Hallo HIghtekki,
zu dem gesuchten Begriff möchte ich mich nicht äussern, da fachfremder Bereich. 
Aber ich finde Eure Lösungen recht gut, für mich bereichernd das alles zu lesen.
Aber ich denke, dass Dir längerfristig - zum Bereich "Wirkung von Netzeffekten auf entwicklungsbestimmende Faktoren eines Systems" o.ä., - die Systemtheorie gut weiter helfen würde.
Wenn Positiveffekte & Liquidität im Markt so wichtig sind, lässt sich auch verstehen, weshalb "man" unbedingt in den "M-Dax", "S-Dax" usw. "rein" will.
Aber, die Frage stellt sich, zumindest manchem hier, sicher auch:
Geschieht die Höherstellung in der Liquiditätsleiter immer nur aufgrund von unmittelbarem, direktem Nutzen eines konkreten Assets, oder spielen auch andere Faktoren eine Rolle?
Wenn nein, was ist dann jeweils dieser direkte Nutzen, welche Varianten gibt es?
Wenn ja, lässt sich anderen Eigenschaften stattdessen ein indirekter Nutzen nachweisen?
Vielleicht nicht in jeder Marktphase gleich stellen sich diese Fragen, ich vermute, besonders in Extremphasen von Märkten (Hausse / Baisse Wendepunkte). Dann sollten sie allerdings bisweilen überraschende Erkenntnisse mit sich bringen. (s.u.)
Jedenfalls kann man so bezüglich der "Netzeffekte in ihrer Wirkung auf systembestimmende Faktoren" etwas weiter ausholen:
Niklas Luhmann, aus der soziologischen Systemtheorie, wäre da ein spannender Konterpart.
Und, es gibt eine weitere Richtung, die spannende Bezüge erkennen lässt. Die französische Philosophie & Soziologie um Pierre Bourdieu!
Auch wenn es schon etwas älter ist, - Pierre Bourdieus vorzügliches Buch "Die feinen Unterschiede", könnte längerfristig eine nette Begleitmusik zu Deinem Thema Netzeffekte in der Ökonomie spielen. ...
Er versuchte darin auf seine Weise zu durchleuchten, wie in der Gesellschaft aus Bewertungen früher oder später Schichten abgrenzende Werte entstehen, u.a. auch, wie innerhalb der Gesellschaft "Themen der herrschenden Geschmäcker" enstehen und befördert werden, bis sie irgendwann einmal "Mainstream" geworden sind, und als Merkmal der "feinen Unterschiede" nicht mehr taugen (Beispiel in dem Buch, u.a. "chinesisches Essen").
Nicht zuletzt bei einem Thema, wie dem, dass man Märkte sich auch im Spiel von "Moden" und nicht nur in Abhängigkeit von unmittelbarem Nutzen entwickeln sieht (ist halt eine Betrachtungsfrage!), könnte man diese Perspektiven gut gebrauchen & sich Teile davon zu Eigen machen.
Hilfreich könnte so etwas sein, wenn man Märkte daraufhin beschreiben will, wie sie in der Gesellschaft wahrgenommen werden, - bzw. auch, wie sich die Wahrnehmung von Märkten durch bestimmte Gesellschaftsschichten evtl. bestimmten Stadien eines "ganz bestimmten Entwicklungszustandes dieses Marktes" zuordnen liesse.
In Märkten, die sich aus durchschnittlichen Angebots- & Nachfragesituationen in Hypes hinein bewegen wäre so etwas bestimmt ein hilfreiches Tool.
Aber auch in Zeiten erst zart beginnender Bullenmärkte (Rohstoffe & Edelmetalle vor ein paar Jahren) könnte man diese Beschreibungsperspektiven beschreibend benutzen, weil wiederum bestimmte Gruppen von Akteuren sich um den "neuen" oder jungen Bullen-Markt scharen werden. Zumindest kann man dies erwarten. 
Ergänzung meinerseits noch: Eine dann evtl. zu differenzierende, "dreifache hybride Eigenschaft" von Assets fiele mir diesbezüglich sofort auf, nämlich dass 1. ein Asset Teil einer Mode ist, dass es 2. direkt nützlich ist & dass 3. ein direkter Nutzen für den Akteur schon allein darin bestehen könnte, dass es Teil einer Mode ist.
(Interessant, in diesm Lichte besehen ist, z.B., Cortal Consors Werbespruch 1999: "Studieren Sie was Vernünftiges, studieren Sie Aktienkurse!" - Aktien als Etikett von Pfiffigkeit, Merkmal eines Erfolgstypus ... .)
Hoffe, dass ich Dir ein paar Anregungen geben konnte.
Guck mal in den Bourdieu rein, ich glaube da hättest Du viel zu lachen. ...
Grüsse,
gutso
PPS: Also gut, ein Titel fiele mir ein, aber er ist parteiisch.
From Paper to Liquidioty 
Also, "Liquidiot" finde ich als Schimpfwort einfach toll ... . Darf man sowas mal sagen?