Pierre Lassonde sagt, die US-Schuldenkrise in Höhe von 40 Billionen Dollar ebne den Weg dafür, dass der Goldpreis auf 17.250 Dollar pro Unze steigt
"(Kitco News) – Die globale Finanzarchitektur durchläuft derzeit einen strukturellen Wandel, der laut der Bergbaulégende Pierre Lassonde dazu führen könnte, dass Gold einen Preis von 17.250 US-Dollar pro Unze erreicht, da es den US-Dollar als „letzte Reservewährung“ ablöst.
In einem Interview mit Kitco News beschrieb der Mitbegründer von Franco-Nevada und ehemalige Präsident von Newmont Mining ein makroökonomisches Umfeld, das der stagflationären Ära der 1970er Jahre ähnelt, warnte jedoch davor, dass die heutige extreme Verschuldung den aktuellen Zyklus weitaus volatiler mache.
Die Parallele zu den 1970er Jahren und die 40-Billionen-Dollar-Schuldenwand
Lassonde verwies auf die späten 1970er Jahre, als sich der Goldpreis verzehnfachte, während Inflation und Zinssätze gleichzeitig stiegen. Er wies jedoch auf einen entscheidenden Unterschied in der aktuellen Lage hin: das schiere Volumen der US-Staatsverschuldung.
„Die Gesamtverschuldung betrug 1981, als Reagan zum ersten Mal gewählt wurde, 1 Billion Dollar“, sagte Lassonde. „Heute ist das der Betrag, den die USA jedes Jahr an Zinsen zahlen müssen, da sich die Gesamtverschuldung mittlerweile auf 40 Billionen Dollar beläuft.“..
„Ich bekräftige, dass meine Goldpreisprognose von 17.250 Dollar absolut fundiert ist“, erklärte Lassonde. „Ich bin überzeugt, dass wir diesen Preis in den nächsten … drei Jahren erreichen werden.“..
Bergbauaktien: Eine Fünffachsteigerung der Margen
Trotz Rekordpreisen bei Gold und Silber argumentierte Lassonde, dass Bergbauaktien nach wie vor drastisch unterbewertet seien, da der breitere Markt die beispiellose operative Hebelwirkung des Sektors noch nicht erkannt habe.
„Die meisten Bergbauunternehmen haben heute … Gesamtkosten von 1.500 bis 1.600 Dollar“, merkte Lassonde an. Aktuelle Branchendaten bestätigen diesen Trend und zeigen, dass die durchschnittlichen Gesamtkosten (AISC) auf rund 1.450 Dollar pro Unze gestiegen sind. Gemessen an den aktuellen Spotpreisen bedeutet dies jedoch immer noch eine historische Rentabilität für die Bergbauunternehmen.
„Nun, bei 4.600 Dollar sind das 3.000 Dollar Marge pro Unze“, sagte Lassonde. „Stellen Sie sich vor, wenn Gold auf 17.000 steigt, werden sich die Margen um das Fünffache erhöhen.“...
Mit Blick auf die Zukunft betonte Lassonde, dass der aktuelle Bullenmarkt weit mehr sei als nur ein einfacher Preisanstieg.
„Es handelt sich bereits um einen vollständigen Bergbauzyklus“, schloss Lassonde. „Wenn ich sehe, dass sich manche auf dem Goldmarkt noch zurückhalten, frage ich mich: ‚Worauf wartet ihr denn noch?‘“ ![Freude :]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/pleased.gif)
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Grüsse
Edel
Anmerkung:
Bei derartigen Prognosen zu 5 stelliegem Goldpreis ist stets Skepsis angebracht, wenn keine Relation zum schwächelnden $ erfolgt.
Der überaus kluge Mineur gibt aber einen Zeitraum von 3 Jahren vor, in dem sich der $ kaum drittelt. Seine optimistische Meinung zu Minen ist schon sehenswert, weil Lassonde sicher einer der Besten seines Fachs ist.
Edel