert man sogar davon?
Na man soll schon bei sicherer Bank Geld parken.
2008 sind alle zu Sparkassen und Volksbank hingerannt, um dort einzuzahlen - aber blos nicht bei Privatbanken.
Diese SP+VB Banken sind in Liquidität ersoffen. Also: Geld bei Sparkassen und Volksbank aufteilen. Ein Teil klar auch in CASH.Das Kaufen der Aktien wird sicher kein Problem, aber das Verkaufen, wenn alle auf die Idee kommen zu verkaufen - das wird nix.
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Zitat
Sieht stark nach Deflation für die nächste Zeit aus, wenn das letzte 0%-Kredit-Konsum-Strohfeuer sein Ende hat.
ich schrieb vor langer zeit über 0%-Finanzierung,
und dass es Zeichen für Deflation ist.
Ich wurde ausgelacht.Dabei ist es so, dass bei plötzlich anziehender hoher (gallopierender) Inflation z.B. >10% in 1J solche Finanzierungsmodelle brechen müssen.
D.h. die Geschäfte würden Verluste machen (außer die rechnen das schon zuvor ein)
Tatsächlich rechnen die Geschäfte damit nicht - auch bei 2J-Finanzierungen.Und Strohfeuer-Effekt gibts nicht, weil die Geschäfte JETZT unter "Druck" stehen zu verkaufen.
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IWF-Chefin Lagarde warnt vor Großer Depression
http://www.spiegel.de/wirtscha…18,804072,00.html#ref=rssendlich aufgewacht - haben wir aber schon längst...
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ZitatAlles anzeigen
Das Wichtigste: sie erkennen nicht, daß es gar keinen Zinseszinseffekt
in dem Sinne gibt, wie sie es uns immer weismachen. Denn die Anschauung,
daß die Schulden zuerst nur langsam steigen und danach irgendwann in
die Senkrechte übergehen, ist grundlegend falsch. Denn die Schulden
wachsen bei einem angenommenen konstanten Zinssatz von 5% IMMER jedes
Jahr um 5%. Auch in der sogenannten senkrechten Phase wachsen die
Schulden immer nur um 5%. Natürlich wachsen die Schulden absolut gesehen
jedes Jahr um höhere Beträge. Das spielt wirtschaftlich aber KEINERLEI
Rolle.Endlich mal einer, der es kapiert hat !
KomplimentZitatDie Steigung der Kurve ist immer gleich, nämlich 5% im Jahr.
7%
ZitatDie Herren haben m.E. nicht begriffen, daß Geld = Schuld ist, daß Geld ein vermehrbares Gut ist weil es nur ein Versprechen ist, daß der Zins in einem sich aufschuldenden System gar nicht erwirtschaftet werden muß
Nochmal Bravo
Aber ich denke gemeint war eher, dass das System wachsen muß.
Sonst bricht es wie ein Schneeballsystem zusammen.ZitatSie meinen das wirklich! Sie meinen der „Reiche“ spart sein Vermögen in Form von Truhen voller Bargeld. Welch primitive Vorstellung!
Sie können auch nicht begreifen, daß Geld einfach so verschwinden kann, indem Schulden zurückgezahlt werden oder Schulden „verrecken“. Schulden sind in ihren Augen schädlich. Sie verstehen deswegen nicht, daß die Wirtschaft in die Krise kommt, wenn Schulden aus irgendeinem Grund gestrichen werden, zurückgezahlt werden oder uneinbringbar werden.
ZitatWer mich nun fragt: wie könnte man den Kapitalismus dann retten, dem
müßte ich sagen: man kann ihn gar nicht retten, mit keiner Maßnahme der
Welt. Ein System, in dem ein Schuldner (Staat) nicht zurückzahlen muß,
muß mit mathematischer Gewißheit untergehen.Jede Währung ist Mist - Dollar, Euro, Pfund...
Alle gehen unter? -
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Ich lag bei meiner Prognose etwas daneben:
Der Index steht aktuell bei ca. 247 (-97%)
http://www.querschuesse.de/neues-tief-beim-ftse-athex-banks/hatte jedoch 320-350 im Auge
bin halt ein Optimist
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http://www.heise.de/newsticker…n-nach-China-1394327.html
http://derstandard.at/13232228…pionage-Spuren-nach-Chinaüberall gleiche Copy&Paste-Meldungen
China wurde als INternet-Angreifer identifizert.
Interessant:
vor 2 Wochen wurde China gewarnt