US Präsident Donald Trump


  • Bemerkenswert finde ich an dieser ,,Erklärung,, das an keiner Stelle einmal das Wort MENSCH erwähnt wird.


    Entweder ist es emotionale Kälte oder eine Doktrin

  • „Böse weiße alte Männer“ kontrollieren nicht die Medien, wir wissen, wer das tut..

    Beiträge sind persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Bemerkenswert finde ich an dieser ,,Erklärung,, das an keiner Stelle einmal das Wort MENSCH erwähnt wird.


    Entweder ist es emotionale Kälte oder eine Doktrin

    Dass das Fehlen eines Wortes deinen egalitären Duktus stört und daraus Kälte oder eine Doktrin abgeleitet wird, spricht Bände. Dass wir uns über Menschenrassen unterhalten und nicht über Ameisen ,ist doch unzweifelhaft und an keiner Stelle fehlinterpretierbar gewesen.

  • Hatte es vorher schon beschrieben, hier der Videobeweis.

    Sánchez ist wohl der ruchloseste Kallerghi Erfüllungsgehilfe. Wahrscheinlich als Wiedergutmachung dafür, dass er die NATO 5 % nicht mitmacht, was er politisch nicht überleben würde.


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  • Wer ist der Nächste? Auf den Spuren der blutigen Geschichte von US-Militärinterventionen im Ausland

    8. Februar 2026von Dr. Peter F. Mayer

    Von den insgesamt 250 Jahren, die die Vereinigten Staaten existieren, waren nur 15 Jahre friedlich. Allein seit dem 2. Weltkrieg wurden dadurch etwa 40 Millionen Tote verursacht, dazu kommen noch 48 Millionen Todesopfer durch das Sanktionsregime der USA und ihrer EU-Vasallen wie ein Lancet Studie zeigt. Was sind nun die nächsten Opfer?

    Derzeit führen die USA Kriege in der Ukraine und in Westasien, großteils über die Stellvertreter Ukraine und Israel, aber auch kleinere arabische Diktaturen. Gegen China werden als Stellvertreter Taiwan, die Philippinen und Japan in Stellung gebracht und laufend mit Waffen versorgt. Im Januar wurden die Waffenlieferungen insbesondere an Taiwan und an Israel verstärkt. Das Raketenartilleriesystem Himars wurde im Baltikum nur 50 km vor der russischen Grenze in Stellung gebracht. Auf einer Inselkette vor China wurden mittels Taiwan eine ganze Reihe solcher Angriffswaffen aufgestellt. Und man will gegen China aufrüsten, wie das Fachmagazin meldet:


    Mit der Regierung Trump wurde die Zahl der Kriege noch einmal vermehrt, Trump führt den Rekord mit bisher 10 Kriegen in seinen beiden Amtszeiten, Donald Trump behauptet, ein sogenannter „Friedenspräsident“ zu sein, aber er hat mehr Länder bombardiert als jeder andere US-Präsident zuvor.


    Im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit bombardierte die Trump-Regierung sieben Länder: Iran, Irak, Nigeria, Somalia, Syrien, Venezuela und Jemen. Aus seiner ersten Amtszeit kommen noch Afghanistan, Libyen und Pakistan dazu. Darüber hinaus droht Trump mit Angriffen auf mindestens vier weitere Nationen: Kolumbien, Kuba, Mexiko und Grönland.

    Werb

    Amerikas Strategie der Tötung von Zivilisten (1945- )


    Auf GlobalResearch.ca wurden wiederholt Kriegsverbrechen der USA thematisiert. Seit dem Zweiten Weltkrieg richtet sich die amerikanische Militärstrategie gezielt gegen Zivilisten und „zivile Objekte“ wie Krankenhäuser, Schulen, Kirchen und Wohngebiete. Die Beweise sind erdrückend.

    Obwohl diese Praxis als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft wird, wurden die Vereinigten Staaten nie vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) angeklagt.


    Die Geschichte der von den USA geführten Kriege bestätigt, dass die Ermordung von Millionen von Zivilisten ein fester Bestandteil der globalen Kriegsagenda der USA ist.


    Während und seit dem Zweiten Weltkrieg haben die Vereinigten Staaten mehr als 40 Millionen Menschen in einer Reihe von Ländern getötet, die meisten von ihnen Zivilisten, entweder direkt oder durch ihre Marionettenregime als Stellvertreter – mehr dazu in diesem TKP Artikel.

    Tötung durch Sanktionen

    Sanktionen haben oft enorme menschliche Kosten. Wissenschaftler haben dies in mehreren bekannten Fällen nachgewiesen, beispielsweise bei den US-Sanktionen gegen den Irak in den 1990er Jahren, die zu weit verbreiteter Unterernährung, Mangel an sauberem Wasser und Engpässen bei Medikamenten und Strom führten. In jüngerer Zeit hat der Wirtschaftskrieg der USA gegen Venezuela zu einer schweren Wirtschaftskrise geführt. Eine Studie schätzt, dass die Sanktionen allein in einem Jahr, von 2017 bis 2018, 40.000 zusätzliche Todesfälle verursacht haben.


    Ähnliches trifft auf den Iran zu. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte am Donnerstag vor dem Bankenausschuss des Senats, dass die „Maximaldruckkampagne” der Trump-Regierung gegen den Iran für den Zusammenbruch der Wirtschaft des Landes und die Auslösung der Proteste und Unruhen verantwortlich sei, die Ende Dezember begonnen hatten.


    „Was wir im Finanzministerium getan haben, ist, eine Dollarknappheit im Land herbeizuführen … Dies gipfelte im Dezember in einem raschen und, wie ich sagen würde, grandiosen Höhepunkt, als eine der größten Banken im Iran zusammenbrach. Es kam zu einem Ansturm auf die Bank”, sagte Bessent.

    Und wenn Staaten im Globalen Süden überlegene Waffensysteme kaufen,wie Algerien den russischen Tarnkappen-Jäger SU-57, wird mit ökonomischer Kriegsführung durch Sanktionen bedroht, wie wieder das militärische Fachmagazin gestern berichtete:

    Eine Studie über die Auswirkungen internationaler Sanktionen auf die altersspezifische Sterblichkeit erschien im August 2025 in The Lancet. In ihrer zentralen Schätzung kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die seit 1970 von den USA und der EU verhängten einseitigen Sanktionen mit 38 Millionen Todesfällen in Verbindung stehen. In einigen Jahren der 1990er wurden mehr als eine Million Menschen getötet. Im Jahr 2021, dem letzten Jahr, für das Daten vorliegen, verursachten Sanktionen mehr als 800.000 Todesfälle.

    In dem semi-offiziellen chinesischen Online Medium Global Times erschien am 14. Januar 2026 eine Analyse über die Kriegsverbrechen der USA seit 1945. Was der Artikel beschreibt ist außerhalb der USA, der EU und generell im politischen Westen so ziemlich jedem halbwegs politisch interessierten Menschen klar. Der Artikel, der ziemlich genau die Stimmung im Globalen Süden wiedergibt, erschien unter dem Titel:

    GT investigates: Who’s next? Tracing US’ bloody trail of foreign military intervention


    By Huang Lanlan and Hu Yuwei

    Die Flagge Grönlands wird am 8. Januar 2026 in einem Park in Kopenhagen, Dänemark, gehisst. Foto: IC

    Für viele Menschen auf der ganzen Welt brachte der Beginn des neuen Jahres nicht nur das Knallen von Feuerwerkskörpern, sondern leider auch Schüsse. Nachdem die USA am 3. Januar den venezolanischen Präsidenten durch eine Militäroperation im Land gewaltsam festgenommen hatten, erneuerte US-Präsident Donald Trump kürzlich seine Drohung, Grönland „auf die eine oder andere Weise“ zu erobern, was Schockwellen durch die NATO-Hauptstädte sandte und Europa zwang, Pläne zu erwägen, die sein Engagement für die Sicherheit in der Arktis demonstrieren könnten.

    „Heute ist es Venezuela, morgen könnte es jedes andere [Land] sein“, warnte der chilenische Präsident Gabriel Boric in einer Rede, die er nach dem Vorfall in Venezuela hielt – eine Bemerkung, die die tiefe Besorgnis und die starke Verurteilung der US-Intervention in ganz Lateinamerika und der gesamten internationalen Gemeinschaft zum Ausdruck bringt.


    Schlimmer noch: Die militärische Intervention der USA in Venezuela und wahrscheinlich in naher Zukunft auch in weiteren Regionen, darunter Grönland, ist kein Einzelfall, denn ein Blick auf die Geschichte zeigt, dass militärische Interventionen tief in der politischen DNA und Logik der USA verwurzelt sind. Zahlreiche blutige Tragödien haben gezeigt, dass die militärischen Aktionen des Landes in Übersee den Menschen auf der ganzen Welt großes Leid zugefügt und auch innerhalb der US-Gesellschaft selbst tiefe Wunden hinterlassen haben.


    Rückblick: Wie hat die US-Außenpolitik einen Weg beschritten, der von Waffen und Rauch geprägt war? Mit welchen Ausreden und Unwahrheiten haben die USA solche Aktionen schönfärben wollen? Und wer profitiert von den von den USA provozierten militärischen Interventionen und sogar Kriegen? In diesem Artikel untersucht die Global Times die wechselvolle Geschichte der USA, die gängigen Vorwände und die wahrscheinlichen Nutznießer ihrer militärischen Interventionen im Ausland sowie die Regionen oder Völker, die die nächsten Opfer der US-Militärmacht werden könnten.

    Eine wechselvolle Geschichte voller Schüsse

    Die USA sind „die kriegerischste Nation in der Geschichte der Welt“, sagte der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter laut einem Artikel von NPR aus dem April 2019.

    Carters Bemerkung wird durch die derzeitige US-Regierung voll und ganz bestätigt. Allein im Jahr 2025 leitete die Trump-Regierung US-Militärschläge in sieben Ländern weltweit, von den Sandwüsten des Nahen Ostens bis zu den Hoheitsgewässern vor der Küste Venezuelas, berichtete die New York Post am 2. Januar.



  • Ironischerweise war die Vermeidung einer US-Intervention in Kriegen im Ausland ein wichtiges Wahlversprechen, das Trump seinen Wählern während seines Wahlkampfs gegeben hatte. Wie er in einer Rede im Rahmen seiner Präsidentschaftskampagne 2024 erklärte, besteht die Aufgabe des US-Militärs „nicht darin, endlose Kriege zur Regimewechselung rund um den Globus zu führen, sinnlose Kriege“. Stattdessen sei es seine Aufgabe, „Amerika vor Angriffen und Invasionen hier im eigenen Land zu verteidigen“.


    Was Trump jedoch nach seinem Amtsantritt tatsächlich tat, untergrub dieses Versprechen erheblich und war eine scharfe Zurechtweisung für einige seiner Wähler und viele Friedensaktivisten. US-Medienberichten zufolge hat Trump in weniger als zwölf Monaten seiner Amtszeit Angriffe in sieben Ländern angeordnet – Iran, Nigeria, Jemen, Irak, Syrien, Somalia und zuletzt Venezuela. Laut einem Artikel der Military Times vom 31. Dezember hat Trump seit Beginn seiner zweiten Amtszeit mindestens 626 Luftangriffe angeordnet und damit die 555 Angriffe übertroffen, die während der vierjährigen Amtszeit von Präsident Joe Biden verzeichnet wurden. Trump „widerspricht seinem selbst geschaffenen Image als ‚Friedenspräsident‘“, kommentierte die New York Post.


    Leider ist die Kriegslust der USA nicht nur die Schuld einer einzelnen Regierung, sondern ein wiederkehrendes gewalttätiges Merkmal, das sich durch ihre 250-jährige Geschichte zieht.


    Laut einer Studie der Tufts University hat die USA seit ihrer Gründung im Jahr 1776 bis zum Jahr 2017 mehr als 500 internationale Militärinterventionen durchgeführt. Bemerkenswert ist, dass fast 60 Prozent dieser Interventionen nach 1950 und mehr als ein Drittel nach 1999 stattfanden. „Mit dem Ende des Kalten Krieges hätten wir erwartet, dass die USA ihre militärischen Interventionen im Ausland reduzieren, da weniger Bedrohungen und Interessen auf dem Spiel stehen“, heißt es in dem Forschungsbericht. „Aber diese Muster zeigen das Gegenteil – die USA haben ihr militärisches Engagement im Ausland verstärkt.“


    Durch den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg (1846–48) dehnte die USA ihr Territorium über den nordamerikanischen Kontinent aus; durch den Spanisch-Amerikanischen Krieg (1898) erweiterte sie ihren Einflussbereich auf den westlichen Pazifik; durch Kriege auf der koreanischen Halbinsel (1950–53) und in Vietnam (1955–75) strebte sie weiter nach globaler Vorherrschaft… Seit Jahrhunderten ist der Weg der Expansion der USA mit Gewehrsalven gepflastert, mit der Errichtung von Machtbastionen und Reichtum auf Ruinen und Knochen.


    Demonstranten versammeln sich am 6. Dezember 2025 zu einer Demonstration unter dem Motto „No War on Venezuela“ (Kein Krieg gegen Venezuela) am Times Square in den USA. Foto: IC

    Kriege aus Gründen der Profitgier

    „Es hat nie einen gerechten [Krieg] gegeben, nie einen ehrenhaften – zumindest nicht auf Seiten des Kriegstreibers”, schrieb der berühmte US-amerikanische Schriftsteller Mark Twain einmal.


    Als einer der weltweit größten Kriegstreiber hat die USA ihre niemals ehrenhaften militärischen Interventionen häufig mit hochtrabender Rhetorik verschleiert und unter diesen Vorwänden und Lügen die Souveränität anderer Länder mit Füßen getreten und Zerstörung und Leid gebracht. Von „Schutz der US-Bürger“ über „Drogenbekämpfung“ und „Terrorismusbekämpfung“ bis hin zur „Förderung der Demokratie“ – die Öffentlichkeit hat zahlreiche Rechtfertigungen für US-Militärinterventionen erlebt.


    Im Dezember 1989 beispielsweise starteten die USA unter dem Deckmantel der Drogenbekämpfung die „Operation Just Cause“ und entsandten laut der Website „US Army Special Operations History“ rund 27.000 Soldaten, um in Panama einzumarschieren. Im Jahr 2003 marschierten die USA unter dem Vorwand, Bagdad besitze Massenvernichtungswaffen, in den Irak ein – eine Behauptung, die sich später als grobe Lüge herausstellte. Die jüngste gewaltsame Festnahme des venezolanischen Präsidenten erfolgte zumindest vordergründig ebenfalls unter dem Vorwand der „Drogenbekämpfung”.


    Die USA haben auch verschiedene Doktrinen und strategische Erklärungen ausgearbeitet, um ihre auswärtige Expansion und militärische Einmischung mit einem Mantel der Legitimität zu umhüllen. Von der Monroe-Doktrin, die „Amerika für die Amerikaner” verkündete, bis hin zur Nationalen Sicherheitsstrategie 2025 der Trump-Regierung, die Lateinamerika offen als Einflussbereich der USA bezeichnet, dienen solche Rhetoriken laut Analysten in erster Linie dazu, die von den USA angezettelten Kriege zu beschönigen und die Interessen der USA über die Souveränität anderer Nationen zu stellen.


    Die häufigen militärischen Interventionen der USA im Ausland dienen nicht nur ihren übergeordneten Zielen der Expansion und Hegemonie, sondern bereichern auch eine mächtige Interessengruppe im Inland – den militärisch-industriellen Komplex (MIC) –, der enorm vom Krieg profitiert, wie Beobachter seit langem betonen.


    Ein deutliches Beispiel dafür gab es Anfang Januar 2026, nach der US-Militäroperation, die zur gewaltsamen Entmachtung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro führte. CNBC berichtete, dass „die Aktienkurse von Rüstungsunternehmen am 5. Januar stark angestiegen sind, da Investoren davon ausgingen, dass der dramatische Sturz des venezolanischen Staatschefs Maduro eine bedeutende geopolitische Veränderung einläuten könnte, die langfristig den Rüstungshandel ankurbeln wird“.


    Der US-Militär-Industrie-Komplex hat eine dunkle Geschichte, was das Profitieren von Konflikten angeht. Die Waffenhersteller Lockheed Martin und RTX prognostizierten für Ende 2025 hohe Gewinne, da ihre Ergebnisse von der steigenden Nachfrage nach Waffen aufgrund der Konflikte im Nahen Osten und des langwierigen Krieges zwischen Russland und der Ukraine profitierten. Die Umsätze von RTX, ehemals Raytheon, wurden auch durch einen Mangel an neuen Verkehrsflugzeugen angekurbelt, da Wartungs- und Reparaturdienstleister wie RTX daran arbeiteten, Fluggesellschaften mit älteren, kostenintensiven Flotten am Laufen zu halten. Laut einem Bericht der Straits Times profitierte das Unternehmen auch von besseren Verkäufen von Düsentriebwerken.


    Diese „Drehtür“ zwischen Regierungsdienst und Verteidigungsindustrie ist laut der Nachrichtenagentur Xinhua eines der auffälligsten Symbole für die Korruption im Herzen der US-Militärpolitik.


    Laut der New York Times arbeiten mindestens 50 ehemalige Pentagon- und nationale Sicherheitsbeamte, von denen die meisten in den letzten fünf Jahren aus der Bundesregierung ausgeschieden sind, nun als Führungskräfte oder Berater in verteidigungsbezogenen Risikokapital- oder Private-Equity-Unternehmen.


    Wer ist der Nächste? Auf den Spuren der blutigen Geschichte von US-Militärinterventionen im Ausland
    Von den insgesamt 250 Jahren, die die Vereinigten Staaten existieren, waren nur 15 Jahre friedlich. Allein seit dem 2. Weltkrieg wurden dadurch etwa 40 [...]
    tkp.at

  • Hatte es vorher schon beschrieben, hier der Videobeweis.

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    Das wird das Chaos (ordo et chaos)…

    Und die werden ALLE nach Deutschland kommen 💶

    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Wer ist der Nächste? Warum schadet das den USA selbst?


    Für die derzeitige US-Regierung, die von einer modernen Version der Monroe-Doktrin durchdrungen ist, und die Kriegsprofiteure, die massive Gewinne einfahren, hat die besorgte internationale Gemeinschaft eine drängende Frage: Wer ist der Nächste?


    „Aufgrund der aktuellen Lage ist es wahrscheinlicher, dass Grönland zu einem neuen Schwerpunkt für die USA wird, um ihre Präsenz und ihren Einfluss auszuweiten, aber es dürfte kein Ziel für eine direkte militärische Annexion sein. Abgesehen von Grönland konzentrieren sich die wirklich konfliktträchtigen Regionen nach wie vor auf den Nahen Osten und andere Krisenherde mit relativ niedrigen Schwellen für militärische Maßnahmen. Der Iran stellt zwar einen Risikofaktor dar, aber die Gefahr liegt eher in begrenzten Angriffen – wie kurzen, schnellen und kontrollierbaren Operationen gegen bestimmte Einrichtungen oder wichtige Knotenpunkte – als in einem umfassenden Krieg“, erklärte Dun Zhigang, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Chongyang Institute for Financial Studies der Renmin University of China, gegenüber der Global Times.


    Die wiederholten Drohungen von US-Präsident Donald Trump, die Kontrolle über Grönland zu übernehmen, belasten die Beziehungen zu den US-Verbündeten in der NATO und haben zu der Warnung geführt, dass eine gewaltsame Übernahme das Ende des größten Sicherheitsbündnisses der Welt bedeuten könnte.


    In den letzten Jahrzehnten kam es regelmäßig zu Spannungen zwischen einigen NATO-Mitgliedern, insbesondere zwischen den Nachbarländern Griechenland und der Türkei. Aber es würde einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen, wenn das mächtigste Land, die USA, das Territorium eines anderen Verbündeten annektieren würde, kommentierte AP News.


    Abgesehen davon, dass sie weltweit Spannungen hervorrufen und gefährliche Präzedenzfälle schaffen, haben die langwierigen militärischen Interventionen der USA tiefgreifende Katastrophen im Ausland verursacht und gleichzeitig ihrer eigenen Gesellschaft und Bevölkerung dauerhaften Schaden zugefügt.


    Die finanziellen Folgen sind erschütternd. Ein Bericht des Projekts „Costs of War” der Brown University ergab, dass die 20 Jahre andauernden Kriege nach dem 11. September die USA schätzungsweise 8 Billionen Dollar gekostet und mehr als 900.000 Menschen das Leben gekostet haben.


    Der Bericht enthüllte auch, dass die USA in den letzten zwei Jahrzehnten bereits etwa 5,8 Billionen Dollar ausgegeben haben und die Biden-Regierung als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September weitere Mittel in dieser Höhe beantragt hat. Darin enthalten sind die geschätzten direkten und indirekten Kosten für Ausgaben in den Kriegsgebieten der USA nach dem 11. September, Maßnahmen zur inneren Sicherheit im Kampf gegen den Terrorismus und Zinszahlungen für Kriegskredite.


    Auch die psychologischen Narben des Konflikts sind nicht zu übersehen. Laut einem im Januar 2025 veröffentlichten Bericht der US-amerikanischen Defense Health Agency stieg die Zahl der Diagnosen von psychischen Störungen bei aktiven Soldaten in den letzten fünf Jahren um fast 40 Prozent, wie das US-amerikanische Medienunternehmen Military Times berichtete.


    Die Kosten des Krieges reichen weit über das Schlachtfeld hinaus und umfassen jahrzehntelange Zinszahlungen, Ausrüstungsmodernisierungen, Streitigkeiten über die Lastenteilung mit Verbündeten sowie die Langzeitpflege und Renten von Veteranen. Viele heimkehrende Soldaten leiden auch unter anhaltenden psychischen Traumata und dem Zerbrechen ihrer Familien – tiefe soziale Wunden, die keine Rede heilen kann. Darüber hinaus untergraben häufige Militäraktionen internationale Normen, entfremden Verbündete und verstärken das globale Chaos, was letztlich die Sicherheitskosten der USA erhöht. Kurz gesagt, dieser Ansatz macht ein Land nicht sicherer, indem es Gewalt anwendet, sondern es in endlosen Kriegen gefangen hält – kurzfristig gewinnt es an Ansehen, verliert aber langfristig echte Vorteile, sagte Dun.


    Wie der ehemalige US-Präsident James Madison vor über 200 Jahren warnte: „Keine Nation kann ihre Freiheit inmitten andauernder Kriege bewahren.“ Die anhaltende Ungerechtigkeit der USA durch militärische Übergriffe werde letztendlich wie ein Bumerang zurückkommen, dem eigenen Volk schaden und das Ansehen der USA in der Welt untergraben.

  • Das wird das Chaos (ordo et chaos)…

    Und die werden ALLE nach Deutschland kommen 💶

    Das ist ein altes Video, habe ich bestimmt schon vor einem Jahr gesehen, macht die Sache aber auch nicht besser...


    lg meggy

    Mad in Germany

    Alter weißer Mann mit neuer Gas- und Holzheizung

    Bis $1000/oz ist Gold superbillig, bis $3000 ist es billig, erst ab $10000 wird es teuer.

    Bis $50/oz ist Silber superbillig, bis $150 ist es billig, ab $500 wird es teuer. W.E.

  • privileg


    Danke für den ausführlichen Artikel zum Kriegsverbrecherkartell USA. Ihnen haben wir die Migrationsverwerfungen, Islamisierungen, Unsicherheit, Hunger und Armut zu verdanken.


    Trump äusserste sich mehrfach zum Anfang seiner 2. Amtszeit wie schlimm die täglichen Tode der Menschen im Ukrainekrieg seien und man dies schnell beenden müsse.

    Der Mann ist ein dämonischer Heuchler.

    Meine Beiträge sind: Kunst, Ironie, Satire, Polemik, Spiegelschau, Philosophie, Provokation, Idiotie und vor allem mein Grundrecht auf Meinungsfreiheit nach Art. 5 GG. <3 =)


    In a time of universal deceit - telling the truth is a revolutionary act
    -George Orwell-

  • (...)

    Trump äusserste sich mehrfach zum Anfang seiner 2. Amtszeit wie schlimm die täglichen Tode der Menschen im Ukrainekrieg seien und man dies schnell beenden müsse.

    Der Mann ist ein dämonischer Heuchler.

    Genauso wie der Friedenspreisträger und fast alle Präser?

    Nicht vergessen: Unser Brunnenbohren und Mädchenschulen ...

    *
    Gebt den Kindern der kommenden Generationen eine Chance und beendet die unwirtschaftliche, kaum beherrschbare und letztlich katastrophale Kernspaltungstechnik mit ihrem jahrtausendelang lebensbedrohendem Müll.

    Einmal editiert, zuletzt von Wayne Schlegel ()

    • Offizieller Beitrag

    Die USA sind „die kriegerischste Nation in der Geschichte der Welt“

    Ein Auszug aus Vorbeiträgen: ;(


  • Genauso wie alle vor ihm, es gibt keinen Grund in ihm einen Heilsbringer zu sehen.

    D'accord. Heilsbringer gibt's nur in der Bibel. Oder wo haste einen gesehen?

    Aber auch keinen Grund, wie unser Herzchen es gerne hätte, dämonische Erscheinungen zu verspüren.
    Er ist genauso Yankee, wie alle anderen auch.

    Allerdings heuchelt er etwas weniger. Das fällt auf, weil wir die Heuchelei so sehr lieben. Wertvoller als Gold, Bereicherung, Segnungen der Demokratie, Freiheit den Eskimos, nieder mit dem Packeis ... das vermisst man schon.

    Unsere hätten vielleicht bzgl. Grönland ein Umsiedlungsprojekt von Pinguinen zur Rettung vor dem antarktischen Ertrinken ins Leben gerufen, um dort Territorien abzustecken. Oder Schulen für Grönländerinnen. Er lapidar: "haben will".
    Biden sah Mittel und Wege, das mit NS II zu beenden. Er hätte wohl gesagt "I've done it". Wäre ihm zuzutrauen, oder?

    *
    Gebt den Kindern der kommenden Generationen eine Chance und beendet die unwirtschaftliche, kaum beherrschbare und letztlich katastrophale Kernspaltungstechnik mit ihrem jahrtausendelang lebensbedrohendem Müll.

  • Zu dem vermeintlichen von Trump geposteten Video:


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    Trump hat demnach das 1 Minute Video über den Ablauf der US Wahl 2020 geteilt.

    Am Ende, in der 59 Sekunde wurde demnach, für den Bruchteil einer Sekunde, ein Bild der Obamas im Affenlook eingeblendet, wie auch immer da reingekommen...

    und das nimmt man als Aufhänger dafür, dass Trump vs Obama, angeblich ein "rassistisches Bild" geteilt hätte und startet ein Rassismus Bashing.

  • hmm, der artikel von vighi passt eigentlich in jeden 2ten sräd, aber ich finde er ist hier bei karl kabuki am besten aufgehoben, da hier irgendwie am meisten unverständniss bzgl des absoluten master of chaos herrscht (wirklich ABSOLUTE leseempfehlung!!!): The Endgame of Fiat Money

    Die Angst vor dem Tod,ist der erste Schritt in die Sklaverei! (hui-buh)


    All tyrannies rule through fraud and force, but once the fraud is exposed they must rely exclusively on force! (Orwell)


    Rechtlicher Hinweis: Ihr könnt mich alle mal kreuzweise!

  • Hab den Link von hui-buh mal eingestellt



    Das Endspiel des Fiatgeldes

    Die KI-Erzählung als letzte Chance für den ultrafinanzialisierten Kapitalismus

    Fabio Vighi
    9. Februar 2026


    Im September 1985 trafen sich Vertreter der G5-Staaten USA, Deutschland, Japan, Großbritannien und Frankreich, um die Aufwertung des Dollars zu erörtern. Dies führte zur Unterzeichnung des Plaza-Abkommens, benannt nach dem Ort der Vereinbarung – dem Plaza Hotel in New York City. Das Abkommen zwang die Vereinigten Staaten aufgrund eines Leistungsbilanzdefizits, das laut Paragraph 6 des Abkommens schätzungsweise 3 % des BIP erreichte, zur Abwertung ihrer Währung. Von links nach rechts: Gerhard Stoltenberg, Pierre Bérégovoy, James Baker, Nigel Lawson und Noboru Takeshita. Foto: Mario Cabrera

    Können wir vor lauter Bäumen den Wald noch sehen? Was wir erleben, ist keine Abfolge unzusammenhängender Krisen, sondern die seltsame Konsolidierung eines bis zur Erschöpfung verschuldeten Wirtschaftssystems. Dieses System kann nur noch durch gesteuerte Instabilität funktionieren, in der Krise nicht länger ein politisches Versagen darstellt, sondern dessen primäre Funktionsweise ist. Das ist keine Metapher: Nur die ständige Erzeugung von Instabilität kann den verzerrten Anschein sozioökonomischer Ordnung erzeugen.

    Betrachten wir die Geldpolitik, gemeinhin verstanden als die Maßnahmen einer Zentralbank zur Steuerung der Wirtschaft durch Kontrolle der Geldmenge und Beeinflussung der Zinssätze. Im gegenwärtigen Regime des implosiven Kapitalismus ist die Geldpolitik kein „langweiliges“ technisches Instrument mehr, das sich auf Inflationsbekämpfung oder Finanzstabilität beschränkt. Sie ist zum zentralen Organisationsprinzip der Macht geworden und prägt Geopolitik, Innenpolitik, soziale Beziehungen und sogar die Narrative des Alltags. Dieser Punkt muss so deutlich wie möglich formuliert werden: Märkte, Staaten und Gesellschaften werden nicht mehr auf ein Ideal des Gleichgewichts ausgerichtet; sie werden dadurch gesteuert, dass sie permanent und allgegenwärtig aus dem Gleichgewicht gehalten werden. Warum? Weil ein Gleichgewicht die Zahlungsunfähigkeit offenlegen würde.

    Dies ist nicht beispiellos. Die Weimarer Republik nutzte die Währungsabwertung, um nach dem Ersten Weltkrieg unbezahlbare Schulden zu tilgen. Bretton Woods entstand aus der Erkenntnis, dass unkontrollierter Währungswettbewerb die politische Ordnung zerstören würde. Das Plaza-Abkommen von 1985 formalisierte die koordinierte Dollarabwertung, um die überdehnte US-Wirtschaft wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Jede dieser Episoden markierte einen Moment, in dem die Währungsordnungen gezwungen waren, politische und fiskalische Widersprüche aufzufangen. Was die Gegenwart jedoch auszeichnet, ist, dass keine neue Lösung in Sicht ist – nur Chaos und Improvisation als Mittel, um die fortschreitende Verschlechterung der sozioökonomischen Lage zu bewältigen.

    Der glorreiche Westen, das selbsternannte Land des freien Marktkapitalismus, lässt sich auf zwei einfache Kategorien reduzieren: Schuldenberg und Abhängigkeit von Vermögenspreisen. Klarer ausgedrückt: uneinbringliche Verschuldung und hyperinflationäre Finanzialisierung, die nur durch mehr oder weniger offene Manipulationen aufrechterhalten werden können. Diese Konstellation hat ein Ausmaß potenzieller Zahlungsunfähigkeit erreicht, das unter keinen Stabilitätsbedingungen mehr tragbar ist. Wachstum und Produktivitätssteigerungen gehören weitgehend der Vergangenheit an, während die politischen Systeme heute bewusst fragmentiert sind, da jeder ernsthafte Stabilisierungsversuch gewaltsame Zahlungsausfälle, Umstrukturierungen und vor allem echte politische Vorstellungskraft erfordern würde. Die anhaltende Krise hingegen erlaubt es, das Problem endlos hinauszuzögern – ganz im Stile des Technokraten.

    Politische Führung ist längst zu reiner Verwaltung verkommen. Was bleibt, sind keine Entscheidungsträger im klassischen Sinne, sondern marionettenhafte Verlängerungen einer finanzialisierten Maschinerie, die für sie denkt. Heutige Politiker zeigen selten echtes politisches oder moralisches Urteilsvermögen; bestenfalls agieren sie nach Protokollen. Sie sind handlungsunfähige Agenten, die Befehle von Märkten und Bilanzen ausführen, anstatt substanzielle Entscheidungen zu treffen. Dies ist die Banalität des Bösen als zeitgenössische Form politischer Automatisierung, modernisiert für das Finanzzeitalter: eine hyperreale Welt, beherrscht von Menschen, die nicht mehr denken, weil das System bereits festgelegt hat, was Denken bedeuten darf.


  • In diesem Kontext sind die schillerndsten, autoritärsten und eigenwilligsten Figuren – allen voran Trump – keine Ausnahmen, sondern funktionale Beschleuniger des Chaos. Sie agieren weniger als autonome Machthaber denn als nützliche Agenten des Chaos, deren Unberechenbarkeit Notmaßnahmen und außerordentliche Finanzinterventionen legitimiert. Ob bewusst oder unbewusst, ist unerheblich: Ihre Rolle ist systembedingt und eng mit einer Finanzordnung verknüpft, die heute verzweifelt auf Störungen angewiesen ist, um sich selbst zu erhalten.


    Inzwischen sollten wir wissen, dass „Krisen“ Liquiditätsspritzen, regulatorische Aussetzungen, Notfallmaßnahmen und eine Neuausrichtung der öffentlichen Meinung ermöglichen, die auf eine immer weiter schwindende „neue Normalität“ abzielt. Krisen halten das System am Leben, indem sie die Lösung hinauszögern und ernsthafte Fragen abwehren. Ein konkretes Beispiel dafür ist der Umgang mit den jüngsten Turbulenzen bei KI-Giganten wie Microsoft und Nvidia, deren Bewertungen mittlerweile nicht nur Technologieindizes, sondern auch die allgemeine Finanz- und Wirtschaftsstimmung prägen. Diese Momente ernsthafter Marktbelastung wurden schnell von Spektakeln überschattet – der Ernennung eines neuen Fed-Vorsitzenden, dem jüngsten Epstein-Skandal –, die die Aufmerksamkeit auf andere Themen lenkten, ohne die zugrundeliegende systemische Zersetzung zu berühren. So wird Volatilität strukturell: Sie versteckt sich im Verborgenen hinter überzeugenden Instabilitätsnarrativen. Und während wir abgelenkt sind, dehnen Zentralbanken stillschweigend ihre Bilanzen aus und absorbieren Staatsschulden, wodurch ein System gestärkt wird, in dem Fiatwährungen, die längst ihre Funktion als Wertspeicher verloren haben, in Richtung wirtschaftlicher Bedeutungslosigkeit abdriften, ohne jemals formell zusammenzubrechen.


    Die Vereinigten Staaten stehen im Zentrum dieser Architektur bewusster Verschleierung. Der Dollar ist nach wie vor die Weltreservewährung, doch seine Rolle wandelt sich rasant. Eine anhaltende Abwertung des US-Dollars ist im Gange – unangekündigt, nicht anerkannt, aber toleriert und sogar als Erfolg gefeiert. Wenn Trump sagt , dem Dollar gehe es „großartig“, hat er nicht ganz unrecht: Ein schwächerer Dollar reduziert die reale Schuldenlast der USA („inflationiert sie weg“), exportiert die Inflation ins Ausland und sichert geopolitischen Einfluss, ohne die politischen Kosten einer expliziten Abwertung in Kauf nehmen zu müssen. Rohstoffinflation wird als „vorübergehend“ umgedeutet oder Lieferketten, Klimaereignissen oder ausländischen Akteuren angelastet. Deshalb kann ein jährlicher Wertverlust des Dollars von 11 % als normale Marktbewegung abgetan werden. Und deshalb werden heftige Schwankungen der Gold- und Silberpreise – mit einem Nominalwert von Billionen – als technische Anomalien und nicht als Warnsignale eines Systems behandelt, das sich allmählich real neu bewertet.


    Vor diesem Hintergrund ist der Wertverfall des Dollars kein Zufall, sondern – aus US-amerikanischer Sicht – ein notwendiger „politischer Fehler“. Ein offenes Eingeständnis dieser Tatsache würde jedoch einen Vertrauensschock mit verheerenden Folgen auslösen. Daher die Suche nach Sündenböcken: Die Inflation wird nicht nur manipuliert, sondern auch Kriegen, Viren, Lieferkettenproblemen, Klimakatastrophen, der Gier von Konzernen, Migranten oder ausländischen Feinden angelastet. Ein sinkender Dollar hat auch unmittelbare finanzielle Konsequenzen: Er lenkt Kapitalströme in Richtung konkurrierender Währungen und Vermögenswerte um, verstärkt den Inflationsdruck auf den Dollar-Märkten und birgt das Risiko koordinierter politischer Reaktionen anderer wichtiger Akteure. Dies ist geopolitisch brisant, da die Glaubwürdigkeit des Dollars die Grundlage für den Welthandel, Schuldtitel und die Zentralbankreserven weltweit bildet.


    Diese Logik reicht daher weit über den Finanzsektor hinaus. Geopolitische Konflikte, Handelsfragmentierung, Sanktionsregime und selbst innenpolitische Gewalt dienen zunehmend als geldpolitische Alibis – Ereignisse, die außerordentliche Maßnahmen rechtfertigen und gleichzeitig von struktureller Erschöpfung ablenken. Der Ausnahmezustand ist zu einem permanenten Hintergrundrauschen geworden, denn ein Eingeständnis seiner Dauerhaftigkeit würde Rechenschaftspflicht erfordern. Zentralbanken warten nun auf ausreichendes Chaos, um den nächsten expansiven Schritt zu legitimieren: Ein Marktstillstand, ein politischer Zusammenbruch oder eine geopolitische Eskalation dienen als Vorwand, um Notfallmaßnahmen, Bilanzausweitung und Währungskoordinierung zu aktivieren. In dieser Welt leben wir.


    In den Vereinigten Staaten ist die Haushaltskrise seit Langem strukturell bedingt. Die wiederkehrende Gefahr von Haushaltssperren der Bundesregierung ist keine Ausnahme mehr, sondern fester Bestandteil des Systems – ein Symptom einer politischen Ökonomie, die eher mit Notlösungen als mit stabiler Haushaltsplanung regiert. Seit Mitte der 1990er-Jahre hat sich der Kongress von jährlichen Haushaltsbewilligungen hin zu einer nahezu permanenten Abhängigkeit von Übergangshaushalten und Last-Minute-Vereinbarungen entwickelt. Die meisten Haushaltssperren seit 1976 ereigneten sich in den letzten drei Jahrzehnten, darunter die 35-tägige Blockade von 2018/19 und die Rekordsperre von 43 Tagen vom 1. Oktober bis 12. November 2025. In dieser Zeit wurden fast eine Million Bundesangestellte beurlaubt oder gezwungen, unbezahlt zu arbeiten, bis ein Finanzierungsgesetz verabschiedet werden konnte.


    Dieser Kreislauf scheint kein Ende zu nehmen. Anfang 2026 sahen sich die Abgeordneten erneut mit einer Finanzierungsfrist konfrontiert, während Haushaltsgesetze ungeklärt blieben und parteipolitische Auseinandersetzungen über die Finanzierung von Heimatschutz und Einwanderungsfragen andauerten – verschärft durch die öffentliche Empörung über jüngste Durchsetzungsmaßnahmen, insbesondere die Tötung der Intensivkrankenschwester Alex Pretti in Minneapolis durch ICE-Beamte. Der daraus resultierende viertägige Shutdown verdeutlicht die neue Normalität des Systems: instabil und permanent von kurzfristigen Konflikten abhängig, die als faktische Rechtfertigung für Notstandsmaßnahmen dienen.


    Zunehmende innenpolitische Spannungen verschärfen die ohnehin fragile Wirtschaftslage zusätzlich. Schießereien und Tötungen im Zusammenhang mit ICE – und die dadurch ausgelösten politischen Gegenreaktionen – sind nicht bloß Fälle von Recht und Ordnung; sie signalisieren einen Staat, der an gesellschaftlicher Zustimmung verliert und zunehmend auf Gewalt und Spektakel setzt (eine aggressive Weiterentwicklung des römischen „ Panem et circenses“ oder „Teile und herrsche“ ), um seine Autorität zu erhalten. Die Märkte ignorieren diese Signale oder handeln opportunistisch, bis sie es nicht mehr können. Politische Legitimität und finanzielle Glaubwürdigkeit verfallen somit parallel, wenn auch ungleichmäßig.


    Das Endziel ist hier keine Hyperinflation im klassischen Sinne, sondern etwas viel Heimtückischeres: eine schleichende Entwertung des Fiatgeldes, ungleich verteilt und verschleiert durch statistische Anpassungen und die Absorption von Vermögenspreisen. So schwindet die Kaufkraft, während die nominale Stabilität erhalten bleibt. Die Gesellschaft passt sich nach unten an; die Erwartungen sinken. Das ist die Richtung, in die wir uns bewegen. Der Notkapitalismus bricht nicht spektakulär zusammen – er verliert allmählich an Legitimität, indem er aktives Regieren durch passives Krisenmanagement, Verantwortlichkeit durch Schuldzuweisungen und Geld durch Narrative ersetzt. Wenn die Entwertung allgemein anerkannt wird, ist sie nicht mehr vage umkehrbar, geschweige denn umverteilbar.


    Über allem schwebt die Erzählung von der KI: die letzte große Wachstumsstory, die die Aktienbewertungen stützt, der letzte Ausweg für den durchfinanzialisierten Kapitalismus. Selbst Insider erkennen mittlerweile die Dynamik einer Megablase an, die auf enormen Fremdkapitalmengen basiert. Dies ist keine glorreiche technologische Revolution; es ist die neueste Kostümparty der Finanzwelt, bei der billiges Geld als Innovation verkleidet wird und alle so tun, als sei sie nachhaltig. Und wenn hochrangige Persönlichkeiten vor einer unvermeidlichen, schmerzhaften Korrektur warnen und die Märkte nur mit den Achseln zucken, ist das mehr als Verleugnung – es ist funktionale Selbsttäuschung; Wahnsinn, getarnt als Rationalität. Die Wahrheit ist, dass die KI zu einem gewaltigen Liquiditätsschwamm geworden ist, der inmitten fehlender wirtschaftlicher Dynamik riesige Mengen an überschüssigem Kapital aufsaugt. Doch wenn die Finanzierung knapper wird oder Billionen an Schulden fällig werden, könnte dieser Schwamm sich heftig auswringen – und eine massive Abwertungslawine auslösen.


    Zusammengenommen bilden diese Entwicklungen eine Architektur immenser Fragilität: Zentralbanken ersetzen Zahlungsfähigkeit durch Liquidität; Regierungen tauschen Narrative gegen Legitimität; Märkte tauschen Hebelwirkung gegen Wachstum. Währungen, Anleiherenditen und soziale Unruhen warnen eindringlich vor dem drohenden Zusammenbruch. Pfund, Euro, Yen, Yuan und Dollar befinden sich in einem langsamen, ungleichmäßigen Prozess der Vertrauensneubewertung. Das eigentliche Ereignis ist keine einzelne Krise – kein Shutdown, kein KI-Crash, kein Währungszusammenbruch –, sondern der Zusammenbruch der trügerischen Kohärenz, die dieses ausgehöhlte System zusammenhält. Wenn das Vertrauen endgültig bricht, ist kein sanfter oder allmählicher Abgang zu erwarten: Die Krise wird sich über Märkte, Politik und Gesellschaften ausbreiten, die den Schein mit Resilienz verwechselt haben. Dann werden die bekannten Akteure das sinkende Schiff verlassen. Das ist der Scheideweg, an dem wir jetzt stehen – wenn wir doch nur den Wald vor lauter Bäumen sehen könnten.

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