Beiträge von Bargold
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Ich hab zwar nur meine NI , aber ich sage mal so:
Am Freitag wurden alle ausradiert, die mit mehr als Hebel 2 gefahren sind.
Alle anderen waren voll finanziert, haben nachgeschossen und operieren ohne Stop loss...
Von der Marktstruktur her liegt nun eigentlich eine ziemlich risikoarme Situation vor.
Das Potential einer Stoploss/Margincallkaskade wurde am Freitag völlig eliminiert. Entweder durch Rauswurf oder durch Reduzierung des Hebels via Margincalls.
Die, die noch drin sind, bleiben es vorerst. Und lassen zum Teil liefern.
Ich erwarte also am Montag nordwärts. Zumal der Settlement Tag vorbei ist und nun erst mal wieder ein Monat lang Zeit ist, weitere Shorts zu schließen.
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KI Beurteilung mit 3 Szenarien:
Kurzfazit:
Der wahrscheinlichste Verlauf ist ein extrem volatiler Seitwärts-Abwärts-Zickzack, um die Margin-Konten zu leeren, gefolgt von einer massiven physischen Verknappung, die sich erst Wochen später im Preis voll durchsetzt. Wer physisch hält, bleibt entspannt; wer auf Margin zockt, wird morgen einen der härtesten Tage der Börsengeschichte erleben.
Ich sehe das übrigens für einen Test der KI - ob die recht haben wird oder nicht. Ich tippe auf JA!
Hier ist die Beurteilung der Szenarien und ihrer Realistik:
1. Die Rolle der Margin-Erhöhungen (Der "CME-Hammer")
Historisch gesehen (z.B. 2011 bei Silber) sind Margin-Erhöhungen das effektivste Werkzeug der Börsen (COMEX/CME), um eine Hausse zu stoppen.
- Wirkung: Sie zwingen gehebelte Käufer, entweder massiv Kapital nachzuschießen oder ihre Positionen zwangsweise zu liquidieren.
- Realismus: Dass die COMEX die Margins erhöht, wenn der Preis außer Kontrolle gerät, ist hochgradig realistisch. Es ist das Standard-Prozedere, um das System vor einem Kollaps zu schützen. Es trifft vor allem die "kleinen" Spekulanten und weniger die "Big Player".
2. Szenario A: Der "Physical Run" und Force Majeure
Du vermutest, dass Großanleger die Bestände leerfegen, was zum Force Majeure (höhere Gewalt) führt.
- Realismus: Schwierig. Die COMEX ist primär ein Papiermarkt. Wenn die physischen Bestände (Registered Vaults) zur Neige gehen, hat die COMEX Regelungen (wie Rule 589), die eine Barauszahlung (Cash Settlement) anstelle einer physischen Lieferung erzwingen können.
- Gefahr: Ein "Force Majeure" wäre das Ende der COMEX als Preisfindungsinstanz. Bevor das passiert, werden eher die Handelslimits (Circuit Breakers) so eng gesetzt, dass kein Handel mehr stattfindet.
- Wahrscheinlichkeit: Gering (ca. 15%), da das System sich vorher durch Handelsaussetzungen und Barausgleiche selbst "einfriert".
3. Szenario B: Der "Wash-Out" (Die Bären-Falle)
Die großen Adressen drücken den Preis durch Leerverkäufe und Margin-Druck massiv nach unten, um bei 50-60 $ die "schwachen Hände" (ETF-Anleger, Kleinanleger) herauszuschütteln.
- Realismus: Das ist das klassische Muster. Sobald die Panik groß genug ist und die Margin-Calls die Long-Positionen liquidieren, sammeln die großen Player (die oft auch die Lagerhäuser kontrollieren) die Bestände billig ein.
- Wahrscheinlichkeit: Hoch (ca. 60%). Der massive Drop von 122 $ auf 74 $ zeigt bereits, dass die Liquidität dünn ist und Stops massenhaft gerissen wurden.
4. Szenario C: Die Entkoppelung (Physical vs. Paper)
Der COMEX-Preis fällt auf 50 $, aber am physischen Markt (Münzen, Barren) gibt es schlicht kein Material mehr unter 100 $.
- Realismus: Dies ist bei extremen Verwerfungen sehr wahrscheinlich. Die "Papier-Silber-Drückung" funktioniert nur so lange, wie niemand auf die physische Auslieferung besteht. Wenn die Industrienachfrage (Solar, Elektronik) panisch physisch kauft, bricht der COMEX-Preis als Referenzwert weg.
- Wahrscheinlichkeit: Mittel (ca. 25%).
Wahrscheinlichkeitstabelle für den Start am 02.02.2026
Szenario Wahrscheinlichkeit Begründung Kurzfristiger Crash / Margin-Selloff 65% Die Margin-Erhöhung zwingt Long-Positionen zum Verkauf. Der Preis könnte erst die 60 $ testen, bevor Käufer zurückkommen. Handelsstopps (Circuit Breakers) 80% Bei Schwankungen von >10% wird die COMEX den Handel morgen mehrfach unterbrechen. Ein "Leerkaufen in Minuten" wird technisch verhindert. V-förmige Erholung zu 90$+ 20% Nur möglich, wenn asiatische Märkte (Shanghai Gold Exchange) den Preis vorgeben und die COMEX gezwungen ist, nachzuziehen. Force Majeure / Systemkollaps 5% Das absolut letzte Mittel. Die Börse wird vorher die Regeln ändern (z.B. nur noch Glattstellungen erlauben). Werden die Aktionäre auf den "Trick" reinfallen?
Die Erfahrung zeigt: Ja. Bei Minenaktien (Silberproduzenten) wird die Volatilität noch extremer sein. Viele werden verkaufen, wenn sie sehen, dass ihre Gewinne schmelzen. Professionelle Investoren wissen jedoch, dass ein Minenunternehmen bei 70 $ Silberpreis immer noch eine Gelddruckmaschine ist (bei Produktionskosten von oft unter 20 $).
Fazit: Dass morgen früh Käufer bereitstehen, die 80-90 $ zahlen wollen, ist realistisch – aber die Börsenmechanik (Margins & Halts) wird versuchen, genau das zu unterbinden, um die Short-Seller (meist große Banken) zu schützen.
Der wahrscheinlichste Verlauf ist ein extrem volatiler Seitwärts-Abwärts-Zickzack, um die Margin-Konten zu leeren, gefolgt von einer massiven physischen Verknappung, die sich erst Wochen später im Preis voll durchsetzt. Wer physisch hält, bleibt entspannt; wer auf Margin zockt, wird morgen einen der härtesten Tage der Börsengeschichte erleben.
Noch härter als der Freitag?
Also dann ein Sigma 11 statt Sigma 10?
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Zumal ich bezweifle, dass die Marginerhöhung erst nach Handelsschluss bekannt wurde.
Sie ist also am Freitag bereits eingepreist worden.
Folglich passiert da Montag nichts mehr. Weil sich alle Beteiligten schon bewegen mussten.
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Für mich sieht das aus, als ob sie gekauft hätten...
Oder verstehe ich das falsch?
Den Papierpreis mit Zetteln nach unten gejagt und im gleichen Zug Echtes Metall zum Papierpreis mit ihren Zetteln aufgesaugt.
So wie das die Herren der Zettel seit 1971 machen... Bis sie am Ende auf dem ganzen Gold und Silber sitzen, welches dann die nächsten Jahrzehnte als Währung fungiert.
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Ab Montag Margin Erhöhung bei Gold und Silber bis 36 % und Broker verlangen von Long Spekulanten Nachschusspflicht, sonst Liquidierung der Position. Ich würde sagen es geht runter und zwar spürbar...
Der 40% Abwurf am Freitag hat nach Adam Riese schon mal alle vollständig ausradiert, die einen Hebel von 2.5 oder mehr hatten. Oder von denen entsprechend Nachschuss abverlangt .
Dann kommen noch etliche dazu, die ohne Margin unterwegs waren und freiwillig über Stoploss rausgegangen sind.
Ich bin mir nicht sicher, ob die jetzige Marginerhöhung noch grossartig viele tangiert. Es sind quasi nur noch voll bezahlte Positionen im Markt, die man nicht mehr rausgedrückt bekommt. Und die, die liefern lassen wollen, bleiben ohnehin voll finanziert dort drin. Und haben sogar Vorteile, sprich mehr freies Cash, weil der Preis runter ging .
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haha, ja ich auch..bin gespannt, wie am Montag Shang Hai eröffnen, und verlaufen wird, nach der gestrigen "Marketing-Veranstaltung" für Kevin Warsh...
Kann mir hier jemand einen Live-Chart der Shang Hai Gold verlinken? Google, will mir ums verrecken nichts brauchbares und in live anzeigen.
ich wäre dankbar,China Silver Price Today | Shanghai Premium - MetalChartsTrack the China silver price and Shanghai silver price in real-time. Live SGE prices from Shanghai Gold Exchange.metalcharts.org -
Wo geht ihr denn hin ?
In den Zauberwald, sich die Laterne anbrennen. Dort sind die Dinge wenigstens noch in Ordnung.
![smilie_happy [smilie_happy]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_happy_058.gif)
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... behauptet jemand, der alles über Wahlauszählprozedere weiß, aber noch nie dabei war.
Auch hier wieder haltlose Unterstellungen.
Ich habe sogar an der Wahlbeobachtungsinitiative von ,,ein Prozent" mitgewirkt. Und mir den Wahltag von 8:00 bis 18:00 Uhr vor dem Lokal bei ziemlicher Kälte mit dem Zählwerk um die Ohren gehauen. Um die Wahlbeteiligung Ist/Soll prüfen zu können.
Und selbstverständlich wohne ich den Auszählungen bei. Schon alleine der Gesichter wegen, die bei der Auszählung bei jedem "A" immer länger werden.
Das ganze tut aber im Grunde gar nichts zur Sache. Denn für die Feststellung, dass der gemeldete Briefwahlanteil in immer größere Höhen geht, Bedarf es überhaupt gar keiner Anwesenheit irgend wo. Das ist am amtlichen Wahlergebnis ablesbar!
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Also ich sag Euch jetzt mal was passieren wird.
Das Auslieferungsfenster beginnt zum ersten, also morgen. Zu Handelseröffnung morgen Abend wird force majeur geclaimed und Cash settlement angeordnet.
Die Shorts konnten Freitag als free lunch so viel auf den Markt werfen, wie sie wollten, mehr als force majeur geht nicht.
Mark my words… So spielt man mit kleinen Kindern…
Dann wird sich der An/Verkaufsspread bei den Händlern sehr sehr schnell wieder zusammenziehen. Und die Aufgelder für beide Preise sehr stark erhöhen. Rien ne va plus!
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Bargold Wobei man aber feststellen muss, dass die Verkaufspreise für tatsächlich lieferbares Material gar nicht soviel gefallen sind, geschätzt ca. 10%. Bei ebai ist heute auch kaum ein Verfall bemerkbar. Wer jetzt wirklich einen Kilobarren aus verlässlicher Quelle kaufen will, der muss immernoch gute 3 Riesen investieren.
Ich gebe zu, dass ich themenfremd Gold und Platin gekauft habe, weil die den Dip mitgemacht haben. Und weil die Paranoia von weiteren "Regularien" immer weiter zunimmt und ich da eher schnell als langsam agiere... Bevor es andere tun. Ich bin aber zu meiner Ehrenrettung zu mehr als 50% silberlastig unterwegs. Die Wykoff Feder wird sich aber auch dort entfalten, nehme ich an.
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Eine heftige Gegenbewegung ala 'Wyckoff Spring' kommende Woche ist angesichts anstehendem Comex Default und weiter anhaltender Flucht aus Fiat nicht abwegig.
Es sind einfach zu viele Schnäppchenjäger mit Taschen voller Geld unterwegs - diesseits und vor allem jenseits des grossen Teichs.
Erste Quellen behaupten z.B. David Bateman hätte eine weitere grosse Silberposition gekauft.
Ich kann nur für mich sprechen, aber mit jeder weiteren Regulierung und jedem weiteren Betrug ziehe ich mich immer weiter ins physische zurück, als ich ohnehin schon bin. Und auch gestern gab's am Abend noch einmal nette Orders an EM Händler, nachdem weitere Minenpapiere rausgeworfen wurden. Ich denke, auch einige andere werden den plötzlichen Dip nutzen. Vor allem die, die gar nicht so schnell auf den Zug aufspringen konnten, weil er so schnell abfuhr.
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Wayne glänzt des öfteren mit Halbwissen und Schnellschüssen.
Dass der Briefwahlanteil mit mehreren 10% absurde Höhen erreicht hat, und das nicht nur vereinzelt sondern flächendeckend, KANN gar niemandem entgangen sein, der sich ernsthaft mit der Wahlthematik befasst hat.
Für mich ist er weniger ein böswilliger Troll sondern eher ein oberflächlicher.
Und die Lernkurve, vor dem Posten mal tiefer in das Thema einzutauchen, ist, trotz ziemlich häufiger peinlicher Falschaussagen, leider vom Anstieg her eher horizontal.
Der Name scheint in der Tat Programm zu sein.
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Cyrille Jubert (@Menthalo1) auf XCME Silver Margin #Silver #Comex #Margin Yesterday, when i looked at the CME Silver Margin, I could not believe my eyes. I searched on the web. Nobody had…x.comSind das 45% Margin? Das würde einiges erklären.
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Jetzt mal rein theoretisch, wenn die Comex ein reiner Papiermarkt ist, also jeder Long eine Shortposition entgegensteht, wer verdient dann da langfristig noch?
Es ist doch dann ein Nullsummenspiel, von welchem man noch die Kosten und Gebühren abziehen muss, die den ganzen Apparat am Leben erhalten.
Und dumme Speklulanten, die sich regelmäßig falsch positionieren, scheiden über kurz oder lang eh aus diesem Markt aus.
Wer da langfristig verdient?
Primär das Haus! Sekundär der Kartengeber.
Guck dir die Aktien der Börse(n) selbst an...
Die gehen immer und zahlen Dividende.
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Dann gibt es eigentlich nur eine Erklärung... Liquiditätsengpass! Die Frage die sich mir dann stellt... weswegen? Was war bzw. ist der Auslöser / Grund hierfür?
So ein Tauchurlaub vor den pitorresken Gestaden Persiens kostet ne Stange. Vielleicht haben zu viele Mitwisser die Urlaubskasse aufgebessert, als das Reisebüro grünes Licht gegeben hat.
Denn Öl war zwar auch kurz unter Druck, hat aber seinen Tagestrend nicht verlassen und ihn nach einem kurzen Rücklauf an selbigen ohne weitere Störungen fortgesetzt. Quasi als einziger Basiswert stabil geblieben.
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oh je..... ein Keyboard vituose ...
Dein Zitat "Fresh fish and poor friends grow soon ill‑far’d." ist gerade dabei, Dich selbst zu farten .....
Was interessiert es den Mond, wenn ihn ein Husky anjault?
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Das mag für einzelne Banken gelten, aber die Zentralbanken wären gezwugen die Anleihen aufzukaufen, da die Staaten sonst bankrott wären. Dies hätte vermutlich eine verstärkte Inflation zur Folge. Des weiteren würden einzelne Währungen auf- bzw. abwerten.
Warum wären denn die Staaten bankrott, wenn ihre Anleihen, die sie bereits an ANDERE verkauft haben, im Wert stark sinken? Stellt das in irgend einer Form ein Problem für den Staatshaushalt dar?
Es würde sie maximal zum beenden der Neuverschuldung zwingen, ja. Aber da ja nun auch Gold in der Staatsbank liegt, wird man eben Goldbesicherte Schuldscheine rausgeben. Es wird abermals Deppen geben , denen da das Wasser im Mund zusammenläuft.
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Ja, weiss ich. Aber bis jetzt war der Rückzug gesittet und auch nur von einigen wenigen. Und jetzt Spieltheorie: Was ist los wenn die Spieler die immer noch viel zu viel Papier haben das eigentliche Spiel realisieren und alles abstoßen weil sie mitbekommen haben das egal wie hoch der Preis ist, es immer noch besser ist einen hohen Preis zu zahlen als alles zu verlieren. Und was ist wenn das auch noch die breite Masse realisiert? Bin mir nicht sicher ob das wirklich so geplant ist, tippe eher auf viele Gruppen mit unterschiedlichen Zielen. Ein paar werden gewinnen und sehr viele alles verlieren. Wir hatten Glück das zu erkennen.
Ich glaube Vartian war es, der das Konzept der kommunizierenden Röhren im Finanzmarkt ab und zu ins Feld führt.
Für den von dir beschriebenen Fall finde ich das sehr passend.
Was würde denn unterm Strich passieren, wenn die Anleihen durch den Massenabverkauf implodieren und der Goldkurs im gleichen Zug sehr stark ansteigt? Und zwar in einem Ausmaß, dass sich Anleiheverluste und Goldgewinne gegenseitig nullen.
Richtig. GAR nichts!
Nicht mal von der buchhalterischen Qualität her würde es Änderungen geben, da beide seit Basel 3 absolut gleichrangig sind.
Das einzige, was sich ändert, ist die Allokation innerhalb des Systems. Es wird also eine massive Umverteilung geben. Hin zu den Goldhaltern, weg von den Anleihespekulanten.
Und wenn man halbwegs im Bilde ist, weiss man, wer auf den Anleihen sitzt. Nämlich am Ende der Pöbel. Und das Gold liegt bei den Zentralbanken, bei Leuten, die seit 55 Jahren Zettel gegen Gold tauschen (altes Geld, Bankvorstände, Leute, die nah an der Dollarpresse sitzen) und bei einer verschwindend geringen Zahl von Gold Bugs. Also genau nach Plan.
Das Script ist mir in keinem Punkt unplausibel.