PS: ich hänge, als krasses Beispiel, noch einen alten Römer (Mitte 3. Jahrhundert) an.
Bei den Antoninianen des 3. Jhds. ist das eher die Regel. Gute Vs. und müder Rs-Stempel.
Zum Glück sind die Soldatenkaiser nebst ihren Frauen i.d.R. nicht sonderlich teuer, so dass man auf ein perfektes Stück warten kann. Die Preisfindung steht auf einem anderen Blatt.
Zur Preisfindung:
Sofortkaufpreise in der Bucht sind Preise am oberen Limit. Beim MA-Shop nimmt man von den aufgerufenen Preisen die Hälfte bis maximal zwei Drittel um einen realistischen Preis zu ermitteln. Da wird nach dem Motto agiert, jeden Tag steht ein Dummer auf, man muß ihn nur finden.
Denke, sammeln ohne einen wirklich kompetenten und fairen Händler kostet nur unnötig Geld.
Persönlich bin ich seit Jahrzehnten mit einer Münzhandlung (erst der Vater, nun der Sohn) in geschäftlichen Kontakt. Dort kann man auch mal über Münzen, Erhaltungen, Besonderheiten usw. sich informieren ohne gleich kaufen zu müssen.
Hab mir letztens ein 3 Markstück Baden 1915 (vz) für stolze 120,-€ zugelegt. Woanders in ss für kaum 100,-€ zu haben.
Also, warum nicht 20,-€ mehr für ein Stück bei dem es nichts zu meckern gibt?
Geiz ist nicht immer geil!!!
Kann ich nur sagen:"Sammelwürdig, der ist keine Schande für eine gepflegte Sammlung".
N.