Beiträge von SirVival

    Für 100g Material 4,0€ Gutschrift!
    Dat würd ja heißen fürn Kilo Kontaktschrott 40,00€ :hae:
    Das ist vollkommen korrekt.


    Der Goldgehalt moderner vergoldeter Kontaktzungen liegt so zwischen 0,2 und 0,3 Massenprozent. (Selber mehrfach am RFA beprobt)
    10% wären schön, dann würde ich schon zwei sehr reiche Leute kennen. 8) 8) 8)


    Antike Kontaktzungen (etwa bis 1960-65) enthalten etwas mehr Au so ca, 0,5%


    Solltest Du allerdings an Kontakte von Militärischen oder Wissenschaftlichen Geräten ran kommen, so haste Glück, denn die sind immer sehr dick vergoldet.(etwa 0,6% ;) )


    In diesem Sinne:


    Sirvival

    Silver, Thema klar verfehlt ;) .


    Oder hättest Du kein Problem damit, wenn ich die Philis die ich von Dir kaufen will vorher in Salzsäure Auflöse :boese: .


    Die Boraxprobe sollte auch nur von Leuten gemacht werden die sich mit den Flammenfärbungen auskennen und auch die "Querschießer" kennen.


    Obwohl ich prinzipiell auch dazu neige die Lösung in einer einfachen Fällung zu suchen, das dürfte dann allerdings nur bei Silbergehalten >900 klappen.


    In diesem Sinne:


    Sirvival

    Da haben wir wohl beide etwas gemeinsam Rheini [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy] .


    Nun in jungen Jahren stand wohl des öfteren die Feuerwehr bei uns am Haus und der näheren Umgebung :wacko: :wacko: :wacko: , hab aber verletzungsmäßig immer viel mehr Glück als Verstand gehabt, bis auf taube Finger und angesengte Augenbrauen ist nix passiert. [smilie_love]


    Einen Ersatzstoff für die Rote Silbersäure gibt es bislang noch nicht, sollte auch sehr schwierig sein etwas ähnlich einfaches für den Laien darzustellen.


    Sicherlich gibt es diverse NAchweisreaktionen die durchfürbar sind, diese laufen allerdings alle über Zwischenreaktionen ab was die Anwendung für Laien fast unmöglich macht.


    Das einzig wahre ist meiner Meinung nach nur die RFA , wenn wir alle hier zusammenschmeißen würde ich mir son Ding in den Keller stellen. :whistling: :whistling: :whistling: [smilie_love] . Kostet doch blos 10 Millionen son mickriges Teil :D .


    Sollte noch irgend jemand Rezepte oder Ideen haben für einen einfach durchzuführenden Silbernachweis, immer her damit, Setze hier nun Offiziell und notariell beglaubigt :hae: eine Unze Ag als Belohnung aus für Ideen die zum Erfolg führen. 8o 8o 8o .


    Das alte Rezept mit der Eisessigsäure habe ich schon getestet, bringt leider nur sehr schlechte Ergebnisse.


    In diesem Sinne:


    Sirvival

    Ey cheffe,


    Refraktometrie von Säuren???


    Mache besser ne IC oder RFA 8) 8) 8) 8) .


    Ich bin derzeit im modernsten privaten Analytiklabor in Trottelland Deutschland beschäftigt, alle zu benutzenden Säuren werden mittels Titrator vorher exact bestimmt.
    Refraktometer haben wir auch einige stehen, hierauf werden allerdings nur Kohlenwasserstoffe und Salze bestimmt und auf keinen Fall konzentrierte Säuren, ich denke dass hat auch seinen "Grund" :P . Werde nächste Woche mal meinen schlauen Chef fragen ob das Sinn machen würde. (Wenn ich daraus einen Verbesserungsvorschlag machen kann und es Knete dafür gibt teilen wir 50:50 60:40 75:25) [smilie_blume] :thumbup: :thumbup: :thumbup: .


    Kleiner Tip noch: benutze 65% HNO³ und 32% HCL, dann ist die Umrechnerei aus der Punz VO einfacher. ;) ;)


    Unbedingt Schutzbrille und Handschuhe tragen, beide Säuren erzeugen schon bei sehr kurzem Hautkontakt tief reichende Nekrosen.
    Die beim Mischen entstehenden Dämpfe enthalten freies Chlor und Nitrosamine, was in der Kombination schon bei ein zwei Atemzügen zu einer heftigen Entzündung der Bauchspeicheldrüse führt. Das ist sehr schmerzhaft, habe ich letztes Jahr selber erlebt und wäre fast "Hops" gegangen. :whistling:
    Was bei Augenkontakt passiert brauche ich wohl nicht weiter auszuführen. 8|


    Von der Baumarktsäure würde ich abraten, diese taugt bei mir lediglich dazu meinen Ionenaustauscher zu regenerieren, für alles andere ist einfach zu viel Dreck drin.


    Halt uns auf dem Laufenden so lange du es noch kannst Cheffe 8o .


    In diesem Sinne:


    Sirvival

    Moooin,


    Du böser, böser Mensch Cheffe :boese: :thumbdown: ;) ;) ;) .


    Warum sollten gewerbliche Hersteller wie ich damit Probleme haben wenn sich Laien vergiften/verätzen?
    Nur um dann warscheinlich eine Prüfsäure herzustellen, welche dann ohnehin nur eine "Pi mal Daumen" Säure ist ?


    Ich denke, dass der Großteil der hier lesenden noch nie etwas von einem "Titer" (Nein nein, nicht die Tochter vom Dieter ;) ) geschweige denn von einem "Blindwert" gehört haben.


    Auch wenn wir diese Diskussion schon mal hatten, spätestens am Besorgen der Komponenten dürften die allermeisten Normalos scheitern.
    Selbst bei einer sehr hochwertigen Säure in p.A Qualität, schwankt der tatsächliche Wert der Konzentration um 1%, weshalb auch immer der Titer bestimmt werden muss, wie es die Hersteller auch angeben 8o .
    Kaliumdichromat unterliegt als Carzinogener Stoff der ChemVO und ist selbst für gewerbliche Händler nicht mehr ohne entsprechende MAßnahmen (§5 ChemVO)handelbar.
    Hatte Besuch von den Herren des Dezernats 56,3 (Durchsetzung
    Chemikalienrecht) und kann Euch nur sagen dass ist sehr,sehr,SEHR
    Unangenehm.



    Ist vielleicht auch schon ein paar Leuten aufgefallen, dass die rote Silberprüfsäure nahezu VOLLSTÄNDIG vom MArkt verschwunden ist ;( ;( ;( .


    Solltet Ihr noch einen Händler kennen, der noch welche Hat und diese an nicht speziell geschultes Volk verkauft, dann greift zu, denn der wird alsbald auch "netten und sehr teuren" Besuch bekommen.


    Viel Spaß beim mischen:


    Sirvival


    Nun ja, ranzukommen ist da im Moment nicht. (Was wohl das größte Problem darstellt)
    Zum einen ist die Tempearatur im Containment zu hoch. (Schätze so 150 - 170°C)
    Zum andern ist Gammastrahlung dorst so immens, dass ein Mensch dort nach 10 Sekunden so viel Strahlung abbekommt, dass er SEHR schnell an der Strahlenkrankheit stirbt. (Und das im Normalbetrieb, wie es mittlerweile dort aussieht weiß niemand!)
    Zementieren, kommt Aufgrund der Infos aus meinem Vorpost auch erst infrage wenn es geknallt hat, da man die Bildung der kritischen Masse so auch nicht verhindern kann.
    Das einzige was wirken würde, wenn es denn machbar wäre ist kühlen, kühlen, kühlen und noch mehr kühlen, bis der Brennstoff eine bergungsfähige Temperatur erreicht hat, je nachden wie "verbogen" die Brennelemente sind kann entweder durch Selbstmordkommandos oder durch Roboter nun das Material geborgen werden.
    LEider ist dieses aufgrund des Containments so gut wie nicht durchzuführen. (In diesem Falle hätte der Chernobyl Typ Vorzüge, wenn er nicht schon lange geknallt hätte :wall: :wall: :wall: .)


    Ich möchte nicht in der Haut der Ingenieure stecken, die nun das Krisenmanagement durchzuführen haben und im Grunde nicht viel tun können.


    Mir ist echt schleierhaft was zu machen wäre um einen Supergau zu verhindern.


    Hoffen wir das Beste: Sirvival

    veranallst mich dann doch mal etwas von mir zu geben.


    Durch die Kernschmelze, die zu 99% zumindest im ersten Reaktor im Gange ist, reichert sich der Kernbrennstoff Aufgrund seiner hohen Dichte am Boden des Containments an.
    Wenn hier nun genug Brennstoff aglomeriert um die nötige selbstzündende "kritische" Masse zu bilden kommt es zum großen Knall.
    Hierfür ist es vollkommen uninteressant ob das Kraftwerk auf vollen touren läuft oder auf Stand by.
    Die Steuerstäbe sind ohnehin schon komplett eingezogen, so dass darüber nichts mehr zu regulieren gibt. (Bei diesem "sicheren" Reaktortyp wird über das Ausfahren der Steuerstäbe die Reaktion kontrolliert, im Gegensatz zu den Reaktoren des Chernobyl Typs, wo das Ausfahren der Steuerstäbe den Reaktor bremst .)
    Zum "Glück" haben diese Reaktoren einen negativen Dampfblasenkoeffizienten, ansonsten hätte es schon lange richtig geknallt.


    Das Fluten mit Meerwasser ist eine reine Verzögerungsmaßnahme und kann die Kernschmelze nicht mehr stoppen, da dieses lediglich die Schutzummantelung der Brennstäbe kühlt und nicht das Brennelement selber, wie es beim Normalbetrieb der Fall wäre.


    Ich hoffe ich irre mich, gehe aber davon aus, dass innerhalb der nächsten 48Stunden die kritische Masse erreicht werden wird. :cursing: :cursing: :cursing:


    In diesem Sinne:


    Sirvival

    Moin,


    ich würd Dir zu der von dem Händler angebotenen 200g 0,01 raten, diese ist bei mir seit einem Jahr im Einsatz und leistet gute Dienste für den lächerlichen Preis ;) .


    In diesm Sinne:



    Sirvival

    Mooin,


    gute Tests mit aussagekräftigen Ergebnissen.


    Kleiner Tip noch erhitze die "Echtgoldflakes" mal mit einem guten Brenner und Du wirst sehen die brennen wie Zunder, sicheres Indiz für kein Gold :thumbup: .


    In diesm Sinne: Sirvival

    Guten Tach,


    na das klingt sehr einleuchtend und erklärt die Schwierigkeiten gerade beim Prüfen von 333 Legierungen :D .
    @ den Feingehalt kannst Du echt riechen :hae: , ich hätte eher auf schmecken gewettet 8o .
    @ Forelle, dass mit der Prüfung von 10K mit 8K Säure kann ich nicht nachvollziehen, da die 8K Säure nichts anderes als Scheidewasser ist und somit alle Salpetersäurelöslichen Metalle wegätzt. Deshalb erscheint es mir unlogisch, dass die Säure irgendwie 2K liegen lassen soll. Bitte klär mich nochmals (zu diesem Thema bitte ;) ) auf.
    @ Chefboss die Rezepturen sind genau in der Anlage 1 zur Punzierungsverordnung (Ich meine die müsste so heißen, habe die Zusammensetzungen daraus mal abgeschrieben, ist allerdings schon so 15 Jahre her, aber an der Löslichkeit von Goldlegierungen ändert sich ja nix ).
    Hier steht genau beschreiben von welcher Säure in welcher Qualität wie viel zugesetzt werden muss und auch die anschließende Verdünnung mit Wasser ist darin genau aufgelisted. Typisch Deutscher Bürokratismus, wie gewohnt :P 8) .
    Nur mit der Silberprüfsäure ist es recht problematisch, da diese Kalimdichromat (Krebserregend) enthält darf diese nur unter sehr hohen Auflagen hergestellt und vertrieben werden. Da ich diese Auflagen natürlich nicht erfüllen kann, hat mich ein lieber Konkurrent angeschixxen :boese: und nun warte ich auf Post vom Staatsanwalt ;( .


    Alles in allem muss ich sagen, dass das Thema Prüfen mit Säuren sehr interessant ist, wenn ich auch manchmal an Kunden gerate die meinen wenn Sie auf einen 333er Prüfstrich die 333er Säure auftragen müsste doch wohl aus der Säure eine Fahne ausschwenken auf der steht "Jo ist 333er Gold!" :wall: :wall: :wall: So Sinngemäß.


    In diesem Sinne:


    Sirvival

    ich denke, dass die Rede von mir ist :P .


    Da 10K Gold im Europäischen Raum eigentlich nicht vorkommt, (eher in den United Stakes of Amerika), wäre das Anmischen sehr unrentabel.
    Im Prinzip kann für jedes beliebige Verhältnis von Gold und anderen Metallen eine spezielle Prüfsäure angemischt werden, aber siehe oben ;) .


    Wenn so vorgegangen wird wie Paul es schilderte, ist es auch nicht nötig für jeden "Zwischenschritt" eine Säure zu haben, da im Normalfall eigentlich die Stimmigkeit der Punze überprüft wird. 8o
    Kann evtl. jemand eine Auskunft darüber geben wie genau die Punzierung sein muß, denn ich habe das Gefühl, dass es "schwache" und etwas "stärkere" Goldmischungen gibt. So kommt es z.B vor dass sich ein 333er Goldblech schon vom bloßen Zeigen der Prüfsäure auflöst und andere sich erst beim Erwärmen der Säure auflösen. Das Gleiche kommt auch bei den anderen Legierungen vor.
    Deshalb habe ich den Verdacht, dass trotz Punze einen "Spread" beim Material gibt etwa so von 330er bis 335er, kann Das sein, habe in den Verordnungen dazu nichts gefunden.


    In diesem Sinne:


    Sirvival


    @Misa: häh das kapier ich jetzt nicht, gehts noch komplizierter :hae: :hae: :hae:
    Erklär mir dass lieber noch mal anhand der Bohrer :thumbup: :thumbup: :thumbup: .