Beiträge von Deflationator

    Das ist eine Strategie, wenn man nicht weiß was kommt.
    Dirk Müller weiß nicht ob Inflation oder Deflation kommt.
    D.h. er hält beide Szenarien für möglich - und so äußert er sich auch.
    Die Absicherung ist meiner Meinung nicht für 0815-Investoren geeignet.


    Tatsächlich ist seine Empfehlung "smart" - doch wehe die Versicherungen platzen,
    dann hat man vollen Sack "Realwerte" zu einem Höchstkurs eingekauft.
    D.h. man hat dann die Chance des Lebens verschenkt.


    Die Tatsache, dass er nicht weiß was kommt und darum einfach "Zweigleisig fährt",
    spricht dafür, dass er selbst etwas ratlos ist. So geht es nicht nur ihm, sondern
    auch z.B. Ex-FED-Chef Volcker weiß nicht was zu tun ist.
    Auch Max Otte weiß nicht was kommt. Empfiehlt jedoch meist Aktien
    (ist auch klar, er ist Fondsmanager)

    Zitat

    Na sowas? Warum das denn? [smilie_denk]

    ich hab es doch schon mal geschrieben, dass viele den DRUCK nicht aushalten und völlig irrational Geld verschleudern.
    Durch eine gewisse Propaganda seitens Medien oder sogar durch Handlungen der Politik.
    Das ist übrigens nicht POSITIV zu sehen, wie du das hier darstellen willst, sondern eher negativ.
    So werden die aller letzten "Reserven" verballert, und zwar von den Leuten die tatsächlich noch Geld haben.


    Und wenn der Tiefpunkt der Krise erreicht ist, dann haben ganau diese Leute NICHTS MEHR, um Investitionen tätigen zu können,
    da das Geld bereits im neuen Auto oder Küche oder gar Haus steckt. D.h. die können dann die Chance ihres Lebens nicht nutzen.
    Und das trifft erfahrungsgemäss bei der Masse zu.


    Das interessante ist, dass diese Reserven tatsächlich irgendwann ausgehen und dann verpufft diese "Propaganda" völlig wirkungslos

    Es ist meiner Meinung nach so, dass die spekulative Zeit auf das Ende
    der expansiven Entwicklung (etwa Kreditvergabe) hindeutet.


    Leider ist es schwer zu sagen, wann genau das Ende erreicht ist.
    An sich war es schon 2000 so weit... könnte man meinen
    Doch bis 2008 wurde das ganze nochmal perverser und selbst
    dann könnte man meinen wäre das Ende endgültig erreicht.


    Allerdings war der Wille das System zu erhalten so groß,
    dass man alles was in Macht stand tat, um das spekulative
    System noch viel mehr anzuheizen.


    Aktuell haben wir 2011 und den spekulativsten Markt aller Zeiten.
    Man kann es nicht mal mehr einen Markt nennen...
    Das gesamte System ist ausser Kontrolle.


    Man sagte die Krise wäre 2009 endgültig zu ende.
    Tatsächlich ist das nicht der Fall.
    Das wird auch nicht in 1, 2, 3, 4, 5... Jahren geschehen,
    weil der Crash im System immer noch "gespeichert" ist
    und das wird solange bleiben, solange man das System
    erhalten will. Wobei es mit der Zeit immer schwerer wird.


    D.h. die Wahrscheinlichkeit für einen großen Crash
    (und zwar in Dimension 1929) steigt immer mehr an,
    je länger es am leben erhalten wird - und zudem erhöhrt sich
    die Schwere der Krise um so mehr.


    Deswegen habe ich meine Prognose etwas korrigiert.
    Von Depression a'la 1929 auf "DIE GRÖßTE DEPRESSION ALLER ZEITEN!"


    Ab 1929 ist die Wirtschaft um 1% BIP pro Monat abgestürzt.
    Aktuell beträgt die Stimulation etwa 1% BIP pro Monat.
    DAS muß nun auf alle Zeiten so aufrecht erhalten werden.
    Und das ist VOLLKOMMEN UNMÖGLICH!!!
    D.h. es wird der Zeitpunkt kommen, wo man es einfach
    "fallen lassen" wird müssen.


    Das bedeutet per Definition: DEFLATIONÄRE DEPRESSION.
    Ich bezweifle jedoch, dass wir 1929 genau so wieder sehen werden.
    D.h. das "sanfte Ende" nach der Depression und Krieg wird es wohl so nicht geben.


    ES WIRD HART!

    @Desertfighter


    Das hört sich nach viel an, aber:
    Es sind z.B. sowas wie z.B. "Absicherungen".


    Du verkaufst z.B. Kartoffeln zum Fix-Preis von XXX Euro.
    Unabhängig von der Ernte oder Marktpreisen.
    Bei schlechter Ernte, ist es gut für dich, du hast ja deinen Fix-Preis.
    Bei guter Ernte war es wohl ein Verlustgeschäft.


    Etwas ähnliches gibt es z.B. auch für den virtuellen Sektor,
    wo z.B. nur Währungen gehandelt werden.
    Und die "Frequenz" mit der das Geld rotiert hat sich ähnlich erhöht.


    Tatsächlich haben wird die ULTRA-LIQUIDESTEN Märkte aller Zeiten seit Menschengedenken :!:
    Dies ist hauptsächlich der Globalisierung und dem Internet zu verdanken.
    Sollte nur eins von beiden irgend einen Schaden nehmen, dann gibt es eine Deflation, die alles überrollen wird.

    Zitat

    Und noch was von der EU, sie wollen die Ratingagenturen an die kurze
    Leine nehmen. Am besten wird es sein, egal welches Land alle bekommen
    trotz Pleite das AAA, und Ruhe ist. :wall:
    Ich als Investor, würde mich nicht auf Ratings der EU verlassen und die
    werden schon sehen wenn sie sich kein Geld mehr leihen können, aber
    dann wird es halt gedruckt in der EZB.

    Rie Rating-Aganturen sind die gleichen Verbrecher wie Banken.
    Das einzig sinnvollste ist: Rating-Agenturen kompl. zu verbieten -
    die mit dem jetzigen Finanzierungssystem arbeiten,
    wo Schüler quasi für ihre Noten bezahlen.


    Wenn jemand Kredit bei der Bank will (also Peanuts),
    dann wird er bis auf die Unterhose ausgezogen und durchleuchtet.


    Wenn aber Banken Milliarden in Staatsanleihen investieren, dann
    stellen die keine Untersuchung an und vertrauen nur den Ratings?
    Dann sind die selbst schuld - einfach pleite gehen lassen.

    Zitat

    Was ist eigentlich mit Aktien, Fonds und Zertifikaten? Fallen die dann
    in eine Art Sondervermoegen, so wie der Inhalt eines Bankschliessfachs?

    na diese bestehen aus Bits und Bytes und liegen auf dem Server deines Vertrauens :D
    Generell sollte man viele Depots haben und auch hoffen, dass diese nicht alle in Frankfurt liegen.

    Und wie begründest du diese Einschätzung?

    Na alle 8 Jahre bildet Gold ein Tief - würde man die Uhr danach stellen, dann ist es ca. 2016 soweit.
    Gleichzeitig ist Gold doch recht überhitzt - sogar teuerer als Platin!!!
    Gold bildet um 600 ein recht stabiles Niveau.
    Ca. um 600 liegen auch die Kosten Gold aus der Erde zu buddeln.


    Dow bildet gerade vermutlich eine SKS-Formation über 10 Jahre.
    Aktienmärkte bilden bei DOW 1000 ein extrem stabiles Niveau.


    Gleichzeitig ist die Welt in einer extremen Spekulation, die es so vermutlich noch nie zuvor gegeben hat.
    Diese Spekulation (das zeigt das Ende an!!!) wurde von Politik nochmal durch viel Liquidität angeheizt (Ende bisschen verschoben).
    Sogesehen ist ein Crash sehr wahrscheinlich.

    Dow:Gold 1:1 ist wahrscheinlich... Jedoch nicht über 1000$ - die sich hier viele erhoffen


    Prechter sagt Dow Jones 1000 Pt und sogar einen kurzen "Spike" runter auf 500 Pt voraus.
    Für Gold sagte etwa 680$ voraus.


    Ich denke eher wahrscheinlich sind Dow Jones 1000 Pt und Gold 600$


    In einer Deflation kann auch Gold nicht "performen" - jedoch im Vergleich zu anderen Assets schon, weil der Verlust viel geringer sein wird...


    Der Knackpunkt ist zudem: Ein Ratio 1:1 würde bedeuten, dass man aus Gold RAUS gehen müsste - in Aktien. Und das bei 600$


    Viel Spaß!

    Wenn Schulden nur noch mit neuen Schulden beglichen werden können, dann ist es ein Schneeballsystem.
    Dieses Schuldensystem wird seit den 80ern betrieben - mit stetig sinkenden Anleihen-Zinsen.


    Ab 2000 begann (oder etwas früher)...
    die Große Lüge, wo Statistiken immer stärker und immer offensichtlich frisiert wurden.
    So gab es selten mal Inflation über 2% - tatsächlich gab es die letzten 10 Jahre eine Inflation >7% p.a.


    Das Volk verarmte - aber es war doch klar warum das ganze:
    man versuchte alles einfach weg-zu-inflationieren. Gleichzeitig versuchte man die Anleihen für wenige % zu verschleudern.
    Denn würde man die 7% Inflation offen erwähnen, dann würden alle Anleihen für den Staat teuerer -
    und hier würde bereits das Schnellballsystem in sich zusammenbrechen.


    Die Saat ist aber schon längst gesäht - es ist nur eine Frage der Zeit, denn alle Industriestaten sind pleite.
    Vllt hat man ja deswegen den Euro eingeführt - damit man später wieder mit den "verstrauenswürdigeren"
    Nationalwährungen weiter machen kann... So sehen die Euro-Scheine wie Monopoly-Geld aus.
    Da steht nicht mal ein Spruch drauf: das ist ein legales Zahlungsmittel der EWU oder so.



    Es fragte einer im gelben:
    Warum werden die Banken nicht von EZB bailoutet


    Nun, die Antwort ist simpel:
    1) das kollapsierende Schuldensystem muß ja weiter aufrecht erhalten werden
    2) Jemand muß dafür gerade stehen - also den ganzen Unfug auch garantieren.


    Und da sowieso längst klar ist, dass das System "IRGENDWANN" hopps gehen wird,
    versucht man halt noch etwas hinauszuzögern.
    Aber dann wird man neue Feinde brauchen - aber nicht mehr imaginären Taliban,
    sondern etwa China - dunkel wird die nachfolgende Zeit.
    Das weiß die Politik ja auch... warum also nicht noch etwas abwarten?