Beiträge von gutso

    Zitat

    Original von Schablonski
    (...)
    Meine Sorge , und hierbei ist es meine Überlegung, ist nicht das Beschaffen alltäglicher Dinge, sondern das sichern der über lange Zeit angesparten Kleinigkeiten. Hierbei fürchte ich die im gesammten Forum beschimpften Staatsorgane am meisten.
    Schablonski


    Hallo Schablonski,


    dann sind kleine, wertvolle Portionen das Beste.
    Platin, Gold. Silber nur in 1 Kilo aufwärts.
    So kann mans egal wo gut verstauen.
    Die Frage ist ja, ob vorher geklingelt wird, wenn der Gabentisch abgeräumt werden soll. 8)



    Gruss,
    gutso

    Zitat

    Original von Goldmedaille
    (...)
    Fremde Bilder zu benutzen finde ich außerdem nicht so schlimmt.
    (...)


    Ist halt in den meisten Fällen verboten, wegen der Urheberrechte.
    Abgesehen davon: warum nicht selber ein Bild machen?
    Wer sich einen Goldbarren 1 Kilo leisten kann, sollte für eine Digiknipse 200 Euro abknapsen können, alleine das ist komisch. ... :P


    Sieht dann auch kaufmännischer aus, als mit geklautem Werbematerial. ...


    Grüsse,
    gutso

    Hallo Ihr,


    nur kurz - auf der Goldseiten-Hauptseite war heute ein FAZ-Artikel mit schönem, inflationsbereinigten Chart verlinkt.
    So langsam habens die auch kapiert. Aber - wattwaretmühsam!
    (Und im Artikel wird sich auf die UBS Stellungnahmen bezogen, die Edel-Man oben ein paar Tage vorher bereits verlinkt hat, sowie auf deren Rohstofffuzzis. :D 8) )


    Quelle


    Grüsse,
    gutso


    PPS: Ausschnitte ...


    Hallo Ihr,


    nur kurz - auf der Goldseiten-Hauptseite war heute ein FAZ-Artikel mit schönem, inflationsbereinigten Chart verlinkt.
    So langsam habens die auch kapiert. Aber - wattwaretmühsam!
    (Und im Artikel wird sich auf die UBS Stellungnahmen bezogen, die Edel-Man oben ein paar Tage vorher bereits verlinkt hat, sowie auf deren Rohstofffuzzis. :D 8) )


    Quelle


    Grüsse,
    gutso


    PPS: Ausschnitte ...


    Zitat

    Original von 0711
    (...)
    Und der Bäcker – Fällt denn niemandem mal ein neues Beispiel ein? Der Bäcker ist so ausgelutscht und breitgetreten daß er schon Schmerzen haben muß davon.
    (...)


    Vor allem, weil es in grösseren Städten eh keine Backstuben mehr gibt.
    Die werden beliefert. (Die backen zu Hause, vor Weihnachten vielleicht noch, aber sonst. ...)
    Mit welchem Treibstoff im Krisenfall sollten die Autos jeden Morgen die Waren anliefern, für solche "Verkaufs-Slots"?
    Man sollte lieber gucken, dass es ÜBERHAUPT noch einen vernünftigen Bäcker gibt, in der Umgebung, in der man lebt.
    Und Bauern.


    :D


    Gruss,
    gutso


    PPS: Abgesehen davon werden solche Krisen schon allein deshalb nicht so in dieser Form kommen, weil wir in einem Jahr einen Irankrieg haben werden. Der sichert dann unsere Energievorräte die nächsten 20 Jahre. Parallel wird inflationiert & das anonyme Geldmengenproblem & seine Auflösung hat einen Namen: Opfer im Kampf des Guten gegen das Böse in der Welt.
    Is doch alles super.

    Muss mal schlafen, aber eins wollt ich noch los werden, zum heutigen Handelstag, - abgesehen von freeminders plausibler Wind-bläst-Gold-zuwenig-in-die-Segel-Theorie: Heute wurden (u.a.) die Metalle geprügelt & wer hat offenbar zu & wo wurden sie wieder mal geprügelt?


    London hatte zu & New York hat geprügelt.


    Mal gucken, was die Engländer morgen so zu ihren Openings sagen werden. Vielleicht sehen sie ja auch Kaufpreise ... . Oder Patrone Lupo behält recht & der Markt schmiert ab. 8)


    Also, diesmal (anders als 2004, da hab ich das auch so gesehen) glaube ich, dass es noch mal weiter rauf geht, bevor wir abschmieren.


    Grüsse,
    gutso

    Zitat

    Original von HIghtekki
    ich hab mir heute ein dickes fettes sparschwein aus porzellan zugelegt (cheinesisch, fies gelb mit roter unleserlicher schrift). das ist ca. 30 cm lang und fast so hoch und breit ;) dürften schon ein paar hundert münzchen rein passen. also von den 10ern in silber.


    Jetzt kannst Du nur hoffen, dass der Einbrecher soviel Geschmack beweist, dass er es auch hässlich findet, dann ist die Tarnung perfekt! :D


    Gruss,
    gutso


    Schön geschrieben.


    Aber, das kann doch alles gar nicht so sein. Alles ist eine Frage der Fraktale und die zeigen es, wie es kommen MUSS ... . Wir haben doch schliesslich eine B der 2 der 5 von 3 vor uns. Oder war es eine 2 der B der 3 von 5?


    - War gestern wieder mal in einem US-Elliott-Wave-Forum unterwegs, eine Geisterbahn ist ein Kindergeburtstag dagegen. :D
    So hat halt jeder seine Papp-Kameraden.
    Ich finde, solange er sich mit Gold auskennt, muss der Siegel noch nicht den Wetterbericht richtig abliefern.


    Dafür gibts die Wetterzentrale. 8) :D



    Grüsse,
    gutso

    nun, sie konkretisieren ihre Vorstellungen & werden dafür vom Markt etwas belohnt, durch eine gewisse Seitwärtsbewegung.
    Ausserdem neues zusätzliches Silberprojekt (dafür die Dilution im Juni).
    Was mir bisher gefällt ist, dass sie nach nur etwas mehr als einem Jahr bereits mit Zeitplänen zur Produktion hantieren (2007-2008 usf.).
    Schaus Dir halt mal durch, die Präsentationen auf der Homepage sind facettenreich, nur etwas gross. ...


    Die PGM-Gebiete der Halbinsel Kola waren der Grund, warum ich rein bin.
    Puma Minerals hielt ich für zu teuer, für das, was da geboten wird ... .
    Also gab es da nur noch die Ovoca.


    Grüsse,
    gutso

    Hallo HIghtekki,


    zu dem gesuchten Begriff möchte ich mich nicht äussern, da fachfremder Bereich. :D
    Aber ich finde Eure Lösungen recht gut, für mich bereichernd das alles zu lesen.


    Aber ich denke, dass Dir längerfristig - zum Bereich "Wirkung von Netzeffekten auf entwicklungsbestimmende Faktoren eines Systems" o.ä., - die Systemtheorie gut weiter helfen würde.
    Wenn Positiveffekte & Liquidität im Markt so wichtig sind, lässt sich auch verstehen, weshalb "man" unbedingt in den "M-Dax", "S-Dax" usw. "rein" will.
    Aber, die Frage stellt sich, zumindest manchem hier, sicher auch:
    Geschieht die Höherstellung in der Liquiditätsleiter immer nur aufgrund von unmittelbarem, direktem Nutzen eines konkreten Assets, oder spielen auch andere Faktoren eine Rolle?
    Wenn nein, was ist dann jeweils dieser direkte Nutzen, welche Varianten gibt es?
    Wenn ja, lässt sich anderen Eigenschaften stattdessen ein indirekter Nutzen nachweisen?
    Vielleicht nicht in jeder Marktphase gleich stellen sich diese Fragen, ich vermute, besonders in Extremphasen von Märkten (Hausse / Baisse Wendepunkte). Dann sollten sie allerdings bisweilen überraschende Erkenntnisse mit sich bringen. (s.u.)


    Jedenfalls kann man so bezüglich der "Netzeffekte in ihrer Wirkung auf systembestimmende Faktoren" etwas weiter ausholen:


    Niklas Luhmann, aus der soziologischen Systemtheorie, wäre da ein spannender Konterpart.


    Und, es gibt eine weitere Richtung, die spannende Bezüge erkennen lässt. Die französische Philosophie & Soziologie um Pierre Bourdieu!


    Auch wenn es schon etwas älter ist, - Pierre Bourdieus vorzügliches Buch "Die feinen Unterschiede", könnte längerfristig eine nette Begleitmusik zu Deinem Thema Netzeffekte in der Ökonomie spielen. ...
    Er versuchte darin auf seine Weise zu durchleuchten, wie in der Gesellschaft aus Bewertungen früher oder später Schichten abgrenzende Werte entstehen, u.a. auch, wie innerhalb der Gesellschaft "Themen der herrschenden Geschmäcker" enstehen und befördert werden, bis sie irgendwann einmal "Mainstream" geworden sind, und als Merkmal der "feinen Unterschiede" nicht mehr taugen (Beispiel in dem Buch, u.a. "chinesisches Essen").


    Nicht zuletzt bei einem Thema, wie dem, dass man Märkte sich auch im Spiel von "Moden" und nicht nur in Abhängigkeit von unmittelbarem Nutzen entwickeln sieht (ist halt eine Betrachtungsfrage!), könnte man diese Perspektiven gut gebrauchen & sich Teile davon zu Eigen machen.


    Hilfreich könnte so etwas sein, wenn man Märkte daraufhin beschreiben will, wie sie in der Gesellschaft wahrgenommen werden, - bzw. auch, wie sich die Wahrnehmung von Märkten durch bestimmte Gesellschaftsschichten evtl. bestimmten Stadien eines "ganz bestimmten Entwicklungszustandes dieses Marktes" zuordnen liesse.
    In Märkten, die sich aus durchschnittlichen Angebots- & Nachfragesituationen in Hypes hinein bewegen wäre so etwas bestimmt ein hilfreiches Tool.
    Aber auch in Zeiten erst zart beginnender Bullenmärkte (Rohstoffe & Edelmetalle vor ein paar Jahren) könnte man diese Beschreibungsperspektiven beschreibend benutzen, weil wiederum bestimmte Gruppen von Akteuren sich um den "neuen" oder jungen Bullen-Markt scharen werden. Zumindest kann man dies erwarten. ;)


    Ergänzung meinerseits noch: Eine dann evtl. zu differenzierende, "dreifache hybride Eigenschaft" von Assets fiele mir diesbezüglich sofort auf, nämlich dass 1. ein Asset Teil einer Mode ist, dass es 2. direkt nützlich ist & dass 3. ein direkter Nutzen für den Akteur schon allein darin bestehen könnte, dass es Teil einer Mode ist.
    (Interessant, in diesm Lichte besehen ist, z.B., Cortal Consors Werbespruch 1999: "Studieren Sie was Vernünftiges, studieren Sie Aktienkurse!" - Aktien als Etikett von Pfiffigkeit, Merkmal eines Erfolgstypus ... .)


    Hoffe, dass ich Dir ein paar Anregungen geben konnte.
    Guck mal in den Bourdieu rein, ich glaube da hättest Du viel zu lachen. ...



    Grüsse,
    gutso


    PPS: Also gut, ein Titel fiele mir ein, aber er ist parteiisch.


    From Paper to Liquidioty :D


    Also, "Liquidiot" finde ich als Schimpfwort einfach toll ... . Darf man sowas mal sagen?

    :D



    Mehr fällt mir zu denen momentan nicht ein. Eigentlich beinahe Verbrecher, allerdings haben sie eine sehr gute PR, deshalb immer wieder Anfänger, die verleitet werden, sie zu kaufen. Und Charttechniker natürlich, die Kursmanipulation aussen vor lassen möchten.
    Vor 3 Jahren war ich mal so intelligent, sie bei 30% Minus zu verkaufen.
    Einen Teil davon hatte ich sogar noch mit Plus abgestossen.
    Danach wären es über 80% Minus gewesen und das zurecht.
    Wer nur mit ein paar Nuggets die Anleger locken will, kann es nur in Ausnahmephasen & mit super PR schaffen, dass die Kurse doch mal weg ballern.


    Im grossen & Ganzen ist die Firma ein Verkauf, & zwar konstant, wie der Bodensee bei Nebel. ...


    Ich sehe stattdessen genug gute Firmen im Markt, die man stattdessen beobachten sollte, in der derzeitigen Marktphase:
    CA:XCL (X-Cal) ist eine bei Gold. Oder halt Gold Fields wg. des fallenden Rand.
    CA:SLW, CA:FR & CA:SBB sind drei bei Silber.
    Und beim Nickel z.B. AU:HER, ausserdem fliegt sogar die Kuh schon mit AU:MCR.


    Muss es denn unbedingt Silverado GM sein? :rolleyes:


    Grüsse,
    gutso


    Hallo Lucky,


    das dürfte es sein, ja. Die Mächtigen sind zwar auch nicht weniger Spielball der Ereignisse, als es der Durchschnittsmensch ist.
    Aber sie können eben festlegen, welche Spielregeln für die Mehrheit gelten (siehe Goldverbot USA usw.).


    Was man tun kann, ist, zu versuchen, zu profitieren, innerhalb der jeweiligen Spielregeln & in der je aktuellen Marktphase ... .
    Oder man treibt Philosophie, aber dann bleibt der Säckel solange leer. :D


    Grüsse,
    gutso

    Im Mineralienthread habe ich kurz nochmal etwas zur Seltenheit der Edelmetalle verglichen, diesmal direkt über die Produktionszahlen bei den Metallen Gold, Silber Palladium.


    Der Vollständigkeit halber auch hier:


    Hi ihr,


    sagen wirs mal so, mit einem Weltproduktions-Ag-Au-Ratio von aktuell ca. 8 und dem Potential bis zum Gehalt des 64-fachen in der Erdkruste (s.o.) von Ag gegenüber Au ergibt dies längerfristig für Silber den Faktor 8 in einer realistisch möglichen Ausweitung der Produktion, wenn es das Interesse am Markt denn eines Tages her gäbe & die Zahlen so annähernd stimmen, - bis man auf ein Verhältnis käme, das dem der Produktion von Gold entspricht.


    Deshalb interessiert mich schon so eine Haarspalterei. Man sieht so also gewisse mögliche Gefahren beim Silber ... . Nicht jetzt, aber dann, wenn die Preise erst mal wirklich ernsthaft hochschiessen sollten. ...
    (Aber, siehe ganz unten, man kann das Ganze auch umgekehrt zur Argumentation gegen Gold verwenden.)


    Langfristig ist es meiner Ansicht nach immer gut, zu sehen, wo der Boden gedanklich einzuziehen wäre. Silber birgt also wie gesagt eine Gefahr der längerfristig gesehen relativ unproblematisch möglichen Produktionsausweitung gegenüber der Gold-Produktion, die noch zu wenig diskutiert worden ist, hier im Forum.


    Dass Palladium in diesem Sinne auch nicht gerade die Umkehrschlüsse zulässt, muss man auch sehen.
    Obwohl es seltener ist, als Gold. Aber die Produktion ist auch viel geringer, verhältnismässig gesehen.
    Moment, ich rechne das schnell mal aus.


    248 Tonnen Produktion Palladium in 2005 laut Platinum Matthey, bei einer Produktion von Gold in 2005 von 2450 Tonnen und Silber in 2005 von 20300 Tonnen.


    Palladium ist etwa doppelt so selten, wie Gold & die Produktion ist andererseits 10 mal so gering. Das macht einen Faktor 5 gegenüber Gold, wenn man bei entsprechendem Interesse die Förderung langfristig auf ein der Seltenheit angepasstes Niveau anheben wollen würde, - so es der Markt wünscht.


    Von der aktuell möglichen Goldproduktion ausgehend, kann man also sagen, dass bezüglich der jeweiligen Häufigkeiten der Metalle in der Erdkruste, Silber 8 mal mehr gefördert werden könnte, als derzeit, und Palladium 5 mal mehr.


    Man könnte andersherum aber auch fragen, im Rahmen der Edelmetalle bleibend: wird nicht momentan Gold in diesem Masse "überproduziert"?


    Naja, die Nachfrage ist halt bei Gold entsprechend höher. ...
    Also ein gewisses flaues Gefühl bleibt schon nach so einer Betrachtung.
    Soll auch. "Das Wasser hat keine Balken." :D



    Grüsse,
    gutso