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Original von SilVisconti
N’abend Gutso,
ich behandle meine physischen Gold/Silberbestände wie einen langfristigen Fonds über 10 bis 15 Jahre Bei Schwäche etwas zukaufen, bei festen Kursen ein wenig geben. Bei einem Spike auf beispielsweise 50 USD dürfen es auch mal 25% sein. Das war mit sit tight gemeint.
Hallo SilVisconti,
sehe ich auch so, - nachdem ich die letzten Jahre nur in Minenaktien rein & raus bin habe ich dieses Jahr ab Juni Fundamente für meine physischen Bestände in Silber & Palladium gelegt.
Bei 50US$ 25% abgeben klingt doch vernünftig. Keiner weiss, was kommt und wenn er es weiss, dann nicht wann. 
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Nicht gehedgede (!) Gold/Silberminen trade ich nur mit mittelfristigem Zeithorizont, da mir dieser Markt zu volatil ist., um ihn langfristig zu traden und IMO insbesondere gerade jetzt 2 Damoklesschwerte über dem Gesamt-Markt hängen (wie kürzlich schon erwähnt).
Deine 2 Damoklesschwerte muss ich mir über die Suche-Funktion des Forums nochmal ansehen, aber auch das klingt so, wie ich es sehe.
Deshalb habe ich dieses Jahr auch zum ersten mal den Nutzen (abgesehen von der Schönheit) von einem Gewissen Anteil an Sammlermünzen fürs Depot für mich erkannt.
Man koppelt sich damit von den Spotmärkten ab.
Wenn man es schafft, da einzelne Positionen aufzubauen, kann man später etwas davon wieder abverkaufen & in den Minenmarkt zurückinvestieren.
Bin gespannt ob es mir so gelingt, aber bisher bin ich äusserst zufrieden
mit dem Ergebnis dieser Gedanken. ![Freude :]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/pleased.gif)
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Als ich beispielsweise im März aus Ecu-Silver-Mining, die 200% über der 200-dma notierte, ausstieg (leider etwas zu früh) wurde ich von ThaiGuru ausgelacht. Nun ja, mit ECU hatte er Recht, die hat sich gut gehalten. Aber bei den anderen Gold/Silberminen hat sich der Ausstieg (per SL) zwischen April und Juni ausbezahlt.
Dass hat sich gerechnet. Das will ich meinen. Respekt, Ecu habe ich immer mal wieder angepeilt aber nie gehabt. Das sind so legendäre Werte, an denen man bald die Zyklizität bewundern können wird. Eiger Nordwand. 
Bei mir war der dicke Fisch im Depot die Macmin, habe ich um Mitte April herum komplett rausgeworfen.
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Meine Methode, Aktien zu traden, orientiert sich an dem Modell von William O’Neill, einem der legendären „Magier der Märkte“ von Jack D. Schwaiger. Natürlich ist dieses Modell nicht umfassend bei nicht gehedgeden Gold/Silberminen anwendbar. Aber wenn ich ein Chartbild mit hausseträchtiger Bodenformation erkenne, schaue ich mir diesen Wert etwas genauer an (nicht ich selber).
Ich kenne O’Neill nicht, aber was ich mache, ist folgendes: Charts durchsehen, zum Kennenlernen & dann Facts durchsehen.
Dann meist gar nichts & wenn ich glaube es passt, steige ich ein.
Wenn man einige Werte kennengelernt hat & parallel auch noch andere Strategien fährt (Physisches, Sammlermünzen usw.), kann man eigentlich immer irgendwo einsteigen, denke ich.
Übrigens: ein spannender Wert, bei dem gerade die Charttechnik mit den Fundamentals ringt, wo man dies also aktuell eindrucksvoll beobachten kann, ist die Agincourt (AU:AGC, AGC.AX).
Selten sieht man schöner, dass beides "gültig" ist, wie in einem Amalgam: Psychologie & (vermeintliche? reale? gesicherte? voraussichtliche?) Fakten.
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Ich habe im Moment einen Explorer, den auch ThaiGuru im Depot hat, im Visier und werde ggf. demnächst eine Anfangsposition kaufen. Der (oder das) Chart hat eine wunderschöne Untertasse ausgebildet und bastelt gerade an einem lieblichen Henkelchen, das allerdings jetzt nicht mehr signifikant tiefer gehen sollte. Ich werde, um mir den Einstieg nicht zu versauen, den Chart nach meinem ersten Einstieg hier abbilden.
Da bin ich dann sehr gespannt. 
Die Untertassen gab es Ende 2003 & noch mehr Anfang 2004 auch, also Vorsicht!, Ich erinnere mich an Postings im Forum, mit vielen Dreiecken, Untertassen, Henkeln. Hilft nicht immer weiter.
Trotzdem hat ja die Korrektur bis Mitte 2005 wie ein Elefant im Porzellanladen "hallöchen" gesagt. 
Wenn die Sache sich hinzieht, verlieren oft auch die interessanten Explorer erst mal als erste einige dicke %e ... (Malachite, Sterling usw.)
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Ansonsten bleibe in bei den Gold/Silber-Minen solange im Cash-Modus, bis ich die genannte Mine zu höheren Kursen pyramidisieren kann und/oder ich erneut einen Schatz gefunden habe.
Eben. 
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Diese Methode ist IMHO auf einen mit unangenehmen Crash-Erfahrungen aus 1987 Gezeichneten wie zugeschnitten.
Gruß
SilVisconti

Kam bissi plötzlich, ja, ich hatte das Glück damals an andere Sachen zu denken, als Investitionen.
Aber wiederholen kann sich das in den nächsten Monaten tatsächlich ähnlich wieder.
Nicht genauso, - da haben die Verantwortlichen ja ihre Regularien geändert.
Aber Geschichte wiederholt sich ja eh nicht, jedoch, sie reimt sich.
Viel Glück, man hört/liest sich,
gutso