Beiträge von Magellan

    und nicht zu vergessen, mit nur etwas mehr CAD 8 Mio in der Kasse, wird sich die Frage einer weiteren Finanzierung bald stellen. Wie soll diese aussehen, bei einer Marktkapitalisierung von weniger als CAD 70 Mio? Entweder ordentliche Verwässerung durch Ausgabe neuer Aktien, oder JV mit einem Großen der Branche, auch zu schlechten Konditionen für die bisherigen Anteilseigner.


    Gruß


    Magellan

    Wenn die Nachbarn links und rechts von Dir hübsche Töchter haben ist dies keine Garantie dafür dass Deine auch hübsch werden. Während andere Explorer gefühlt im Wochenrhytmus über den aktuellen Stand der Entwicklung berichten kam LIO bei seit 6 Monaten nichts gescheites mehr.


    Immer wieder die gleichen Hinweise auf erfolgreiche Nachbarn und die Erwähnung der bereits genehmigten Minen mit den überschaubaren, nachgewiesenen Reserven.


    Die Vorstellung von LIO letztes Jahr in Beaver Creek war ein einziges Desaster. Befürchte dieses Jahr wird es auch nicht viel besser. Ich kann mit der verify Präsentation nicht viel anfangen. Nur unverbindliches blabla ohne Fleisch an den Knochen.


    LIO, vor allem unter der Führung von WB, ist eine never ending Story von nicht gehaltenen Versprechen. Ursprüngliche Aussagen waren eine Produktion im 1 Quartal 2016, dann verschoben auf Anfang 2017, Ende 2017 ...1 Quartal 2020. Und jetzt ist gar keine Rede mehr vom Start einer Produktion.


    Gruß Magellan

    LIO gibt die Zahlen zum vierten Quartal bekannt. Außer einem Mittelabfluß von knapp 19.6 Mio CAD im vierten Quartal 2018 auf jetzt nur noch 8.9 Mio. CAD (Stand Ende Juni) kann ich nichts neues sehen. Alles andere sind (wie bei LIO üblich) die selben Informationen welche schon seit vielen Quartalen/Präsentationen wiederholt werden.


    Wenn ich es richtig lese gilt die Lizenz für das erweiterete Gebiet im Navilawa Caldera nur für 5 Jahre. Wäre nicht so ideal.


    Audited annual financial statements


    Gruß


    Magellan


    Nachtrag:
    Der Hinweis dass die Lizenz für den aussichtsreichen Navilawa Komplex nur 5 Jahre beträgt findet sich hier:
    MANAGEMENT’S DISCUSSION AND ANALYSIS


    Kann auch nirgends einen Hinweis auf eine Option zur Fristverlängerung sehen. Mal zu Ende gedacht würde dies bedeuten, LIO führt dort auf seine Kosten umfangreiche Explorationsarbeiten durch, sollten sie fündig werden dürfen sich sich dann am Ende der Zeit mit allen anderen Interessenten um eine weitere Lizenz prügeln. Denn innerhalb von 5 Jahren wird ja nicht erfolgreich exploriert, eine Mine gebaut und diese auch noch in Betrieb genommen. Von LIO gibt es ja traditionell nicht viele verwertbare Informationen, aber dass was sie hin und wieder veröffentlichen bereitet mir oftmals mehr Grund zur Sorge als zur Freude.



    Übersetzt mit DeepL.com
    Im November 2017 wurde das Unternehmen zum erfolgreichen Bieter für den direkten Erwerb der Erkundungsliegenschaft Navilawa. Angrenzend an die nördlichen Grenzen der Special Prospecting License von Lion One (SPL 1283/1296) und der Mining Lease Gebiete. (SML 62) für das Goldprojekt Tuvatu. Im Mai 2019 wurde SPL 1512 für die Navilawa Liegenschaft für einen Zeitraum von 5 Jahren ausgegeben. Mit einer Laufzeit bis 2024, die das Eigentum am gesamten Mineralienkomplex Navilawa im Rahmen eines Mietvertrages konsolidiert. Mit dem 384,5 Hektar großen Mining Lease (SML 62) von Tuvatu im Zentrum. Das Unternehmen beschäftigt sich derzeit mit der Entwicklung von spezialisierten Probenahme von Flusssedimenten unter Verwendung einer Technik namens Bulk Laugung extrahierbares Gold ("BLEG") über die gesamte Ligenschaft hinweg.

    Heddas Einstieg hier hat mich veranlasst, einen Blick auf die financials zu werfen.

    Geht mir genauso, mit dem gleichen Ergebnis wie bei Fritz. Nach den gefundenen Daten drängte sich hier für mich kein Kauf auf. Hedda wird wohl tiefere Informationen haben welche sie zum Einstieg bewogen haben.


    Gruß


    Magellan

    auf ceo.ca äußerst sich Bob Moriarty positiv zu LIO


    Wenn Quinton das tut, was er am besten kann, arbeitet er mit Unternehmen wie LIO zusammen. Er sollte kein alltäglicher Manager oder Vorsitzender des Verwaltungsrats sein. Viele Leute wollen seinen Namen benutzen, und das ist ein berechtigter Punkt, und ich habe mit Quinton einige Male darüber gesprochen. Das Problem ist, dass einige Unternehmen wie Novo so unterschiedlich sind, dass sie viel an die Hand genommen werden müssen. LIO ist ein einfaches Thema, er betrachtete den Kern, sprach mit dem Management und brachte sie dazu, den Fokus zu verlagern. Sie sind nun auf Kurs und leisten die grundlegenden Arbeiten, die zur Erstellung eines effektiven Bohrprogramms erforderlich sind. Ich besitze eine Menge LIO, die alle auf dem freien Markt gekauft wurden, und offen gesagt ist es ein Slam Dunk. Sie haben Geld, sie haben Management, sie haben ein gigantisches Projekt und sie nutzen die Zeit von Quinton angemessen. Aber es wird immer eine große Nachfrage nach seiner Zeit geben. Er weiß, dass er sich manchmal ein wenig mitreißen lässt, aber ich glaube nicht, dass es ein echtes Problem ist. Es ist sicherlich etwas, worüber wir problemlos reden können.


    übersetzt mit Deepl.com


    Wäre schön wenn er Recht behält.


    Gruß
    Magellan

    An die Suizidtheorie glauben auch in Amiland die wenigsten. Who cares? Die haben doch mittlerweile genau so viel Demokratie und Rechtsverständnis wie wir. Wer sollte den Fall noch seriös untersuchen? Das Ergebnis stand doch schon, so wie es hier auch wäre, vorher fest. Der Mann wusste einfach zu viel und hatte nichts mehr zu verlieren. Hätte für die ganzen Clintons dieser Welt noch sehr unangenehm werden können.


    Gruß


    Magellan

    Stephen Mann und Wally reden seit Monaten über die tollen Möglichkeiten. Wally macht dies bereits seit ca. 9 Jahren. Aber es gibt nach wie vor nichts belastbares was diese Aussagen untersützt. Bei einem heutigen Umsatzvolumen von ca. 35.000 Stück und einem leichten Minus beurteilt der Markt diese Meldung anscheinend so wie ich.


    Finde die Zeit der ewigen Ankündigungen von ganz tollen Sachen die irgendwann einmal (ganz bestimmt) kommen werden sollte so langsam auch mal mit Ergebnissen unterfüttert werden. Wenn selbst Großinvestoren wie JPM die Geduld verlieren und sich von ihrem Engagement trennen sehe ich dies nicht gerade als Vertrauensbeweis.


    Lion One hat seit Jahren das Problem von immer wieder nicht erfüllten Ankündigungen und permanenter Zeitüberschreitung von selbst gesteckten Zielvorgaben. Anscheinend ohne Lernkurve. Nach Aufnahme des Bohrprogramms im März hätte es längst erste größere Ergebnisse geben müssen. Könnte noch einige andere Punkte anbringen.


    Man kann dies als unglaubliches Selbstbewußtsein von Wally sehen, ober aber auch als große Selbstüberschätzung. Z.b. wie schon mehrfach absolut identische Präsentationen Monat für Monat aufgewärmt wurden. Meiner Meinung nach lebt dieses Unternehmen mehr oder weniger nur noch von Wallys legendären Ruf als Mineur. Habe aber den Eindruck dieser Ruf nutzt sich so langsam ab.


    Bin hier auch noch investiert, jedoch nicht mehr mit dem ursprünglichen Volumen (aber immer noch hoch genug um sich über deren Verhalten zu ärgern) und auch nicht mehr mit der Überzeugung wie noch vor einigiger Zeit.


    Gruß


    Magellan

    Denen müsste so langsam aber sicher die Kohle ausgehen. Das Thema Finanzierung steht ja schon seit längerem im Raum, immer wieder auch mit dem Hinweis angeblicher Abschlüsse. Fakt ist jedoch, bisher wurde nichts verbindliches gemeldet/bestätigt. Im Juni 2018 lagen noch 19.5 Mio CAD in der Kasse, im März 2019 (letzt verfügbare Werte) noch 10,5 Mio CAD. Wäre ein in diesem Zeitraum durchschnittlicher Verbrauch von 3 Mio CAD pro Quartal. Allerdings sollten im letzten Quartal umfangreiche Aufbauarbeiten und Bohrungen durchgeführt werden. Daher schätze ich die Mittelabnahme für diesen Zeitraum höher ein.


    Wie könnte den finanziert werden? Z.B. über einen Kredit? Eher unwahrscheinlich da Explorer als nicht besonders kreditwürdig gelten. Über einen Stream? Vielleicht, wenn echte, wirtschaftlich abbaubare Resourcen und Reserven nachgewiesen werden. Eine derartige Studie gibt es bisher nicht. Über eine Verwässerung des Kapitals? Was müsste es denn für eine Verwässerung bei den Schrottkursen von LIO geben? Gesamte aktuelle Marktkapitalisierung beträgt ca 55 Mio USD. Ich kann mir bei aller Phantasie momentan nicht vorstellen wo und wie die sich die fehlenden finanziellen Mittel zusammen betteln sollten.


    Das deren Management bei jeder Gelegenheit von einem 10+ Mio oz Depot schwärmen, welches man bestimmt bald finden wird, es aber gleichzeitig nicht einen echten, nennenswerten Insiderkauf in den letzten 12 Monaten gab trifft die aussagekräftige amerikanische Redensart „Put your money where your mouth is” (oder so ähnlich) hier für dieses Management nicht zu.


    Gruß


    Magellan

    Gehört zwar nicht zum Thema, aber auch von mir ein herzliches Dankeschön für diese ausführliche Betrachtung. Ein Bekannter von mir bezieht einen amerikanischen Börsenbrief, Schwerpunkt Silber, für 1.500 USD/Jahr. Der empfiehlt Alexco als Kernposition, ohne auf dieses gravierende Problem auch nur mit einem Wort einzugehen. Ich bin auch draußen. Egal ob ein weiterer Anstieg erfolgt. Sattelte um auf MAG.


    Gruß


    Magellan

    Brixton hat zuletzt, auf seinem Thorn-Projekt im "Goldenen Dreieck", 1,97 g/t Gold über 554m gebohrt...

    THN19-150 returned 554.70m of 0.57 g/t Au, 0.24% Cu, 43.18 g/t Ag, 0.55% Zn, 0.28% Pb or 1.97 g/t AuEq over 554.70m


    Betonung liegt auf Equivalent. Gebohrt wurden 0,57 g/t Au. Kann nicht beurteilen ob bei diesen Werten ein wirtschaftlicher Abbau möglich ist. Habe nicht den ganzen Bericht im Detail durchgelesen, auf die schnelle sehe ich jedoch keine Angaben zum Cut off Grade. Wäre halt auch mal interessant. Für mich ist diese Meldung kein Anlaß zum Einstieg.


    Gruß


    Magellan

    Richtig ist, dass sich sowohl Cash als auch Gold sich vergleichsweise neutral zur Inflationsrate verhalten, weil die Zentralbanken mit den Zinsen idR. der Inflation folgen.

    Dies stimmt nur bedingt, bei "normalen" Verhältnissen und großem Vertrauen der Bevölkerung in die eigene Währung. Wenn Die Geldpolitik aber einmal aus dem Ruder gelaufen ist, wie aktuell in Venezuela und mehr oder weniger auch in der Türkei, dann hat die Notenbank nicht viele Möglichkeiten da noch gegen zu steuern. Auf welchen Zinssatz soll der Referenzzins denn angehoben werden? In welchem Tempo angepasst? Welche Bank gibt in solch einem Umfeld denn noch einen Kredit? Die von Dir beschriebene Idealsituation funktioniert wenn die Wirtschaft sich in normalen Zyklen bewegt und die Notenbank in Boomphasen restriktiv ist und in der Rezession Munition zum Gegensteuern hat und Vertrauen der Bevölkerung besteht. Dann kann auch Cash eine sinnvolle Alternative sein, wenn das Vertrauen in die Währung noch vorhanden ist. Aber dieses Szenario sehe ich weder beim USD noch für den Euro.


    Glaube daher nicht dass Cash die optimale Absicherung für die Zukunft sein wird.


    Gruß


    Magellan

    Es ist schon erstaunlich, was angebliche Verbraucherschützer so von sich geben.

    Er macht genau das wofür er bezahlt wird. Wenn Du nichts kannst und nicht in der Lage bist Dir Deinen Lebensunterhalt auf produktivem Wege zu verdienen musst Du Dich halt anderen andienen und deren Lied singen damit bei Dir trotz völliger Nutzlosigkeit noch ein Teller Suppe auf dem Tisch steht. So einfach ist dies.


    Gruß


    Magellan

    Andererseits ist Südafrika auch kein Flächenland und die Minen sind wohl auch an der technisch möglichen und wirtschaftlich sinnvollen Tiefe angelangt.

    Südafrika stellt einen Sonderfall da. Ob ausschließlich weiß ich nicht, aber hauptsächlich dürften die Produktionsrückgänge an politischen Unsicherheiten und immer höheren Auflagen liegen. Die aktuelle Regierung kann als kommunistisch bezeichnet werden, mit entsprechenden Tendenzen zur Enteignung und Gängelung von Privatunternehmen/personen. Im Rohstoffbereich wurden in der Vergangenheit schon mehrfach Eigentumsübertragungen von den eigentlichen Besitzern an Günstlinge des Systems vorgenommen. Auch unendliche und immer wiederkehrende Streiks belasten deren Minenumfeld erheblich. Dies alles hat natürlich auch Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft. Aus diesen Gründen sind für mich afrikanische Minenen im allgemeinen und süfafrikanische im speziellen seit längerer Zeit ein absolutes no go.


    Gruß


    Magellan