Original von onkelrich
Mir ist gerade folgender Gedanke gekommen:
Bei einem eventuellen Goldverbot könnte man doch sein Gold einfach vollständig einschmelzen, mit unedlen Metallen wie Kupfer oder Edelstahl legieren und dann z.B. unauffällige Kabel oder Kochtöpfe daraus machen.
Wie aufwändig ist es eigentlich für eine Scheideanstalt, aus so einem Gemisch wieder das ursprüngliche Gold herauszubekommen? Ginge das im Notfall auch im privaten Keller?
Kann vor der Einschmelzung z.B. einer schweren Gusspfanne überhaupt festgestellt werden, wie viele Unzen da in die Verarbeitung geflossen sind?
Natürlich verliert das Gold so seine Liquidität und damit einiges seiner Funktion als Notfallgeld. Andererseits könnte aber ein Großanleger seine Barren vielleicht containerweise wegschaffen, wenn er sie vorher in Alltagsgegenständen verarbeitet. Das kommt wahrscheinlich noch billiger als eine Konfiszierung.
Die gelbe Farbe bekommt man durch Legierung mit diversen Metallen ja durchaus weg, so dass es eher nach Silber, Blei, Edelstahl oder auch Kupfer aussehen dürfte.
Grüße!
Onkel Rich