Et ess lang her ....
Mit einem Auto, das 40 Jahre im Besitz war, davon 5 J als einziges. später als 2.und 3. Fahrzeug, verbinden sich sehr viele Erinerungen : Die Metamorphose von einer Familienkutsche bis zum erfolgreichen Rennwagen, der Eifelmaare umreundete oder Bergrennen gewann...
Ganz kurz nur die Wandlung eines Tourenwagen (DKW Baisis 1000 mit hübscher Karosserie als GT):
Primär ist ein starker Motor. Zweitakter werden durch Schlitze in Kolben und Motorblock gesteuert und deren spezielle Vergrößerung ist fast ein Wissenschaft und konnte mangels Fehlen von Unterlagen nur empirisch ermittelt werden. Der erste frisierte Motor eines DKW Händlers war aber gute Grundlage. Auch das Verdichtungsverhältnis ist bedeutsam und stieg von 6,5 auf zuletzt 10,5.
In der Endphase hatten meine Motoren etwa gut 75 PS anstelle 50.
Das verbesserte Fahrwerk: Die Hinterachse (massive Rohre) wurde umgeschmiedet auf rd 3 " neg. Sturz, Die Hauptblattfeder der Vorderache wurde ebenfalls umgeschmiedet auf 3 °neg,Sturz .Der Wagen wurde tiefer gelegt durch Abflachen der Blattferdern. KONI Stoßdämpfer brachten weitaus bessere und einstellbare Dämpfung.
Frontriebler sind Untersteuerer, diese unangenehme Eigenart wurd hier fast beseitigt...
Schließlich wurde alles, was nicht zur Fahrfunktion zählte, entfernt: Alle Innenverkleidungen, die Heizanlage, Teppiche; die schweren Sitze wurden gegen leichte Rennsitze ausgetauscht, die Auspuffanlage speziell verkleinert usw. So kamen rd. - 40 kg zusammen.
Bis auf das Schmieden der Federn hat der Monza in 40 Jahren keine femde Hilfe erlebt und konnte einwandfrei zum Mehrfachen des Kaufpreises an einen Liebhaber verkauft werden zusammen mit einem auf 1100 ccm aufgebohrten hoch frisierten Motor, der etwa 80 PS Leistung hatte.
Welche Entwicklung, denn ich erwarb das Auro mit 900 ccm und 40 PS! Zudem war ich der Einzige m.W., der nicht nur Rundstreckenrennen, sonder auch Bergrennen und Rennslaloms bestritt und gewinnen konnte.
Grüsse
Edel