Zitat
Original von Saccard
(...)
Mit Chartformationen wäre ich ohnehin vorsichtig. Charts fassen nur viele Daten übersichtlich zusammen. Die ganze Charttechnik beruht auf der Annahme, daß Märkte linear verlaufen. Nicht-lineare Brüche dürften dann ja eigentlich gar nicht vorkommen, man sehe sich nur den 87er Crash oder den Chart von IMA an, offenbar verhalten sich Märkte eben nicht so wie es die Charttechnik erwartet.
Und zu meinem harschen Stil: keiner soll sich angegriffen fühlen, ich mache es eben keinem leicht, auch mir selber nicht. Wichtig ist nur eins, daß man am Ende mehr Geld hat. Absolut und nicht relativ zu irgendwelchen Indices oder anderen Anlegern.
Gruß
S.
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Hallo Saccard,
leider hat es mir den Text grade vernichtet (die Forumssoftware hat ihre Macken.)
Also hack ich die Kurzform nochmal rein. Seit mehreren Jahren benutze ich die Charttechnik immer weniger. Aber wenn es so auffällig ist, wie im Moment bei XAU & HUI erwähne ich es halt doch gern.
Ob es dafür die Annahme der Linearität "notwendig" braucht, glaube ich nicht.
Kommt darauf an, wie man Charttechnik fasst. Für mich ist es eine Möglichkeit den Ist-Zustand & den Weg dorthin zu verstehen, - und eine Prognose zu ermöglichen, wenn nicht grobe nichtlineare Einflüsse dazukommen sollten, in näherer Zeit. (Charttechnik kann sowas wie bei IMA oder den 1987er Chart wohl nicht erfassen, bisher kann noch keiner Hellsehen.
) Ich kenne diese Formation aber abgesehen davon nur mit den Punkte-Angaben, nicht mit prozentualen Angaben, - man kann sich zurecht fragen, warum dies so sein sollte, Deine Angaben machen da schon auch Sinn, wenn man der Formation denn Beachtung schenkt.
(Wobei die Höhen-Differenz im Diamond selber als Mass genommen wird, und da steckt ja dann schon implizit der %-Anteil des Anstiegs mit drin, also kann mans evtl. auch weglassen, - aber egal. Die einzige zusätzliche oder auch schon implizite Annahme, die man tätigen müsste, wäre, dass die Figur in preislicher Hinsicht nicht symmetrisch wäre, sondern logarithmisch gezerrt.)
Zu Deiner Bemerkung der anderen Märkte, neben den Edelmetall-Märkten: Was ist, wenn einem diese Märkte einfach nicht so liegen?
Ich bin so gestrickt, dass ich mit Technologiewerten, z.B. nicht so viel anfangen kann, ausser mit ein paar Solarwerten.
Selbst wenn viele Aktien gute Werte sein sollten.
Ich kann mich gar nicht mit allem zufriedenstellend beschäftigen.
Also ein Fundamentalist bin ich für meinen Teil nicht, glaube ich.
Aber ich hätte gerne ein passendes Thema: Also greife ich mir das raus, von dem ich glaube, dass es im Grossen & Ganzen einen Bullenmarkt durchmacht & zu mir vom Typus passt.
Das sind dann halt Rohstoffe & Edelmetalle, also für mich ist es das Palladium, Silber, (Nickel, Kupfer nicht, obwohl auch spannend) & als Leitmetall für die Anlage Gold, mit dem ich mich beschäftige.
Und dann dürfte ich wohl offenbar auch von einer anderen Ausgangsbasis ausgehen, als es bei Dir der Fall ist. Ich bin kein Profi sondern Autodidakt. 
Habe aber massiv Spass, dennoch.
Ich glaube schon auch, dass die anderen Märkte nochmal hoch wollen.
Aber deshalb muss ich die doch nicht handeln. 
Ach, übrigens: dass Du es Dir selber auch nicht leicht machst merkt man natürlich. Deine Postings sind ja auch immer gleich ein Füllhorn voller Gedanken. Wenn mans hinbekommt mehrere Märkte unter einen Hut zu bekommen, ist das natürlich eine prima Sache.
Aber ich würde mir dennoch im Moment eher trauen einen guten Edelmetall- oder Rohstoffwert zu kaufen, als einen DAX, Dow oder Nasdaq Wert (oder was Japanisches).
Kommt vielleicht in ein paar Jahren, mag sein.
Gruss,
gutso