RE: Schrecksekunden
In einem Vorbeitrag hatte ich über einige Schrecksekunden im Straßenverkeht berichtet.
In den 26 Automobilrennen, an denen ich teilnahm sowie bei hunderten Trainingsrunden Nürburgring erfolgte kein eigener Unfall, aber einige heftige Schrecksekunden:
Bei einem Bergrennen erfolgen mehrere Trainingsläufe, je vor- und nachmittags.
Bei einem dieser Rennen nahm ich zur Mittagspause 2 kl. Glas Bier zu mir; was schlimm enden hätte können: Der Wagen geriet nach einer Kurve stark aus der Spur, ich fuhr quer durch den Seitengraben und konnte den Wagen kaum halten.
Etwa 0,2 Promille, und dann dies! Eine Warnung, die mir genügte. Nb. wurde ich beim Rennen Klassensieger.
Bei einer Trainingsrunde auf dem Nürburgring geriet der GT heftig ins Schleudern -- etwa da, wo später Nicky Lauda schwer verunglückte. Dabei geriet da Fahrzeug quer in die linke Grasnarbe -- der Ring war damals noch ohne Leitplanken -- und rieß eine riesige Narbe, die noch Jahre sichtbar war.
Mit Leitplanke wäre sicher das Heck demoliert worden.
Bei einer weiteren Fahrt hatte ich einen jüngeren Bruder an Bord. Abwärts vor Breitscheid etwas zu schnell machte der Wagen ein volle Drehung, gottlob ohne Folgen, bis auf das kalkweisse Gesicht des Beifahrers.
Ganz anders dies : Die Fuchsröhre ist der schnellste Abschnit des Rings mit starkem Gefälle. Dort wird kurzzeitig die Tempospitze erreicht. Bei einer Faht mit der hoch frisierten NSU Max zeigte einmal der Drehzahlmesser über 9000 U/min, der Schreck war zwar gering, aber die entsprechende Geschwindigkeit war rd. 195 Km/h -- mit normalen Reifen.
Nach einem Internat Flugplatzrennen fiel der Motor stotternd wenige 100 m nach Rennende aus. Verrückt!
Den Schaden konnte ich an Ort und Stelle beheben: Die Verteilerplate mit den Unterbrechern hatte sich gelöst.
Histörchen ....
Grüsse
Edel