Wer behauptet denn das? So was wird einfach dahin gelabert, ohne jeden Beleg. Schon mal auf einem Friedhof gewesen, Kathedralen angesehen, irgendein neueres Bauwerk?
Solch grosse Steinblöcke finden sich meines Wissens gar nicht in mittelalterlichen oder neuzeitlichen Bauwerken. Und für Grabsteine braucht es schon gar nicht diese Präzision.
Je grösser die Blöcke und je schmaler die Fugen, desto präziser müssen die Blöcke behauen sein. Bei den Pyramiden hat man Fugen von weniger als 1mm erreicht, eine Abweichung von max. 0,3 mm auf die riesige Kontaktfläche, zwei Quadratmeter und mehr. Bei den Kathedralen hat man mehr Mörtel verwendet und kleinere Flächen verbunden, dann ist die Präzision der Steinbearbeitung weniger kritisch, der Maurer gleicht es aus. Das soll jetzt keineswegs abwertend für die Baumeister und Steinmetze der Kathedralen sein, nein, die haben ganz famose Arbeit geleistet, Chapeau!
Aber noch wichtiger als die Präzision sind die Werkzeuge.... Aus Kupfer oder Bronze, das möchte ich einmal sehen, wie einer einen Kalkstein so bearbeitet, und es braucht gar kein grosser Stein zu sein. Aber da will jeweils keiner freiwillig vortreten, um das vorzuführen.
Edit
Erste Produkte aus Eisen finden sich nach heutigem Wissensstand ab dem 18. Jh. v.Chr., erstmals im Gebiet des heutigen Syrien oder Palästina, damals wurde die Gegend wohl von den Hethitern dominiert. Eines der allerersten Relikte aus Eisen soll ein Thron sein und ein Zepter, ich glaube von Anitta. Damit ist die Verwendung von Eisen sehr viel jünger als selbt die offiziellen Altersschätzungen für die Pyramiden. Abgesehen von ganz seltenen Produkten aus Meteoreisen, die noch älter sein können.
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Diese Stufen im Hathor-Tempel in Dendera sehen wirklich eigenartig aus, nicht so wie von Schritten abgenützt jedenfalls. Aber in dem Video, wo jemand die Treppe hochsteigt, sieht es aus wie ganz normale Abnützung, so wie in unserem alten Schulhaus und an vielen Treppen. Das Video zeigt aber leider nicht die ganze Treppe. Komme ich noch einmal in diese Ecke, will ich den Ort besuchen, die Länge dieser Treppe allein schon imponiert mir und die Inschriften und Reliefs sowieso. 
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Hier noch ein Beispiel, was herauskommt, wenn man in der Neuzeit mit altertümlicher Technik versucht, eine Pyramide zu bauen. Ursprünglich war geplant, eine 20 Meter hohe Pyramide zu bauen, das Projekt wurde jedoch stark verkleinert, auf etwa 10 Meter Höhe. Aber auch das wurde nicht erreicht, es erwies sich als schwieriger als gedacht, sehr aufwändig und auch nicht ganz ungefährlich.
Man wollte die antiken Bautechniken erforschen, aber nachdem ein hölzernes Kransystem mehrmals versagt hatte, setzte man auch Gabelstapler ein. 150 einheimische Bauarbeiter wurden angeheuert und in sechs Wochen entstand dann mithilfe einer Rampe ein Steinhaufen. Man beachte die Präzision der Blöcke, die jedoch so geliefert wurden, das Team des Professors und die Arbeiter haben sie nur aufgeschichtet. Schwierig, überhaupt noch ein Bild davon zu finden, ich glaube, so hat das ausgesehen:

Offiziell hat man v.a. die steigenden Steinpreise für den Abbruch des Projekts verantwortlich gemacht. 
Also, auch hier: Nichts gegen Professor Sakuji Yoshimura, er leistet sehr gute Arbeit mit seinen Forschungen, z.B. über Hohlräume, die er entdeckt hat im Gizeh-Plateau. Und ich mag ganz allgemein sowieso die praktische Archäologie. Yoshimura hat bei diesem Experiment 1978 gezeigt, was er eigentlich gar nicht wollte, nämlich dass es noch viel schwieriger ist als er gedacht hatte.