Sicherheit ist relativ. Vor allem relativ virtuell. Leck Nr.1 ist der Mensch. Der der die Server einrichtet und die Grundeinstellung lässt und der der die Software liefert und die Hintertüren auch.
Ständig werden irgendwelche Hintertüren aufgedeckt und geschlossen. Und immer, wenn eine geschlossen wird, wird im gleichen Moment anderswo eine neue aufgestossen.
Das war sicher kein privater "Hacker".
Das Angriffsziel lässt diese Vermutung zu, aber theoretisch könnte es auch irgendein 12-jähriger gewesen sein, der sich eben mal eine Hacker-Software heruntergeladen hat.
Die Daten von Amacon, Fakebook, ibuy & Co. dürften zig-tausendfach abgeschöpft worden sein.
Das halte ich auch für gut möglich. Die Angegriffenen merken das womöglich nicht immer, und wenn sie's merken, haben sie alles Interesse, es zu verschweigen.
Sobald Ihr Daten hinausschickt ins www, sind sie nicht mehr sicher, ganz egal, wohin und zu wem die gehen. Sie gehören dann nicht mehr Euch allein. Auch persönliche Daten auf der eigenen Festplatte herumliegen zu lassen, halte ich für fahrlässig. Ich verwende dafür seit Jahren diese praktischen USB-Sticks. Nämlich seit sich einer meiner PCs diesen hässlichen Wurm eingefangen hatte, der dann alles, wirklich alles hinausgeschickt hat. Zum Glück war schon damals auf der Festplatte nicht viel zu holen.
Daten in die Cloud statt auf der Festplatte (oder eben auf einem offline- Datenträger) ? Wer das tut, würde womöglich auch seine Bancomat-Karte mitsamt PIN dem nächstbesten Mafiaboss zur Aufbewahrung überlassen, wo er dann jedesmal anfragen muss, wenn er Geld abheben will. ![]()
Gruss
Ophiuchus