Beiträge von Magellan

    Was zur finalen Schieflage der CS geführt hat wissen wir nicht genau. Es muss was ganz Großes gewesen sein.

    Kurzfassung: "Get woke - get broke"


    Die Entwicklung zeichnete sich seit Jahren ab. Zeigt auch die langfristige Kursentwicklung. Über die extreme Schieflage berichteten Wirtschaftszeitungen schon vor 6 Monaten.


    Im Prinzip gleiche Ursache wie bei der SVB, man wollte besonders woke, klimaneutral etc. sein. Schaut euch einfach mal deren Führungsriege an. Transen und so. War wichtiger als solide Geschäftsgrundlagen.


    Nur leider lässt sich so keine Bank führen und kein Geld verdienen.


    Gruß


    Magellan

    Weder das PP im Oktober, etwa zum halben damaligen Aktienkurs, noch die aktuelle Finanzierung (nach meiner Berechnung mit allen Komponenten für einen Zinssatz um die 30%) entsprechen den gesetzlich vorgeschriebenen Regeln, als Management im Sinne der Anteilseigener zu handeln. Hierbei habe ich noch nicht die dubiose Geschichte mit den 2 Mio. Shorts berücksichtigt. Wofür nach meiner Auffassung auch nur eine Person als Nutznießer in Frage kommt.


    Man kann hier nur vermuten, zu wessen Vorteil dies alles geschieht.


    Gruß


    Magellan

    Im Vorfeld wurde allgemein angenommen dass eine Erhöhung um 0.25% von den Märkten als Rückzug aus dem Erhöhungszyklus angesehen wird. In einem (nicht freien) Interview begründete dies der amerikanische Volkswirt David Rosenberg ganz gut. In vorherigen Zyklen senkte die Notenbank den Leitzins bei einer starken Rezession im Schnitt um 5%. Um diese Möglichkeit zu haben müssen die Zinsen vorher also in den Bereich steigen. Da sind wir bald angekommen. Dann dürfte es vorbei sein mit weiteren Erhöhungen - was der Markt jetzt schon einpreist.


    Ich gehe von einem Auslaufen des Zinserhöhungszyklus aus und vermute vor allem Edelmetalle werden dann profitieren. Aber auch die Aktienmärkte dürften, wenn die Zinsen wieder gesenkt werden, ihren Anstieg erneut aufnehmen.


    Gruß


    Magellan

    Brasilien und Argentinien, beides Länder mit US-kritischen Linksregierungen, wollen eine neue supranationale lateinamerikanische Währung einführen. Dies soll die Abhängigkeit der Region vom US-Dollar reduzieren. Ähnliche Pläne gibt es bereits auf BRICS-Ebene.
    https://report24.news/entdolla…alwaehrung/?feed_id=26995



    Neben den Saudis jetzt Südamerika.......macht irgendwie spass

    Hört sich auf den ersten Blick gut an, ist aber völliger Unsinn. Die Volkswirtschaften von Argentinien und Brasilien entwickeln sich seit langem völlig konträr. Währen Brasilien, vor allem unter Bolsonaro, in den letzten Jahren eine starke Wirtschaft hatte legte Argentinien gerade wieder die x-te Pleite aufs Parkett.


    Inflation Brasilien, aktuell so ca. 8%, Argentinien so um die 100%. Dies wäre ein noch größerer Blödsinn als der Euro.


    Aber die BRIC Staaten scheinen, unter Führung von Russland und China, an einer auf Gold basierten Handelswährung füg Geschäfte untereinander zu arbeiten. Um komplett unabhängig von USD und Euro zu werden. Dazu gab es heute entweder im Handelsblatt oder der NZZ einen Bericht. Finde es auf die Schnelle nicht.


    Gruß


    Magellan

    Über den Anbieter freedom24.com scheint ein Handel von Polymetal in Zukunft an der Börse von Kasachstan möglich. Neben der Moskauer Börse wird auch dort ein genereller Handel angeboten.


    Ich kam zu freedom über die Problematik der russischen ADR´s. Dort konnte ich diese tauschen und halte jetzt an der Börse Moskau gelistete Originale. Allerdings durch die Sanktionen momentan nicht veräußerbar.


    Gruß


    Magellan

    "Es gibt eine rote Linie – aber letzten Sommer gab es eine rote Linie mit den HIMARS, und diese hat sich verschoben. Dann ging es um Kampfpanzer, und hier verschiebt sie sich ebenfalls."

    So ist es, wenn man rote Linien definiert und ein überschreiten bleibt regelmäßig ohne Folgen dann verliert Russland seine Glaubwürdigkeit. So wie jetzt schon, Drohungen mit Atomwaffen, ähnlich gesehen wird wie die permanent verschobenen roten Linien.


    Könnte ein ganz böses Ende nehmen - wenn die USA sich einmal verschätzen.


    Gruß


    Magellan

    Da bist Du nicht ganz informiert. Weltweit ist Südafrika einer der rohstoffreichsten Staaten und führend im Rohstoffexport.

    Das mag ja alles sein, aber wenn Du schon einmal in Südafrika (noch das "westlichste" aller afrikanischen Länder) oder in einem anderen afrikanischem Land warst wirst Du wissen dass Rohstoffvorkommen alleine nicht reichen. Auf dem ganzen Kontinent gibt es kein Land wo staatliche Strukturen einigermaßen funktionieren, wo es Rechtstaatlichkeit auch nur in Grundzügen gibt (ja, ich weiß, ist bei uns alles auch nicht so dolle, aber noch kein Vergleich zu Afrika).


    Nach meiner Auffassung gibt es nur ein Model was dort funktioniert, das chinesische. Die Chinesen bauen in rohstoffreichen Ländern die notwendige Infrastruktur wie Stromversorgung, Straßennetz und Hafen gegen Rohstoffe auf (aber nur in dem Umfang wie dies für die Produktion und den Transport der Rohstoffe benötigt wird). Das alles geschieht mit chinesischen Arbeitern. Auch dies hat seinen Grund.


    Am Ende fördern chinesische Arbeiter Rohstoffe in chinesischen Minen, transportieren sie zu den (oftmals chinesischen) Häfen und ab nach Hause. Afrikaner, außer einer kleinen korrupten Elite, profitieren hier in der Regel nicht. Können dann halt anstatt auf Feldwegen auf asphaltierten Straßen spazieren gehen.


    Soweit ich weiß haben die Chinesen sich auf diesem Weg auch einen Großteil der afrikanischen Agrarflächen gesichert und bauen dort für China an.


    Gruß


    Magellan

    Seit dem Ende der Apartheid befindet das Land sich auf dem absteigenden Ast. Kann ich aus eigener Erfahrung beurteilen, war schon öfters vor Ort. Die südafrikanische Regierung bewilligte in den letzten Jahren x Millionen zur Wartung und Reparatur der Stromgewinnung. Wie es zum guten Ton jeder schwarzen Regierung gehört landete von den Geldern alles über dunkle Kanäle bei Günstlingen des Systems. Also da wo wir uns auch hin entwickeln. SA hat hier halt nur einen uneinholbaren Vorsprung.


    Seit Jahren wird die Stromversorgung reglementiert. Hat dort den hübsch klingenden Namen "load shedding". Früher waren davon vor allem abgelegenere Regionen und Kleinstädte betroffen. Regelmäßig wurde für ein paar Stunden der Strom abgestellt. Bei einem Bekannten von mir, der ca. 15 km von Kapstadt entfernt wohnt, ist dies bereits seit ca. 10 Jahren so.


    Mittlerweile betrifft es ganz Südafrika. In Kapstadt zB. wird täglich für 8 Stunden (unterteilt in 3-4 Einzelabschaltungen) die Stromversorgung unterbrochen. Dafür gibt es dann eine ganz tolle App wo man nachsehen kann welcher Bezirk zu welcher Uhrzeit für wie lange vom Netz geht.


    Nach meinem Informationsstand soll das südafrikanische Stromnetz nicht mehr zu retten sein (klar, mit unendlich Geld geht alles) und es sei nur noch eine Frage der Zeit bis es komplett kollabiert. Dies ist auch einer der Hauptgründe warum es kaum noch ausländische Investitionen gibt. Die Probleme müssten für die inländische Minenindustrie groß sein. Einzige Möglichkeit, sie sind aufgrund ihrer nationalen Bedeutung, von den regelmäßigen Abschaltungen ausgenommen. Solche Ausnahmen gibt es, aber ich weiß nicht nach welchen Kriterien hier vorgegangen wird.


    Gruß


    Magellan

    Bevor sich China an Taiwan ranmacht, sorgen die erst mal dafür, das das Finanzielle weitgehend geregelt ist und deren Exportüberschüsse in China angekommen sind.

    China kann man nicht mit Russland vergleichen. In den letzten Jahrzehnten investierte jeder westliche Konzern dort Milliarden. Was meinst Du würde mit den Investitionen passieren wenn es jemand wagen sollte die Hand auf chinesisches Auslandsvermögen zu legen?


    Gruß


    Magellan


    Wie schwer muss sein Sammlerherz mittlerweile denn schon sein nachdem diese Sets, mit teilweise falschen Zertifikaten und zu Mondpreisen, hier regelmäßig wieder erscheinen. Scheint sich bei ihm wohl um eine Außenstation von Reppa zu handeln. :D


    Gruß


    Magellan