Beiträge von Bargold

    Wir hatten kürzlich die Diskussion um diese Webseite:


    Reichweitenprognose – Gasspeicher Deutschland
    Reichweitenprognose für Deutschlands Gasspeicher mit 14-Tage- und 12-Monats-Simulation zu Füllstand, Gasverbrauch, Nettoimporten und Temperatur.
    gasspeicherstand.de


    Wenn man dort etwas weiter runter scrollt, kann man die angenommenen Importwerte sehen.


    Standardmäßig wurden die einfach mal mit +10% zum Vorjahreswert während der Heizperiode dort angesetzt. Jetzt ist auch klar, warum die beiden Kurven so asymmetrisch sind.


    Man kann die Gasimportwerte jedoch händisch ändern.


    Setzt man sie genau auf den Vorjahreswert zurück, ist der Speicher Anfang März bei Null!


    Und da sind weder Lieferengpässe noch ein kälterer Winter einkalkuliert, den man dort auf der Seite ebenfalls einkalkulieren lassen kann.

    Ist jemand noch KI Blase Short? Oder haben alle die Lust verloren?


    Caldera , unter 29000 Nasdreck geht die Falltüre auf, oder was sagst Du dazu? Der Bär ist doch dort schon seit 3 Monaten drin und keiner will es wahr haben. Zumindest fühlt mein Auge das, wenn es den Chart sieht.

    Sind es keine Verkaufskurse, müssen es im Umkehrschluss Kaufkurse sein. Dazwischen gibt's nichts. Halten bringt weder Zins noch Dividende. Also hält man nur, weil man annimmt, der Kurs steigt. Folglich muss man konsequenter Weise kaufen. Oder wettet man mit einem Nichtkauf lieber gegen sich selber?

    Ja, vollkommen richtig !

    Die Demographie-Falle bringt noch viel mehr Schärfe in sämtliche gesellschaftliche, insbes. die ökonom. Entwicklung global.

    Deshalb sehe ich auch die Verschärfung hin zur Herrschaft der Konzerne weltweit bei Abbau demokratischer Errungenschaften, um neue Gewinn-Potentiale zu heben !

    Führend dabei, die Black-Rocks der Erde und globale Konzerne !

    :)

    Worauf ich hinaus will:


    Jede chinesische Geisterstadt, jede schrumpfende Metropole, jeder dünner bevölkerte Kontinent ist eine erschlossene Rohstoffmine mit mehr als abbauwürdigen Konzentrationen direkt an der Oberfläche. Urban Mining wird da ein nicht zu unterschätzender Faktor sein.


    Daher wird es unter diesen Voraussetzungen imho eine Wiederholung des vorigen Rohstoffzyklus so nicht geben.


    Er wird anders sein. Und der Knaller ist: Eine demografiebedingte rückläufige Nachfrage bringt im selben Moment zusätzliches Angebot in Form von auszuschlachtender Infrastruktur mit sich.


    Heute noch verlachte Baggerfahrer oder Abrissarbeiter werden die neuen Minenarbeiter sein. Und müssen dafür nicht nach Südafrika sondern z.B. nur nach Südberlin.

    Was noch viel viel schlimmer ist, ist die Tatsache, dass Europa, Nord- und Südamerika, Australien und Teile Asiens inkl. China und Japan nun in eine Demografiephase eintreten, die die Welt noch nie gesehen hat.


    Bevölkerungsrückgang... Wann gab es das zuletzt?


    Lokal allerhöchstens mal auf dem Gebiet des damaligen Deutschlands vor 400 Jahren zum 30 Jährigen Krieg.


    Ich wäre sehr sehr vorsichtig , den Rohstoffzyklus in so einem unbekannten Terrain in die Zukunft als Wiederholung des letzten Zyklus fortzuschreiben.

    Die Deppen verbluten aber nicht final. Sie suchen sich neue Spielwiesen wie Crypto oder die KI Blase.


    10% von denen entdeppen sich irgend wann und peilen es.


    Die anderen 90% lernen das antizyklische Geduldsspiel nie. Die wollen morgen Millionär sein. Und zwar gefälligst am Mittag!


    Deshalb läuft es auch immer weiter. Und es stehen jeden Tag neue Deppen auf.


    Aber gut. Was juckt es den Stacker, wenn das Papier anderer verdampft. ^^

    BTC sehe ich in einem (längerfristigen) Bärenmarkt - und momentan hierin in einer "Bullenfalle" aka Bärenmarktralley!


    Würde mich nicht wundern, wenn es (mindestens!) weiter runter auf 30 k geht ...

    Am Ende steht da eine schwarze Null. Die dicken ziehen die kleinen ab. Und dafür brauchen sie von Zeit zu Zeit immer mal kurze schnelle Ausraster nach oben, um wieder genug Fischlein anzufüttern. Und dann werden die langsam verspeist usw.

    Das gleiche könnte Koch von der KI Blase, nur mit umgekehrten Vorzeichen sagen. Tut er aber nicht.


    Warum nicht? Die Bewertungen sind bar jeder Ratio. Er hätte allen Grund dazu. Während die Überschuldung noch viel tiefere Bondkurse rechtfertigt.


    Wess Brot ich fress, dess Lied ich sing.

    Solange aber die eigene ZB als Abnehmer auftritt und den Müll am Kapitalmarkt aufkauft und der Rest schulterzuckend zuschaut, läuft das System. Dass das nicht ewig geht ist klar, aber der Niedergang kann dauern. Ich dachte 2008, 2010, 2012 und 2013 das war es jetzt. Und was geschah, nichts, der Euro ist noch da, der Dollar ist noch da und man kann gegen beide noch Gold, Silber, Öl, Fleisch und Brot kaufen.


    Ich bin daher inzwischen sehr vorsichtig mit zeitlichen Prognosen, weil ich gelernt habe, dass wenn geltende Regeln aka Gesetze das System umbringen würden, werden eben die Regeln geändert. Irgend wann wird das nicht mehr klappen, dann geht es sehr schnell, ist wie bei einem Palliativpatient. Aber wann das eintritt, ist halt schwer vorherzusagen.


    Bis dahin verlasse ich mich auf Charttechnik und Fundamentaldaten und spiele im Casino einfach mit.

    Ich gebe dir Recht, ich hab auch schon paar mal Ärgeres vermutet.


    Die Frage ist, wenn sie doch den Dreck selber aufkaufen, warum geht da plötzlich eine Schere auf?


    Experiment ? Oder Kontrollverlust?

    Vielleicht ist das nur der Beginn einer Lawine. EM nimmt gerne mal Abwärtswellen anders wo vorweg.


    Die Aktienmärkte sind (noch) nicht mit runter gegangen. In Japan legen sie heute sogar Aufwärtsreversals hin, obwohl die Bondmärkte erneut höhere Zinsen aufrufen...


    Einer von beiden hat unrecht.


    Und das sind Imho die Aktienmärkte.

    Wäre ja schön , wenn der ’Kapitalmarkt‘ (Angebot/Nachfrage) das ’System‘ wäre. [smilie_happy]

    Nun ja... Letztlich läuft das heutige Schuldgeldsystem ohne Abnehmer von Anleihen nicht. Er ist also essentiell und das Rückgrat des derzeitigen Geldsystems.


    Jedenfalls ist das Aufgehen der Zinsschere eine Änderung, die so vorher nicht da war. Wir werden sehen, welche Effekte das nach sich zieht und ob die Geldmagier die Besen, die sie riefen, wieder losbekommen bzw. ob das problemlos durchhaltbar ist.


    Ich vermute, nein. Niemand ist stärker als der Bondmarkt.

    Heiner, ich bin großer Fan was die Betrachtung historischer Verläufe aus technischer Sicht anbelangt. Insofern ein dickes Dankeschön an Dich. [smilie_blume]


    Aktuell bin ich , besonders was die Metalle anbelangt, tendenziell fundamental ’geprimed‘ . Warsh hat das ’Inflation-fighter‘ Narrativ versucht wieder salonfähig zu machen und Zinserhöhungsfantasien geschürt. Ich persönlich würde ( beinahe ) jede Wette halten , dass wir keine oder nur eine symbolische/halbherzige Erhöhung sehen werden. Die FED hat die Inflationsbekämpfung m. E. aufgeben müssen (Pest/Cholera-Syndrom) zu Gunsten eines , ich würde es ’Debt-management‘ nennen. Die Aktionen des Finanzministeriums verströmen Panik. Die FED wird sich, über verbales ’Unabhängigkeits-Geplänkel‘ hinaus, nicht gegen 'das System‘ stellen können.

    Mit ihrer Weigerung, die Zentralbankzinsen auf das Niveau des Kapitalmarktzinses zu heben, stellt sie sich aber gegen das System.


    Mir sind zwar die Auswirkungen solchen Tuns ,von der Mechanik der Geldströme her gesehen, nicht vollständig klar. Aber es wird seinen Grund haben, warum es bislang tunlichst vermieden wurde, dass am Markt quasi ein Zweiklassenzinsregime Einzug hält. Ein imaginärer Zins, der nur wenigen zugedacht wird. Und ein realer Zins, mit dem alle anderen leben müssen.


    Ich sage, sie kommen in Teufels Küche, wenn sie diese Schere weiter aufrecht erhalten oder tendenziell sogar weiter aufgehen lassen.


    Wie und warum genau kann ich nicht rational fassen, weil mir der Einblick in diese obere Ebene des Finanzmarkt nicht vollständig gestattet wird.


    In diesem Sinne gehe in der Tat davon aus, dass sich die Fed nicht lange gegen das System stellen kann und früher oder später dem Markt folgen muss. Oder aber erneut selbst Anleihen aufkauft.


    Nichtstun wird sie jedoch nicht lange durchhalten, denke ich.

    Die Realitätsverweigerung hinsichtlich der Schere, die sich zwischen Marktzins und Zentralbankzins auftut ändert aber nichts am Problem.


    Was bringt denn ein niedriger Zentralbankzinssatz ,wenn die Bondkäufer höhere Zinsen sehen wollen und sich dies am Bondmarkt durch fallende Anleihekurse ausdrückt?


    Die Fed begibt Bonds, verkauft sie am Markt für den Marktpreis und überlässt dann den Erlös dem Staat. Dieser muss die Anleihezinsenbezahlen, die der Markt fordert.


    Dem Staat bringt das also genau nichts.


    Einzig die Banken, die sich günstiger bei der Fed Geld leihen können und höher rentierliche Bonds mit diesen Krediten kaufen, wären im Vorteil.


    Doch scheinbar scheinen auch diese Player mit der derzeitigen Zinsdifferenz nicht hinterm Ofen hervorzulocken sein, sonst würden die Bondkurse nicht weiter sinken.


    läuft...

    Und da läuft auch noch die fallende hier nicht eingezeichnete und mittlerweile überwundene Abwärtstrendlinie vom Top genau in den Tiefpunkt des Henkels hinein.


    Na wenn das mal kein attraktiver Punkt ist!


    Die bisherigen Zugverpasser kommen dann auch noch mal 12,5% billiger rein. Schon fast zu gut ,um wahr zu werden.

    Wird auch besser für ihn sein, ansonsten ist er alsbald seinen Job los oder wird gar von Maden zerfressen, denn gegen die steigenden Zinsen muss versucht werden anzugehen.

    In dem man sie selbst erhöht! Ansonsten wird er nicht von Maden sondern von den Bondvigilantes zerfressen.


    Dann stehen eben höhere Zinsen auf der Uhr aber die Schere ist geschlossen.


    Die andere Variante wäre, den Marktzinsanstieg weiter zu negieren und sich noch unglaubwürdiger zu machen, falls das noch möglich ist. [smilie_happy]

    So können wir dann zum Monats- und Wochenende hin getrost mit $66,60 abschließen, denn das sieht schon so aus als würden wir Nachmittags einen Fenstersturz erleben.

    Warsh wird hawkisch sein um 16:00, meine Vermutung.


    Einen Tod muss der Markt sterben. Und im Zweifelsfall entscheidet sich die Fed für den Bondmarkt. Um dort Ruhe rein zu bringen.


    Ergo Aktien down...


    Was EM dann macht, ist allerdings nicht ganz klar, steht aber zu befürchten.

    Ich kenne nur das plunge protection team.


    Aber ja. Genau so was meine ich. Schwer zu benennen, für das geübte Auge dennoch sichtbar.


    Die KI Bubble war heute und gestern ähnlich. Eigentlich wollte sie runter. Durfte aber nicht. Weil das Haus Fantasiezahlen erzwungen hat. Trotz Ölanstieg und Zinsanstieg.


    NVDA mit neuen Kurszielen von 600$... Geht klar. Dausend, sach ich mal. [smilie_happy]

    Ja, ich habe seit Einstieg Anfang August noch etwas nachgelegt und bin selber am Staunen, wie das jetzt abgeht.


    Scheinbar ist das Rare Earth deposit aber auch keine Fata Morgana. Sie haben in dem letzten Wochen wohl drei, wenn auch weitgehend unverbindliche "Memorandum of understanding" über die Verwertung des Vorkommens abgeschlossen.


    Jetzt der Short Squeeze und dann ab Herbst steigende Kohlepreise...so kann es erstmal weitergehen...

    Die Shortquote, der Chart und die internen Optimierungen haben mich mehr gereizt als die potentiellen Seltenerden.


    Alleine die baldige Fertigstellung der Eisenbahn in einer der Abbaustätten soll gemäß des Unternehmens die Transportkosten der dort abgebauten Kohle um 20$ pro Tonne senken.


    Was ziemlich viel ist bei 125$ Kohlepreis und 99$ AISC.