Beiträge von Die goldene Bratwurst

    Das Schöne an den Nilpferden sind die massigen Körper und die klitzekleinen Ohren.
    Außerdem sollen Nilpferde schlecht sehen können.
    Schlecht riechen sollen sie auch.
    Sie rennen ziel- und planlos alles um, aber niemals ihren Bändiger.
    Muß an der Trägheit der Masse liegen.
    Ich hoffe, daß Du das nicht als Streitangebot auffaßt.
    Es geht nur um das freie Spiel der Kräfte.

    Die sogenannte Elite ist immernoch amidominiert, aber das wird sich ändern.


    Die BRICS sind der Anfang.


    Außerdem darf man hoffen, daß die Eliten mit ihrem beinahe schon gottartigen Unfehlbarkeitsanspruch Fehler machen.


    Das kann man fast als sicher annehmen, diese Überheblichkeit.
    Wie heißt es so schön?
    Wer hoch steigt, kann tief fallen.
    Und wenn er nur über das Volk stolpert.

    Unterschätz die Chinesen nicht.
    Im anderen Thread wurde gerade beschlossen, daß es egal sei, ob die Betriebe Mickymaus, Rockefeller oder Hysie dem Waldgeist gehören.
    Wer zuerst da ist, nimmt alles in Betrieb.
    Voraussetzung ist, daß die Mitarbeiter in der Nähe wohnen, Strom und Wasser in Reichweite sind und die sonstige Infrastruktur funktioniert.

    Wenn die Griechen in andere Zettel gehen, dann sind das weniger USD als eher CHF und GBP. Soviel Europasinn haben die schon noch... ;)


    Wenn die Wahrheit ans Licht kommt, kann man den Schweizer Franken in den Skat drücken.
    Es gibt dort einige Manufakturen für Uhren und Messer sowie etwas mehr lila Kühe.
    Damit kann der Lebensstandard kaum höher sein, als in Griechenland.


    Der Rest ist auf Zetteln gedruckte heiße Luft.


    Es gab mal eine Zeit, noch gar nicht lange her, als Irland als Musterschüler präsentiert wurde. Vor allem wegen der niedrigen Steuern auf bestimmte Vorzeigeprodukte.
    Damals wurde vor allem in den Dublindocks heiße Luft geschaffen und etwas im Lande verteilt. Alles vom Winde verweht und keiner weiß, wohin.


    Beim GBP dürfte nur dies hier Bestand haben:


    [Blockierte Grafik: http://www.coinlink.com/News/images/britannia_gold_silver.jpg]


    Für Freunde rarer Münzen empfielt sich COINWeek.

    Man zieht die Entscheidungen hin.
    Griechenland muß Sparpaketen zustimmen, die eine Rückzahlung der Kredite als sicher erscheinen lassen.
    Es reicht aber nicht, wenn das Parlament Sparpakete beschließt, die Bevölkerung muß sie mittragen. Also keine Demos usw.


    Wenn private Geldgeber freiwillig an der Rettung teilnehmen, müssen sich Einzahler in LVs sowie Riester- und Rürupeinzahler, Fondssparer und andere auf Verluste einstellen.
    Wie man denen das verklickern will, ist offen.
    Nehmen die Privaten nicht teil, wird die Steuerschraube angezogen und das hat Auswirkungen auf die obengenannten Kettenbriefsysteme. Weniger Einzahlungen bei gleichzeitigen steigenden Auszahlungsverpflichtungen.


    Dazu kommt die Anwendung des Geldes als Machtmittel. Nicht nur Zins und Zinseszins machen Geld regelmäßig kaputt. Vor allem gegen Ende der Zerfallszyklen scheint es regelrechte Machtorgien um die Reihenfolge des Zerfalls zu geben. Das beschleunigt alles.
    Das Spiel ist zu Ende aber keiner will es zugeben.
    Egal, es reicht wenn wir das wissen und uns entsprechend verhalten.
    Abtauchen bevor die Ratten massenhaft das sinkende Schiff verlassen. Sonst wird es sogar für uns zu eng.
    Die innereuropäische Solidarität muß als Popanz hingehalten werden, um den Schein im wahrsten Sinne des Wortes zu wahren.
    In Wirklichkeit spaltet der Euro immer mehr. Das scheint Kalkül im Spiel der Macht zu sein.

    Gold und Silber zeigen sich heute in bester Laune, habe ich da etwas verpasst ?


    Seit 3 Jahren hat man die Geldmärkte mit Geld zum faktischen Nullzins geflutet, um Liquiditätsengpässe zu verhindern.
    Geld zum Nulltarif.
    Damit hätte man alles kaufen können.
    Unter anderem Zeit.
    Hat man aber nicht, man stieg vielmehr verschärft in Aktien ein.
    Man glaubte, mit den Gewinnen Löcher kaschieren zu können, welche die erste globale Finanzkrise 2008 aufgerissen hat.
    Das Spiel kann aber nicht beliebig fortgesetzt werden, denn die Akteure kennen sich alle gegenseitig mit Namen, Spitznamen sowie eingesetzten Vermögenswerten und deren Ursprung und zweitens wird es eine Auslöser geben, der die rechtzeitige Kapitalflucht zur Sicherung einer Mindestliquidität absichern soll.


    Deshalb ist erstmal moderates Schweigen im Walde angesagt.
    Deshalb steigen die EM-Kurse absichtsvoll nur ganz moderat.
    Jeder soll sich sicher dünken.
    Mit dem Goldpeak hat das insofern nichts zu tun, als Gold keine erneuerbare Ressource ist.


    Nicht mit allem Geld der Welt kann man Gold schaffen.
    Die Natur ist unbestechlich.
    Nur der Aufwand, Gold zu fördern, wird ansteigen.
    Das ist schon fast alles.
    Wenn die Minenproduktivität ansteigt, hat etwas mit den eingesetzten Grundmitteln zu tun, kann der Preis sogar fallen, selbst wenn man unterhalb 4 Kilometern mit der Förderung beginnen muß.
    Alles eine Frage des technologischen Fortschritts.
    Aber eines wird nicht eintreten.
    Daß alles jemals geförderte Gold zur Absicherung der Lebensrisiken der gesamten Weltbevölkerung ausreicht.
    Dazu ist diese Vollkaskoversicherung von Mutter Natur zu knapp bemessen worden.
    Oder von den Göttern, weiß der Geier.
    Vielleicht war das absichtsvoll.
    Wohl dem, der hat.

    Da gab es doch diesen berühmten Sonnensturm 1860? in Amerika, bei dem die ganzen Telegrafenleitungen kaputt gingen und in den Poststellen Funken aus den Morsegeräten schlugen und auch den einen oder anderen Brand entfachten. Keine weiteren Schäden, weil damals nichts weiteres mit Elektrizität.
    Heute ist das anders.


    Weiß jemand, ob man bei so einem Kaliber etwas tun kann? Ich weiß, daß man Magnetfelder nicht, oder nur extrem teuer (MU-Metall) abschirmen kann. Und mir ist klar, daß meine Elektrogeräte nur noch Deko sind, wenn die Umspanntrafos geplatzt sind. Aber trotzdem! Ich hasse es, wenn ich nix tun kann.
    Was ist mit dem Omas-Gewitteralarm-Verfahren (alle Stecker raus)?


    Das war eine PR-Kampagne, damit die Schneckenpostkutschen und die Meldereiter der US-Kavallerie nicht arbeitslos werden.

    So ist es richtig.
    Es gibt ja einen Unterschied zwischen kapitalintensiven und arbeitsintensiven Produktionsformen.
    Eine Friseuse arbeitet arbeitsintensiv und ihr Maschinenpark kostet ungefähr 200 Euro.
    Ein Autobauer arbeitet kapitalintensiv und sein Maschinenpark kostet in etwa 2 Millionen Euro.
    Es ist leicht errechenbar, wer den höheren Lohn bekommen kann, ohne das die Gesamtrechnung in Schräglage gerät.
    Der Westen hatte die Güte, aus Kostenspargründen allerlei kapitalintensive Industriezweige in Billiglohnländer zu verlegen.
    Deshalb gibt es keinen weltweiten Crash.
    Es sind nur wenige Einrichter und Technologen notwendig, um die Produktion auf den Binnenbedarf umzustellen.
    Das geht zwar langsamer, als eine Wirtschaft von Friedens- auf Kriegsproduktion umzustellen, aber es wird funktionieren.


    Der in jeder Hinsicht degenerierte Westen muß sich dann überlegen, in welcher Währung er Teilhaber an den wirtschaftlichen Erfolgen des Ostens werden will.
    Mit billigen Dienstleistungen call 0900... wird es nichts.
    Rußland hat schon mal angedeutet, worum es geht:
    Unity in diversity:
    [Blockierte Grafik: http://www.sino.uni-tuebingen.de/images/182.jpg]


    Besonders die US-Satellitenstaaten scheinen sich darin überbieten zu wollen, wie man Feuer mit Öl bekämpft.
    Als wenn es Abnahmegarantien für US-Staatsanleihen gibt.
    Das ist nicht gerade marktwirtschaftlich gedacht und deshalb kann das zwar eine taktische Variante sein, aber keinesfalls eine Strategische.
    Taktik ist das wie und Strategie ist das was.

    Es gibt ja den Sonnenfleckenzyklus, der von Maximum zu Maximum etwa 11 Jahre umfaßt.
    Man kann sich also ausrechnen, wie oft die moderne Industrie- und Nanotechgesellschaft diese Maxima weitgehend folgenlos über sich ergehen lassen mußte.
    Sonnenwinde hängen in ihrer Intensität vom aktuellen Punkt auf dem Zyklusgraphen ab.
    Das sind Wolken aus ionisierten Elementarteilchen, die sich mit einer hohen Geschwindigkeit von der Sonne entfernen. Elementarteilchen sind keine kompletten Atome, wie man sie als Ergebnis der Kernfusion kennt. Wasserstoff, Deuterium, Tritium, Helium.
    Das sind auch nicht Wolken aus Protonen, Neutronen oder Elektronen.
    Das unterteilt sich alles noch weiter. Es sind, wenn man so will, Stoffwechselzwischenprodukte der Sonne und als deren Stoffwechselendprodukte gelten komplette Atome. Wenn die nicht weiter fusionierbar sind, erlischt ein Stern mit unterschiedlichen Szenarien. Wenn alles zu Ende geht, entstehen nebenbei auch schwere Atome, wie Silber und Gold.
    Um angelegentlich den Edelmetallbezug herzustellen und außerdem entstehen noch Kohlenwasserstoffe, die die Grundlagen des Lebens darstellen, denn irgendwer muß ja Gold und Silber haben wollen. Sonst wären das nur schöne kristalline Formen in einer leblosen Einöde, ganz ohne Anreiz, dafür zu arbeiten.


    Aber nun zurück zu den Sonnenstürmen, das ist ein Begriff, den Panikwissenschaftler erfunden haben. Es gibt nur Sonnenwinde und das bleibt für mindestens die nächsten 100.000 Sonnenzyklen so.
    Nur ladungslos sind diese Teilchen nicht, denn sonst würde das Erdmagnetfeld diese Teilchen nicht in Richtung der magnetischen Erdpole ablenken.
    Dort erscheinen sie als Polarlichter, die in ganz besonders aktiven Phasen sogar bis in den Mittelmeerraum (Neapel) zu sehen sind.


    Gefahr droht erst, wenn sich die magnetische Polung der Erde umkehrt. Das ist in den nächsten 10.000 Jahren nicht zu erwarten.


    Wenn im Zusammenhang mit Sonnenwinden über Stromausfälle in Kanada berichtet wurde, nicht aber über Stromausfälle in Skandinavien, Rußland, Chile, Argentinien oder Neuseeland, dann ist das ein Problem der kanadischen Stromwirtschaft und kein Sonnenwindproblem.

    Gold wird auch ohne Kitco gehandelt.
    Daß der Goldpreis leider ansteigen wird, darf man dem "Herzlich Willkommen" Obamas an Merkel entnehmen.
    Man sitzt im gleichen Boot, bzw. man hofft, es sei so eine Art Schicksalsgemeinschaft.
    So ist das mit den gefühlten Booten.

    Was für AAA Staaten meinst Du?
    Gibt es die überhaupt noch?
    Wer verteilt solche Noten?
    Das sind doch Leute, die auf den Gehaltslisten der Banken stehen, oder?
    Denen soll man noch was glauben?


    Das ganze AAA AAA+ usw. müßte man denen um die Ohren hauen, indem man alles Geld abhebt.
    Erst dann fliegt der ganze Schwindel auf.

    Die Bank des Südens könnte weiterentwicket werden.
    Zur Zeit ein lateinamerikanisches Projekt, um unabhängiger vom IWF zu werden.
    Südafrika hat Beitrittsinteressen geäußert.


    Wenn auch erstmal mit Beobachterstatus. Aber wenn die Sache klappt, könnte daraus eine völlig neue Reservewährung entstehen. Man weiß ja, wo Südafrika überall Clubmitglied ist.


    Wenn BRIGS, G5, G20, usw. ernst machen, gibt es die etwas anderen Rohstoffpreise.


    Wer über Rohstoffe verfügt, bestimmt den Abrechnungsmodus. So geht das normalerweise in freien Märkten.


    Der Westen wird nicht in der Lage sein,weltweit auf jedes Ölfaß und jeden Ölhahn einen GI zu setzen. Oder in die Kreuzungen von Minenstollen je einen Militärpolizisten zur Verkehrsregelung zu stellen.


    Damit wird man sich beizeiten arrangieren müssen.

    Zumal die US-amerikanischen Ratingagenturen sehr pfleglich mit den USA umgehen.
    Innerhalb von 2 Jahren muß die Neuverschuldung und möglichst das Außenhandelsdefizit verringert werden.


    Ohne konkrete Zielvorgaben kann man nur raten, ob der Anstieg gebremst werden soll, oder nur der Anstieg des Anstiegs.
    Wahrscheinlich geben die Oberstudienräte ihrem Primus weiterhin die Note AAA, wenn er nur in der 2. Ableitung Erfolge nachweisen kann.
    Bis dahin touren die Mickymauswährungsdruckmaschinen hörbar hoch, bis die BRICS nur noch untereinander Staatsanleihen tauschen wollen.

    Nun ja.
    EU-Europa wird ja oft als EUdSSR bezeichnet.
    Alles auf geraden Wegen in den Sozialismus//Kommunismus und in die Diktatur, usw.
    Unter solchen Umständen müßte man sich unverzüglich mit Lukaschenko verbünden.
    Mit dem "demokratischen" Vorreiter für Meinungsfreiheit und Wirtschaftsfreiheit.
    Wir sind den Weißrussen unfreiwillig ähnlicher geworden, als es uns lieb sein sollte.
    Wir sind ja schon in der Diktatur des Geldes, was liegt also näher, als daß man die Weißrussen in unsere Wertegemeinschaft integriert und an unseren unglaublichen Erfolgen teilhaben läßt.
    Man kann doch für Geld alles kaufen, fällt mir gerade ein, warum also nicht ein Bein in die Tür stellen und dann das andere nachziehen.
    Es gibt doch die Möglichkeit, Präsidenten zu kaufen, oder sie notfalls kalt marktwirtschaftlich Wahlen verlieren zu lassen oder anders aus der Spur zu nehmen.
    Gute Kameraführung kann einen kritischen Blick nicht ersetzen.
    :)