Beiträge von Die goldene Bratwurst

    Es gibt keinen rationalen Grund, Restbestände des deutschen Goldes als Faustpfand auf unbestimmte Dauer, woanders belassen zu müssen.
    Es sei denn, man müßte befürchten, daß sie das Gold auf dem Weltmarkt sofort in Deuterium, Tritium, Plutonium oder Uran eintauschen.
    Ich denke, diese Annahme geht fehl.
    Deutschland könnte erwachsener geworden sein, als es den teile und herrsche Strategen recht sein kann.
    Deshalb hat man die Reichsbürger ins Leben gerufen, weil diese neue Bedrohungslage ein prima Vorwand ist, den Deutschen die volle Souveränität zu verweigern.
    Ich denke, diese Rechnung geht auf.
    Man kennt die Gemütslage der Deutschen und spekuliert damit, daß sie die Ursachen für ihre wirtschaftlichen Mißerfolge stets bei anderen suchen.
    Und mal ehrlich, je nach der eigenen Position im gesellschaftlichen Koordinatensysten, links,rechts, oben, unten, unten durch, lassen die sich so wirksam gegeneinander jagen, wie kein anderes Volk.
    Eine Seite reproduziert dauerhaft die andere Seite und darauf scheint weiterhin Verlaß zu sein.

    Sehe ich auch so.
    Wenn ein Dienst einer Nachrichtenagentur etwas flüstert, wird in Wirklichkeit eine Nilpferdspur angelegt, die keiner übersehen kann und soll.
    Damit wird aus einer Information eine Zweckinformation. Solche Abwertungen sind dennoch interessant, weil sie zeigen, in welche Richtung das Verhalten von Zielgruppen manipuliert werden soll.
    Scheint ja schon Größenordnungen angenommen zu haben, wenn man bereit sein muß, dafür einen Extraaufwand zu betreiben.
    Wenn man dagegen immun werden will, muß man seine eigenen Fühler ausstrecken, um zu vergleichenden Analysen zu kommen.
    Wenn man geopolitisch rangeht ,weiß man, daß Wirtschaftsmacht ohne beständige Energie- und Rohstoffzufuhr vergänglich ist. Da spielt noch mehr rein, aber das ist der Dreh- und Angelpunkt.
    Bodenschätze und die schiere Größe eines Landes werden sein Gewicht in der globalen Arena prägen. Ob sie liefern oder nicht, kann über Reichtum und Niedergang entscheiden, wo Kanonenbootpolitik nicht mehr greift.
    Je länger man sich durch Finanzrettungsaktionen ablenken lassen muß, um so eher ist man abgehängt, weil sich die Gewichte rasant verschieben.
    Das kann Absicht sein, wenn es um die Reindustrialisierung der USA geht. Es ist auch nicht ausgemacht, ob sie sich noch einen grüßeren Teil des Kuchens an Land ziehen können.
    Die Überkapazitäten im herstellenden Gewerbe der Welt sind schon jetzt beachtlich, weil es immer weniger solvente Konsumenten gibt. Bei den USA müßten die Transportkosten und Risiken beachtet werden. Die USA liegen immerhin am andere Ende der Welt.
    Demografie hat neuerdings 2 Seiten.
    Es kann nicht genug Konsumenten geben, wobei auch Kleinvieh Mist macht.
    Aber aus Sicht der Produktionsstrecke mit steigender Arbeitsproduktivität, gibt es weltweit einen stetig wachsenden Personalüberhang, auch in den USA.
    Die arbeitende Bevölkerung müßte immer mehr Nichtarbeitende mittragen. In den Banken arbeiten schon jetzt Menschen weit über Bedarf, noch mehr dort unterzubringen, kann das Finanzsystem nicht verkraften.


    Wenn sich Deutschland sowohl als Mittelmacht, als auch als Mittlermacht profilieren will, muß es aus seinem Wappentier bildlich gesprochen einen Doppeladler machen, mit Blick nach Westen und Osten.
    Maßgebliche Kreise der Wirtschaft warnen davor, die Atlantikbindung zu fest zu zurren, weil das in einer Katastrophe enden könnte.
    Wenn sich Deutschland und Rußland einig waren, fuhren beide gut.
    Siehe Befreiungskriege gegen Napoleon und die Reichseinigung 1871 ff., gegen die Rußland nichts hatte.
    Oder die Zusammenarbeit bei der illegalen Wiederbewaffnung und Ausbildung in den 1920er Jahren.
    Hier empfielt sich die Lektüre des Buches von Alexander Rahr "Der kalte Freund".
    Dennoch darf man den Kontakt über den Atlantik nicht abreißen lassen, wenn man nicht nur Zuschauer sein will.
    Die unipolare Weltordung ist längst einer multipolaren gewichen.
    So daß man sich sogar mit China arrangieren kann.
    Das kann Dampf aus dem Konfrontationskessel China / USA nehmen.
    Ich sage das alles nur, um zu zeigen, wie vielfältig an den Edelmetallpreisen gedrückt und gezogen wird.
    Für die Ergebnisvoraussage ist es noch zu früh, aber es kann nichts schaden, ein paar Platzhalter auf der richtigen Seite zu etablieren.

    Vor einigen Monaten hatte ich hier angedeutet, daß die Preisgestaltungsmacht der FED/Kabal nicht mehr unangefochten die Nummer eins in der Welt ist.
    Das Interesse an preisverändernden Maßnahmen, dürfte vielmehr einen weltweiten Wachstumsschub erfahren haben.
    Von Manipulation zu sprechen, verbietet sich dabei insofern, als man nur die freien Marktkräfte nutzt.
    Ob nach oben oder unten, hängt von der jeweils nationalen Interessenlage ab und davon, wie man Edelmetalle künftig zu nutzen gedenkt.
    Da wäre zunächst der Doppelcharakter als Ware und Wert zugleich zu nennen und wie sich diese Gewichtung durch ökonomische Erfordernisse und entsprechende Verordnungen verschieben läßt, siehe Indien.
    Schon der Verdacht kann in vorauseilendem Gehorsam den Charakter einer Tatsache annehmen.
    Beide Richtungen sind möglich, je nachdem, welche Bewertung die Oberhand gewinnt.
    Wenn das eine oder andere Land mit Exportüberschüssen nach geeigneten Wertkonservierungsverfahren sucht, wird es Staatsanleihen abstoßen, um sie zunächst durch Zetteledelmetalle zu ersetzen. Und die werden lautlos zu nachmitternächtlicher Stunde in Reales eingetauscht. Zu gewissen Pausenzeiten, im Onlinehandel.
    Jede Börse mit modernem Anspruch, bietet diese Möglichkeit.
    Hinzu käme noch der Charakter als Rohstoff in Boomzeiten, was aber nicht für Schrumpfwirtschaftsformen gültig ist.
    Siehe Doppelcharakter.
    Deshalb kann es gut sein, die Edelmetallpreisentwicklung in allen wichtigen Währungen zu verfolgen und zu vergleichen.

    Egal, wie sie es drehen, heraus kommt der weitere Glaubensverfall in die Allmacht der grünen Zettel.
    Sie können die Steuern für den Mittelstand senken, wie es die Republikaner fordern.
    Abgesehen davon, daß man damit erstmals die Befürchtungen des Mittelstandes vor dem Absturz in die Unterklasse ernstnähme, würde diese populistische Forderung der Republikaner die USA handlungsunfähig machen.
    Oder man müßte die Defizite mit der Notenpresse begleichen.
    Das führt dazu, daß sich kaum noch Käufer für US-Staatsanleihen finden, außer vielleicht dem Federal Reserve Board.
    Das nährt die Angst vor deren weiterem Wertverfall, wodurch man diese nicht unbedingt auf einen Schlag auf den Markt werfen würde, nein, man würde sich damit woanders einkaufen.
    Das muß aber gelaufen sein, bevor das Mißtrauen Ausmaße annimmt und es dafür nichts mehr zu kaufen gibt.
    Mal sehen, wie geschickt sich die Amis dabei anstellen, man kann es ja nicht verhindern, aber immerhin hinauszögern.
    Einigen sie sich nicht, weil sie den Selbstreinigungskräften des Marktes vertrauen, haben sie die Krise und es tritt das ein, was sie verhindern wollten, siehe oben.
    Derweil scheint man in Deutschland nicht so untätig zu sein, wie das bei oberflächlicher Inaugenscheinnahme aussieht.
    Es gibt regelmäßige Konsultationen und Treffen der Bundeswehrführung mit hohen ukrainischen und russischen Offizieren, so ähnlich, wie man das aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts kennt.
    Von pacifischen Jahrhundert, wie es mam Clinton ausgerufen hat, wurde Kenntnis genommen.
    Man hat die GIBSA aus der Taufe gehoben, um den taktischen Quadrolog zu üben.
    Das sind Germany, India, Brasilia und Southafrica, alles regionale Führungsmächte.
    Dann gibt es da noch das Teheraner Institut für politische und internationale Studien (IPIS).
    Mit denen gibt es regelmäßige deutsch/iranische Konsultationen.
    Iran hat eine regionale Vormachtstellung errungen und der Abzug des Flugzeugträgers USS Dwight D Eisenhower, könnte etwas mit der Reichweite neuer chinesischer Raketen zu tun haben und wie die in Echtzeit auf ihre mobilen Ziele gelenkt werden können.

    Wieder ein Land, in dem nichts produziert wird.
    Jedenfalls nichts, womit man die Existenz einer harten Währung rechtfertigen kann.
    Material-, arbeits- oder energieintensiv ist damit nicht gemeint.
    Man muß kapitalintensiv produzieren, damit die Höhe der Löhne den Preis des Endproduktes möglichst wenig beeinflußt.
    Wenn man damit erfolgreich am Welthandel teilnimmt, hat man Geld ohne Ende und man muß darauf achten, daß man für seine Waren nicht zu viele Zettel bekommt, auf denen "I owe you" steht. Der Gegenwert sollte High-Tech oder etwas anderes sein.
    Derartiges an hochproduktiven Arbeitsplätzen, ist für Zypern nicht in Sicht.
    Deshalb werden jetzt zur Überbrückung 300 Millionen Erdnüsse benötigt.
    Aber vielleicht können die Zyprioten die Standortbedingungen für die beiden britischen Militärstützpunkte neu aushandeln.
    Wenn die Sache wichtig genug erscheint, kommen immerhin britische Pfund ins Land.
    Ist zwar auch nur "I owe you", aber das steht ja nicht laut und deutlich drauf, also wird es schon keiner sehen.
    Die Troika scheint sich bis Januar Zeit lassen zu wollen.
    Manches klärt sich von allein, wenn man nicht dran rührt.
    Zypern könnte ja auch ein Hilfeersuchen an den größten Militärstützpunkt auf der Insel richten. Das ist Nordzypern. Dieser Partner hat eine angesehene Währung und die Wirtschaft brummt so sehr, daß man sie mit Patriotraketen vor einer möglichen Übernahme durch Syrien schützen muß.

    Wenn man libertär ist, muß man ein tiefes Mißtrauen gegen den korrupten Staat hegen.
    Mir fällt aber immer wieder auf, daß es ein gegenseitiges Geben und Nehmen ist.
    Wie hieß es gleich noch mal?
    "eine Hand wäscht die andere"
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    Wem gehört denn der Staat, etwa seinen Bürgern?
    So naiv darf man doch nicht sein, oder?
    Den haben längst die Banken occupiert.
    Verbrämt hinter einer pluralistischen Maskerade.
    Die Leute sollen glauben, daß sie was zu sagen hätten, aber moderiert wird der ganze Laden von der Finanzindustrie.
    Um Griechenland in den Euro zu holen, wurde gebogen und geklemmt, daß die Schwarte kracht.
    Man kannte den südeuropäischen Arbeits- und Lebenstil, Siesta und so, besser als die Südeuropäer selber.
    BTW, es könnte ja nichts schaden, sich davon eine Scheibe abzuschneiden, zumindest Dienst nach Vorschrift, wäre ein unmißverständlicher Hinweis darauf, daß man längst in die innerliche Emigration gegangen ist.
    Man wußte beizeiten, wie das ausgehen würde, na und?
    Gerade damit ließ sich prächtig Paste machen.
    Indem man überhaupt nicht daran dachte, die Währungsunion mit einer Wirtschafts- und Sozialunion zu verbinden. Das hätte zu lange gedauert, bis das alles konvergiert, da gäbe es ja nichts mehr an den Differenzen zu verdienen.
    Man verschärft die Unterschiede noch weiter und stellt Popanze auf den Markttplatz, an denen sich das betrogene Volk das juckende Fell abscheuern darf.
    So großzügig ist man noch,mal sehen, wie lange und was dann kommt.
    "Krieg ist Frieden", "Unwissenheit ist Wissen", "Sklaverei ist Freiheit"... hier hat irgendwo jemand ein passendes Bild reingestellt.


    Die kennen keine Skrupel und den Blick lenkt man gekonnt von sich selber ab, damit alles falsch lang guckt.
    Es ist an der Zeit, mein Bild da oben umzubenennen.
    Und tschüß - das wäre die richtige Verabschiedung vom Einheizbrei.
    Jeder da, wo er gerade ist und es wird unübersehbar.
    Di können das alles nur solange, wie sie es mit einer Schafherde zu tun haben.
    Wölfe konnte noch keiner hüten.

    Dann möchte ich mich dafür bedanken, daß Du meinen Vergleich richtig gestellt hast.
    Das ändert die Verhältnisse.
    Wenn ich richtig informiert bin, gehört Hessen zu den Gebern im Länderfinanzausgleich.
    Wenn dieses Land kippt, dann hat das sicher Folgen.
    Weil Mainhattan das wirtschaftliche Standbein ist.
    So etwa, wie die City of London für GB.
    Allerdings frage ich mich, wann Griechenland tatsächlich mit Sachsen-Anhalt gleichgezogen hat, bei der gegenwärtigen Talfahrt kann das nicht allzu lange dauern.
    Wenn das Land den Abbau und die damit einhergehende Radikalisierung nicht mitmachen will, kann der Geldhahn jederzeit zugedreht werden. Man macht das so, daß es gerade noch unter Kontrolle bleibt. Was dort abgeht, erinnert an die letzten Jahre der Weimarer Republik.
    Interessant ist doch, daß sich in allen Krisenländern fremdgesteuerte nationalchauvinistische Gruppen bilden, aber keiner weiß mal wieder, welche Rolle die unabhängige Warburg&CO-Bank dabei spielt und ob die das ganz allein steuern.


    Dann wäre es bestimmt interessant, mal alle Hilfsgeldüberweisungen an Griechenland seit 2009 aufzuaddieren und das Ergebnis durch die Einwohnerzahl zu teilen.
    Dabei käme heraus, wie lange die Griechen damit leben könnten, ohne einer geregelten Arbeit nachgehen zu müssen.
    Ich stichel ja nur ein wenig, weil man im Mainstream so gern von den faulen Griechen spricht.
    Oder es käme heraus, was man mit den Geldern alles hätte aufbauen können.
    Weil, soviel Fetakäse kann ich beim besten Willen nicht essen, damit es denen wirtschaftlich gut geht.
    Also von den Geldströmen kommt bei denen nur ein wohldosiertes Rinnsal an, oder sind es Tropfen auf den heißen Stein?

    Die griechische Wirtschaftsleistung entspricht in etwa der von Sachsen-Anhalt.
    Glaubt hier wirklich jemand, daß ein Bankrott Sachsen-Anhalts die EU ins Wanken bringen könnte?
    Glaubt Ihr wirklich, daß Sachsen-Anhalt nur mit gigantischen Finanzspritzen am Leben gehalten werden könnte?
    Das sind doch alles Bereicherungsprogramme für die Banken von Goldmann Sachs bis Deuba. So geht man gestärkt aus der Krise hervor, die man selber provoziert hat.


    Es kann aber sein, daß Teile der neuen Kredite eine längere Verweildauer haben, also nicht sofort für Zins und Tilgung retour gehen.


    Sonst könnte die libertäre Bewegung "Chrysi Avgi" - (goldene Morgendämmerung) die nächsten Wahlen gewinnen.
    Bei näherer Betrachtung sind die ein Problem. Makedonien war schon immer griechisch, Nordzypern muß wieder griechisch werden und in Kleinasien gibt es seit der Antike offene Grenzfragen.
    Man stelle sich einen Angriff Griechenlands auf ein anderes NATO-Land vor. Wie erklärt man dann den Bündnisfall? Das wäre die Auflösung.
    Wenn dann noch Öl- und Gasvorkommen mitzählen, blicken die mit ihrer aufgewerteten Drachme grinsend auf Resteuropa herab.
    Die müssen um jeden Preis im Euro gehalten werden, sonst kaufen sich andere dort ein.

    Ja, ist schade drum. Habe sie immer gerne gelesen wenn ich mit dem Zug unterwegs war.


    Zeitungssterben.
    Die FTD war der Anfang und derweil überlegen die Mitarbeiter beim Spiegel, Spiegel online, Berliner Zeitung und anderen Qualitätsmedien, ob sie eventuell etwas falsch gemacht haben könnten.


    Sogar das ZDF wird sich ohne Stellenstreichungen nicht in die nächste Runde retten können.


    Das betrifft noch nicht die Feuilleton- und Boulevardredaktionen, weil das eigentlich immer läuft. Da kann man kaum was falsch machen.
    Aber die Wirtschaftsredaktionen scheinen sich selbst überflüssig gemacht zu haben. Immer die selben Durchhalteparolen und Endsiegnachrichten.
    Und das, wo jeder sieht, daß was nicht stimmen kann.
    Redaktionelles Wunschdenken und die für jeden spürbare Realität klaffen mittlerweile unüberbrückbar auseinander.
    Vielleicht war es nicht wirklich Wunschdenken, sondern die berühmt/berüchtigte Selbstzensur.
    Man schreibt, was verlangt wird.
    Sonst wird man mit freundlichen Grüßen von der freiwilligen, ideologischen Feuerwehr entlassen. Ganz ohne Sozialplan und wer wollte das riskieren.


    Hinzu kommt, daß die Leute sehen, daß alles teurer wird.
    Wenn man das kostenneutral abfangen will, wirft man alles raus, was nicht unbedingt zum Überleben gebraucht wird.
    Man hätte den ökonomischen Sachverstand der "Menschen da draußen" nicht unterschätzen dürfen.

    Der Markt ist unruhig und das betrifft fast alles, was gehandelt werden kann.
    Nicht wegen der Maya-Prophezeiungen, nö. das hat ziemlich irdische Ursachen.
    Am 31.12.12 ist fiscal-cliff-day.
    Wenn sich Republikaner und Obama bis dahin nicht einigen, sind die USA pleite.
    Deshalb steht alles mit vollem Schub, aber angezogenen Radbremsen auf hab acht Stellung.
    Es hängt alles davon ab, wer das Startsignal gibt und welche Richtung er einschlägt und ob das ernstgenommen, oder als Täuschungsversuch gewertet wird.
    Die Herde kann in jede Richtung ausbrechen, je nachdem, ob mal wieder Zeit gekauft werden kann, oder ob das Vertrauen in diese Möglichkeit wegbricht.
    Alles bewegt sich, auch wenn es scheinbar stillsteht.

    Das Recht ist der in Gesetzestexten fixierte Wille der Mächtigen.
    Oder anders:
    Das Recht ist das Instrument des Stärkeren, der damit seine Interessen durchsetzt und die Moral ist die Illusion der Schwachen.
    Es kann demnach alles passieren, wenn es opportun erscheint.
    Dagegen hilft auch kein Silberbesitz.
    Wenn, dann wird alles verboten, was unverfälschlichen Währungscharakter trägt.
    Nur das sichert den Fälschern die Macht.
    Wenn es in Europa fertig hat, werden die Produzenten realer Güter fragen, womit die Konsumenten zu bezahlen gedenken.
    Es wird ja Weltregionen geben, in denen alles produziert wird, was das Herz begehrt.
    Und es gibt Regionen, die sich selber die industriellen Standbeine weggehauen haben (Auslagerung in Billiglohnländer).
    Dort sieht man die für die Untergangsfilme typischen Industriebrachen. Man wird es genau wissen wollen, auch, ob die Mitesserregionen noch kreditwürdig sind.
    Rohstoffe, wie Öl, Gas, Uran und andere Energieträger habt Ihr nicht und Maschinenbau können wir inzwischen selber.
    Gäbe es da noch was, würde man Waren und Geld zur Bezahlung gleichzeitig liefern, so wie man es in etwa von den Hermesbürgschaften kennt.
    Also, womit wollt Ihr gleich nochmal bezahlen?
    Das führt zur Zwangsbewirtschaftung, damit der Wohlstand wenigstens für die "Eliten" der Mitesserstaaten eine Zeitlang gehalten werden kann.
    Alles was nicht "Elite" ist, das werden die Jäger und Sammler.


    Was kann man gegen diese Entwicklung ausrichten?
    Und zwar rechtzeitig?

    Man muß näher rangehen.
    Die Inflation kann man nur in planwirtschaftlichen Systemen anordnen/befehlen, wohingegen sie in marktwirtschaftlich verfaßten Systemen durchgesetzt werden muß.
    Man muß Mehrheiten dafür gewinnen, so wie das in einer Demokratie allgemein übliche Norm ist.
    Hier stellen sich die Mittelständler und die Großindustriellen gegen das Finanzkapital.
    Wird ja auch Zeit, oder habt Ihr schon mal Geld beim Arbeiten gesehen?
    In der EU und in den USA wurde jahrzehntelang industielle Fertigung geoutsourced, bis auf die Endmontageeinheiten. Die hat man vorsichtshalber unter eigener Kontrolle halten wollen.
    Aber ohne die Zulieferer, die rund um den Erdball verteilt sind, gibt es keine Endfertigung.
    Die Endfertigung ist zwar am kapitalintensivsten und darauf beruht der Glaube an die Allmacht des Westens und seines Geldes, aber wenn man die Transport- und Logistikketten unterbricht, sind das alles Giganten auf tönernen Füßen.
    An eine Reindustrialisierung des Westens zu denken, ist illusorisch.
    Wer jetzt im Besitz vollständiger Wertschöpfungsketten in technologischer Breite und Tiefe ist, wird die Reanimierung von Konkurrenzwirtschaften nicht unbedingt hinnehmen.
    So wird es sein:
    Im Westen gibt es tendenziell fallende Löhne, Gehälter und Transferleistungen.
    Das führt zu Ramschverkäufen, weit unter den Gestellungspreisen, soweit das Auge reicht.
    Deflation ist das Ergebnis.
    Deshalb werden die Rohstoffpreise zum Krisenindikator.
    Steigende Energierohstoffpreise sind nicht durchsetzbar und warenkundlich nicht erklärbare Preissteigerungen bei Silber, Palladium und Platin gehen ebenfalls nicht.
    Nur Gold ragt heraus.

    Mithras
    Deine Meinung paßt vielleicht zu einem Sammler, aber nicht zu einem Vermögensverwalter.
    Vermögensverwalter sind die Staatsbanken und in deren Hochsicherheitstrakten gibt es weder Münzen noch Schmuck.
    Weil das alles sekundäre Ware ist.
    Primär sind Barren, als Ausgangsrohstoff zur Fertigung von Münzen und Schmuck beliebiger Anreicherung.
    Deshalb ist dieser ganze Talmi mit Absicht so schwer vergleichbar gemacht worden.
    Damit Greenhörner leichter über den Tisch gezogen werden können.
    Nichts geht ohne den Umweg über kostenpflichtige Scheideanstalten.
    Darum bin ich der Meinung, daß Barren die bessere Vermögensabsicherung darstellen.
    Münzen kannst Du in echten Krisenzeiten ohnehin niemandem anbieten, ohne Gefahr zu laufen, auf der Stelle erschlagen zu werden.
    Du kannst Dich damit nirgendwo mit der Behauptung vordrängeln, Du wärest der Einzige, der noch mit echtem Geld bezahle könne.
    Das würde Dich Dein Leben und Dein Vermögen kosten.
    Demnach sind Münzen Sammlerglück, für den Fall, daß es einen Wiederaufstieg nach dem Crash gibt und die noch jemand kennt.
    Barren sind jedoch der Rohstoff an sich, mit dem man alles kaufen kann und seien es Silber oder komplette Wertschöpfungsketten.
    Silber ist nicht so knapp, wie oft behauptet.
    Reine Silberminen gibt es zwar kaum noch, aber in jeder Kupfermine findet man Silber und Gold.
    Und zwar in den Mengenverhältnissen, welche das aktuelle Abbild der Preise sind.
    Deshalb findet man in keinem Staatsbanktresor der Welt Silber oder Kupferbarren.
    Silber und Kupfer spielen in der spekulativen und manipulativen Zettelwirtschaft eine Rolle, weil man weiß, daß einem die Spekulationsgrundlagen nicht so bald ausgehen.
    Aber ob das auch so auf Gold zutrifft,

    Mir sind viele Stücke ans Herz gewachsen und ein Verkauf kommt für mich echt nur im Notfall in Frage. Und ganz ehrlich, wie kann es Lieblings-Aktien geben? 8|


    Die soll es geben.
    Minenaktien.
    Damit teilt man allerdings alle Produktionsrisiken, wie Wassereinbrüche, Grubengasexplosionen, Streiks usw.
    Man wird wohl auch nie ehrlich darüber informiert, wie erschöpft die Mine ist und wie sich die Produktionskosten entwickeln.
    Um die Ergiebigkeit zu steigern und das letzte rauszuholen, muß immer mehr in Förder- und Aufbereitungsanlagen investiert werden, was die Rentabilität verschlechtert.
    Deshalb ergibt sich ja beim Endprodukt so etwas wie ein Durchschnittspreis, als Aufwand in schlechten und gutgehenden Minen.
    Abgesehen von allen Preismanipulationen.

    Im Sozialismus hat jeder jedem etwas vorgegaukelt und so getan, als ob.
    Im Kapitalismus bescheißt jeder jeden.
    Das entspricht dem menschlichen Naturell halt eher, als jede Heuchelei.
    Und so muß man auch die An- Und Verkaufspreise bei den Edelmetallen sehen.
    Wo ein Käufer ist, muß auch ein Verkäufer sein.
    Einer von beiden liegt garantiert falsch.
    Das stand mal als Zitat auf den Goldseiten.
    Und wenn man davon ausgeht, daß die Schreiberlinge auf den Goldseiten allesamt Banker sind, ist es um deren Unabhängigkeit schlecht bestellt.
    Morgens werben sie für Riester- und Rürupsparpläne, mittags reden sie die Euroverschuldungskrise hoch, die sie selbst verursacht haben und abends reden sie die Edelmetalle hoch.
    Da ist ja was dran, denn eigentlich darf keiner mehr in Rente gehen, weil die Banker alle privaten Vorsorgepläne längst verzockt haben.
    Sofern sie auf Papierversprechen beruhen.
    Deshalb sind Edelmetalle etwas teurer, als Papierversprechen.

    Kameraden, Kameräder, Fahrräder und Ersatzteile.
    Es besteht überhaupt kein Grund zur Panik.
    Wenn es richtig wäre, was kolportiert wurde, daß eine aufkommende Supermacht mit Gold gegen Rohstoffe, Maschinenparks in Form von vollständigen Wertschöpfungsketten und Bildungsinitiativen, dies alles zu betreiben, investiert hätte, dann wäre es in der Tat soweit, dem Abendland Tschüss zu sagen.
    Es ist aber noch nicht ganz soweit.
    Die Pferde scharren noch mit den Hufen in den Startlöchern.
    Deshalb das für und gegen.
    Hohe Preise wollen die Verkäufer und niedrige Preise wollen die Aufkäufer., weil keiner was zu verschenken hat.
    Wer am Ende am längeren Hebel sitzt, wird die Geschichte zeigen.
    Das Drückerpotenzial der USA, ist nicht mehr das einzige in der Welt.
    Es wird eine Geschichte der steigenden und fallenden "Pseudowerte".
    Weil es nicht möglich ist, Geld mit Geld zu verdienen.
    Man muß jede Geldmengenausweitung mit konkret erfassbaren Wertsteigerungen aller neu geschaffenen und verfügbaren Waren und Werte, sowie dazu dienlichn Dienstleistungen
    begründen.
    Dann geht es.

    Ist eigentlich egal, oder fast schon zu spät?
    Soweit konnte es nur kommen, weil man 30 Jahre lang den salbungsvollen Reden von den Vorteilen der US-Finanzglobalisierung geglaubt hat.
    Geld könne mit Geld verdient werden, unabhängig davon, ob das alles mit Waren und Werten hinterlegt ist.
    Deshalb schwoll der Finanzsektor auf unbekannte Größenordnungen an und wenn man die Generation Praktikum fragt, wo sie sich unterzubringen gedenkt, antwortet sie im Bankbereich oder im Medienbereich.
    Oder Politikwissenschaften, das wär was.
    Da muß man nämlich keiner werteschaffenen Arbeit nachgehen, wie Bäcker, Fleischer oder andere anstrengende Gewerke, es genügt völlig, wenn man Darstellungskünstler ist.
    Sieht man ja bei DSDS und Bohlen will Deutschland verklagen.
    So pervers ist der Laden geworden.

    Ein echter Zukunftsdialog war ja gar nicht gewollt.
    Das konnte man daran sehen, wie zeitnah Beiträge zum Thema deutsche Souveränität gelöscht wurden.
    In denen ging es um eine unabhängige Standortpolitik, Strukturpolitik, also eine unabhängige Wirtschaftspolitik, mit deren Hilfe es nicht nur stabiles Geld gegeben hätte.
    Es ging um die Schaffung möglichst vollständiger Wertschöpfungsketten, um sich aus dem Würgegriff der US-Globalisten zu befreien, denen jeder echte Wettbewerb ein Graus ist.
    Und den sie notfalls mit Waffengängen unterbinden würden.
    Eine neue ostorientierte Bündnispolitik wurde empfohlen, damit man sich Disziplinlosigkeiten gegenüber der Weltmacht auf tönernen Füßen leisten kann.
    Ein politischer Austritt aus der NATO wurde zwar nicht gefordert, aber ein temporäres Ruhenlassen der militärischen Pflichten sei erwägenswert gewesen.
    Das BGE als steuerfinanziertes Kombieinkommen hätte sich erledigt, denn sowas läßt man nur diskutieren, wenn es kostenneutral ist.
    Das heißt, die Bezieher bezahlen es über erhöhte Mehrwertsteuern selber, wie das bei allen Mogelpackungen der Fall ist.
    Man läßt das nur diskutieren, wenn man mit fallendern Steuereinnahmen rechnet, die diesen Sockelbetrag stetig einschmelzen.
    Und um den Arbeitgebern die Frage zu erlauben, warum sie angesichts der bedingungslosen Grundunterstützung mehr als den Mindestlohn zahlen sollen.
    Sowas paßt nur zu Wirtschaftsformen im Niedergang, kurz vor der Kapitulation.
    Wachstumsorientierte Märkte kommen ohne BGE aus, weil jeder auch ohne diesen Gefälligkeitsunsinn genug verdient.
    Das paßte alles nicht in den Kram der US-hörigen Marionetten und deswegen wurde es gelöscht.
    Zum Glück wohnt das GSF ein paar Etagen tiefer als der "Zukunftsdialog", der lediglich ein Monolog der herrschenden und bislang richtungsweisenden US-Banken und Ratingagenturen ist.
    Das denke ich mal so.

    Gute Frage.
    Für Länder ohne nennenswerte Rohstoffe, wie Erdöl zur Benzin-, Diesel- und Kerosinproduktion, bleibt nur die Möglichkeit, Fertigwaren zu exportieren, um fehlende Rohstoffe ranschaffen zu können.
    Wobei Rohöl zu schade zum Vebrennen ist, daraus kann weit mehr hergestellt werden.
    Dazu muß alles mögliche an Erzen herangeschafft werden und was man sonst noch braucht, um eine moderne Warenfertigung auf die Beine zu stellen.
    Man kann sogar stolz auf Deutschland sein, daß es sich die Mühe macht, Außenhandel zu treiben, anstatt einfach irgendwo einzumarschieren, wie es im Land aller Möglichkeiten usus ist und das sich andauernd und in allen Fragen als Vorbild aufdrängelt.
    Aber Exportweltmeister muß man nicht sein, das ist Verschwendung vom Humankapital bis zu den Ressourcen.
    Wenn man alles für eine rundlaufende Wirtschaft rangeschafft hat, sollte man damit die Binnenwirtschaft hochleben lassen.
    Bringt vielleicht weniger Profite, aber die Stimmung im Volk ist gut und man braucht das Volk nicht als Diktatur der Masse zu verunglimpfen.
    Ernsthafte Verteilungskämpfe gäbe es nicht und man käme mit deutlich weniger Feindbildern über die Runden.
    Aber das ist den Eliten zu langweilig, die tun lieber so, als säßen sie am Computer und spielten ein paar Simulationen durch.
    Daher das weit verbreitete Matrixgefühl.
    Dabei sollte man Experimente an lebenden Völkern endlich mal unter Strafe stellen.