Hallo Ihr,
habe ein kleines Problem mit dem ansonsten ganz interessanten, aktuellen Artikel von Robert Rethfeld.
Bisher waren mir seine Kommentare & Kolumnen hilfreich.
Im aktuellen Artikel aber verstehe ich eine Kurve gar nicht.
Es gibt den Dow Jones Index erst seit 1896.
Was zum Teufel ist das dann in der Abbildung unten??
Ich vermute es ist die NYSE, aber es wird nicht erwähnt.
Haben die denn bei der ARD das gar nicht bemerkt ?
Grüsse,
gutso
PPS: Textzitate zu dem Bild ...
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Man kann demnach mit Fug und Recht behaupten, dass ein fallender US-Immobilienmarkt die US-Aktienmärkte regelmäßig vor Probleme stellt. Wir nehmen an, dass die nächsten 15 Monate raue Wellenbewegungen an den Aktienmärkten bringen werden. Dies zeigt auch ein Chart, den ich am vergangenen Donnerstag in der ARD-Sendung "Börse im Ersten" kurz vor der 20:00h Tagesschau vorgestellt habe.
Danach werden in der ersten Dekade eines Jahrhunderts Euphorien, die vor einer Jahrhundertwende entstanden sind, ausgeglichen. Dieser Ausgleichsprozess geschieht auf ähnliche Art und Weise: Die Dekade beginnt schwach und steigt dann vom 2er- bzw. 3er-Jahr bis zum 6er-Jahr an. Anschließend kommt es zu einem heftigen Rückschlag, der Ende des 7er-/ Anfang des 8er-Jahres zu einer großen Kaufgelegenheit führt.
(... Anmerkung: An dieser Stelle kommt im Originaltext die Grafik unten ... )
Interessant ist auch die folgende Aussage, die sich ebenfalls auf den Dow Jones Index bezieht: Die Dekade von 2000 bis 2010 notiert in der Performance-Rangfolge aller Dekaden seit 1900 aktuell an vorletzter Stelle (gleichauf mit der Dekade von 1910 bis 1920 und nur noch unterboten von der Depressions-Dekade der 30er Jahre). Wir haben es demnach mit einer stark unterdurchschnittlichen Dekade zu tun. Aus einer solchen Position heraus hat es bisher keine Dekade geschafft, sich zum Ende hin noch auf vordere Plätze zu schieben. Die bisher besten Dekaden (die 20er, 50er, 80er und 90er Jahre) waren in ihrem 6er-Jahr bereits deutlich weiter als die aktuelle Dekade im Jahr 2006.
Fazit: Wir gehen davon aus, dass den US-Aktienmärkten unabhängig davon, ob sich tatsächlich eine Rezession einstellt oder nicht, in den kommenden 15 Monaten eine ruppige Zeit mit steilen Abwärtsbewegungen, aber auch hektischen Erholungsphasen bevorsteht. Die Tendenz sollte jedoch mehr abwärts als seitwärts sein. Eine ruhige, längerfristige Aufwärtsphase sollte sich erst Ende 2007/ Anfang 2008 einstellen.
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