Hallo,
nur ganz kurz, da ich kaum Zeit habe.
Werde morgen (hoffentlich) dazu kommen,
alles ausführlich zu beantworten.
2 Zitate habe ich dennoch kurz rausgegeriffen
ZitatAlles anzeigen
warum zahlt jemand 500 €/m² für ein grundstück? warum zahlt er 50 €?
die herstellungskosten sind 0!
weil die herstellungskosten nur dann wesentlich sind, wenn die
herstellung beliebig und zu gleichen kosten ausgeweitet werden kann.
nur dann kann das angebot nämlich angepasst werden; und das angebot ist
(im zusammenspiel mit der nachfrage) letztlich entscheidend.
Nun, der Preis der Immobilie wird bestimmt durch die durchschnittl. Arbeiszeit (d.h. Aufwand) für ihre Erstellung.
Der Boden kann natürlich nicht produziert werden, sondern ist chronisch knapp.
Sein Wert richtet sich nach dem durchschnittlich zu erwarteten Ertrag, der erzielt werden könnte,
falls man auf ihm Mietshäuser errichtete oder landwirtschaftl. Produkte anbaute.
(Ganz egal, ob man das dann tatsächlich auch tut oder sich lieber eine selbstgenützte Hütte hinstellt,
die natürlich gar keinen Ertrag bringt.)
ich meine nur, ohne ganz fundamentale Grundlage ist auch der Bodenpreis nicht und keineswegs
von einem ankerlosen oder "wolkigem" Angebot/Nachfrage Verhältnis bestimmt.
Zitat@Xray1
Speziell beim Gold halte ich auch die Förderkosten für nicht sehr relevant. Es ist im Verhältnis zur Fördermenge sehr viel Gold
überirdisch schon da und wird nicht verbraucht. Damit ist im Wesentlichen tatsächlich nur Angebot/Nachfrage
des vorhandenen Goldes entscheidend. Wenn der Preis hoch genug ist, gibts immer jemanden, der vorhandenes verkauft,
wenn der Preis niedrig genug ist, gibts einen, der es kauft. Gründe, warum man ab einem bestimmten Preis bereit ist,
zu kaufen oder verkaufen, gibts viele. Mehr oder minder unabhängig davon, wie viel auch noch aus dem Boden gebuddelt wird.
Nein, das sehe ich nicht so: ich gehe bei meiner Argumenataion davon aus, dass wir kein Monopol haben,
d.h. die Anbieter sich nicht absprechen und so den Preis dadurch nach oben drücken:
dann wird der Preis immer um die Gestehungskosten (incl. Transport und vermarktung usw.) schwanken.
Eine sich langsam abzeichnende Knappheit wird dann mit asymptotisch ansteigenden Förderkosten verbunden sein.
Und nur in diesem Rahmen wird der Goldpreis dann auch im Durchschnitt anziehen.
Aber gerade beim Gold, das eben nicht "gebraucht" wird, sondern "nur" als Wertaufbewahrung dient,
werden die Investoren am wenigsetn bereit sein, einen Preis weit über den Gestehungskosten zu bezahlen,
der nur durch Monopolbildung möglich wäre.
Warum auch ? Inflationsschutz bieten auch andere Materialen (wie Platin, Palladium u.a., die man eben früher (Antike)
z.B. noch gar nicht kannte, oder anderes).
Wie gesagt, morgen mehr
Grüsse PT