Wenn man libertär ist, muß man ein tiefes Mißtrauen gegen den korrupten Staat hegen.
Mir fällt aber immer wieder auf, daß es ein gegenseitiges Geben und Nehmen ist.
Wie hieß es gleich noch mal?
"eine Hand wäscht die andere"
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Wem gehört denn der Staat, etwa seinen Bürgern?
So naiv darf man doch nicht sein, oder?
Den haben längst die Banken occupiert.
Verbrämt hinter einer pluralistischen Maskerade.
Die Leute sollen glauben, daß sie was zu sagen hätten, aber moderiert wird der ganze Laden von der Finanzindustrie.
Um Griechenland in den Euro zu holen, wurde gebogen und geklemmt, daß die Schwarte kracht.
Man kannte den südeuropäischen Arbeits- und Lebenstil, Siesta und so, besser als die Südeuropäer selber.
BTW, es könnte ja nichts schaden, sich davon eine Scheibe abzuschneiden, zumindest Dienst nach Vorschrift, wäre ein unmißverständlicher Hinweis darauf, daß man längst in die innerliche Emigration gegangen ist.
Man wußte beizeiten, wie das ausgehen würde, na und?
Gerade damit ließ sich prächtig Paste machen.
Indem man überhaupt nicht daran dachte, die Währungsunion mit einer Wirtschafts- und Sozialunion zu verbinden. Das hätte zu lange gedauert, bis das alles konvergiert, da gäbe es ja nichts mehr an den Differenzen zu verdienen.
Man verschärft die Unterschiede noch weiter und stellt Popanze auf den Markttplatz, an denen sich das betrogene Volk das juckende Fell abscheuern darf.
So großzügig ist man noch,mal sehen, wie lange und was dann kommt.
"Krieg ist Frieden", "Unwissenheit ist Wissen", "Sklaverei ist Freiheit"... hier hat irgendwo jemand ein passendes Bild reingestellt.
Die kennen keine Skrupel und den Blick lenkt man gekonnt von sich selber ab, damit alles falsch lang guckt.
Es ist an der Zeit, mein Bild da oben umzubenennen.
Und tschüß - das wäre die richtige Verabschiedung vom Einheizbrei.
Jeder da, wo er gerade ist und es wird unübersehbar.
Di können das alles nur solange, wie sie es mit einer Schafherde zu tun haben.
Wölfe konnte noch keiner hüten.