Beiträge von Nachtwächter

    Wie sind denn die Gebühren für die Händler bei MA-Shops, bzw. für die Verkäufer bei Münzauktion?

    Bei MA-Auktion zahle ich 4%, keine Einstellgebühr (privat).
    Für Händler nichts, da von diesen gegründet. (Hab das aus einer seriösen Quelle->Mitforist).
    Hab da aber nicht weiterrecherchiert, da ich kein klassischer Händler bin.
    N.

    Hinweis eines Händlers bei Münzauktion:


    "Da sich die Warenverluste, bei DHL, häufen. Versenden wir ab sofort mit Albatros Kurier"

    Zu 15,-€ die Sendung.
    Da macht das bieten auf 1/10 Unzen richtig Sinn [smilie_happy]
    Egal, der Albatros leitet an regionale Subunternehmer weiter. Ist Lustig, da Jeder eine zusätzliche Umverpackung benutzt. Erinnert an eine Matroschka, riesen Tüten und zum Schluss was ganz kleines drinn :thumbup:
    Aber Hauptsache es kommt an.
    N.

    Aber welcher Sammler kauft denn so was

    Ist zwar OT,
    aber hab mal seine "Preisvorstellungen" im Goldbereich überflogen.
    Mir stellt sich eher die Frage, wer kauft da überhaupt?
    Dagegen ist eine Apotheke der reinste Schnäppchenmarkt.
    Meine Meinung zu den Barren, wenn, dann nur Originale und keine Machwerke a la Göde, MDM und sonstiger Geldvernichter. (von wegen->Dieser wertvolle Barren wird mit jedem Jahr begehrenswerter und ist ein absolutes Muss für jeden Liebhaber von Silberbarren.Zitat aus Angebot)
    Aber jeden Tag steht ein Dummer auf, der sein Geld zum Fenster rauswirft. Das ist die Zielgruppe und nicht der ernsthafte Sammler.
    Für mich sind diese "Barren" Junksilber. Soll aber Jeder halten wie er will.
    N.

    ansonsten muss man aber sagen dass die Abwicklung sehr korrekt und extrem schnell ist und die Preise manchmal (!) unschlagbar günstig, insbes. wenn sich die Ware stapelt...

    So wird ein Schuh draus!
    Er nennt sich schließlich Gold-Heinz und nicht Münzen-Heinz.
    Wer Wert auf die Erhaltung legt, kann sich auch mit den extrem überteuerten Angeboten bei MA-Shop eindecken. Es ist wie es ist und Verschenken ist nun mal kein Geschäftsmodel [smilie_happy]
    N.

    die lieber einen US-Konzern wie Intel mit astronomischen Summen subventioniert, statt die eigene Souveränität in einer Schlüsselbranche durch die Förderung europäischer Anbieter zu stärken.

    Nun absahnen tun alle.
    Zeiss hohlt sich auch ne schlappe 1/4 Mrd. für die Chipproduktion ab.
    https://www.schwaebische-post.…-fuer-zeiss-92343002.html
    Egal, der Wirtschaftsstandort D-Land ist trotz dem nicht zu halten, obwohl zur Zeit alles mit Geld zugeschissen wird.
    N.

    wenn sie denn echt ist (was ich vermute)

    An der Echtheit hab ich keine keine Zweifel (obwohl Ferndiagnosen schwierig sind)
    Die Münze ist vorzüglich erhalten und die Patina ist wertsteigernd.
    Leider ist der Gordian als Augustus absolute Massenware, die immer wieder in Großfunden oft zu tausenden auftauchen und dementsprechend günstig sind. In ss unter 10,-€.
    Beim Gordian als Cäsar sieht es schon anders aus.
    Hab einen Zehner "aufgelesen" (Fichtenwald, saurer Boden) den nur unter fließend Wasser abgespühlt habe. Im sauren Boden konnte sich keine Patina bilden und trotz dem will ich nicht maulen. (Handyfoto ist nicht so prickelnd)

    N.

    Ob das „C“ — „Britannicas“ — wirklich so wertvoll ist?

    Etwas ist genau so viel wert, wie ein Anderer dafür bezahlt.
    Nicht mehr und nicht weniger!
    Und das auch nur einmal, weil jeden Tag die Karten neu gemischt werden. Wenn ich heute in Kauflaune bin, heißt das noch lange nicht, dass ich es morgen auch noch bin. Das gilt auch für andere Käufer.
    Dann liegt das Zeug, trotz moderaten Preis, wie Sauerbier!
    N.

    PS: ich hänge, als krasses Beispiel, noch einen alten Römer (Mitte 3. Jahrhundert) an.

    Bei den Antoninianen des 3. Jhds. ist das eher die Regel. Gute Vs. und müder Rs-Stempel.
    Zum Glück sind die Soldatenkaiser nebst ihren Frauen i.d.R. nicht sonderlich teuer, so dass man auf ein perfektes Stück warten kann. Die Preisfindung steht auf einem anderen Blatt.
    Zur Preisfindung:
    Sofortkaufpreise in der Bucht sind Preise am oberen Limit. Beim MA-Shop nimmt man von den aufgerufenen Preisen die Hälfte bis maximal zwei Drittel um einen realistischen Preis zu ermitteln. Da wird nach dem Motto agiert, jeden Tag steht ein Dummer auf, man muß ihn nur finden.
    Denke, sammeln ohne einen wirklich kompetenten und fairen Händler kostet nur unnötig Geld.
    Persönlich bin ich seit Jahrzehnten mit einer Münzhandlung (erst der Vater, nun der Sohn) in geschäftlichen Kontakt. Dort kann man auch mal über Münzen, Erhaltungen, Besonderheiten usw. sich informieren ohne gleich kaufen zu müssen.
    Hab mir letztens ein 3 Markstück Baden 1915 (vz) für stolze 120,-€ zugelegt. Woanders in ss für kaum 100,-€ zu haben.
    Also, warum nicht 20,-€ mehr für ein Stück bei dem es nichts zu meckern gibt?
    Geiz ist nicht immer geil!!!


    Zum Gulden:

    Kann ich nur sagen:"Sammelwürdig, der ist keine Schande für eine gepflegte Sammlung".
    N.

    Das würde ich gerne euch überlassen.

    Nun, ich sammle bzw. beschäftige mich mit Münzen seit über 50 Jahren.
    Ausserdem bin ich "Erhaltungsfanatiker".
    Meine These, Münzen des 20. Jhd. in einer Erhaltung unter vz haben in einer gepflegten Sammlung nichts verloren. Seltenheit hin oder her. Wer will schon gerne einen Schrubber anschauen?
    Wenn der Geldbeutel zu schmal ist, sollte man sich auf einzelne "Perlen" konzentrieren oder es gleich bleiben lassen.
    Natürlich bleibt es Jedem selbst überlassen. Hab schon Sammlungen gesehen, mit durch aus seltenen Stücken, aber bei den Erhaltungen stellte sich ein Würgereiz ein.
    Und was den evtl. Wiederverkauf betrifft, Prunkstücke auch von etwas häufigeren Stücken sind eher Wertstabil als irgendwelche Leichen.
    Randdellen bei Münzen des 19.-20. Jhd. sind für mich ein Ausschlusskriterium.
    Um es auf den Punkt zu bringen, ich möchte in dieser Erhaltung keine von beiden. Da muß man nicht lange zwischen s und ss unterscheiden. Selbst bei der Antike oder Mittelalter bzw. früher Neuzeit sieht es nicht viel anders aus, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Ein müder Stempel ist halt kein Erstabschlag, der richtig Geld bringt.
    N.

    Was für für Leute entrümpeln heutzutage eigentlich eine Wohnung

    Jobber von der AWO.
    Das "Brauchbare" wird in deren Läden verkauft und das "Gute" lässt sich der Chef ins Nebenzimmer stellen.
    Zumindest kenne ich zwei "Ladenleiter" die im Nebenraum Zeug zu stehen haben, was der Normalsterbliche nie zu sehen bekommt. (ein Traum für Antiquitätenliebhaber)
    Es ist aber nicht ungewöhnlich, dass sich auch die Packer gelegendlich ihr mageres Salär mit Preziosen aufbessern.
    N.

    Das Risiko Medikamentenrückstände, Drogen etc. aufzunehmen lässt sich freilich nur mit einer guten Filteranlage reduzieren.

    Zum Tee/Kaffeekochen und auch sonst in der Küche verwenden wir Osmosewasser.
    Osmoseanlage hatten wir mal fürs Aquarium angeschafft.
    Was aus der Leitung kommt ist viel zu hart (Härtegrad 18), da schmecken Tee und Kaffee nicht wirklich.
    Um Osmosewasser herzustellen braucht man halt die 4 fache Menge Leitungswasser.
    Zum Ausgleich bade ich nicht, sondern Dusche nur, damit auch die Klimaarschlöcher zufrieden sind.
    N.

    Irgendwie muss man die ausbleibende Großoffensive ja rechtfertigen

    Na, wenn Mensch und Material knapp werden, ist es mit ner "Großoffensive" nicht weit her.
    Die Ukros müssen froh sein, wenn es zum Halten der Stellungen reicht.
    Die ganze Lage erinnert an Anfang 1945. Markige Sprüche aus dem Bunker, Wunderwaffen (westl. Panzer) und erste Absetzbewegungen der Verantwortlichen. Die veruntreuten Milliarden Hilfsgelder sind längst im Exil.
    Nur der Michl zahlt hübsch weiter für nichts!
    N.

    Münzschmuck ist aktuell freilich nicht das Ding um welches sich Millionen reißen.

    Also, ich lass hin und wieder ne Münze fassen und verschenke diese dann.
    Da ist mir Wurst, was der Römer oder Kelte auf dem Markt bringen würde.
    Wird übrigens gerne getragen.
    Modernes Zeug, wie MTT oder Vrenelis sind meinem Mädel zu profan um sie zu tragen.
    Soll aber Jeder machen wie er denkt.

    N.

    Zeccinen (Dukaten) waren sehr wohl Handelsgold.
    Zunächst überwiegend im Fernhandel ,später tauchen sie gar nicht so selten auch im kleinteiligen Viehhandel auf.

    Und erst die niederländischen Dukaten! Weit verbreitet als Zahlungsmittel.
    Tauchen in jeder Soldzahlung auf. Egal ob 30 jähriger Krieg, spanischer Erbfolgekrieg oder den Koalitionskriegen.
    Die kommen in jeden besseren Fund vor, zumindest in Süddeutschland.
    N.

    Der Grundlohn ist ziemlich bescheiden, wurde jetzt aber bescheiden erhöht. Ein Grenadier erhält nun nicht mehr 13.000, sondern 20.000 UAH (320-500 Euro).

    Dafür muß er nur 1x im Monat mit dem Flixbus nach Dummland um das Bürgergeld abzuschöpfen.
    Sind sicher auch "Doppelverdiener" dabei.
    N.