Die Zahlenspiele sind doch völlig konfus.
Im Text werden 63.209 Fälle erwähnt, offenbar postive Testergebnisse. Die müsste man nun der Anzahlt der Tests gegenüberstellen, wenn man irgend etwas Sinnvolles errechnen möchte. Und dabei noch mehrfache Tests berücksichtigen.
Statt dessen werden offenbar die positven Tests als Kranke angenommen und es wird gleichzeitg davon ausgegangen, das alle anderen (die negativ getesteten und die nicht getesteten Einwohner) nicht krank sind.
Daraus errechnen sie dann diese Inzidenz.
Das ist schon mal Murks. So wird nur die Zahl der erkannten Erkrankten berechnet, nicht die der wirklich Erkrankten. Und mehrfache Tests an den gleichen Personen verfälschen das Egebnis auch.
Dann das Gewurschtel um Sensitivität und Spezifität :
Sensitivität besagt wie gut der Test Kranke erkennen soll und wie viele unerkannt bleiben.
80% besagt dann das es statt 63209 Fällen auch ganz gut 79011 sein könnten, da ja 20% durch die Lappen gehen.
Spezifität besagt, wie sicher die Erkannten denn nun wirklich krank sind.
Würde man hier auch mit eher glaubhaften 80% rechnen, bedeutet das 12642 sind falsch erkannt - also nur 50567 sind richtig erkannt.
Statt dessen wird mit den ziemlich unglaubwürdigen 99,999% gerechnet. Grund ist vielleicht ja ein Webfehler im Rechner oder im Verständnis.
Rechnet man mit 98% Spezifität, gibt es 1264 falsch Positive und 61945 Echte.
Dann ist die Inzidenz halt 75 statt 76. Das hat keine große Auswirkung.
Mit der 100.000er Basis zur Veranschaulichung hat das überhaupt nichts zu tun. Das ist wirklich nur unnütze Zahlenspielerei.